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	<title>Villa Empain - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T09:57:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Villa_Empain&amp;diff=2415854&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dagmarne: sprachliche korrekturen</title>
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		<updated>2026-04-10T19:53:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;sprachliche korrekturen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Villa Empain.jpg|mini|Die Villa Empain]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Villa Empain&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;hôtel Empain&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine vom [[Belgien|belgischen]] [[Architekt]]en [[Michel Polak]] von 1930 bis 1935 im Auftrag des Barons [[Louis Empain]], Sohn von [[Édouard Louis Joseph Empain]], in [[Brüssel]] errichtetes und heute [[Denkmalschutz|denkmalgeschütztes]] Gebäude. Es entstand im Baustil des [[Art déco]] mit starken Einflüssen des [[Bauhaus]]es&amp;lt;ref name=&amp;quot;histoire&amp;quot;&amp;gt;Fondation Boghossian: [https://www.villaempain.com/villa-empain/histoire/ Villa Empain – Histoire] (franz.)&amp;lt;/ref&amp;gt; in der Avenue des Nations, der heutigen Avenue Franklin Roosevelt 67.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude war zunächst als Wohnhaus geplant,&amp;lt;ref&amp;gt;Soweit nicht anders dargestellt, beruht die Geschichte auf: Diane Hennebert: &amp;#039;&amp;#039;Louis Empain suchte die Weite.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bauwelt.&amp;#039;&amp;#039; 102.&amp;amp;nbsp;Jahrgang, Nr.&amp;amp;nbsp;21 (27.&amp;amp;nbsp;Mai 2011), S&amp;amp;nbsp;28–35. ([https://www.bauwelt.de/dl/791212/bw_2011_21_0028-0035.pdf Digitalisat]) und Fondation Boghossian: [https://www.villaempain.com/villa-empain/histoire/ Villa Empain – Histoire] (franz.)&amp;lt;/ref&amp;gt; der Bauherr stellte aber schnell fest, dass er ein Kunstwerk erschaffen hatte, das sich nicht zum Wohnen eignete. Es ist umstritten, ob er je wirklich im Gebäude gelebt hat, vermutet wird eine Nutzung für etwa ein Jahr, anschließend zog Empain nach Kanada. Deshalb schenkte er die Villa 1937 dem belgischen Staat mit der Auflage, dass sie nur als Museum genutzt werden dürfe. Im November 1943 wurde sie von der Wehrmacht als Sitz des Ortskommandanten für die deutsche Besatzung Belgiens beschlagnahmt. Nach dem Krieg übergab [[Paul-Henri Spaak]] 1947 aus nicht mehr aufzuklärenden Gründen ohne Rücksicht auf die Schenkungsbedingungen die Villa an die [[Sowjetunion]], damit sie darin ihre Botschaft einrichtete. Diese Entscheidung wurde von der Familie Empain unter Berufung auf die Zweckbestimmung als Museum von 1937 über Jahre angefochten, so dass die Sowjetunion 1964 ausziehen musste und die Villa an Louis Empain zurückgegeben wurde. Der nutzte sie wieder als Ausstellungsort, bevor er sie 1973 an Harry Tcherkezian verkaufte, einen armenischen Geschäftsmann mit Wohnsitz in den USA. Dieser vermietete das Haus. Von 1980 bis 1993 war der Sender [[RTL TVI|RTL]] Mieter. Anschließend verfiel die Villa und wurde Opfer von Vandalismus. 2001 wurde sie auf die Liste des schützenswerten Brüsseler baulichen Erbes gesetzt und 2006 durch die Fondation Boghossian gekauft. Von 2007 bis 2011 wurde die Villa mit einem Aufwand von über 5 Mio. Euro restauriert, wofür die Fondation 2011 einen [[Europa-Nostra-Preis]] erhielt.&amp;lt;ref&amp;gt;Europa Nostra Award: [https://www.europeanheritageawards.eu/winners/villa-empain-brussels/ Villa Empain], 7. April 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 2007 steht die Villa unter Denkmalschutz. Sie ist Sitz der international tätigen Fondation Boghossian und wird zudem für Ausstellungen genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Bauwerk ==&lt;br /&gt;
Bauherr Louis Empain und Architekt Michel Polak arbeiteten eng zusammen am Entwurf der Villa. Sie vereinten zwei verschiedene Einflüsse zu einem integrierten Konzept. Aus dem Art déco stammen außergewöhnlich aufwändige Materialien und handwerkliche vollendete Verarbeitungen der Details, das Bauhaus brachte die einfachen Linien und das symmetrische Raster ein, sowie die strikte Ablehnung überflüssiger Ornamente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Villa ist aus sehr hochwertigen Materialien erbaut: Die [[Fassade]]n sind mit poliertem [[Baveno]]-[[Granit]] aus [[Italien]] verkleidet, diverse Kantenschutzleisten aus [[Messing]] sind mit [[Blattgold]] belegt. In den Innenräumen wurden [[Escalette]]- und [[Bois-Jourdan]]-[[Marmor]] verbaut. Teure Tropenhölzer wie [[Palu]]-Holz aus [[Indien]], [[Manilkara]] aus [[Venezuela]], [[Bubunga]]-[[Wurzelholz]], [[Echte Walnuss|Walnuss]]- und Walnuss-Wurzelholz sowie [[Palisander]]- und [[Eichenholz]] fanden Verwendung in Böden und [[Vertäfelung]]en. Hinzu kamen aufwändige Glasmosaike sowie eine hinterleuchtete Glasdecke &amp;#039;&amp;#039;Die Milchstraße&amp;#039;&amp;#039; von [[Max Ingrand]] und seiner Frau [[Paule Ingrand|Paule]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das unermessliche Vermögen der Familie Empain stammte aus der Ausbeutung der belgischen Kolonie Kongo. [[Édouard Louis Joseph Empain]] hatte mit einem Steinbruch in Belgien begonnen und mit persönlicher Protektion durch König [[Leopold II. (Belgien)|Leopold II.]] ein Rohstoffimperium im sogenannten [[Geschichte der Demokratischen Republik Kongo#Kongo-Freistaat|Kongo-Freistaat]] in Zentralafrika errichtet und durch Geschäftszweige vorwiegend im französischsprachigen Europa erweitert. Nach seinem unerwarteten Tod 1929 fanden sich die ihrem Vater seit Jahren entfremdeten Söhne [[Louis Empain]] und [[Jean Empain]] in der Führung eines Weltkonzerns wieder und strukturierten das Unternehmen zur [[Société Electrorail]] um, aus der über mehrere Fusionen und Ausgründungen [[Schneider-Empain]] und [[Schneider Electric]] wurden. Während Jean Empain das Vermögen genoss und einen Lebensstil als Playboy führte, engagierte sich Louis Empain für das Unternehmen und entwickelte sich zu einem Förderer der Künste.&amp;lt;ref name=&amp;quot;histoire&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit dem Architekten Michel Polak entwarf Louis Empain die Villa, die als Wohnhaus gedacht war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Fondation Boghossian]] wurde von einer Familie armenisch-stämmiger Libanesen gegründet, die als Juweliere und Edelsteinhändler in [[Antwerpen]] und [[Genf]] tätig sind. Sohn Jean Boghossian bestimmte die verfallene Villa Empain als zukünftigen Sitz der Stiftung und ließ sie renovieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Fondation Boghossian: [https://www.villaempain.com/villa-empain/restauration/ Villa Empain – Restauration]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Sebastian Redecke: &amp;#039;&amp;#039;Pracht um jeden Preis.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Bauwelt (Zeitschrift)|Bauwelt]].&amp;#039;&amp;#039; 102.&amp;amp;nbsp;Jahrgang, Nr.&amp;amp;nbsp;21 (27.&amp;amp;nbsp;Mai 2011), S.&amp;amp;nbsp;26 f. ([https://www.bauwelt.de/dl/791210/bw_2011_21_0026-0027.pdf Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Diane Hennebert: &amp;#039;&amp;#039;Louis Empain suchte die Weite.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bauwelt.&amp;#039;&amp;#039; 102.&amp;amp;nbsp;Jahrgang, Nr.&amp;amp;nbsp;21 (27.&amp;amp;nbsp;Mai 2011), S&amp;amp;nbsp;28–35. ([https://www.bauwelt.de/dl/791212/bw_2011_21_0028-0035.pdf Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Francis Metzger: &amp;#039;&amp;#039;Delune, Stoclet, Empain.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bauwelt.&amp;#039;&amp;#039; 102.&amp;amp;nbsp;Jahrgang, Nr.&amp;amp;nbsp;21 (27.&amp;amp;nbsp;Mai 2011), S&amp;amp;nbsp;36–41. ([https://www.bauwelt.de/dl/791212/bw_2011_21_0028-0035.pdf Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Sebastian Redecke: &amp;#039;&amp;#039;Monika Neuner: „Eine sehr freie Darstellung der Milchstraße.“&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bauwelt.&amp;#039;&amp;#039; 102.&amp;amp;nbsp;Jahrgang, Nr.&amp;amp;nbsp;21 (27.&amp;amp;nbsp;Mai 2011), S&amp;amp;nbsp;42 f. ([https://www.bauwelt.de/dl/791212/bw_2011_21_0028-0035.pdf Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dokumentarfilm ==&lt;br /&gt;
* [[Katharina Kastner]]: [https://www.katharinakastner.com/villa-empain Villa Empain]. Produktion: Belgien, Frankreich, Österreich, Deutschland 2019, 16 mm, 25 min. Premiere beim Festival International de Cinema, Marseille 2019.&amp;lt;ref&amp;gt;FID: [https://fidmarseille.org/en/film/villa-empain/ Film – Villa Empain]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.villaempain.com Fondation Boghossian] (franz.)&lt;br /&gt;
** [https://www.villaempain.com/villa-empain/histoire/ Villa Empain – Histoire] (franz.)&lt;br /&gt;
** [https://www.villaempain.com/villa-empain/restauration/ Villa Empain – Restauration] (franz.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=50.80751|EW=4.384368|type=landmark|region=BE-BRU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Villa Empain}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk der Moderne in Brüssel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Villa|Empain]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in der Region Brüssel-Hauptstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1930er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmalgeschütztes Bauwerk in Belgien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wohngebäude in Belgien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dagmarne</name></author>
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