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	<title>Villa Ehinger - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T05:41:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Aka: /* Geschichte */ Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2023-11-08T17:03:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:2009-05-24 villa ehinger 005.jpg|mini|Blick vom Park]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Villa Ehinger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Klassizismus|klassizistisches]] Gebäude im Ortsteil [[Neue Welt (Münchenstein)|Neue Welt]] von [[Münchenstein]] (im Gebiet [[Birseck]]), ([[Kanton Basel-Landschaft|Basel-Landschaft]]) in der [[Schweiz]]. Die [[Villa]] trägt den Namen der letzten Besitzerfamilie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Als «&amp;#039;&amp;#039;Neue Welt»&amp;#039;&amp;#039; wurde geographisch das Gebiet, das mit dem Beginn der Industrieansiedlung am obersten Teil des [[St. Alban-Teich]]es entstand, bezeichnet. Der Kanal wurde im 12. Jahrhundert künstlich angelegt und in den Jahren 1624/25 nach Münchenstein, durch die [[Brüglinger Ebene]], flussaufwärts bis an den Birswasserfall verlängert. Hier wird das Wasser aus der [[Birs]] abgezweigt. Die Villa stand ursprünglich in Verbindung mit der ehemaligen [[Hammerschmiede Neue Welt|Hammerschmiede]]. Sie liegt inmitten einer Parkanlage oberhalb der Industrieanlagen der «Neuen Welt».&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2009-05-24 villa ehinger 001.JPG|mini|links|Villa Ehinger, heute die Musikschule des Gymnasiums Münchenstein]]&lt;br /&gt;
Die Hammerschmiede von 1660 ist das älteste Bauwerk am Teichkanal und wurde von Ludwig Krug errichtet. Im Jahre 1822 richtete Felix Sarasin (1771–1839) Begründers der Baumwollindustrie in der &amp;quot;Neuen Welt&amp;quot;, eine Baumwollspinnerei ein. Sein Sohn Ludwig August Sarasin (1804–1831) der die technische Leitung der väterlichen Baumwollfabrik übernahm, liess er in deren Nähe einen herrschaftlichen Wohnsitz erbauen (1830).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stroux.org/patriz_f/stSa_f/SaF_f.pdf Stammbaum des Ludwig August Sarasin], abgerufen am 7. Dezember 2020&amp;lt;/ref&amp;gt; Sarasin starb 1831 vor Vollendung seines Sommersitzes.&lt;br /&gt;
[[Datei:2009-05-24 hammerschmiede.JPG|mini|[[Hammerschmiede Neue Welt|Hammerschmiede]] in der [[Neue Welt (Münchenstein)|Neuen Welt]], neu restauriert 1970]]&lt;br /&gt;
Sarasins Bekanntschaft mit dem jungen Architekten [[Melchior Berri]] veranlasste ihn wohl, diesen mit den Planung und Errichtung des Landsitzes zu beauftragen. War Berri bisher in der Stadt, z.&amp;amp;nbsp;B. beim [[Stadtcasino Basel]] und am St. Alban-Graben, an festgelegte Strassenfronten gebunden, so konnte er hier in der offenen Landschaft ein Haus planen, das allseitig frei stand und zu dem als Ambiente ein [[Englischer Landschaftsgarten|englischer Garten]] gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1851 heiratete Sarasins Tochter Julie (1829–1887) Ludwig Matthias Ehinger (1822–1900). Durch die Heirat kam das Sommerhaus in den Besitz der Familie Ehinger. Die Familie verkaufte das Grundstück samt Wohn- und Nebenbauten 1959 an die Gemeinde Münchenstein, welche es 1962 an den Kanton abtrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Villa wurde 1973 nach Abschluss der Restauration und Renovierung als Musikschule eingeweiht. Bei der Instandstellung ging es darum, dem kunsthistorisch bedeutenden [[Baudenkmal]] eine neue Funktion zu geben, ohne dass wesentliche räumliche Veränderungen vorgenommen werden mussten. Die Villa Ehinger wurde als &amp;#039;&amp;#039;die reinste Schöpfung der Neurenaissance in der Schweiz&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt; Adolf Reinle: &amp;quot;Kunstgeschichte der Schweiz&amp;quot;, Band IV &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2009-05-24 villa ehinger 003.jpg|mini|Portikus und Haupteingang]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Villa ist ein zweistöckiger Bau auf fast quadratischem Grundriss. Auf der westlichen Seite bildet ein [[Portikus]] den Eingang. Zwei dorische Säulen tragen über einem Triglyphengebälk den Balkon. Angebaut auf der östlichen Seite (gegen den Park) ist eine zweistöckige, aber schmälere [[Loggia]]. Die Rundbogenhalle (Palladiomotiv) mit Fensterlaube ist einer der bedeutendsten Gebäudeteile dieser Villa. In der Mitte des [[Pyramidendach]]es ist das Fenstergeschoss mit Giebelverzierung (Akroterion) und eine Dachspitze (Äskulapstab). An der Südfront ist der für den Zeitstil typische Brunnen erhalten geblieben.&lt;br /&gt;
[[Datei:2009-05-24 villa ehinger 004.jpg|mini|Rückfassade]]&lt;br /&gt;
Im Innern ist die Aufteilung der Räume nach der West-Ost-Achse gerichtet und rund um die zentrale Halle gruppieren sich die Zimmer. Nicht nur die Stuckdecken, sondern auch der klassizistische weisse Ofen im Obergeschoss und die Zeichnung des Portikus sind im Originalentwurf von Berri erhalten geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Renovation 2011 ==&lt;br /&gt;
Von Februar bis Oktober 2011, unter der Bauherrschaft des Bau- und Umweltschutzdirektion des Kantons Basel-Landschaft, wurden Renovationsarbeiten an der Villa Ehinger abgeschlossen. Im Projekt einbezogen wurden Arbeiten wie Fensterersatz, Instandsetzung der Natursteinarbeiten, Erneuerung der Dacheindeckung, Wärmedämmung im Obergeschoss und Erdbebenertüchtigung. Das Projekt kostete beinahe drei Millionen Schweizer Franken.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kanton BL&amp;quot;&amp;gt;{{cite web | last = | first = | authorlink = | coauthors = | year = 2010 | url = https://www.baselland.ch/villa-ehinger-htm.313679.0.html | title = Villa Ehinger, Instandsetzung Gebäudehülle und Erdbebenertüchtigung | format = | work = | publisher = Bau- und Umweltschutzdirektion des Kantons Basel-Landschaft | accessdate = 2010-04-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäude wird weiterhin für den Musikunterricht am [[Gymnasium Münchenstein]] genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Walter Niederberger: &amp;#039;&amp;#039;Die Villa Ehinger in Münchenstein&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Baselbieter Heimatblätter]]&amp;#039;&amp;#039;, Organ der Gesellschaft für Baselbieter Heimatforschung, Bd. 77, 2012, Heft 4, S. 133–143 ([https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=bbh-001%3A2012%3A77%3A%3A4#154 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Kulturgüter in Münchenstein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.baselland.ch/neue_welt-htm.293193.0.html Münchenstein Neue Welt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=47.52749|EW=7.61653|type=landmark|region=CH-BL}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Villa in der Schweiz|Ehinger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk im Kanton Basel-Landschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Münchenstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturgut von regionaler Bedeutung im Kanton Basel-Landschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassizistisches Bauwerk in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1830er Jahren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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