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	<title>Vilhelms Munters - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;M Huhn: kleine sprachliche Überarbeitung; Kategorie präzisiert</title>
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		<updated>2025-12-29T23:04:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;kleine sprachliche Überarbeitung; Kategorie präzisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gothards Vilhelms Nikolajs Munters&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch: Wilhelm Munter, auch Wilhelm Munters; Russisch: Вильгельм Николаевич Мунтерс; * {{JULGREGDATUM|25|7|1898|Link=1}}&amp;lt;ref&amp;gt;Eintrag im [http://www.lvva-raduraksti.lv/de.html Taufregister der St.-Petri-Kirche zu Riga] (lettisch: Rīgas sv. Pētera baznīca)&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Riga]]; † [[10. Januar]] [[1967]] ebenda) war ein [[Lettland|lettischer]] Staatsmann und [[Diplomat]] und von 1936 bis 1940 Außenminister der [[Republik Lettland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Vilhelms Munters wurde in Riga als Wilhelm Munter geboren. Sein Vater war Nikolaus Munter (lettisch: Nikolajs Munters), die Mutter Karolina Auguste Ulrika (geb. Klein). Beide stammten aus [[Deutschbalten|deutschbaltischen]] Familien [[Estland]]s. 1939 registrierten sich seine Mutter und Schwester für die Umsiedlung der Deutschbalten nach Deutschland.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.de/books?id=qQBiTavg2b0C&amp;amp;pg=PA76&amp;amp;lpg=PA76&amp;amp;dq=lettland+vilhelm+munters+mutter&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=i-9G4eHOUU&amp;amp;sig=znwFhjF6DhkdAoEbNspcGfdaFV4&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=ACwyTMPwOJi8jAeq9eWWBg&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=1&amp;amp;ved=0CBYQ6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=lettland%20vilhelm%20munters%20mutter&amp;amp;f=false Nationalsozialistische &amp;quot;Volkstumsarbeit&amp;quot; und Umsiedlungspolitik 1933-1945], Google bücher, abgerufen am 11. Juli 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1915 absolvierte Munters die Kaufmannsschule der Stadt Riga und trat in die Fakultät der Chemie im [[Technische Universität Riga|Rigaer Polytechnischen Institut]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv_Bild_183-E07262%2C_Berlin%2C_Nichtangriffspakt_mit_Estland_und_Lettland.jpg|mini|Munters (links) mit [[Joachim von Ribbentrop|Ribbentrop]] und [[Karl Selter|Selter]] beim Unterzeichnen des Nichtangriffspaktes 1938&lt;br /&gt;
]]&lt;br /&gt;
1917 wurde er in der [[Kaiserlich Russische Armee|russischen Armee]] eingezogen. Als Offiziersschüler in St. Petersburg erlebte er die [[Oktoberrevolution]], kämpfte gegen die [[Bolschewiki]] und war kurzzeitig im Gefängnis. Nach seiner Rückkehr ins Baltikum trat er am 24. Juni 1919 nach der [[Schlacht bei Cēsis]] in die estnische Armee ein und war an den Kämpfen gegen die [[Baltische Landeswehr]] und die [[Rote Armee]] beteiligt. Am 17. Oktober 1920 erhielt er seinen Abschied und beendete sein Studium bis 1925.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Munter sprach fließend Lettisch, Estnisch, Deutsch und Russisch. Ab 1920 machte er Karriere im lettischen Außenministerium. Nach dem [[Staatsstreich vom 15. Mai 1934 in Lettland|Staatsstreich vom 15. Mai 1934]] von [[Kārlis Ulmanis]] führte er praktisch die Geschäfte des Außenministeriums. Von 1936 bis 1940 war er auch offiziell Außenminister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er nahm unmittelbar an den Verhandlungen des [[Deutsch-lettischer Nichtangriffspakt|Nichtangriffspaktes zwischen Deutschland und Lettland]] und des sogenannten Gegenseitigen Hilfsabkommens mit der Sowjetunion (Oktober 1939) teil.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.li.lv/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=27&amp;amp;Itemid=1096&amp;amp;lang=de Lettland im 20. Jahrhundert], abgerufen am 11. Juli 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.hrono.ru/dokum/193_dok/19391005_lat.html Пакт о взаимопомощи между СССР и Латвией], russisch, abgerufen am 11. Juli 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem war er Vertreter Lettlands beim [[Völkerbund]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 16. Juli 1940, nach der sowjetischen Besetzung des Baltikums, wurde Munters nach [[Woronesch]] deportiert, wo er an einer Pädagogischen Hochschule die [[deutsche Sprache]] unterrichtete. Einige Male wandte er sich an [[Anastas Mikojan]] mit der Bitte, für ihn beim Volkskommissariat für Außenhandel eine Arbeit zu finden. Außerdem verfasste er detaillierte Berichte über seine Zeitgenossen für Geheimdienstchef [[Lawrenti Beria]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|deutschen Überfall auf die Sowjetunion]] wurde Munters verhaftet und ins Gefängnis nach [[Kirow]] verbracht. 1952 wurde er wegen „Kampf gegen die Arbeiterbewegung und die Sowjetunion“ zu 25 Jahren Gefängnis verurteilt. 1954, nach dem Tode [[Stalin]]s, wurde er entlassen und konnte 1959 nach Lettland zurückkehren. Dort arbeitete er bei der [[Lettische Akademie der Wissenschaften|Lettischen Akademie der Wissenschaften]]. Munters veröffentlichte in der sowjetischen Presse, insbesondere in der [[Iswestija]], Artikel, in denen er die lettischen Emigranten scharf kritisierte, die mehrheitlich vor der zweiten sowjetischen Okkupation im Herbst 1944 aus dem Land geflohen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vilhelms Munters starb am 10. Januar 1967 in Riga.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Munters, Vilhelms, [http://Historia.lv Historia.lv]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=142771287|LCCN=n84179105|VIAF=50635152}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Munters, Vilhelms}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Außenminister (Lettland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer des Stalinismus (Lettland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des belgischen Kronenordens (Kommandeur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Drei-Sterne-Ordens (Großoffizier)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Leopoldsordens (Großkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens der hl. Mauritius und Lazarus (Ausprägung unbekannt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens der Krone von Italien (Großkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens Polonia Restituta (Großkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des portugiesischen Christusordens (Großoffizier)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens der Krone von Rumänien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Nordstern-Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens des Adlerkreuzes (I. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Freiheitskreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Gregoriusordens (Ausprägung unbekannt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens der Eichenkrone (Komtur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Finnischen Ordens der Weißen Rose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Ehrenlegion (Großoffizier)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Riga)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sowjetbürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lette]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsch-Balte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1898]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1967]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Munters, Vilhelms&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Munters, Gothards Vilhelms Nikolajs&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=lettischer Staatsmann und Diplomat, Außenminister der Republik Lettland (1936–1940)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. Juli 1898&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Riga]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. Januar 1967&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Riga]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;M Huhn</name></author>
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