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	<title>Viktor Zoller - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Mirmok12 am 25. März 2026 um 11:02 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Viktor Zoller&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. Juni]] [[1912]] in [[Ravensburg]]; † [[28. Mai]] [[1947]] in [[Justizvollzugsanstalt Landsberg|Landsberg]]) war ein deutscher [[SS-Hauptsturmführer]] und als [[Adjutant]] im [[KZ Mauthausen]] und [[KZ Auschwitz I (Stammlager)]] eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Viktor Zoller war Sohn des Kaufmanns und Bankiers Josef Zoller. Nach vier Jahren Grundschule besuchte er ein [[Realgymnasium]], das er nach sieben Jahren mit der mittleren Reifeprüfung abschloss. Nach dem Schulabschluss arbeitete er im Rahmen eines Baumeisterpraktikums anderthalb Jahre auf Baustellen im Hoch- und Tiefbau und weitere anderthalb Jahre in einem Architekturbüro. Anschließend besuchte er die höhere Bauschule in [[Stuttgart]], konnte jedoch das Studiengeld dafür nicht aufbringen.&amp;lt;ref&amp;gt;Gregor Holzinger: &amp;#039;&amp;#039;Die zweite Reihe: Täterbiografien aus dem Konzentrationslager Mauthausen&amp;#039;&amp;#039;, Wien, 2016, S. 192.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 1933 wurde er Mitglied der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 3.287.569) und [[Schutzstaffel|SS]] ([[Liste von SS-Mitgliedsnummern|SS-Nummer]] 77.379).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lasik185&amp;quot;&amp;gt;Aleksander Lasik: &amp;#039;&amp;#039;Die Organisationsstruktur des KL Auschwitz&amp;#039;&amp;#039;, in: Aleksander Lasik, Franciszek Piper, Piotr Setkiewicz, Irena Strzelecka: &amp;#039;&amp;#039;Auschwitz 1940–1945. Studien zur Geschichte des Konzentrations und Vernichtungslagers Auschwitz.&amp;#039;&amp;#039; Band I: &amp;#039;&amp;#039;Aufbau und Struktur des Lagers&amp;#039;&amp;#039;, [[Staatliches Museum Auschwitz-Birkenau]], [[Oświęcim]] 1999, S. 185.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 13. April 1934 trat Zoller seinen Dienst in der [[SS-Totenkopfverbände|1. SS-Totenkopfstandarte „Oberbayern“]] in [[Dachau]] an. Im Anschluss an die zwölfwöchige Rekrutenausbildung kam er zur Wachtruppe. Nach dem [[Überfall auf Polen]] übernahm er die Führung des Kradschützen-Zugs des 1. Infanterieregiments in der von [[Theodor Eicke]] befehligten [[SS-Division Totenkopf]].&amp;lt;ref&amp;gt;Gregor Holzinger: &amp;#039;&amp;#039;Die zweite Reihe: Täterbiografien aus dem Konzentrationslager Mauthausen&amp;#039;&amp;#039;, Wien, 2016, S. 193.&amp;lt;/ref&amp;gt; Vor dem [[Westfeldzug|Frankreichfeldzug]] wurde Zoller Anfang Mai 1940 zur [[Inspektion der Konzentrationslager]] nach [[Oranienburg]] versetzt. Am 22. Mai 1940 wurde Zoller in das KZ Mauthausen versetzt und löste [[Josef Kramer]] als Adjutanten von [[KZ-Kommandant|Lagerkommandanten]] [[Franz Ziereis]] ab. Dort war er an Häftlingstransporten der [[Aktion 14f13]] in die [[Tötungsanstalt Hartheim]].&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Klee: &amp;#039;&amp;#039;Auschwitz. Täter, Gehilfen, Opfer und was aus ihnen wurde. Personenlexikon.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt/M. 2013, ISBN 978-3-10-039333-3, S. 451.&amp;lt;/ref&amp;gt; beteiligt. Im Mai 1942 wurde er schließlich dienstverpflichtet, als Angehöriger der SS-Totenkopf-Division unter Theodor Eicke am [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Russlandfeldzug]] teilzunehmen. Im Juli 1942 erlitt er bei der Kesselschlacht von [[Demjansk]] eine schwere Verwundung, der langwierige Lazarettaufenthalte folgten.&amp;lt;ref&amp;gt; Gregor Holzinger: &amp;#039;&amp;#039;Die zweite Reihe: Täterbiografien aus dem Konzentrationslager Mauthausen&amp;#039;&amp;#039;, Wien, 2016, S. 194.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 22. November 1943 trat er den Dienst als Adjutant des Kommandanten [[Arthur Liebehenschel]] im KZ Auschwitz I an. Nach Zeugenaussagen war er mehrfach bei Selektionen an der [[Selektion (Konzentrationslager)#Selektionen in Auschwitz|„Judenrampe“]] anwesend.&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Klee: &amp;#039;&amp;#039;Auschwitz. Täter, Gehilfen, Opfer und was aus ihnen wurde. Personenlexikon.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt/M. 2013, ISBN 978-3-10-039333-3, S. 451.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit 15. Mai 1944 wurde Zoller erneut in das KZ Mauthausen versetzt, wo er als Kommandeur des SS-Totenkopfsturmbanns eingesetzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende versteckte Zoller sich einige Tage lang bei einem Bauern nahe [[Perg]]. Anschließend schlug er sich danach bis nach [[Mindelheim]] durch, wo er unter dem Namen Fritz Schlumberger untertauchen konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;Gregor Holzinger: &amp;#039;&amp;#039;Die zweite Reihe: Täterbiografien aus dem Konzentrationslager Mauthausen&amp;#039;&amp;#039;, Wien, 2016, S. 195.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 8. Dezember 1945 wurde er von Angehörigen der US Army verhaftet und nach dem Kriegsverbrechergefängnis in Dachau gebracht. Zoller wurde vor einem US-[[Militärgericht|Militärtribunal]] im Rahmen der [[Dachauer Prozesse]] beim [[Mauthausen-Hauptprozess]] angeklagt und am 13. Mai 1946 [[Todesstrafe|zum Tod]] durch den [[Erhängen|Strang]] verurteilt. Beim Urteil wurden als individuelle Exzesstaten bei Zoller die Anordnung und Durchführung von Exekutionen sowie die Teilnahme an [[Gaskammer (Massenmord)|Vergasungen]] berücksichtigt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Florian Freund (Historiker)|Florian Freund]]: Der Dachauer Mauthausenprozess, in: Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes. Jahrbuch 2001, Wien 2001, S. 57.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Urteil wurde am 28. Mai 1947 im [[Justizvollzugsanstalt Landsberg|Kriegsverbrechergefängnis Landsberg]] vollstreckt.&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Klee: „Das Personenlexikon zum Dritten Reich“, Frankfurt am Main 2007, S. 698.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gregor Holzinger (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die zweite Reihe: Täterbiografien aus dem Konzentrationslager Mauthausen&amp;#039;&amp;#039;. new academic press, Wien, 2016, ISBN 978-3700319788&lt;br /&gt;
* [[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Personenlexikon zum Dritten Reich – Wer war was vor und nach 1945&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurt am Main, 2. Auflage: Juni 2007, S. 698.&lt;br /&gt;
* [https://www.online.uni-marburg.de/icwc/dachau/000-050-0005.pdf Case No. 000-50-5 (US vs. Hans Altfuldisch et al) Tried 13 May 46] (englisch, PDF, 75,2 MB)&lt;br /&gt;
* [[Florian Freund (Historiker)|Florian Freund]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Dachauer Mauthausenprozess.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes. Jahrbuch 2001.&amp;#039;&amp;#039; Wien 2001, S. 35–66.&lt;br /&gt;
* [[Wacław Długoborski]], [[Franciszek Piper]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Auschwitz 1940–1945. Studien zur Geschichte des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Staatliches Museum Auschwitz-Birkenau, Oswiecim 1999, 5 Bände: I. Aufbau und Struktur des Lagers. II. Die Häftlinge – Existentzbedingungen, Arbeit und Tod. III. Vernichtung. IV. Widerstand. V. Epilog., ISBN 83-85047-76-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Zoller, Viktor}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personal im KZ Dachau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personal im KZ Mauthausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personal im KZ Auschwitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Angehöriger der Waffen-SS]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1912]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1947]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (Dachauer Prozesse)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Zoller, Viktor&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher SS-Hauptsturmführer und Adjutant in Konzentrationslagern&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. Juni 1912&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Ravensburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. Mai 1947&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Justizvollzugsanstalt Landsberg|Landsberg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mirmok12</name></author>
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