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	<title>Viktor von Scheuchenstuel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T18:15:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Viktor_von_Scheuchenstuel&amp;diff=2821074&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;GT1976: Kategorie:Person (Wien)</title>
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		<updated>2026-03-08T06:26:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Person_(Wien)&quot; title=&quot;Kategorie:Person (Wien)&quot;&gt;Kategorie:Person (Wien)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Levico. Exzellenz Generaloberst Scheuchenstuel . (BildID 15636832).jpg|mini|Viktor von Scheuchenstuel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Viktor Graf von Scheuchenstuel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. Mai]] [[1857]] in [[Vítkovice (Ostrava)|Witkowitz]], [[Mähren]]; † [[17. April]] [[1938]] in [[Wien]]) war ein [[Österreich-Ungarn|österreichischer]] [[Geheimer Rat|Wirklicher Geheimer Rat]], Offizier ([[Generaloberst]]) und Befehlshaber der [[11. Armee (Österreich-Ungarn)|11. Armee]] im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft und Familie ==&lt;br /&gt;
Er entstammte der von Hans Jakob Ritter von Scheuchenstuel (1667–1739) gestifteten älteren, nach Mähren gekommenen Linie der Familie [[Scheuchenstuel]]. Er war der älteste Sohn des Hüttenmeisters zu Wittkowitz, Viktor (* 28. Februar 1824), und dessen Gattin Mathilde Blatt. Das Paar hatte nach Viktor noch die Söhne Edwin (* 18. Mai 1859), k. u. k. Offizier, Artur (* 4. November 1861 in [[Mährisch-Ostrau]]), Ingenieur sowie die Töchter Ludmilla (* 1. Mai 1863) und Angela (* 17. Jänner 1875), Lehrerin.&amp;lt;ref&amp;gt;Genealogisches Taschenbuch der adeligen Häuser Österreichs, 1. Jahrgang, Verlag Otto Maass‘ Söhne, Wien 1905, S. 542 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;kalwang&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.kalwang.at/Die-Gewerkenfamilie-Scheuchenstuehl.117.0.html |text=Archivierte Kopie |wayback=20160304112458 |archiv-bot=2019-05-21 17:13:20 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Graf blieb unverheiratet. Sein Bruder Artur setzte das Geschlecht fort.&amp;lt;!-- Furchtbarer Ausdruck! --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:FZM Viktor von Scheuchenstuel 1916 C. Pietzner.png|mini|Viktor von Scheuchenstuel als Generalmajor um 1910]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Der Kaiser und seine Heerführer.png|mini|250px|Der Kaiser und seine Heerführer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Scheuchenstuel besuchte ab 1874 die [[Kadettenschulen (Österreich-Ungarn)|Pionierkadettenschule]] in [[Hainburg an der Donau]]. Am 1. September 1878 wurde er dort als Leutnant zum 3. Pionierregiment ausgemustert.&amp;lt;ref&amp;gt;Felix Kemenovič von Belovar: „1811–1911: Geschichte der Pionierkadetten und deren Schulen“, im Selbstverlag, in Kommission bei L.W. Seidel, Wien 1911, S. 423&amp;lt;/ref&amp;gt; 1884–1886 absolvierte er als Oberleutnant die Kriegsschule in Wien und wurde anschließend dem Generalstab zugeteilt, wo er 10 Jahre lang diente. Danach war er vier Jahre im Truppendienst (1. Mai 1897 [[Oberstleutnant]]) im 33. Infanterieregiment. Am 1. Mai 1901 wurde er Oberst und Kommandant des 50. Infanterieregiments (13. März 1903).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.weltkriege.at/Generalitaet/02%20Generaloberst/Scheuchenstuel/scheuchenstuel.htm Lebenslauf]&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 1. November 1905 stieg er zum [[Major]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Rang vom 1. November 1907 [[Generalmajor]], als Kommandant der 69. Infanteriebrigade, übernahm er 1909 die 8. Gebirgsbrigade, danach 1910 die 10. Infanterie-Truppendivision, 1912 die 9. Infanterie-Truppendivision. Zwischenzeitlich hatte er den Rang eines [[Feldmarschallleutnant]]s mit Rang vom 1. November 1911 erlangt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ausbruch des Krieges übernahm er am 13. September 1914 das Kommando des VIII. Korps in [[Prag]], das in [[Serbienfeldzug 1914|Serbien]] kämpfte – hierbei machte er sich besonders um die allerdings nur kurzzeitige Einnahme [[Belgrad]]s verdient. Später war er in Albanien und 1916 an der [[Gebirgskrieg 1915–1918|Alpenfront gegen Italien]] in der [[Österreich-Ungarns Südtiroloffensive 1916|Schlacht von Asiago]] eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Gaetano V. Cavallaro: „Disaster Ending in Final Victory“, copyright Gaetano V. Cavallaro, USA 2010, S. 60 ff&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde daraufhin zum Wirklichen Geheimen Rat ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der [[Brussilow-Offensive]] geriet der Vormarsch der Armee in [[Südtirol]] ins Stocken, und das VIII. Korps wurde an die [[Ostfront (Erster Weltkrieg)|Ostfront]] verlegt. Scheuchenstuel geriet in einen Konflikt mit dem Armee-Oberkommando. Das VIII. Korps wurde aufgelöst und Scheuchenstuel sollte zwangspensioniert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Theodor Ritter von Zeynek: „Ein Offizier im Generalstabskorps erinnert sich“, Böhlauverlag, Wien 2009, S. 253&amp;lt;/ref&amp;gt; Daraufhin intervenierte Kaiser [[Franz Joseph I.]] zu seinen Gunsten und übertrug ihm zum 8. September 1916 das Kommando des 1. Korps in der 7. Armee [[Hermann Kövess von Kövesshaza]]s an der neu eröffneten [[Rumänischer Kriegsschauplatz (Erster Weltkrieg)|rumänischen Front]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im Frühjahr 1917 kehrte er an die italienische Front zurück.&lt;br /&gt;
Am 13. September 1917 wurde er durch Allerhöchste Entschließung Kaiser [[Karl I. (Österreich-Ungarn)|Karl I.]] in den Grafenstand (Diplom zu Wien am 3. Januar 1918) erhoben sowie zum Kommandanten über die [[11. Armee (Österreich-Ungarn)|11. Armee]] ernannt. Nach der [[Zwölfte Isonzoschlacht|Schlacht von Karfreit]] wurde Graf Scheuchenstuel am 16. November 1917 zum Generaloberst befördert.&amp;lt;ref&amp;gt;Genealogisches Taschenbuch der adeligen Häuser Österreichs, Band 1, O. Maas’ Söhne, Wien 1905, S. 534 ff&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Antonio Schmidt-Brentano: Die k. k. bzw. k. u. k. Generalität 1816–1918, Österreichisches Staatsarchiv, 1907, S. 161&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Wiener Zentralfriedhof - Gruppe 15 A - Viktor Scheuchenstuel - 1.jpg|mini|hochkant|Ehrenhalber gewidmetes Grab auf dem Wiener Zentralfriedhof]]&lt;br /&gt;
Die [[Piaveschlachten|Schlacht an der Piave]] war nicht von Erfolg gekrönt, weil der General mit seinen geschwächten Truppen nicht vorrücken konnte. Nach der letzten [[Schlacht von Vittorio Veneto]] zogen sie sich aus dem [[Trentino]] zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Broucek: „Ein General im Zwielicht – Die Erinnerungen des Edmund Glaise von Horstenau“, Verlag Böhlau, Wien 1980, S. 410&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Graf wurde zum 1. Januar 1919 pensioniert und zog nach Wien, wo er bis zu seinem Tod lebte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ÖBL|10|99||Scheuchenstuel Viktor Gf.|P. Broucek}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Scheuchenstuel war vielfach ausgezeichnet worden, unter anderem mit [[Orden der Eisernen Krone (Österreich)|Orden der Eisernen Krone 1. Klasse mit KD. und Schwertern]] und dem [[Militärverdienstkreuz (Österreich)|Militärverdienstkreuz 1. Klasse mit KD. und Schwertern]]. In Anerkennung der siegreichen Führung seines Korps vor dem Feinde erhielt er taxfrei das [[Österreichisch-kaiserlicher Leopold-Orden|Großkreuz des Österreichischen Leopold-Ordens]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.austro-hungarian-army.co.uk/go.htm |wayback=20120613175434 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2023-02-06 06:54:14 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Sport und Salon Nr. 2, vom 8. Januar 1907, S. 1&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach seinem Tod wurde Scheuchenstuel in einem [[Liste gewidmeter Gräber der Stadt Wien|ehrenhalber gewidmeten Grab]] auf dem [[Wiener Zentralfriedhof]] (Gruppe 15 A, Reihe 1, Nr. 10) bestattet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.viennatouristguide.at/Friedhoefe/Zentralfriedhof/Index_Rest/html/15A_1_scheuchenstuel.htm Grabstätte des Grafen Viktor Scheuchenstuel]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|10|99||Scheuchenstuel Viktor Gf.|[[Peter Broucek]]}}&lt;br /&gt;
* Genealogisches Taschenbuch der adeligen Häuser Österreichs, Band 1, O. Maas’ Söhne, Wien 1905&lt;br /&gt;
* Peter Broucek: &amp;#039;&amp;#039;Ein General im Zwielicht – Die Erinnerungen des Edmund Glaise von Horstenau.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau, Wien 1980.&lt;br /&gt;
* Theodor Ritter von Zeynek: &amp;#039;&amp;#039;Ein Offizier im Generalstabskorps erinnert sich.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau, Wien 2009, ISBN 978-3-205-78149-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Generaloberste Österreich-Ungarns}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1029760772|VIAF=295029539}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Scheuchenstuel, Viktor von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generaloberst (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberbefehlshaber einer Armee (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandant eines Korps (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandant einer Infanterietruppendivision (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Befehlshaber im Ersten Weltkrieg (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geheimer Rat (Habsburgermonarchie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens der Eisernen Krone (I. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des ö.k. Leopold-Ordens (Großkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Österreichischen Militärverdienstkreuzes I. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes I. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Titulargraf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1857]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1938]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Scheuchenstuel, Viktor von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Scheuchenstuel, Viktor Graf von (vollständiger Name); Scheuchenstuel, Victor von&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Offizier&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. Mai 1857&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Vítkovice (Ostrava)|Witkowitz]], [[Mähren]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. April 1938&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;GT1976</name></author>
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