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	<title>Villa Dorothee - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Villa_Dorothee&amp;diff=2325256&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Crazy1880: Vorlagen-fix (Commonscat)</title>
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		<updated>2024-02-20T18:07:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Vorlagen-fix (Commonscat)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Villa Dorothee&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; liegt in der [[Obere Bergstraße (Radebeul)|Oberen Bergstraße]] 20 im Stadtteil [[Niederlößnitz (Radebeul)|Niederlößnitz]] der sächsischen Stadt [[Radebeul]]. Sie wurde 1872/1876 möglicherweise durch den Architekten [[Adolf Neumann (Architekt)|Adolf Neumann]] entworfen. Die innerhalb des  Denkmalschutzgebiets &amp;#039;&amp;#039;[[Historische Weinberglandschaft Radebeul]]&amp;#039;&amp;#039; liegende Villa stand bereits zu DDR-Zeiten [[Liste der Denkmale der Kulturgeschichte in Radebeul|seit mindestens 1979 unter Denkmalschutz]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Radebeul Villa Dorothee.JPG|mini|Villa Dorothee; nach links geht die Stützmauer direkt weiter in diejenige des [[Wohnhaus Finstere Gasse 2 (Radebeul)|Wohnhauses Finstere Gasse 2]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Die mit Stützmauer und Pforte unter [[Denkmalschutz]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmalliste&amp;quot;&amp;gt;{{Denkmaldatenbank des Landes Sachsen|08950508|Abruf=2021-02-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; stehende [[Villa]] erhebt sich nördlich der Oberen Bergstraße am Fuß der Niederlößnitzer Weinberge. Das stark abfallende Grundstück wird durch eine hohe [[Einfriedung]]smauer aus [[Syenit]]-Polygonalmauerwerk mit Sandsteinabdeckung abgefangen. In der Mauer befindet sich ein zweiflügeliges, schmiedeeisernes Tor als Zugang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zweigeschossige Wohnhaus wird, ebenso wie [[Haus Herbig]], [[Haus Gotendorf]] oder [[Karl May]]s [[Villa Shatterhand]], als [[Neorenaissance|italianisierende Renaissance]] stilisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3-422-03043-3|Seite=739}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es hat symmetrische Fassadenaufrisse in einer Breite von sieben Fensterachsen in der Straßenansicht beziehungsweise zwei Fensterachsen in der Nebenansicht. Oben auf dem Bau sitzt ein flaches, abgeplattetes und ehemals schiefergedecktes [[Walmdach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Straßenansicht steht ein dreiachsiger [[Mittelrisalit]] mit [[Pilaster]]gliederung um die dortigen Rundbogenfenster. Oberhalb dieser ist in  „großen, in vereinfachter [[Antiqua]] ausgeführten Buchstaben“&amp;lt;ref name=&amp;quot;lohse&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Dietrich Lohse |url=https://www.vorschau-rueckblick.de/2010/06/was-uns-hausernamen-sagen-konnen-teil-3/ |titel=Was uns Häusernamen sagen können (Teil 3) |werk=Vorschau &amp;amp; Rückblick; Monatsheft für Radebeul und Umgebung |hrsg=Radebeuler Monatshefte e.V. |datum=2010-06 |abruf=2011-06-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der [[Hausname]] &amp;lt;code&amp;gt;VILLA DOROTHEE&amp;lt;/code&amp;gt; angebracht. Vor dem Risalit befindet sich auf einer [[Terrasse (Architektur)|Terrasse]] ein von Säulen gestützter, eingeschossiger [[Altan (Architektur)|Altan]] mit [[Balustrade]]. Von der Terrasse führt eine [[Freitreppe]] in den Garten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der nach Norden zeigenden Gebäuderückseite steht ein einachsiger Treppenhausrisalit mit einer Rundbogentür als Hauseingang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der leicht reduzierte, verputzte Bau wird durch [[Gesims]]e, Eckpilaster und [[Stuck]]dekor gegliedert und verziert, die Fenster werden durch [[Gewände|Sandsteingewände]] eingefasst, die teilweise durch [[Verdachung]]en bekrönt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:02895-Kötzschenbroda-1903-Niederlößnitz, Hohenzollernstraße-Brück &amp;amp; Sohn Kunstverlag.jpg|mini|Hohenzollernstraße, 1908&amp;lt;br /&amp;gt;re.: [[Villa Albert Kuntze]], Bildmitte: deren Pförtnerhaus, re. unten das [[Rotes Haus (Radebeul)|Rote Haus]]. Über dem Pförtnerhaus: Villa Dorothee, links daneben [[Wohnhaus Finstere Gasse 2 (Radebeul)|Finstere Gasse 2]]]]&lt;br /&gt;
Die beiden benachbarten Anwesen, die Villa Dorothee sowie das westlich davon stehende [[Wohnhaus Finstere Gasse 2 (Radebeul)|Wohnhaus in der Finsteren Gasse 2]], liegen am Fuß eines historischen Weinbergs, der den Namen „zum schönen Knecht“ trug. Dieser Name geht möglicherweise auf eine in früher Zeit lebende Familie Schoneknecht zurück.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schließer&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|978-3-930846-05-4|Seite=111&amp;amp;nbsp;f}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1573 in [[Bistum Meißen|bischöflichem Besitz]], wurde der Weinberg dann laut einem Kaufbrief dem [[Rentmeister (Rentamt)|Landesrentmeister]] [[Barthel Lauterbach]] übereignet. Der Lehnbrief für das Weingut erging 1583 durch den Kurfürsten [[August (Sachsen)|August]]. Im Jahr 1622 führte einer seiner Nachfolger, [[Johann Georg I. (Sachsen)|Johann Georg I.]], die Erbverwandlung durch und übertrug die Gerichtsbarkeit über das Gut auf das [[Amt Mügeln]] (im [[Stiftsamt Wurzen]], [[Leipziger Kreis]]). Zu jener Zeit gehörten zwei [[Ritterpferd]]e zum Besitz, woraus geschlossen wird, dass bereits Gebäude auf dem Anwesen standen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schließer&amp;quot; /&amp;gt; Näheres zu Bauten ist jedoch erst mit dem Jahr 1776 vermerkt, als der kursächsische Hauptmann Karl Otto Gleichmann seinen Besitz in der Finsteren Gasse mitsamt Wohn- und Winzerhaus, Schuppen, Weinpresse und zwei Brunnen verkaufte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1872 war der Weinberg geteilt: Unten an der Bergstraße waren nebeneinander zwei Hausgrundstücke abgeteilt, der Weinberg selbst darüber erstreckte sich bis fast an die Gebäudekante des ehemaligen Weinguts Finstere Gasse 4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bauunternehmer Jacob Traugott Petzold beantragte am 30. Dezember 1872 den Bau dieses [[Wohnhaus]]es, dessen Entwurf von dem 20-jährigen Architekten Adolf Neumann stammte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmaltopo&amp;quot; /&amp;gt; Die Baugenehmigung erfolgte im November 1873, die Ingebrauchnahmegenehmigung ist vom März 1876. Ob die Bauausführung durch den Dresdner Architekten und Baugewerkeinhaber Karl Dix erfolgte, ist fraglich,&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmaltopo&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|978-3-86729-004-3|Seite=235}}&amp;lt;/ref&amp;gt; die Entwurfsverantwortung und Bauleitung könnte auch beim Architekten Karl Vey gelegen haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schließer&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„1974, also hundert Jahre nach Errichtung der bis dahin namenlosen Mietvilla, verewigte der heutige Eigentümer hier den schönen Vornamen seiner Tochter.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;lohse&amp;quot; /&amp;gt; Dem widerspricht die Darstellung, dass die Villa ihren Namen von der Tochter der Familie Friedrich erhielt, „damals [also 1873] Eigentümer des neu entstandenen Grundstückes.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;schließer&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|978-3-86729-004-3}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|978-3-930846-05-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51/06/49.25/N |EW=13/38/48.25/E |type=landmark |region=DE-SN}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Radebeul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmal der Kulturgeschichte (Kreis Dresden-Land)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Villa in Radebeul|Dorothee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1870er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neorenaissancebauwerk in Radebeul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Adolf Neumann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Weinberglandschaft Radebeul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niederlößnitz (Radebeul)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Crazy1880</name></author>
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