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	<title>Viktor Kraemer junior - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T18:16:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Viktor_Kraemer_junior&amp;diff=2762041&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: https, Kleinkram</title>
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		<updated>2021-07-25T12:56:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;https, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Viktor-kraemer-jun-ca1915.jpg|mini|Viktor Kraemer junior um 1915 mit Frau Agnes und den Kindern Hans und Irene]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Viktor Heinrich Ernst Kraemer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; junior (* [[26. Mai]] [[1881]]; † [[17. Februar]] [[1937]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;HEUSS&amp;quot;&amp;gt;Geburts- und Todesdatum sowie Vornamen nach Stadtarchiv Heilbronn, Zeitgeschichtliche Sammlung, [https://archivsuche.heilbronn.de/index.php?ID=33307 Datenbank HEUSS, Signatur ZS-11675]&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein [[Verleger]] in [[Heilbronn]]. Er trat 1902 in den Verlag seines Vaters [[Viktor Kraemer senior]] ein, übernahm nach dem Tod der Eltern die alleinige Verlagsleitung und gab die &amp;#039;&amp;#039;[[Neckar-Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, den &amp;#039;&amp;#039;[[Heilbronner General-Anzeiger]]&amp;#039;&amp;#039; sowie die &amp;#039;&amp;#039;[[Heilbronner Abend-Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; heraus. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 wurde Kraemer zum Verkauf seines Verlages gedrängt, seine Zeitungen wurden im Lauf des Jahres 1934 eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Er war einer der Söhne des gleichnamigen Heilbronner Verlegers [[Viktor Kraemer senior]] (1840–1911). Nach seiner Schulzeit und einem einjährigen Praktikum in der väterlichen Druckerei absolvierte er seinen Militärdienst beim Ulanenregiment 191 in Ulm. Danach war er [[Volontär]] in einer Buchdruckerei in Leipzig, wo er auch ein Semester an der juristischen Fakultät studierte. 1902 erlitt sein Vater einen Schlaganfall, woraufhin er nach Heilbronn zurückkehrte und in die Verlagsleitung der &amp;#039;&amp;#039;Schell’schen Buchdruckerei, Viktor Kraemer, Heilbronn&amp;#039;&amp;#039; eintrat. Das bedeutendste Blatt des Verlages, die liberale &amp;#039;&amp;#039;[[Neckar-Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, entwickelte sich ab 1902 unter dem Chefredakteur [[Ernst Jäckh]] zu einer reichsweit beachteten Tageszeitung. 1904 unternahm Kraemer eine fünfmonatige Studienreise in die USA, wo er etwa 100 Zeitungsbetriebe besichtigte. 1909 heiratete er die Hotelierstochter Agnes Wasmus (1885–1972) aus Braunschweig. Das Paar erbaute sich an der Gutenbergstraße 55 in Heilbronn eine repräsentative Villa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des Vaters 1911 gehörte auch dessen Witwe Lina bis zu ihrem Unfalltod 1914 der Verlagsleitung an. In jener Zeit wurde 1912 [[Theodor Heuss]] zum Chefredakteur der &amp;#039;&amp;#039;Neckar-Zeitung&amp;#039;&amp;#039; berufen. Kraemer nahm als Soldat am Ersten Weltkrieg teil. Aufgrund einer testamentarischen Regelung kam es 1917 zu einem meistbietenden Verkauf des väterlichen Unternehmens, wobei Viktor Kraemer junior während eines Fronturlaubs den Verlag für etwa zwei Millionen Mark erwarb. Zum 1. Januar 1918 wurde [[Erich Schairer]] von Kraemer als Chefredakteur der &amp;#039;&amp;#039;Neckar-Zeitung&amp;#039;&amp;#039; angestellt. Weil Schairer dort &amp;#039;&amp;#039;„linkes Gedankengut“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schwinghammer_24&amp;quot;&amp;gt;Uwe Jacobi: &amp;#039;&amp;#039;Heilbronner Pressegeschichte&amp;#039;&amp;#039;. In: Gerhard Schwinghammer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Heilbronn und Hans Franke. Publizist, Dichter und Kritiker 1893–1964&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Heilbronner Stimme, Heilbronn 1989, ISBN 3-921923-06-9 (&amp;#039;&amp;#039;Heilbronner Stimme / Buchreihe&amp;#039;&amp;#039;. 3)&amp;lt;/ref&amp;gt; vertrat, kam es zum &amp;#039;&amp;#039;„Krach“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schwinghammer_24&amp;quot; /&amp;gt; zwischen ihm und dem Verleger. Laut [[Uwe Jacobi]] hatte Kraemer zuvor eine &amp;#039;&amp;#039;„Pressezensur“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schwinghammer_24&amp;quot; /&amp;gt; begangen, weil er am 15. November 1919 aus der Titelseite eine Glosse von Schairer aus der Druckplatte herauskratzen ließ. Dabei handelte es sich um einen Beitrag, der einen Vertreter der [[Dolchstoßlegende]] kritisierte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schwinghammer_24&amp;quot; /&amp;gt; Schairer verließ die &amp;#039;&amp;#039;Neckar-Zeitung&amp;#039;&amp;#039; zum 1. Dezember 1919 und gründete 1920 die [[Heilbronner Sonntags-Zeitung]]. Kraemer erwarb unterdessen 1919 die bisherige &amp;#039;&amp;#039;Heilbronner Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, die er ab 1920 als &amp;#039;&amp;#039;Heilbronner Abend-Zeitung&amp;#039;&amp;#039; herausgab. 1920 berief Kraemer [[Hans Franke (Autor)|Hans Franke]] zum Leiter des Feuilletons der &amp;#039;&amp;#039;Neckar-Zeitung&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten im Jahr 1933 wurde Kraemer durch den NS-Kreisleiter [[Richard Drauz]] aus dem Geschäft gedrängt. Zunächst hoffte er noch, wenigstens die &amp;#039;&amp;#039;Neckar-Zeitung&amp;#039;&amp;#039; weiterführen zu können. Nachdem sich im Spätjahr 1933 jedoch gewalttätige Übergriffe gegen Kraemer und Redakteur Franke ereigneten, verkaufte Kraemer seinen Verlag im Februar 1934 an die &amp;#039;&amp;#039;Heilbronner Tagblatt GmbH&amp;#039;&amp;#039;, die eine [[Heilbronner Tagblatt|gleichnamige, NSDAP-nahe Zeitung]] herausgab. Als Kaufpreis für das wenige Jahre zuvor noch auf einen Wert von 1,5 Millionen Reichsmark geschätzte Unternehmen erhielt er 350.000 Reichsmark. Kraemers &amp;#039;&amp;#039;General-Anzeiger&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;Abend-Zeitung&amp;#039;&amp;#039; wurden bereits im Frühjahr 1934 eingestellt, die &amp;#039;&amp;#039;Neckar-Zeitung&amp;#039;&amp;#039; erschien mit Hakenkreuz im Titel noch bis Ende 1934, als &amp;#039;&amp;#039;Heilbronner Morgenpost&amp;#039;&amp;#039; noch bis 1937.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise und Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Uwe Jacobi]]: &amp;#039;&amp;#039;250 Jahre Heilbronner Presse. Geschichte der Medien im Unterland und in Hohenlohe 1744–1994&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Heilbronner Stimme, Heilbronn am Neckar 1993, ISBN 3-921923-11-5 (&amp;#039;&amp;#039;Heilbronner Stimme. Buchreihe&amp;#039;&amp;#039;. 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=140465006|VIAF=107160602}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kraemer, Viktor Junior}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verleger (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Heilbronn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Württemberger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1881]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1937]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kraemer, Viktor junior&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Kraemer, Viktor Heinrich Ernst; Kraemer, Viktor&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Verleger in Heilbronn&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. Mai 1881&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. Februar 1937&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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