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	<title>Vilich - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Vilich&amp;diff=264827&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-16725-78: /* Torbögen */Jahreszahl korrigiert: statt &quot;1991&quot;wurde der Torbogen bereits 1970 niedergelegt.
Außerdem habe ich &quot;Pfortengehause&quot; in Pfortenhaus (in dem übrigens früher das Stiftsarchiv untergebracht war) korrigiert.</title>
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		<updated>2026-03-17T19:59:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Torbögen: &lt;/span&gt;Jahreszahl korrigiert: statt &amp;quot;1991&amp;quot;wurde der Torbogen bereits 1970 niedergelegt. Außerdem habe ich &amp;quot;Pfortengehause&amp;quot; in Pfortenhaus (in dem übrigens früher das Stiftsarchiv untergebracht war) korrigiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Vilich&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Bonn&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/45/10/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 07/07/45/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-NW&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 60&amp;lt;!--60.3 an der Ecke Schultheißstraße/Adelheidisstraße--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 5243&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2022-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Einwohnerstatistik Bonn}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1969-08-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 0228&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Bonn Ortsteil Vilich.svg&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = Lage des Ortsteils Vilich im [[Bonn]]er Stadtbezirk [[Beuel]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vilich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; {{IPA|[&amp;#039;fiːlɪç]}} ist ein [[Ortsteil]] der Bundesstadt [[Bonn]] im Stadtbezirk [[Beuel]]. Vilich liegt südlich der [[Sieg (Fluss)|Sieg]]-Mündung am [[Rhein]], an der [[Bundesstraße&amp;amp;nbsp;56]] und der [[Bundesautobahn&amp;amp;nbsp;59]], an der eine Anschlussstelle seit April 2009 &amp;#039;&amp;#039;Bonn-Vilich&amp;#039;&amp;#039; heißt. Durch Vilich führt die [[Siegburger Bahn|Stadtbahnlinie&amp;amp;nbsp;66]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:VILichKIRcheX.jpg|mini|Blick aus der Schillerstraße auf [[St. Peter (Vilich)|St. Peter]] – vorne links das ehemalige Hospitälchen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Baustruktur Bonn-Vilich.jpg|mini|Baustruktur Bonn-Vilich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vilich wurde erstmals 942 in einer Urkunde [[Otto I. (HRR)|Ottos I.]] als „Vilica“ erwähnt. Um 978 stifteten [[Meginhard IV. von Hamaland|Megingoz]] und seine Frau [[Gerberga von Lothringen]] ihren Besitz im [[Auelgau]] zur Errichtung eines Frauen[[Konvent (Kloster)|konvents]], der 996 von Papst [[Gregor V. (Papst)|Gregor V.]] in ein [[Benediktinerinnenkloster]] umgewandelt wurde. Erste Äbtissin war [[Adelheid von Vilich]];&amp;lt;ref&amp;gt;[[German Hubert Christian Maaßen]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Pfarreien des Dekanates Königswinter&amp;#039;&amp;#039;, Köln: Bachem, 1890, S.&amp;amp;nbsp;125 ([http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/pageview/3187325 Landesbibliothek Düsseldorf])&amp;lt;/ref&amp;gt; nach ihr wurde das Kloster später [[St.-Adelheidis-Stift]] benannt. Nach dem Tod von Adelheidis wurde ihr Grab in der zum Stift gehörenden [[St. Peter (Vilich)|Kirche]] zu einem [[Wallfahrt]]sort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Kurköln|kurfürstlichen]] Zeit gehörte Vilich zusammen mit [[Vilich-Rheindorf]], [[Combahn]], [[Schwarzrheindorf]] mit Gensem, [[Geislar]] und [[Vilich-Müldorf]] zur „[[Herrschaft (Territorium)|Herrlichkeit]] Vilich“, die eine [[Unterherrschaft]] im [[kurköln]]ischen [[Amt Bonn (Kurköln)|Amt Bonn]] war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von großer Bedeutung für Vilich waren das Ende des Kurfürstentums und die Besetzung des Rheinlandes durch [[Napoleon Bonaparte|napoleonische]] Truppen. Von 1803 bis 1806 war Vilich Teil des Fürstentums [[Nassau-Usingen]], danach Teil des [[Großherzogtum Berg|Großherzogtums Berg]], für das nach französischem Vorbild 1808 eine Provinzial- und Gemeindeverwaltungsordnung erlassen wurde. Es wurden [[Munizipalität]]en gebildet, deren Leitung ein Munizipaldirektor bzw. Maire übernahm. Die „Munizipalität Vilich“ wurde am 8. März 1809 gebildet.&amp;lt;ref&amp;gt;Johannes Bücher: &amp;#039;&amp;#039;Leonard Stroof - Der erste Bürgermeister von Vilich&amp;#039;&amp;#039;, Bonn 1990, S. 36–37&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu ihr gehörten außer den Orten der ehemaligen Herrlichkeit Vilich die Orte des [[Kirchspiel]]s Küdinghoven. Das waren [[Küdinghoven]], [[Beuel]], [[Limperich]], [[Ramersdorf (Bonn)|Ramersdorf]], [[Pützchen-Bechlinghoven|Pützchen]], ein Teil von [[Bechlinghoven]] sowie [[Holtorf|Nieder-]] und Oberholtorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der 1815 auf dem [[Wiener Kongress]] getroffenen Vereinbarungen kam die Region zum [[Königreich Preußen]]. Unter der preußischen Verwaltung bestanden die Munizipalitäten/Mairien als [[Bürgermeisterei (Königreich Preußen)|Bürgermeistereien]] fort. Das galt auch für Vilich. Seit 1891 amtierte Friedrich Breuer als Bürgermeister. In seiner Amtszeit entwickelte sich Vilich zu einer modernen Gemeinde. So entstanden ein Gas- und Wasserwerk, die Wohn- und Fabrikgebäude wurden an das elektrische Stromnetz angeschlossen und mit dem Ausbau der Rheinpromenade wurde begonnen. Spätestens seit Ende des 19. Jahrhunderts verlagerte sich das Zentrum der Gemeinde in Richtung [[Beuel-Mitte]]. Am 26. September 1896 wurde der Amtssitz von Vilich nach Beuel verlegt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Beuel – Stadt am Rhein&amp;#039;&amp;#039;, herausgegeben von der Stadtverwaltung Beuel zum Tage der Stadterhebung am 24. August 1952, S. 38&amp;lt;/ref&amp;gt; 1922 wurde schließlich die &amp;#039;&amp;#039;Bürgermeisterei Vilich&amp;#039;&amp;#039;  in &amp;#039;&amp;#039;Bürgermeisterei Beuel&amp;#039;&amp;#039; umbenannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Archive NRW: {{Webarchiv |url=http://www.archive.nrw.de/Kommunalarchive/KommunalarchiveA-D/B/Bonn/InformationenUndService/AllgemeineInformationen/Verwaltungszugehoerigkeit.html |text=Verwaltungszugehörigkeit Bonn |wayback=20110126105703}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das Gesetz zur kommunalen Neugliederung des Raumes Bonn im Jahr 1969 wurde Vilich als Teil der bisher selbständigen Stadt Beuel zum Stadtteil im neuen Bonner Stadtbezirk Beuel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 2026 entsteht der [[Haltepunkt Bonn-Vilich|S-Bahnhof Vilich]] an der rechten Rheinstrecke. Dieser wird errichtet als [[Turmbahnhof]] mit der [[Siegburger Bahn|Stadtbahnlinie 66]] und soll so die Bonner Innenstadt mit dem [[Flughafen Köln/Bonn]] verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2008 findet im Park Neu Vilich das [[Green Juice Festival]] statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einwohnerentwicklung ==&lt;br /&gt;
* 1836: 180&lt;br /&gt;
* 1891: 204&lt;br /&gt;
* 1916: 550&lt;br /&gt;
* 1951: 2.103&lt;br /&gt;
* 2013: 5.258&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Folge der Einwohnerentwicklung wurde 2013 beschlossen, die zirka drei Hektar große Fläche namens &amp;#039;&amp;#039;Ledenhof&amp;#039;&amp;#039;, bisher im Eigentum des [[Landschaftsverband Rheinland|Landschaftsverbands Rheinland]] (LVR), [[Nachverdichtung|nachzuverdichten]] und das seit 1988 bestehend Heilpädagogische Heim (HPH) &amp;#039;&amp;#039;Ledenhof&amp;#039;&amp;#039; abzureißen. Projektträger ist die Wohnbaugesellschaft [[NCC Deutschland]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Wohnbaugesellschaft NCC will im Herbst 2015 mit Abriss beginnen |Sammelwerk=GA Bonn |Datum=2014-04-10 |Online=[http://www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/beuel/vilich/wohnbaugesellschaft-ncc-will-im-herbst-2015-mit-abriss-beginnen-article1323325.html Online]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.bonn.de/rat_verwaltung_buergerdienste/presseportal/pressemitteilungen/33658/index.html?lang=de&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;https://s3.amazonaws.com/stridor-content_management/upload/wahlvw/pdf/2015_expos__ledenhof_final.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; Rodung und Abriss sind für Frühjahr 2016 geplant.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Aufbruchstimmung im Ledenhof |Sammelwerk=GA Bonn |Online=[http://www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/beuel/vilich/aufbruchstimmung-im-ledenhof-article1638580.html Online]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Projekt stößt bei den Bürgern auf Kritik.&amp;lt;ref&amp;gt;Johanna Heinz: [http://www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/beuel/Zu-dicht-zu-hoch-zu-viel-Verkehr-article1293963.html &amp;#039;&amp;#039;Bauplanung für das Areal Ledenhof - Zu dicht, zu hoch, zu viel Verkehr&amp;#039;&amp;#039;], In: [[General-Anzeiger (Bonn)|Bonner Generalanzeiger]], 7. März 2014, abgerufen am 15. April 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{siehe auch|Liste der Baudenkmäler im Bonner Ortsteil Vilich}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== St. Peter ===&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Peter in Bonn-Vilich.jpg|mini|St. Peter mit Friedhof]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|St. Peter (Vilich)}}&lt;br /&gt;
Ein weithin markantes Wahrzeichen von Vilich ist der Kirchturm von [[St. Peter (Vilich)|St. Peter]]. St. Peter ist die katholische Pfarrkirche in Vilich. Bis zur Aufhebung des „freiadeligen weltlichen Stifts Vilich“ war sie [[Stift (Kirche)|Stiftskirche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Burg Lede ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wasserburg-Lede-003.JPG|mini|Luftaufnahme der Wasserburg Lede]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Burg Lede}}&lt;br /&gt;
Die Burg Lede war ursprünglich ein [[Romanik|romanischer]] Wohnturm, aus dem sich im Laufe der Zeit eine [[Gotik|gotische]] [[Wasserburg]] entwickelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister-Stroof-Haus ===&lt;br /&gt;
[[Datei:HausStroof1.jpg|mini|Bürgermeister-Stroof-Haus]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Bürgermeister-Stroof-Haus}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Stroof-Haus ist in mehreren Bauphasen entstanden: vor 1500 – um 1700 – um 1800. Aus dem Mittelalter datieren Reste eines Bruchstein-Bauwerks, so zwei über Eck hochragende Außenwände des heutigen Erdgeschosses an der Südseite, die einen derzeit noch verschütteten Brunnenschacht umschließen. Das Haupthaus entstammt vermutlich in seinem Kern den Anfangsjahren des 18. Jahrhunderts und war zunächst ein dreiachsiger Fachwerkbau. Diesen hat, ein Jahrhundert später, Leonard Stroof mit dem mittelalterlichen, durch Fachwerk aufgestockten Bruchsteinbau verbunden und ihm damit eine vierte Achse hinzugefügt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die Gesamtarchitektur“, so der heutige Träger, „der Stroofschen Bauphase von 1800 ist bis heute authentisch erhalten.“ Die Authentizität gilt nicht nur für den Grundriss des Hauses, sondern auch für dessen reiche Ausstattung, die in der Bonner Region für Bauten dieser Zeit ungewöhnlich ist. Eine absolute Rarität für ein rheinisches Fachwerkhaus stellt die umfassende Ausmalung in fast allen Räumen dar (geometrische Schablonenmuster), die erst an wenigen Stellen freigelegt ist. Von überraschender Wirkung ist auch das kassettierte Wandpaneel im ehemaligen Amtszimmer. Als das besondere Schmuckstück aber dürfte zweifellos die sogenannte Kölner Decke im Kleinen Salon des Obergeschosses gelten, die wie alle Balkendecken des Hauses stuckiert, zusätzlich aber mit floralem Rankenwerk dekoriert ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ReferenceA&amp;quot;&amp;gt;[[Denkmal- und Geschichtsverein Bonn-Rechtsrheinisch]] e.&amp;amp;nbsp;V.: „Das Bürgermeister-Stroof-Haus in Vilich“.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schevasteshof ===&lt;br /&gt;
Der Schevasteshof wurde um 1603 erbaut. Dort heirateten [[Ernst Friedrich Wilhelm Schiller]] und Maria Magdalena, Schwester des damaligen Bürgermeisters Gabriel von Pfingsten, der von 1825 bis 1855 dort residierte. Gabriel von Pfingsten war mit den Familien Oppenhoff und de Claer verwandt und kannte viele angesehene Persönlichkeiten. Er machte den Schevasteshof, der damals seine glanzvollste Zeit erlebte, zum Mittelpunkt des geistigen und geselligen Lebens. Viele Generationen bewahrten die Geschichte des Schevasteshofes, bis er am Heiligen Abend im Jahr 1944 durch Bomben vollständig zerstört wurde. Zwei Frauen wurden dabei verschüttet und getötet. Der damals dort lebende Otto Schmidt-Bleibtreu und der Rest der Familie wurden evakuiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Jahre bahnte sich durch ein Landschaftsschutz- und nachfolgendes Bebauungsplanverfahren der Stadt Bonn eine neue Entwicklung des zerstörten Hofes an. So wurde im Jahr 1974 das sogenannte „Tempelchen“, dessen sechs Säulenpaare von dem abgerissenen [[Kloster Heisterbach]] stammten, vom Gelände entfernt. Diese wertvollen Architekturteile sowie andere Reste des Tempels wurden in das [[Rheinisches Landesmuseum Bonn|Rheinische Landesmuseum Bonn]] überführt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Vilich-adelheidisstrasse-6-08.jpg|mini|Hinter der Friedhofsmauer die alte Stiftsschule (1787) mit Anbau (1834)]]&lt;br /&gt;
Das Hofgelände lag zwischen der heutigen Schillerstraße und dem Garten der Burg Lede. Das Stammhaus lag zwischen dem Ende der Schillerstraße und der [[Rechte Rheinstrecke|Bahnstrecke am rechten Rhein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Adelheidisschule ===&lt;br /&gt;
[[Datei:GGS Adelheidisschule Bonn, Schulbauten.jpg|mini|Der Turm von [[St. Peter (Vilich)|St. Peter]] und die Schulbauten der Adelheidisschule an der Käsbergstraße]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typisch für die Ortsentwicklung mit den steigenden Einwohnerzahlen sind die Bauten der Adelheidis-Gemeinschaftsgrundschule, die im Osten und Norden peripher am Rande des Friedhofs errichtet wurden. Das erste [[Schulgebäude|Schulhaus]] des [[St.-Adelheidis-Stift|Stifts Vilich]], ein Fachwerkbau aus dem Jahr 1787 mit einem Anbau von 1834, bildet städtebaulich den Übergang vom historischen Ortszentrum zur Stiftsimmunität.&amp;lt;ref&amp;gt;[[:Datei:Vilich-adelheidisstrasse-6-05.jpg|Vilich, Adelheidisstraße 6]], Tafel am ehemaligen Schulhaus.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es folgten, zwischen Friedhofs- und Immunitätsmauer am Abhang zur Käsbergstraße, ein dreigeschossiger Zweckbau aus Ziegelmauerwerk (1874) und ein zweigeschossiger Gründerzeitbau mit ausgebautem Dachgeschoss (1911/14). Beide Gebäude wurden 1958 durch einen Flachbau miteinander verbunden. Ein Pavillon mit zwei Klassenräumen von 1967 wurde wegen der stetig steigenden Schülerzahlen 1994 abgerissen um Platz zu schaffen für einen Neubau mit sechs Klassen,&amp;lt;ref&amp;gt;Richard Bongartz: [https://www.genios.de/searchResult/Alle?requestText=Erweiterungsbau+soll+im+Mai+1995+bezogen+werden+Erster+Spatenstich+f%C3%BCr+den+Anbau+der+Adelheidisschule+Von+Richard+Bongartz+Vilich.+&amp;amp;sort=BY_DATE&amp;amp;order=desc&amp;amp;resultListType=DEFAULT&amp;amp;view=list &amp;#039;&amp;#039;Erweiterungsbau soll im Mai 1995 bezogen werden - Erster Spatenstich für den Neubau der Adelheidisschule.&amp;#039;&amp;#039;], In: [[General-Anzeiger (Bonn)|Bonner Generanzeiger]], 22. April 1994, abgerufen aus &amp;quot;Genios-Pressearchiv&amp;quot; am 15. April 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; der 1995 im Beisein von OB [[Bärbel Dieckmann]] eingeweiht wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://adelheidis.de/lage-und-historie/ &amp;#039;&amp;#039;Lage und Historie der Adelheidisschule.&amp;#039;&amp;#039;], Webseite der Adelheidis-Gemeinschaftsgrundschule der Stadt Bonn, abgerufen am 14. April 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Martin Seidel (Kunsthistoriker)|Martin Seidel]]: &amp;#039;&amp;#039;Mit Blick für das kindliche Maß – Peter Riemanns Erweiterung der Adelheidis-Schule in Vilich&amp;#039;&amp;#039; (= [[Andreas Denk]], Barbara Weidle (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Neues Bauen in Bonn&amp;#039;&amp;#039;, Bonn 1995–1996 [Teil 1, Folge 3]). In: &amp;#039;&amp;#039;[[General-Anzeiger (Bonn)|General-Anzeiger]]&amp;#039;&amp;#039;, 29. August 1995, Bonner Stadtausgabe, S. 13. ([https://www.genios.de/searchResult/Alle?requestText=%22Peter+Riemanns+Erweiterung+der+Adelheidis-Schule%22 genios.de])&amp;lt;/ref&amp;gt; Wegen der weiterhin wachsenden Schülerzahlen wurde das historische alte Schulhaus der Stiftsschule nach Umbau im November 2003 mit vier Klassen der Gemeinschaftsgrundschule zur Nutzung übergeben.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.genios.de/searchResult/Alle?requestText=+Moderne+alte+Schule+Saniertes+Adelheidis-Schulhaus+%C3%BCbergeben&amp;amp;sort=BY_DATE&amp;amp;order=desc&amp;amp;resultListType=DEFAULT&amp;amp;view=list &amp;#039;&amp;#039;Moderne alte Schule - Saniertes Adelheidis-Schulhaus übergeben.&amp;#039;&amp;#039;], In: [[Kölnische Rundschau|Bonner Rundschau]], 11. November 2003, abgerufen aus &amp;quot;Genios-Pressearchiv&amp;quot; am 15. April 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Torbögen ===&lt;br /&gt;
Im Zentrum von Vilich sind mehrere historische Torbögen erhalten. Der älteste dürfte ein [[Romanik|romanischer]] Torbogen vor der alten Schule sein. Jünger ist ein [[Spätgotik|spätgotischer]] Torbogen vor dem Pastorat. Sehenswert ist auch der Torbogen des Pfortengehäuses des Stiftes. Alle Bögen befinden sich an der Adelheidisstraße.&lt;br /&gt;
Der Torbogen vor der alten Schule war in früheren Jahrhunderten Zugang zur ehemaligen Pfarrkirche St. Paulus&amp;lt;ref&amp;gt;[[Udo Mainzer]]: &amp;#039;&amp;#039;Romanische Chorturmkirchen im Umkreis von Bonn&amp;#039;&amp;#039;. In: [[INSITU (Zeitschrift)|INSITU. Zeitschrift für Architekturgeschichte]] 1 (2/2009), S. 27–40.&amp;lt;/ref&amp;gt; (deren Patronat die in den 60er Jahren erbaute Pfarrkirche St. Paulus an der Siegburger Str. erhielt), die 1765 durch Hochwasserunterspülung eingestürzt ist. Auch der 1970 wegen eines Bauvorhabens umgelegte und 2000 leicht versetzt wiederaufgerichtete Torbogen des Pfortenhauses an der Ecke Stiftsstraße gehörte zur ehemaligen, das [[St. Adelheidis-Stift|Adelheidis-Stift]] umgebenden Immunitätsmauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Vilichtorbogen3.jpg|Romanischer Torbogen vor der alten Schule&lt;br /&gt;
 Vilichtorbogen2.jpg|Spätgotischer Torbogen vor dem Pastorat&lt;br /&gt;
 Vilichtorbogen1.jpg|Torbogen des Pfortengehäuses des Stiftes&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Franz Düsterwald]] (1842–1920), katholischer Geistlicher und Autor&lt;br /&gt;
* [[Pitt Müller]], (1905–1975), Bildhauer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Baudenkmäler im Bonner Ortsteil Vilich]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Straßen im Bonner Ortsteil Vilich]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Wegekreuze und Bildstöcke im Bonner Ortsteil Vilich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.bonn.de/themen-entdecken/umwelt-natur/friedhoefe/friedhof-vilich-adelheidisstrasse.php Friedhof Vilich Adelheidisstraße, Webseite der Stadt Bonn]&lt;br /&gt;
* [https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-101969-20140901-2 Historischer Ortskern Vilich] in: KuLaDig des [[Landschaftsverband Rheinland|Landschaftsverbandes Rheinland]]&lt;br /&gt;
* [https://www.vilich-bv.de/S-T-A-R-T-S-E-I-T-E/ Bürgerverein Vilich e.&amp;amp;nbsp;V.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtbezirke in Bonn}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4311205-5|VIAF=243586018}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Bonn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vilich| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Bonn)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-16725-78</name></author>
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