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	<title>Villa Agnes - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T02:46:37Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Villa_Agnes&amp;diff=1522004&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Derbrauni: /* Geschichte */ Zu verkaufen</title>
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		<updated>2024-04-25T15:56:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; Zu verkaufen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Villa Agnes&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Villa Petersdorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;Laut Adressbuch von Dresden und Vororten. 1915. Teil VI, S. 398 (Grundstraße 2).&amp;lt;/ref&amp;gt; liegt im Stadtteil [[Oberlößnitz]] der sächsischen Stadt [[Radebeul]], in der Lößnitzgrundstraße 2 (ehemals [[Nizzastraße]] 13). Das von den [[Gebrüder Ziller|Gebrüdern Ziller]] 1879 erbaute Haus war von 1891 bis 1895 der dritte (angemietete) Radebeuler Wohnsitz des Schriftstellers [[Karl May]]. Von dort zog er mit Ehefrau Emma in die gekaufte [[Villa Shatterhand]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Radebeul Villa Agnes 2015.jpg|mini|Villa Agnes, Gartenseite im Süden; mit Eingangspforte als Nizzastraße 13 (2015)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Radebeul Villa Agnes1.jpg|mini|Villa Agnes, Pavillon mit Blick zu den ähnlichen Nachbarhäusern]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Radebeul Villa Agnes Bauzeichnung 1879.jpg|mini|[[Villa Nizzastraße 11 (Radebeul)|Villa Nizzastraße 11]] und Villa Agnes, Bauzeichnung von 1879]]&lt;br /&gt;
Die mitsamt Gartenpavillon, Brunnen und Einfriedung unter [[Denkmalschutz]] stehende&amp;lt;ref name=&amp;quot;Denkmaldatenbank&amp;quot;&amp;gt;{{Denkmaldatenbank des Landes Sachsen|08950277|Abruf=2021-03-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, landhausartige [[Villa]] ist ein zweigeschossiger Bau auf einem [[Syenit|Syenitsockel]] mit Sandsteinfassung und mit einem sehr flachen [[Satteldach]], das durch hölzerne [[Akroteren]] bekrönt wird. Das Gebäude ist aufgrund der Gliederung und Verputzung stilistisch dem [[Klassizismus|Spätklassizismus]] zuzuordnen, wobei es durch sein hohes Erdgeschoss und das vergleichsweise niedrige Obergeschoss auf griechische Vorbilder verweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptansicht des Gebäudes zeigt in Richtung Süden zur Nizzastraße, sie ist zugleich die Gartenansicht. Links des Hauptgebäudes steht ein flaches, eineinhalbgeschossiges Nebengebäude mit flachem Dach sowie dem ehemaligen Eingang, das mit dem spiegelbildlich an der Grundstücksgrenze danebenliegenden Nebengebäude der Nizzastraße 11 verbunden ist. Im Gegensatz zur Nizzastraße 11 schließt sich bei der &amp;#039;&amp;#039;Villa Agnes&amp;#039;&amp;#039; auf der Nordseite des Nebengebäudes ein weiteres zweigeschossiges Nebengebäude mit einem sehr flachen Satteldach an, dessen Giebel im Rechten Winkel zum Hauptgebäude steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der rechten Seite des Hauptgebäudes steht ein polygonaler, eingeschossiger Anbau mit einem [[Mezzanin]] obenauf, der lediglich kleine Fensteröffnungen unter dem vorkragenden, flachen [[Walmdach]] aufweist. Vor diesem Bau in Richtung Süden steht eine große [[Veranda]] mit einem Austritt obenauf. Hinter dem Anbau in Richtung Norden befindet sich ein schmaler, zweigeschossiger Vorbau. Auf der Rückseite des Hauptgebäudes befindet sich in der Mitte ein [[Söller]] mit dem heutigen Eingang, obenauf ein überdachter Austritt mit einem Holzgeländer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die glatt verputzte Gebäudegruppe wird durch Sandsteingewände gegliedert. Die Fensterbrüstungen des Erdgeschosses weisen [[Balustrade|Blendbalustraden]] mit [[Terrakotta]]balustern auf, über den Fenstern befinden sich Dreiecksgiebelverdachungen. Die niedrigeren Fenster im Obergeschoss liegen zwischen zwei [[Gesims]]en, die um das gesamte Gebäude herumlaufen, und werden jeweils auf beiden Seiten durch [[Pilaster|Putzpilaster]] gefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die pavillonartige, achteckige Gartenlaube („in Art einer [[Neugierde (Pavillon)|Neugierde]]“)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Denkmaldatenbank&amp;quot; /&amp;gt; mit Holzstabgittern steht an der Stelle des &amp;#039;&amp;#039;Aussichtshügels&amp;#039;&amp;#039; oder auch &amp;#039;&amp;#039;Eckhügels&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Kerstin Dietze |Hrsg=verein für denkmalpflege und neues bauen radebeul&amp;lt;!-- schreibt sich tatsächlich alles klein--&amp;gt; |Titel=Villengärten in Radebeul |Sammelwerk=Beiträge zur Stadtkultur der Stadt Radebeul |Ort=Radebeul |Datum=2001}}&amp;lt;/ref&amp;gt; an der Grundstücksecke zur Straßenkreuzung. Sie hat eine [[Haube (Architektur)|Welsche Kupferhaube]] mit Spitze und Wetterfahne. Im Garten steht ein Schalenbrunnen. Die Einfassung des Anwesens besteht zu Teilen aus Syenitbruchsteinmauern, die gleich nördlich der Gartenlaube mehrere segmentbogige, vergitterte Öffnungen aufweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Radebeul Villa Agnes2.jpg|mini|Villa Agnes, Eingangsseite im Norden]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Radebeul Ebe Flora mit Putto.jpg|mini|[[Skulptur „Flora mit Putto“]] von [[Burkhart Ebe]] auf dem [[Hörningplatz]] vor der Rückseite der Villa Agnes im winterlichen Gegenlicht]]&lt;br /&gt;
Der [[Serkowitz]]er Baumeister [[Moritz Ziller]] beantragte im Februar 1879 auf eigene Rechnung, das Eckgrundstück Nizzastraße 13 (heute Lößnitz&amp;amp;shy;grund&amp;amp;shy;straße 2) gemeinsam mit dem Nachbargrundstück Nizzastraße 11 zu bebauen. Nach der Genehmigung im März 1879 erfolgte im November eine Planänderung, aufgrund derer spiegelbildlich gemeinsam mit dem Nachbargrundstück jeweils ein zusätzliches eingeschossiges Nebengebäude als Leutestube, Waschküche sowie zur Aufbewahrung von Brennholz direkt auf der Grundstücksgrenze beantragt wurde. Die Baufertigstellung erfolgte 1880.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 8. April 1891 bis zum Dezember 1895&amp;lt;ref name=&amp;quot;maytafel&amp;quot;&amp;gt;laut Informationstafel am Eingang zum Grundstück&amp;lt;/ref&amp;gt; mietete der Schriftsteller [[Karl May]] das Haus, noch unter der Adresse Nizzastraße 13, bei dem Dresdner Friedrich Wilhelm Sauerzapf&amp;lt;ref name=&amp;quot;KMWiki&amp;quot;&amp;gt;[http://karl-may-wiki.de/index.php/%27Villa_Agnes%27 &amp;#039;Villa Agnes&amp;#039; im Karl-May-Wiki]&amp;lt;/ref&amp;gt;, bevor er sich die ebenfalls von den Gebrüdern Ziller errichtete [[Villa Shatterhand]] gleich hinter der gerade fertiggestellten [[Lutherkirche (Radebeul)|Lutherkirche]] kaufte. In der &amp;#039;&amp;#039;Villa Agnes&amp;#039;&amp;#039; entstanden zahlreiche seiner Bücher.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20001213052100/http://www.karl-may-stiftung.de/biograph2.html Biografische Notizen zu Karl Friedrich May (Die Jahre 1875–1912): Die Villa Agnes findet sich unter der Adresse &amp;#039;&amp;#039; Nizzastraße 13&amp;#039;&amp;#039; aufgeführt.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Mai 1891 wurde in die Villa eingebrochen und unter anderem das Notizbuch Mays gestohlen. Dieses konnte bei der wenig später erfolgten Verhaftung des vorbestraften Täters wieder sichergestellt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KMWiki&amp;quot; /&amp;gt; May jedoch verbarrikadierte sich auf dem Grundstück. [[Friedrich Ernst Fehsenfeld]], der May später im Jahr besuchte, um die Herausgabe der &amp;#039;&amp;#039;Gesammelten Reiseromane&amp;#039;&amp;#039; zu besprechen, erinnerte sich später: „Wir gingen in seine Wohnung. Gleich wurde ich, der ich aus dem gemütlichen Süddeutschland kam, in eine Stimmung von Gefahren und ihrer Begegnung hineinversetzt. War doch das ganze Grundstück von einem Bretterverschlag eingeschlossen, von dessen Kante eiserne Stacheln herabdräuten. Man konnte von außen nicht hineinsehen. Und Gartentür und Haus wurden nach unserem Eintritt wieder fest verschlossen und verriegelt.“&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.karl-may-gesellschaft.de/kmg/seklit/matkmf/13/192.htm Hans-Dieter Steinmetz: &amp;#039;&amp;#039;Wanderungen in Radebeul&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1900 wurde an der Grundstücksecke zur Straßenkreuzung eine achteckige Gartenlaube aufgestellt. Diese zieren Holzstabgitter und eine Kupferhaube samt Spitze und Wetterfahne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1902 und 1903 ließ der Besitzer Richard Barchewitz von Josephi auf der Rückseite im Norden Umbauten am Hauptgebäude sowie den Anbau an das Nebengebäude vornehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 erfolgte durch den folgenden Besitzer, Direktor Carl Nauels, die Erweiterung im Osten um einen polygonalen Vorbau nebst Veranda zum Garten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2024 stand die Villa mit zwölf Zimmern auf 400 Quadratmetern Wohnfläche und 1550 Quadratmetern Grundstücksgröße für etwa 1,4 Millionen Euro zum Verkauf. Die Innenräume sind auf drei Wohneinheiten aufgeteilt. Die größte Wohnung befindet sich im Erdgeschoss des Haupthauses und misst 160 Quadratmeter. Eine zweite Wohnung im Haupthaus liegt im Obergeschoss und ist 120 Quadratmeter groß. Die dritte Wohnung mit 120 Quadratmetern befindet sich im angebauten Nebengebäude. Zum Grundstück gehört ein großer Garten mit Springbrunnen, einem Gartenhaus mit grünem Dach sowie einem achteckigen Gartenpavillon.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Silvio Kuhnert | Titel=Ehemalige Karl-May-Villa steht in Radebeul zum Verkauf | Sammelwerk=Sächsische Zeitung | Datum=2024-04-24 | Online=[https://www.saechsische.de/radebeul/lokales/ehemalige-karl-may-villa-steht-zum-verkauf-5992468-plus.html kostenpflichtig online] | Abruf=2024-04-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Typgleiche Villen ==&lt;br /&gt;
* [[Villa Nizzastraße 9 (Radebeul)|Villa Nizzastraße 9]]&lt;br /&gt;
* [[Villa Nizzastraße 11 (Radebeul)|Villa Nizzastraße 11]]&lt;br /&gt;
* [[Villa Nizzastraße 12 (Radebeul)|Villa Nizzastraße 12]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3-938460-05-9}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|978-3-940200-22-8}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|978-3-86729-004-3}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Hans-Dieter Steinmetz]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Karl Mays Wohnsitze in der Lößnitz. Architekturzeichnungen ersetzen fehlende historische Fotos&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Karl May Haus Information&lt;br /&gt;
   |Nummer=20&lt;br /&gt;
   |Ort=Radebeul&lt;br /&gt;
   |Datum=2007}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20001213052100/http://www.karl-may-stiftung.de/biograph2.html Biografische Notizen zu Karl Friedrich May (Die Jahre 1875–1912): Die Villa Agnes findet sich unter der Adresse &amp;#039;&amp;#039; Nizzastraße 13&amp;#039;&amp;#039; aufgeführt.]&lt;br /&gt;
* [http://karl-may-wiki.de/index.php/Villa_Agnes Die Villa Agnes im Karl-May-Wiki] mit Informationen zum Einbruch 1891.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51/06/29.15/N |EW=13/39/48/E |type=landmark |region=DE-SN}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Radebeul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Villa in Radebeul|Agnes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebrüder Ziller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassizistisches Bauwerk in Radebeul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Karl May]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1880er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberlößnitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nizzastraße]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Derbrauni</name></author>
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