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	<title>Viktor Mann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Viktor_Mann&amp;diff=409542&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Agnete am 13. Februar 2026 um 20:34 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[File:Gedenktafel Familiengrab Mann.jpg|thumb|Gedenktafel für das Grab von Viktor Mann im aufgelassenen Familiengrab Mann auf dem [[Waldfriedhof (München)]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carl Viktor Mann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, genannt Viktor Mann (* [[12. April]] [[1890]] in [[Lübeck]]; † [[21. April]] [[1949]] in [[München]]), war der jüngere Bruder der Schriftsteller [[Heinrich Mann|Heinrich]] (1871–1950) und [[Thomas Mann]] (1875–1955). Er verfasste die Autobiografie &amp;#039;&amp;#039; Wir waren fünf&amp;#039;&amp;#039;, mit der er einen wesentlichen Beitrag zur Geschichte der Familie [[Mann (Familie)|Mann]] leistete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Viktor Mann war das fünfte und letztgeborene Kind des Lübecker Kaufmanns und Senators [[Thomas Johann Heinrich Mann]] (1840–1891) und dessen Ehefrau [[Julia da Silva-Bruhns]] (1851–1923). Neben seinen Brüdern Heinrich und Thomas hatte er noch die Schwestern [[Julia Löhr|Julia]] (1877–1927) und [[Carla Mann|Carla]] (1881–1910).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er verbrachte den Großteil seiner Kindheit in [[München]], wohin die Familie nach dem Tod des Vaters 1893 gezogen war. Durch das hinterlassene Vermögen gehörten sie weiterhin zum Großbürgertum. Dort besuchte er das [[Maximiliansgymnasium München|Max-Gymnasium]], verzog jedoch 1903 noch vor dem Abschluss mit seiner Mutter nach [[Augsburg]]. Nach seinem Abschluss am dortigen Realgymnasium arbeitete er zwei Jahre als [[Volontär]] in der Landwirtschaft und diente 1909/10 als [[Einjährig-Freiwilliger]] in der [[Bayerische Armee|bayerischen Armee]]. Anschließend studierte er Agrikultur in [[Wissenschaftszentrum Weihenstephan|Freising]] und machte in den Semesterferien Praktika in der Bank seines Schwagers Josef Löhr, des Ehemannes seiner Schwester Julia. Das Ziel, später einen Gutshof zu betreiben, hatte er zwischenzeitlich verworfen und arbeitete auf eine Anstellung als Sachverständiger für Agrarkredite hin. 1914 heiratete er nach seinem Examen Magdalena Kilian (1895–1962), genannt Nelly, die er nur wenige Monate zuvor auf einem Ball seiner [[Studentenverbindung]], des [[Corps Alemannia München|Corps Agronomia München]] (jetzt: [[Corps Alemannia München]]), kennengelernt hatte. Die Ehe blieb kinderlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] trat Mann ins [[Königlich Bayerisches 9. Feldartillerie-Regiment|9. bayerische Feldartillerie-Regiment]] ein, wurde 1915 zum [[Leutnant der Reserve]] befördert&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bayerisches Kriegsarchiv|Bayerisches Hauptstaatsarchiv IV]]; digitalisierte Kopie (Kriegsstammrolle 14171, Bild 49–52) bei ancestry.com, eingesehen am 7. Januar 2018&amp;lt;/ref&amp;gt; und am 7.&amp;amp;nbsp;Februar 1917 mit dem [[Hanseatenkreuz|Lübeckischen Hanseatenkreuz]] ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Archiv der Hansestadt Lübeck|Lübecker Stadtarchiv]] in Sachen Senatsakten: &amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis der Inhaber des Lübeckischen Hanseatenkreuzes&amp;#039;&amp;#039;, Signatur 1093&amp;lt;/ref&amp;gt; Aufgrund eines [[Rheuma]]leidens wurde er jedoch frontuntauglich und leistete [[Garnison]]sdienst in [[Landsberg am Lech]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg arbeitete er beim &amp;#039;&amp;#039;Landesamt für Milchwirtschaft&amp;#039;&amp;#039; im Außendienst, wechselte aber bald darauf als Sachverständiger zur &amp;#039;&amp;#039;Bayerischen Handelsbank&amp;#039;&amp;#039;. Während der [[Zeit des Nationalsozialismus]] blieb er in Deutschland. Seine Aufgabe als Sachverständiger gab er im Jahr 1939 zugunsten einer Tätigkeit als landwirtschaftlicher Berater bei der [[Wehrmacht]] auf. 1945 kehrte er  zur &amp;#039;&amp;#039;Bayerischen Handelsbank&amp;#039;&amp;#039; zurück. Im Jahr vor seinem Tod schrieb er die Familienbiographie &amp;#039;&amp;#039;Wir waren fünf. Bildnis der Familie Mann&amp;#039;&amp;#039;, in der er seine Tätigkeit für die Wehrmacht damit begründete, dass es „notwendig war, dass ich in keiner Weise auffiel. Ich hatte also gute Arbeit zu leisten für das Böse, das sich tragischerweise mit der Verteidigung des Vaterlandes deckte, und äußerste Vorsicht bei meinem Umgang zu wahren.“&amp;lt;ref&amp;gt;Viktor Mann: &amp;#039;&amp;#039;Wir waren Fünf&amp;#039;&amp;#039;, S. 472.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thomas Mann bezeichnete das Zusammensein mit dem Bruder, den er sowohl „Vicco“ als auch „Vikko“ nannte, oft als „enervierend“ und die Schwägerin als „gar zu gewöhnlich“,&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Mann: Tagebücher, Eintrag vom 14. Februar 1919&amp;lt;/ref&amp;gt; „entsetzlich“ und „furchtbar öde“.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Mann: Tagebücher, Eintrag vom 14. März 1919&amp;lt;/ref&amp;gt; Gelegentlich bescheinigte er seinem Bruder jedoch „rührende Briefe“ oder ein „drolliges“ Interesse an der Literatur. In einem Familienstück über die fünf Geschwister, urteilte er, könne der Jüngstgeborene die „lustige Figur“ abgeben.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Mann: Tagebücher, Eintrag vom 3. März 1920&amp;lt;/ref&amp;gt; An einer anderen Stelle heißt es, im Leben aller Geschwister habe das Sexuelle eine tragische Rolle gespielt, nur Viktor scheine „simpel“ gewesen zu sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Mann: Tagebücher, Eintrag vom 12. März 1950&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Brief an Viktors Witwe Nelly vom 14. November 1949 lobt Thomas Mann das Werk seines verstorbenen Bruders uneingeschränkt und ausführlich:&lt;br /&gt;
„[…] denn wie kummervoll ist es, daß Viko die Wirkung seines Werks, eines in nicht mehr jungen Tagen frisch und unwillkürlich entsprungenen Meisterwerks, nicht mehr erleben durfte […] Ich wenigsten bin im frischesten unterhalten und freue mich am herzlichsten der natürlich-heiteren und urwüchsigen Darstellungsgabe des Autors […]“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich Mann dagegen pflegte zwar seltene, aber herzliche Kontakte zu Viktor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Buchrezeption ==&lt;br /&gt;
In seinem Buch &amp;#039;&amp;#039; Wir waren fünf&amp;#039;&amp;#039; beschrieb Viktor Mann vor allem sein eigenes und das Leben seiner Mutter, der er das Buch auch widmete. Auch seine Schwestern finden häufiger Erwähnung. Er liefert aber nur wenige Informationen über seine Brüder, die ihm als Kind nach eigener Aussage wegen des Altersunterschiedes eher wie Onkel erschienen und mit der [[Machtergreifung]] Hitlers Deutschland verließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thomas Mann bewertete das Buch in seinen Tagebüchern als „treuherzig, lieb und gut und peinlich, erzählerisch, wenn es sein eigen Leben gilt, oft ausgezeichnet […]“.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Mann: Tagebücher, Eintrag vom 10. November 1949&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Buch sei „in seiner Lügenhaftigkeit, gutmütigen Beschönigung, Selbst- und Familienverherrlichung und dabei Talentiertheit ein ganz kurioser Fall“.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Mann: Tagebücher, Eintrag vom 3. Dezember 1949&amp;lt;/ref&amp;gt; Heinrich dagegen, so Thomas Mann in seinem Tagebuch, habe das Buch des kleinen Bruders mit Genuss gelesen.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Mann: Tagebücher, Eintrag vom 13. November 1949&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Seit langer Zeit unbelegt im Artikel: Tatsächlich äußerte sich Viktor Mann über alle Familienmitglieder, auch über Thomas, nur positiv. Demnach gab es keine ernsthaften Konflikte wie den an anderen Stellen mehrfach belegten Zwist zwischen Heinrich und Thomas, und ebenso keine Probleme zwischen der Mutter und [[Katia Mann|Katia]]. Auch was sein eigenes Leben betrifft, gibt es Unstimmigkeiten. So erscheint es wenig glaubhaft, dass er Thomas 1933 zur Emigration in die Schweiz hatte überreden wollen, was dieser jedoch damals noch ablehnte. Auch die Tatsache, dass Viktor Mann 1945 wegen des Verdachtes, einen französischen Gefangenen misshandelt zu haben, im Gefängnis saß, findet sich nicht in seinem Buch. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* Viktor Mann: &amp;#039;&amp;#039;Wir waren fünf: Bildnis der Familie Mann.&amp;#039;&amp;#039; Südverlag, Konstanz 1949. Die Auflage 2011 entspricht der 4. revidierten Auflage 1986. ISBN 978-3-87800-005-1.&lt;br /&gt;
* Fischer, Frankfurt 2001, ISBN 3-596-12275-9. (Erstausgabe 1976)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Michael Stübbe: &amp;#039;&amp;#039;Die Manns. Genealogie einer deutschen Schriftstellerfamilie.&amp;#039;&amp;#039; Degener, Neustadt an der Aisch 2004, ISBN 3-7686-5189-4.&lt;br /&gt;
* Barbara Hoffmeister: &amp;#039;&amp;#039;Familie Mann. Ein Lesebuch.&amp;#039;&amp;#039; Rowohlt, Reinbek 2001, ISBN 3-499-23197-2.&lt;br /&gt;
* [[Ulrike Leutheusser]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Julia Mann und ihre Kinder.&amp;#039;&amp;#039; Allitera, München 2019, ISBN 978-3-96233-048-4. S. 143–171.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.thomasmann.de/leben/herkunft Kurzbiografie]&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11673356X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Mitglieder der Familie Mann}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11673356X|LCCN=nr/89/16303|VIAF=771707}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mann, Viktor}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied einer berühmten Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Familie Mann|Viktor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autobiografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Hanseatenkreuzes (Lübeck)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1890]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1949]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heinrich Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Thomas Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mann, Viktor&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Mann, Karl Viktor (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Bruder der Schriftsteller Heinrich und Thomas Mann&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. April 1890&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lübeck]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. April 1949&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Agnete</name></author>
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