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	<title>Villa Dankbarkeit - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T05:17:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Villa_Dankbarkeit&amp;diff=2635617&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Jbergner: /* Einleitung */</title>
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		<updated>2022-10-14T06:08:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einleitung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Villa Dankbarkeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Reiner Roßberg |Hrsg=Radebeuler Monatshefte e.V. |Titel=»Villa Dankbarkeit« |Sammelwerk=Vorschau &amp;amp; Rückblick; Monatsheft für Radebeul und Umgebung |Datum=2012-03 |Seiten=24 f}}&amp;lt;/ref&amp;gt; steht in der [[Mittlere Bergstraße (Radebeul)|Mittleren Bergstraße]] 42 im Stadtteil [[Zitzschewig]] der sächsischen Stadt [[Radebeul]], innerhalb des Denkmalschutzgebiets &amp;#039;&amp;#039;[[Historische Weinberglandschaft Radebeul]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmaltopo&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|9783867290043| Seite= 218 sowie beiliegende Karte}}&amp;lt;/ref&amp;gt; unterhalb des [[Zechstein (Radebeul)|Zechsteins]], direkt östlich benachbart dem Herrenhaus [[Krapenburg]]. Das Wohnhaus war das Haupthaus des ehemaligen &amp;#039;&amp;#039;Weinguts Langenberg&amp;#039;&amp;#039;, dessen etwa ein Hektar große, dreieckige Weinbergsfläche sich nordöstlich davon den Berg hinaufzieht.&lt;br /&gt;
[[Datei:Radebeul Mietshaus Mittlere Bergstraße 42.jpg|mini|Villa Dankbarkeit; der Winkelanbau geht nach rechts]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Radebeul Villa Dankbarkeit Rückseite.jpg|mini|Nordseite des Winkelbaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das auf einem Eckgrundstück zum Langenbergweg liegende [[Wohnhaus]] mit leicht L-förmigem Grundriss steht mitsamt westlichem Anbau, der Einfriedung und der Toranlage unter [[Denkmalschutz]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Denkmaldatenbank des Landes Sachsen|08950587||Zusatz=Weingut Langenberg (ehem.); Villa Dankbarkeit|Abruf=2021-03-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das laut Denkmaltopografie als [[Mietshaus]] genutzte Hauptgebäude steht längs ausgerichtet direkt auf der Straßenflucht der Mittleren Bergstraße. Das auf einem hohen Bruchsteinsockelgeschoss errichtete Gebäude ist neun zu drei gleichmäßig gereihte Fensterachsen groß. Obenauf sitzt ein flach geneigtes, um die Ecke geführtes [[Satteldach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nebenansicht findet sich am Obergeschoss ein nach Osten zeigender, mittig angebrachter schmiedeeiserner [[Balkon]]. In der Hauptansicht befindet sich im Sockelgeschoss, in der dritten Achse von rechts, eine Eingangstür. Über diesem, als einfaches Rechteckportal ausgebildeten, Gebäudeteil finden sich zwei Inschriftstafeln. Auf der oberen, mit Wappenknöpfen befestigten, steht {{&amp;quot; |Denkmal der Dankbarkeit. 1790}}, auf der unteren {{&amp;quot; |Neu aufgebaut im Jahre 1879}}. Die Knöpfe zeigen wohl das Wappen der sächsisch-meißnischen Familie [[Ponickau (Adelsgeschlecht)|Ponickau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fassaden sind verputzt, im Hochparterre mit Fugungen. Zwischen den Geschossen finden sich [[Geschossgesims]]e aus Sandstein. Die Hochparterrefenster werden von [[Gewände|Sandsteingewänden]] eingefasst und durch horizontale [[Bedachung]]en geschützt, bei den Obergeschossfenstern wechseln sich diese mit Dreiecksgiebelverdachungen ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links des Hauptgebäudes steht ein niedrigerer Wirtschaftsanbau aus dem 18. Jahrhundert, dessen verputzte Bruchsteinfassaden von einem steilen, ziegelgedeckten Satteldach geschützt werden. Seitlich dieses Baus steht die Toranlage aus der Zeit um 1905 mit einem schmiedeeisernen, geschwungenen Tor mit den Initialen &amp;lt;code&amp;gt;WL&amp;lt;/code&amp;gt; für &amp;#039;&amp;#039;Weingut Langenberg&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Radebeul Villa Dankbarkeit Wirtschaftsanbau (2).jpg|Ansicht von Westen&lt;br /&gt;
 Radebeul Villa Dankbarkeit Wirtschaftsanbau (1).jpg|Wirtschaftsanbau im Westen&lt;br /&gt;
 Radebeul Villa Dankbarkeit Tor.jpg|Weingutstor links vom Wirtschaftsanbau&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Zitzschewig RebenForstObstbaumschule Neubert.jpg|mini|Reben-, Forst- und Obstbaumschule von Neubert. Das Gebäude links ist das heute fast genauso aussehende Winzerhaus und mittig der Vorgängerbau der [[Krapenburg]]. Rechts steht der Vorgängerbau der Villa Dankbarkeit (um 1875)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:04172-Zitzschewig-1903-Ortsansicht von Westen-Brück &amp;amp; Sohn Kunstverlag.jpg|mini|Krapenburg links und Villa Dankbarkeit (Bildmitte; 1903). Darüber [[Zechstein (Radebeul)|Zechstein]] und [[Hohenhaus (Radebeul)|Hohenhaus]], auf der Höhe: [[Kreispflegeheim Lößnitzhöhe]]]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Langenberg&amp;#039;&amp;#039; ist ein bereits im 15. Jahrhundert dokumentierter Weinbergsname, ähnlich alt wie der nordwestlich liegende [[Kynast (Radebeul)|Kynast]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine erste Erwähnung fand das hier beschriebene Weinbergsanwesen als [[Winzerhaus]] mit dahinterliegendem [[Weinberg]] im Jahr 1709.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3938460059| Seite=244}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bauliche Veränderungen und Erweiterungen sind für das Jahr 1790 dokumentiert. Aus diesem Jahr stammt auch die Tafel mit der Inschrift „Denkmal der Dankbarkeit. 1790“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1821 gehörte der Weinberg dem ehemaligen Bürgermeister Dröher aus [[Pulsnitz]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Adolf Schruth; Manfred Richter (Bearb.) |Titel=Chronik: Das Prokuraturamts- und Syndikatsdorf Zitzschewig |Ort=Radebeul |Datum=2010 |Seiten=31 |JahrEA=1934 |Online=http://heimatgeschichte-radebeul.lima-city.de/download/chronik/Chronik-Zitzschewig-Schruth.pdf |Format=PDF |KBytes=671}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &amp;#039;&amp;#039;Meißner Niederland&amp;#039;&amp;#039; von 1853 wird der neben dem Krappen ([[Krapenberg]]) von Leutnant Fischer gelegene Berg „mit kleinem Wohngebäude“ als im Besitz der Frau Buchdrucker Hofmann beschrieben, und auch die Tafel mit der Inschrift „Denkmal der Dankbarkeit“ wird erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Julius Hofmann: &amp;#039;&amp;#039;Das Meißner Niederland in seinen Naturschönheiten und Merkwürdigkeiten oder das sächsische Italien in den Meißner und Dresdner Gegenden mit ihren Ortschaften. Ein Volksbuch für Natur und Vaterlandsfreunde topographisch historisch und poetisch dargestellt&amp;#039;&amp;#039;. Louis Mosche, Meißen 1853, S. 692. ([http://books.google.de/books?id=CJMAAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;dq=%22Mei%C3%9Fner+Niederland%22&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=jsaz4AAk1c&amp;amp;sig=yl7wF287IrA4ni5q_qF8tR4jHpg&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=VBHgTNeBNcPJswbLzcXHCw&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=1&amp;amp;ved=0CBcQ6AEwAA Online-Version])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spätestens im Jahr 1872 war das Weingut im Besitz des Hofapothekers Ludwig Neubert aus [[Leipzig]], der im Jahr 1862 auf dem benachbarten Krapenberg die [[Talutanlage (Krapenberg)|Talutanlage]] zum witterungsgeschützten Anbau von [[Tafeltrauben]] und kälteempfindlichen Edelobstsorten errichtet hatte. Das Haupthaus mit der Brandkatasternummer 116 von Zitzschewig brannte 1878/79 ab, wurde von Neubert in der heutigen Kubatur als Neubau wiedererrichtet und mit der Inschrifttafel auf 1879 datiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1896 richtete der Professor Richert Schoepfer mit seiner Ehefrau Paula im Haupthaus eine [[Pension (Unterkunft)|Pension]] für herrschaftliche Gäste ein und benannte das Haus &amp;#039;&amp;#039;Villa Dankbarkeit&amp;#039;&amp;#039;. Viele internationale Gäste, beispielsweise aus England, Schottland, Kanada, Kurland, Schweiz oder auch Italien, waren über Jahre regelmäßig zu Gast und schrieben sich bis 1907 in das bis heute erhaltene Gästebuch ein. Auf Wunsch gab der Hausherr seinen Gästen [[Gesangsunterricht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1908 war das Anwesen im Eigentum des Kaufmanns Paul Vetterlein, dem von 1912 bis 1921 der Kaufmann Ingurd Zuleger folgte. Um 1922/23 richtete dann dort der Arzt Dr. med. Lippert im Wohnsitz auch seine Praxis als Zitzschewiger Landarzt ein, der bis 1932 auch [[Naundorf (Radebeul)|Naundorfer]] und [[Lindenau (Radebeul)|Lindenauer]] Einwohner behandelte. Lipperts Witwe war noch bis 1944 als Bewohnerin eingetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Nachkriegszeiten folgte auf die Zahnärztin Dr. Weise die kommunale Hand, die das Haus als [[Mietshaus]] mit Bewohnern belegte. Die nach Nordosten gehenden ehemaligen Weinbergsflächen wurden durch eine Erwerbsgärtnerei genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1990 wurde das Anwesen an die Erben des Dr. Lippert rückübertragen, die es an die heutigen Eigentümer verkauften. Von diesen wurden die Baulichkeiten unter Berücksichtigung denkmalpflegerischer Belange wieder instand gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Radebeul Villa Dankbarkeit Tür.jpg|Villa Dankbarkeit: Ehemalige Eingangstür mit Inschrifttafeln&lt;br /&gt;
 Radebeul Villa Dankbarkeit Tafeln.jpg|Villa Dankbarkeit: Inschrifttafeln&lt;br /&gt;
 Radebeul Villa Dankbarkeit Tafel Dankbarkeit.jpg|Villa Dankbarkeit: Inschrifttafel mit Denkschrift&lt;br /&gt;
 Radebeul Villa Dankbarkeit Tafel Knöpfe.jpg|Villa Dankbarkeit: Wappenknöpfe zur Befestigung der Inschriftstafel, wohl 1790&amp;lt;br /&amp;gt;([[Heroldsbild]]: Von Weiß und Rot dreimal geteilt und einmal gespalten)&lt;br /&gt;
 Ponickau-Wappen.png|Vergleiche: Wappen derer [[Ponickau (Adelsgeschlecht)|von Ponickau]]&amp;lt;br /&amp;gt;(Gespalten und vierfach wechselweise von Silber und Rot geteilt. Auf dem Helm mit rot-weißen Decken ein goldener Doppel&amp;amp;shy;pokal, der mit drei grünen Sittichfedern besteckt ist)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783867290043}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Reiner Roßberg |Hrsg=Radebeuler Monatshefte e.V. |Titel=»Villa Dankbarkeit« |Sammelwerk=Vorschau &amp;amp; Rückblick; Monatsheft für Radebeul und Umgebung |Datum=2012-03 |Seiten=24 f.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [http://www.bildindex.de/obj30137010.html Fotos von 1998] bei der [[Deutsche Fotothek|Deutschen Fotothek]], abgerufen am 14. Mai 2012.&lt;br /&gt;
* [http://www.wappenbuch.de/images/wappen_154_Siebmacher.jpg Wappen derer von Ponickau (unten links)] im Wappenbuch von [[Johann Siebmacher]], abgerufen am 14. Mai 2012.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51/07/16.25/N|EW=13/36/18.25/E |type=landmark |region=DE-SN}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Radebeul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wohngebäude in Radebeul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Weinberglandschaft Radebeul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1790er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1870er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zitzschewig]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jbergner</name></author>
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