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	<title>Villa Effertz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Villa Effertz frontal.jpg|miniatur|hochkant|Villa Effertz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Villa Effertz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Villa]] im [[hannover]]schen Stadtteil [[Kleefeld (Hannover)|Kleefeld]]. Sie steht in der Spinozastraße 5 im sogenannten [[Philosophenviertel]] (die Straßen des Viertels sind nach Philosophen benannt). Das 1909 errichtete Gebäude gilt als ein besonderes Beispiel des hannoverschen Villenbaus am Beginn des 20. Jahrhunderts und steht unter [[Denkmalschutz]]. Die Fassade aus Naturstein erhält Akzente durch einen [[Fachwerkhaus|Fachwerkgiebel]] und einen runden Eckturm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baubeschreibung ==&lt;br /&gt;
Die dreigeschossige Villa Effertz wurde in Anlehnung an mittelalterliche [[Burg]]anlagen im Stil der [[Neuromanik]] aus [[Sandstein]] und mit ausgeprägten Fachwerkfassaden errichtet. Das markante, ebenfalls aus Sandstein errichtete Eingangstor mit Rundbogen folgt ebenso dem neuromanischen Stil. Anfang der 1990er Jahre wurde im Rahmen einer Sanierung und Umgestaltung das Dachgeschoss mit einer Raumhöhe von siebeneinhalb Metern ausgebaut. Das repräsentative Treppenhaus aus Massivholz verfügt über ein aufwändig gestaltetes Portal mit [[Marmor|marmorner]] [[Kassettendecke]]. Die Villa bildet zusammen mit dem dahinterliegenden Kutscherhaus einen [[Gebäudekomplex]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Villa Effertz seitlich.jpg|mini|hochkant|Seitliche Ansicht]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Villa Effertz Turm.jpg|mini|hochkant|Turmdetail]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Villa Effertz wurde 1909 durch den Architekten &amp;#039;&amp;#039;Arthur Heinrichs&amp;#039;&amp;#039; erbaut, Bauherr war der [[Montanindustrie]]-[[Manager (Wirtschaft)|Manager]] [[Reinhard Effertz]], der bis 1910 als [[Generaldirektor]] die &amp;#039;&amp;#039;[[Königsborn (Unna)|Königsborn]]er AG für Bergbau, Salinen und Solebadbetrieb&amp;#039;&amp;#039; am Ostrand des Ruhrgebiets leitete und sich in Hannover zur Ruhe setzte. Nach Effertz’ Tod (1930) kam die Villa in den 1930er Jahren in den Besitz der Stadt Hannover.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Zeit des Nationalsozialismus]] benannte die Stadt 1936 die Spinozastraße in Nietzschestraße um.&amp;lt;ref name=&amp;quot;zimmermann&amp;quot;&amp;gt;[[Helmut Zimmermann (Archivar)|Helmut Zimmermann]]: &amp;#039;&amp;#039;Verschwundene Straßennamen in Hannover.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Hannoversche Geschichtsblätter]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 48 (1994), S. 355–375, hier S. 371.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde die Villa zwischen Dezember 1942 und Oktober 1943 als &amp;#039;&amp;#039;Anstalt für Germanische Volks- und Rassenkunde in der Gauhauptstadt Hannover&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ingo Haar]], [[Michael Fahlbusch]] (Hrsg.), Matthias Berg (Mitarb.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der völkischen Wissenschaften. Personen, Institutionen, Forschungsprogramme, Stiftungen.&amp;#039;&amp;#039; K. G. Saur, München 2008, ISBN 978-3-598-11778-7, S. 43–45.&amp;lt;/ref&amp;gt; genutzt. Am „Tag der Rassen- und Bevölkerungspolitik“ hatte der Gauleiter der [[NSDAP]], [[Hartmann Lauterbacher]], die Einrichtung eines Forschungsinstituts verkündet. Es sollte sich der „rassischen Reinheit der Bevölkerung des niedersächsischen Lebensraumes“ widmen und den „durch die fremdvölkischen Arbeitskräfte“ in Niedersachsen „entstandenen Gefahren“ entgegenwirken. Als Leiter des Instituts wurde der Biologieprofessor [[Ferdinand Rossner]] eingesetzt, der sich später in Briefen zu den kruden rassistischen Studien der Anstalt äußerte. Während dieser Zeit sollen in der Villa Bevölkerungsstatistiken geführt, „germanische“ Frühgeschichte und fragwürdige „[[Sippenforschung]]“ betrieben worden sein. Es kursiert das Gerücht, dass man im „Kutscherhaus“ hinter der Villa Schädel vermessen habe. In einem Protokoll der Anstalt ist allerdings nur von mehreren Abgüssen des Leibniz-Schädels die Rede, die man gefertigt und an verschiedene Würdenträger verteilt habe; offenbar aus Sorge der Stadtverwaltung, der Schädel könnte den Kriegszerstörungen zum Opfer fallen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Robert von Lucius]]: [http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/philosoph-gottfried-wilhelm-leibniz-universalgenie-mit-tiefen-augenhoehlen-11133370.html &amp;#039;&amp;#039;Philosoph Gottfried Wilhelm Leibniz. Universalgenie mit tiefen Augenhöhlen.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 7. September 2011; Martina Trauschke: [http://hofundstadtkirche.de/leibniz/leibnizgrab/ &amp;#039;&amp;#039;Das Leibnizgrab.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;HofundStadtkirche.de&amp;#039;&amp;#039;, 2011; Michael Grau: {{Toter Link |datum=2019-05 |url=http://www.epd.de/landesdienst/landesdienst-niedersachsenbremen/schwerpunktartikel/universalgenie-im-visier-der-nazi-1 |text=&amp;#039;&amp;#039;Universalgenie im Visier der Nazis. Gipsabdruck des Leibniz-Schädels lockt zum zweiten Mal Besucher nach Hannover.&amp;#039;&amp;#039; |archivebot=2019-05-21 17:48:02 InternetArchiveBot}} In: &amp;#039;&amp;#039;[[Evangelischer Pressedienst|epd]].de&amp;#039;&amp;#039;, 28. August 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach den [[Luftangriffe auf Hannover|Luftangriffen auf Hannover]] im Oktober 1943 verschwand die Forschungsanstalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg erfuhr die zuvor mit dem nationalsozialistischen Rassenwahn verknüpfte Villa einen besonders bemerkenswerten Funktionswandel: Sie wurde zum Durchgangsheim für ehemalige [[KZ-Häftling]]e, und hier hielt 1945 die gerade gegründete jüdische Gemeinde den ersten jüdischen Gottesdienst nach dem Zusammenbruch des NS-Regimes ab.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Peter Schulze (Historiker)|Peter Schulze]]: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Geschichte der Juden in Hannover.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Hannoversche Studien&amp;#039;&amp;#039;, Band 6.) Hahn, Hannover 1998, ISBN 3-7752-4956-7, S. 44.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ebenfalls 1945 erhielt die Nietzschestraße ihren ursprünglichen Namen Spinozastraße zurück.&amp;lt;ref name=&amp;quot;zimmermann&amp;quot; /&amp;gt; Ab 1956 war die Villa lange Zeit ein Wohnheim für die Schülerinnen der benachbarten Hedwig-Heyl-Schule (heute [[Alice-Salomon-Schule]]). 1989 verkaufte die Stadt das Gebäude, das seitdem als Wohnhaus genutzt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den letzten Jahren diente die Villa als Drehort für Fernsehproduktionen. Im April 2011 wurden vor dem Haus Szenen des Films „Aus Liebe“ mit [[Ralph Herforth]], [[Peter Heinrich Brix]] und [[Anica Dobra]] gedreht. Im April 2012 entstanden hier Szenen der Krimiserie [[Tatort (Fernsehreihe)|Tatort]] mit [[Maria Furtwängler]] unter der Regie von [[Franziska Meletzky]] (Doppelfolge &amp;#039;&amp;#039;[[Tatort: Wegwerfmädchen|Wegwerfmädchen]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Tatort: Das goldene Band|Das goldene Band]]&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;Ohne auf die Villa einzugehen, mit der Angabe ihrer Lage im Titel der Besprechung: Matthias Dell: [http://www.freitag.de/autoren/mdell/schopenhauer-ecke-spinozastrasse &amp;#039;&amp;#039;Tatort: Schopenhauer-, Ecke Spinozastraße.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Freitag]]&amp;#039;&amp;#039; (Onlineausgabe), 9. Dezember 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Villa Haase (Hannover)|Villa Haase]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Haus mit Geschichte. Die Villa Spinozastraße 5.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Hannoversche Allgemeine Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; 2001.&lt;br /&gt;
* Sabine Szameitat: &amp;#039;&amp;#039;Die Villa wahrt ihr Gesicht. Trotz Denkmalschutz hinten Dreiecksfenster.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Werk, Bauen + Wohnen|Bauen und Wohnen]]&amp;#039;&amp;#039; (Ausgabe unbekannt)&lt;br /&gt;
* [[Janet von Stillfried]]: &amp;#039;&amp;#039;Volks- und Rassenkunde – Villa Effertz&amp;#039;&amp;#039;, in dies.: &amp;#039;&amp;#039;Das Sachsenross unterm Hakenkreuz. Reiseführer durch Hannover und Umgebung 1933-1945&amp;#039;&amp;#039;, MatrixMedia-Verlag, Göttingen 2015, ISBN 978-3-932313-85-1, S. 104–107&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Villa Effertz (Hannover)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=52.37014|EW=9.79366|type=building|region=DE-NI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Villa in Hannover|Effertz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Hannover]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut 1909|Hannover, Villa Effertz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kleefeld (Hannover)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neuromanisches Bauwerk in Hannover]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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