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	<title>Viktor zu Wied - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T22:47:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Viktor_zu_Wied&amp;diff=1706570&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Orgelputzer: Tippfehler korrigiert</title>
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		<updated>2025-03-18T15:47:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Victor av Wied 1897.jpg|miniatur|Viktor Prinz zu Wied um 1900]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Friedrich Adolph Hermann &amp;#039;&amp;#039;Viktor&amp;#039;&amp;#039; Prinz zu Wied&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. Dezember]] [[1877]] in [[Neuwied]]; † [[1. März]] [[1946]] in [[Moosburg an der Isar]]) war in der [[Zeit des Nationalsozialismus]] deutscher [[Botschafter]] in [[Schweden]] und Mitglied des deutschen Fürstenhauses Wied mit Schwerpunkt im heutigen [[Rheinland-Pfalz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
Viktor Prinz zu Wied war Sohn des Generals und Politikers [[Wilhelm zu Wied (1845–1907)|Fürst Wilhelm zu Wied]] (1845–1907) und der Marie von Oranien-Nassau, Prinzessin der Niederlande (1841–1910). Ein älterer Bruder war [[Wilhelm zu Wied (1876–1945)|Prinz Wilhelm zu Wied]], während einer kurzen Periode (7. März bis 5. September 1914) [[Fürstentum Albanien|Fürst von Albanien]]. Seine Tante [[Elisabeth zu Wied]] war Königin von [[Königreich Rumänien|Rumänien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Wieds Kontakt zum schwedischen Königshaus war doppelter Natur: seine Mutter war die jüngste Schwester von [[Luise von Oranien-Nassau]] (Gemahlin des schwedischen Königs [[Karl XV. (Schweden)|Karl XV.]]) und seine Großmutter, Prinzessin [[Marie von Nassau]]-Weilburg (1825–1902), war eine ältere Halbschwester von [[Sophia von Nassau]] (Gemahlin des schwedischen Königs [[Oskar II. (Schweden)|Oskar II.]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Victor zu Wied starb in britischer [[Gefangenschaft]] im [[Internierungslager]] Camp 6 in Moosburg an de Isar. Die Todesursache wurde mit „Herzmuskelschwäche“ angegeben. Er wurde am 4. März 1946 nach [[Berchtesgaden]] überführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Viktor&amp;quot;&amp;gt;Historische Personen: Viktor Wilhelm Friedrich Adolph Hermann zu Wied (schwedisch), [https://historiska-personer.nu/min-s/p4eda064e.html]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Nach seiner soldatischen Ausbildung und trat Viktor zu Wied 1905 in den diplomatischen Dienst des Deutschen Kaiserreichs ein. Er war ab 1919 in der [[Gesandtschaft]] in [[Stockholm]] eingesetzt und ab 1922 in [[Budapest]]. 1923 wurde er in den [[Einstweiliger Ruhestand|einstweiligen Ruhestand]] versetzt. Ein Jahr vor der [[Machtergreifung der Nationalsozialisten]] trat er am 1. Januar 1932 der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 856.879).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 187/400, Seite 15; [http://niqolas.de/weltlauf/adel.pdf]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten in Deutschland wurde er ab dem 15. Dezember 1933 reaktiviert. Es gab zunächst Pläne, den Prinzen in London unterzubringen, aber man entschied bald, dass er dieser Aufgabe nicht gewachsen war. Er wurde stattdessen zum [[Reichsminister]] des [[Deutsches Reich|Deutschen Reichs]] in [[Schweden]] eingesetzt. Der schwedische Außenminister [[Christian Günther (Politiker, 25. Dezember 1886)|Christian Günther]] war von dem deutschen Prinzen, der als freundlich, aber nervös und ängstlich beschrieben wurde, nur mäßig beeindruckt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Viktor&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1922 in wurde Viktor von Wied in gleicher Funktion nach Budapest versetzt. In dieser Funktion war er bis 1943 und wurde von [[Hans Thomsen]], dem ehemaligen deutschen [[Diplomat]]en in [[Washington, D.C.|Washington]], abgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 7. Oktober 1940 überreichte Viktor zu Wied dem schwedischen [[Oberbefehlshaber]] [[Olof Thörnell]] das Großkreuz des [[Verdienstorden vom Deutschen Adler|Deutschen Adlerorden]] mit einer von [[Adolf Hitler]] unterzeichneten Ernennungsurkunde. Wied selbst war bereits 1918 zum Kommandeur mit dem Großkreuz des [[Nordstern-Orden]]s ernannt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Deutschland am Sonntag, dem 22. Juni 1941, der [[Sowjetunion]] den [[Krieg]] erklärte, nahm die deutsche Vertretung in Stockholm Kontakt mit dem schwedischen Außenminister Christian Günther auf und bat um ein Treffen. Am Sonntagmorgen um halb neun empfing Christian Günther im Auswärtigen Amt zwei deutsche Gesandte, von denen der eine der Leiter der Mission, Victor von Wied, und der andere der aus Berlin entsandte Gesandte [[Karl Schnurre]] war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Viktor&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Gelegenheit wurden die militärischen Forderungen Deutschlands an das neutrale Schweden dargelegt, und es wurde deutlich gemacht, was die deutsche Seite von der schwedischen Regierung in politischer Hinsicht erwartet. Die Forderungen betrafen den Transit der deutschen [[163. Infanterie-Division (Wehrmacht)|Infanterie-Division 163]], die nach ihrem [[Kommandeur]] [[Erwin Engelbrecht|Engelbrecht]]-Division genannt wurde, von Norwegen durch Schweden nach [[Finnland]] und an die [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Ostfront]]. Dies war der Beginn der so genannten [[Mittsommerkrise]] von 1941.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Viktor&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prinz Viktor von Wied stand [[Hermann Göring]] persönlich nahe. Er verhielt sich persönlich korrekt und war im schwedischen Außenministerium beliebt. Aber als [[Gesandter|Missionschef]] war er kaum herausragend, und in dieser Hinsicht unterschied er sich von den meisten anderen Vertretern der [[Großmacht|Großmächte]] in Stockholm während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]]. Dies mag dazu beigetragen haben, dass die Aufgabe, die deutsche [[Regierung]] bei den nun stattfindenden Verhandlungen zu vertreten, stattdessen dem von Berlin aus entsandten Gesandten Karl Schnurre übertragen worden war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Viktor&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1944 erhielt Prinz zu Wied von [[Adolf Hitler]] eine [[Dotation]] in Höhe von 250.000 Reichsmark.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gerd R. Ueberschär]], [[Winfried Vogel]]: &amp;#039;&amp;#039;Dienen und Verdienen. Hitlers Geschenke an seine Eliten.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt 1999, ISBN 3-10-086002-0&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Aus der Ehe mit Klementine Christophora Karola &amp;#039;&amp;#039;Gisela&amp;#039;&amp;#039;, Gräfin zu Solms-Wildenfels (* 30. Dezember 1891 in [[Wildenfels]]; † 20. August 1976 in [[Oberammergau]]), eine Tochter des Standesherren [[Friedrich Magnus IV. zu Solms-Wildenfels]] (1847–1910) und Jacqueline Christine &amp;#039;&amp;#039;Anne&amp;#039;&amp;#039; Adelaide Bentinck (1855–1933), gingen zwei Kinder hervor:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Marie Elisabeth&amp;#039;&amp;#039; Charlotte Sophie Anna Pauline Luise Solveig (* 14. März 1913 in Kristiania ([[Oslo]]) (DK); † 30. März 1985 in [[Augsburg]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Benigna&amp;#039;&amp;#039;-Viktoria Ingeborg Anna Wilhelmine (* 23. Juli 1918 in Oslo; † 16. Januar 1972 in Oberammergau) ⚭ Baron [[Ernst-Hartmann von Schlotheim|Ernst-Hartmann Günther Baron von Schlotheim]] (1914–1952) am 19. Dezember 1939, [[Kaufmann]] und [[Fechten|Fechtsportler]]. Das Ehepaar hatte zwei Töchter:&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Viktoria&amp;#039;&amp;#039; Elisabeth Sibylla Agneta von Schlotheim (* 11. April 1948 in Wiesbaden)&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Christine&amp;#039;&amp;#039; Maria Gisela von Schlotheim (* 22. Juli 1950 in Wiesbaden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Johannes Hürter]] (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch des deutschen Auswärtigen Dienstes 1871–1945. Bd. 5. T–Z, Nachträge.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben vom Auswärtigen Amt, Historischer Dienst. Band 5: Bernd Isphording, Gerhard Keiper, Martin Kröger: Schöningh, Paderborn u. a. 2014, ISBN 978-3-506-71844-0, S. 271 f.&lt;br /&gt;
* [[Herrmann A. L. Degener]] (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Wer ist’s? - Zeitgenossenlexikon.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1905&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.ifz-muenchen.de/heftarchiv/1974_4.pdf &amp;#039;&amp;#039;Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, Oktober 1974] (PDF-Datei; 5,7&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.zuwied.de/albanien.htm |wayback=20131126183321 |text=&amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Familie zu Wied&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste multi&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER=Hellmuth Lucius von Stödten (1869–1935)&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER=[[Frederic von Rosenberg]]&lt;br /&gt;
|AMT=[[Liste der deutschen Botschafter in Schweden|Gesandter des Deutschen Reichs in Stockholm]]&lt;br /&gt;
|ZEIT=1919–1922&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER2=[[Frederic von Rosenberg]]&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER2=[[Hans Thomsen]]&lt;br /&gt;
|AMT2=[[Liste der deutschen Botschafter in Schweden|Gesandter des Deutschen Reichs in Stockholm]]&lt;br /&gt;
|ZEIT2=1933–1943&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wied, Viktor Zu}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Botschafter in Schweden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der deutschen Außenpolitik 1933–1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Prinz (Wied)|Viktor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Hauses Wied-Neuwied|Viktor #Wied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Neuwied)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1877]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1946]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wied, Viktor zu&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Wied, Viktor Prinz zu; Wied, Wilhelm Friedrich Adolph Hermann Viktor Prinz zu (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Diplomat&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. Dezember 1877&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Neuwied]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. März 1946&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Moosburg an der Isar]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Orgelputzer</name></author>
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