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	<title>Viktor Kortschnoi - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Viktor_Kortschnoi&amp;diff=63540&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Costamiri: Kategorie:Niederländischer Einzelmeister (Schach)</title>
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		<updated>2026-04-27T14:19:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie:Niederländischer Einzelmeister (Schach)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Schachspieler&lt;br /&gt;
|Spielername            = &lt;br /&gt;
|Bild                   = [[Datei:Max Euwe Schaakvierkamp in Amsterdam Kortsjnoj (close), Bestanddeelnr 933-9735 (cropped).jpg|220px]]&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung       = Viktor Kortschnoi, 1987&lt;br /&gt;
|Voller Name            = Wiktor Lwowitsch Kortschnoi&lt;br /&gt;
|Andere Schreibweisen   = Виктор Львович Корчной ([[Russische Sprache|Russisch]])&lt;br /&gt;
|Land                   = {{SUN-1955|2=UdSSR}} (bis 1977)&amp;lt;br /&amp;gt;{{CHE}} (seit 1979)&lt;br /&gt;
|Geburtsdatum           = [[23. März]] [[1931]]&lt;br /&gt;
|Geburtsort             = [[Sankt Petersburg|Leningrad]], [[UdSSR]]&lt;br /&gt;
|Sterbedatum            = [[6. Juni]] [[2016]]&lt;br /&gt;
|Sterbeort              = [[Wohlen]], [[Schweiz]]&lt;br /&gt;
|FIDE-Titel             = [[Internationaler Meister]] (1954)&amp;lt;br /&amp;gt;[[Großmeister (Schach)|Großmeister]] (1956)&lt;br /&gt;
|Weltmeister            = &lt;br /&gt;
|Weltmeisterin          = &lt;br /&gt;
|Elo-Zahl               = &lt;br /&gt;
|Beste Elo-Zahl         = 2695 (Januar 1979, Januar 1980, Juli 1981)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.olimpbase.org/Elo/player/Korchnoi,%20Viktor.html olimpbase.org]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|FideID                 = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Viktor Kortschnoi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (im Deutschen von Kortschnoi verwendete Namensform, bzw. Wiktor Lwowitsch Kortschnoi, {{ruS|Виктор Львович Корчной}}, wiss. Transliteration &amp;#039;&amp;#039;Viktor L&amp;#039;vovič Korčnoj&amp;#039;&amp;#039;, englische und [[FIDE]]-Schreibweise &amp;#039;&amp;#039;Viktor Korchnoi&amp;#039;&amp;#039;; * [[23. März]] [[1931]] in [[Sankt Petersburg|Leningrad]];&amp;lt;ref&amp;gt;„Hinsichtlich seines Geburtstags existiert etwas Verwirrung, denn viele Quellen, so auch Kortschnois &amp;#039;&amp;#039;400 wins&amp;#039;&amp;#039;, die 1978 veröffentlicht und von ihm selbst mitgeschrieben wurden, geben den 23. Juli als Datum an. Der Zufall wollte es, dass mein Sohn eben genau an diesem Tag geboren wurde, und wir nannten ihn natürlich Victor. Später kam mir die andere Version von Kortschnois Geburtstag zu Ohren, und ich entschloss mich, den großen Meister selbst um etwas Erleuchtung in dieser Angelegenheit zu bitten. Er nannte den 23. März als seinen tatsächlichen Geburtstag...“ – Mihail Marin: &amp;#039;&amp;#039;Von den Legenden Lernen&amp;#039;&amp;#039;. Quality Chess, 1. deutsche Auflage, 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;André Schulz: [https://de.chessbase.com/post/kortschnoi-zum-90sten Kortschnoi zum 90sten] In: de.chessbase.com. 23. März 2021, abgerufen am 26. März 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; † [[6. Juni]] [[2016]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[André Schulz (Journalist)|André Schulz]]: [https://de.chessbase.com/post/zum-tode-von-viktor-kortschnoj Zum Tode von Viktor Kortschnoj] In: de.chessbase.com. 6. Juni 2016, abgerufen am 9. November 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Wohlen]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;rip&amp;quot;&amp;gt;[https://chess-news.ru/en/node/21597 Viktor Korchnoi Dies]&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein [[schweiz]]erischer [[Großmeister (Schach)|Schachgroßmeister]] [[Russland|russischer]] Herkunft. Nach seiner [[Emigration]] aus der [[Sowjetunion]] (1976) unterlag er [[Schachweltmeisterschaft 1978|1978]] und [[Schachweltmeisterschaft 1981|1981]] [[Anatoli Jewgenjewitsch Karpow|Anatoli Karpow]] in zwei Wettkämpfen um die Weltmeisterschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kortschnoi wurde 2006 [[Seniorenweltmeisterschaft im Schach|Seniorenweltmeister]] und belegte noch im Januar 2007 Rang 85 der Weltrangliste.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://ratings.fide.com/toparc.phtml?cod=105 fide.com]&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit 75&amp;amp;nbsp;Jahren war er damit seit deren Einführung der älteste Spieler in den Top 100.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Der Weg zum Großmeister ===&lt;br /&gt;
Viktor Kortschnoi erlernte das Schachspiel mit sieben Jahren von seinem Vater. Die [[Leningrader Blockade]] überlebte er nur knapp, er verlor seinen Vater und fast seine ganze Familie. 1943 wurde er Mitglied im Schachklub des Leningrader Pionierpalastes. Hier wurde er trainiert von Abram Model, Andrei Batujew und [[Wladimir Sak]]. In den Jahren 1947 und 1948 wurde er Jugendmeister der [[Sowjetunion]]. 1951 erhielt er den Titel „[[Meister des Sports]]“, ein Jahr später qualifizierte er sich erstmals für die sowjetische Meisterschaft. Er studierte sechs Jahre lang Geschichte und schloss 1954 mit dem Diplom an der [[Staatliche Universität Sankt Petersburg|Leningrader Schdanow-Universität]] ab. Im gleichen Jahr bekam er vom Weltschachbund [[FIDE]] den Titel des [[Internationaler Meister|Internationalen Meisters]] verliehen, zwei Jahre später folgte der Titel des [[Großmeister (Schach)|Internationalen Großmeisters]].&amp;lt;ref&amp;gt;Willy Iclicki: &amp;#039;&amp;#039;FIDE Golden book 1924–2002.&amp;#039;&amp;#039; Euroadria, Slovenia, 2002, S. 74.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nationale und Internationale Erfolge ===&lt;br /&gt;
Seinen ersten größeren Erfolg erreichte Kortschnoi 1962 beim [[Zonenturnier]] in Moskau, wo er sich für das [[Interzonenturnier Stockholm 1962|Interzonenturnier Stockholm]] qualifizierte, nachdem er beim ersten Anlauf vier Jahre zuvor noch gescheitert war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www3.sympatico.ca/g.giffen/zonals.htm |text=Übersicht über die sowjetischen Zonenturniere (englisch) |wayback=20110605005829}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In der schwedischen Landeshauptstadt belegte er schließlich den vierten Rang, was ihm einen Startplatz beim [[Kandidatenturnier Curaçao 1962|Kandidatenturnier Curaçao]] – dem Ausscheidungswettkampf für die Weltmeisterschaft – bescherte. Dort erreichte Kortschnoi beim Sieg des späteren [[Schachweltmeister|Weltmeisters]] und Landsmannes [[Tigran Petrosjan]] den fünften Platz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er die Teilnahme am nächsten Interzonenturnier 1964 in [[Amsterdam]] und damit vorzeitig die mögliche [[Schachweltmeisterschaft 1966|WM-Ausscheidung für 1966]] verpasst hatte, qualifizierte sich Kortschnoi 1967 in [[Tiflis]] für das Interzonenturnier in [[Sousse]]. In der tunesischen Hafenstadt machte er mit Rang zwei seine Teilnahme am [[Schachweltmeisterschaft 1969#Qualifikation|Kandidatenturnier 1968]] perfekt, bei dem er bis in das Finale vordrang. Dort scheiterte er an seinem Landsmann und unterlegenen WM-Herausforderer von 1966, [[Boris Wassiljewitsch Spasski|Boris Spasski]], der sich anschließend gegen den Weltmeister Petrosjan erfolgreich revanchieren sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch seinen Finaleinzug drei Jahre zuvor war Kortschnoi für das anschließende [[Schachweltmeisterschaft 1972#Prolog|Kandidatenturnier 1971]] gesetzt, musste aber diesmal bereits im Halbfinale gegen den entthronten Weltmeister Petrosjan die Segel streichen. Im Jahre 1973 gewann Kortschnoi das Interzonenturnier in Leningrad zusammen mit seinem Landsmann [[Anatoli Jewgenjewitsch Karpow|Anatoli Karpow]]. Beim [[Schachweltmeisterschaft 1975#Kandidatenturnier|Kandidatenturnier]] im Jahr darauf standen sich beide Spieler im Finale erneut gegenüber. Diesmal musste sich Kortschnoi seinem 20 Jahre jüngeren Kontrahenten geschlagen geben, der 1975 kampflos zum Weltmeister erklärt wurde. Kortschnoi verpasste somit zum wiederholten Mal die WM-Teilnahme gegen den späteren Titelträger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kortschnoi gewann viermal den Titel des [[Liste der UdSSR-Meister im Schach|UdSSR-Meisters]] (1960, 1962, 1964, 1970). Insgesamt sechsmal war er mit der Mannschaft der UdSSR bei [[Schacholympiade]]n (1960, 1966, 1968, 1970, 1972 und 1974) siegreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flucht ins kapitalistische Ausland ===&lt;br /&gt;
Anlässlich eines [[Liste der bedeutendsten Schachturniere|internationalen Turniers]] in [[Amsterdam]] floh Viktor Kortschnoi im Jahr 1976 in den Westen. Er ließ in der Sowjetunion seine Ehefrau Bella und seinen Sohn Igor zurück. Mit Hilfe der [[FIDE]] versuchte er danach, für seine Familie eine Ausreisegenehmigung zu erhalten. Zunächst hielt er sich in den [[Niederlande]]n, dann – ab 1978 – in der [[Schweiz]] auf, für die er seitdem bei Turnieren antrat. Direkt vor Kortschnois WM-Kampf 1978 sollte sein Sohn zum [[Sowjetarmee|Militärdienst]] eingezogen werden. Als der sich weigerte und zu fliehen versuchte, wurde er 1979 zu zweieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Alexander Armbruster |Titel=Viktor Kortschnoi ist tot: Eine schachliche Urgewalt |ISSN=0174-4909 |Online=https://www.faz.net/aktuell/sport/mehr-sport/schachspieler-und-grossmeister-viktor-kortschnoi-ist-gestorben-14274127.html |Abruf=2019-05-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1981 bildete sich in [[Island]] ein &amp;#039;&amp;#039;Komitee zur Unterstützung der Familie Kortschnojs&amp;#039;&amp;#039;, das sich für eine Freilassung der Familie einsetzte. Dem Komitee gehörten 100 Prominente aus Politik und Kultur an, auch der Nobelpreisträger [[Halldór Laxness]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Deutsche Schachzeitung]] August 1981, S. 249.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Sohn wurde 1982 aus der Haft entlassen und bekam sofort einen erneuten Einberufungsbescheid. Im selben Jahr wurde Kortschnois Frau, Sohn und Stiefmutter jedoch gestattet, die Sowjetunion gen Westen zu verlassen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.upi.com/Archives/1982/07/04/The-wife-son-and-step-mother-of-defected-Russian-chess/9247394603200/ |titel=The wife, son and step-mother of defected Russian chess... |werk=UPI Archives |datum=1982-07-04 |sprache=en |abruf=2025-02-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weltmeisterschaftsteilnahmen 1978 und 1981 ===&lt;br /&gt;
Als gesetzter Teilnehmer bei der [[Schachweltmeisterschaft 1978#Qualifikation|WM-Ausscheidung 1977]] bekam Kortschnoi nach Siegen über Petrosjan, [[Lew Polugajewski]] und Spasski (alle UdSSR) erstmals die Gelegenheit geboten, um die Weltmeisterschaft zu spielen. Dieser Wettkampf, der 1978 in [[Baguio City|Baguio]] (Philippinen) ausgetragen wurde, fand in einem politisch aufgeheizten Klima statt: Kortschnoi machte Titelverteidiger Karpow, der als „linientreu“ galt, für die politischen Verhältnisse in der UdSSR mitverantwortlich. Das WM-Duell – Sieger sollte der Spieler werden, der als erstes sechs Siege errang – verlor Kortschnoi knapp mit fünf zu sechs Siegen bei 21 Unentschieden, nachdem er zuvor einen Drei-Punkte-Rückstand innerhalb von vier Partien aufgeholt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Max Euwe Viktor Kortchnoi 1978.jpg|mini|links|Viktor Kortschnoi (rechts) mit [[Max Euwe]] (1978)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Victor Korchnoi.jpg|mini|Viktor Kortschnoi (1993)]]&lt;br /&gt;
Als letzter WM-Teilnehmer für das [[Schachweltmeisterschaft 1981#Qualifikation|Kandidatenturnier 1980]] automatisch qualifiziert, bezwang Kortschnoi wie bereits drei Jahre zuvor Petrosjan und Polugajewski sowie im Finale den Westdeutschen [[Robert Hübner]] und erkämpfte sich so erneut das Herausforderungsrecht gegen Weltmeister Karpow. Auch die WM-Neuauflage – im Herbst 1981 in [[Meran]] ausgetragen – verlor Kortschnoi, als er sich diesmal nach 18&amp;amp;nbsp;Partien sechsmal geschlagen geben musste (bei zwei Siegen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Kandidatenturniere ===&lt;br /&gt;
Auch für das nächste [[Schachweltmeisterschaft 1984#Qualifikationszyklus 1982–1984|Kandidatenturnier 1983]] war Kortschnoi gesetzt. Als er im August 1983 im Halbfinale gegen [[Garri Kasparow]] (UdSSR) antreten sollte, kam es zum Streit zwischen dem Weltschachbund [[FIDE]] und der sowjetischen Schachföderation über den geplanten Austragungsort [[Pasadena (Kalifornien)|Pasadena]] in den USA. Die FIDE sprach Kortschnoi einen kampflosen Sieg zu, den er nicht annehmen wollte. Schließlich kam der Wettkampf nach dreimonatiger Verzögerung in London zustande, Kortschnoi unterlag Kasparow mit eins zu vier Siegen (4:7).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Qualifikation für die [[Schachweltmeisterschaft 1990|Weltmeisterschaft 1990]] – Titelträger war mittlerweile Kasparow – gewann Kortschnoi 1987 in [[Zagreb]] eines der drei angesetzten Interzonenturniere. Beim anschließenden Kandidatenturnier verlor er zu Beginn des Jahres 1988 im Achtelfinale gegen den Isländer [[Jóhann Hjartarson]]. Bei der Qualifikation für die [[Schachweltmeisterschaft 1993|Weltmeisterschaft 1993]] erreichte Kortschnoi im Sommer 1990 mit Rang sechs beim Interzonenturnier in [[Manila]] erneut einen Startplatz für das Kandidatenturnier. Dort verlor er schließlich im August 1991 im Viertelfinale gegen den Niederländer [[Jan Timman]] mit 2,5:4,5.&lt;br /&gt;
[[Datei:Viktor Kortschnoi in Zurich 2.jpg|mini|links|Viktor Kortschnoi in Zürich, August 2009]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== WM-Vorausscheidungen, Schweizer Meister, Seniorenweltmeister, Rekorde ===&lt;br /&gt;
Bei seinen weiteren Teilnahmen an diversen WM-Vorausscheidungen kam Kortschnoi nicht mehr über die ersten Qualifikationsrunden hinaus. Jedoch nahm Kortschnoi trotz seines fortgeschrittenen Alters weiterhin erfolgreich an hochklassigen Schachturnieren teil. Nachdem er sich lange geweigert hatte, in speziellen Seniorenwettbewerben anzutreten, wurde er bei seiner ersten Teilnahme im Jahr 2006 auf Anhieb [[Seniorenweltmeisterschaft im Schach|Seniorenweltmeister]]. Im italienischen [[Arvier]] gewann er mit neun Punkten aus 11 Partien vor dem tschechischen Großmeister [[Vlastimil Jansa]] (8,5/11). Die [[Liste der Schweizer Meister im Schach|Schweizer Landesmeisterschaft]] gewann er fünf Mal: 1982, 1984, 1985, 2009 und 2011.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein kompromissloser Stil brachte Kortschnoi den Spitznamen &amp;#039;&amp;#039;Viktor der Schreckliche&amp;#039;&amp;#039; ein. Laut dem US-amerikanischen Mathematiker [[Jeff Sonas]] besaß er zwischen September und Dezember 1965 die höchste [[historische Elo-Zahl]] aller in jenem Zeitraum aktiven Schachspieler.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://chessmetrics.com/cm/CM2/PlayerProfile.asp?Params=199510SSSSS3S067916000000111000000000000010100 www.chessmetrics.com]&amp;lt;/ref&amp;gt; Kortschnois beste [[Elo-Zahl|FIDE-Elo-Zahl]] betrug 2695 (zwischen 1979 und 1981).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund seiner ungewöhnlich langen aktiven Karriere hält Kortschnoi mit fast 5000 dokumentierten Partien den [[Rekorde im Schach#Spielrekorde|Rekord]] für die meisten gespielten Schachpartien. Darüber hinaus nahm er ab 1960 an 17 Schacholympiaden teil, sechsmal für die UdSSR und elfmal für die Schweiz. Neben den sechs Goldmedaillen für die UdSSR erhielt er viermal Gold für sein bestes Brettergebnis, zuletzt 1978 am ersten Brett der Schweizer Mannschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.olimpbase.org/players/c6ak4qqi.html MEN&amp;#039;S CHESS OLYMPIADS – Kortschnoj, Viktor (Switzerland)] auf OlimpBase (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; Fast 50 Jahre lang kämpfte er auf Schacholympiaden, wohl ein weiterer weltweiter Rekord.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende Dezember 2012 wurde bekannt, dass Kortschnoi zuvor einen [[Schlaganfall]] erlitten hatte und daher wahrscheinlich seine lange Karriere beenden musste.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.chessvibes.com/?q=reports/no-more-chess-for-viktor-kortchnoi Meldung bei Chessvibes] 28. Dezember 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ende März 2014 spielte der im Rollstuhl sitzende Kortschnoi in Leipzig zwei Schaupartien gegen [[Wolfgang Uhlmann]], die er beide gewann.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lvz-online.de/sport/regionalsport/kortschnoi-gegen-uhlmann-die-analyse-der-beiden-leipziger-partien/r-regionalsport-a-232915.html Kortschnoi gegen Uhlmann], Leipziger Volkszeitung, 30. März 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im November 2014 wurde Kortschnoi zum FIDE-Ehrenmitglied ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Elo-Diagramm|id=Q212889|höhe=150|breite=600}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Privates ===&lt;br /&gt;
Ab dem 21. Mai 1992 war Viktor Kortschnoi mit Petra Leeuwerik (1928–2021)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://de.chessbase.com/post/petra-kortschnoj-1928-2021 Petra Kortschnoj: 1928-2021], Chessbase, 19. März 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; verheiratet, die ihn bereits bei seinem WM-Kampf 1978 als Delegationsleiterin unterstützt hatte. Ebenfalls 1992 bekam Kortschnoi von seinem Wohnort [[Wohlen]] im [[Kanton Aargau]] das [[Schweizer Bürgerrecht]]&amp;lt;ref&amp;gt;https://schweiz-russland.ch/viktor-kortschnoi.html&amp;lt;/ref&amp;gt;. Dort starb er im Juni 2016 im Alter von 85 Jahren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rip&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tageswoche.ch/+r08v6 Viktor Kortschnoi ist 85-jährig gestorben]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nationalmannschaft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kortschnoi war über einen Zeitraum von 56 Jahren Nationalspieler. In der sowjetischen Nationalmannschaft gab er sein Debüt bei den im Juli 1955 ausgetragenen Qualifikationswettkämpfen zur [[Europäische Mannschaftsmeisterschaft im Schach|Mannschaftseuropameisterschaft]] 1957,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.olimpbase.org/1957eq/1957ea01.html Ergebnisse der Qualifikationsgruppe 1 zur Mannschaftseuropameisterschaft 1957] auf olimpbase.org (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; später nahm er mit der Mannschaft der UdSSR an den [[Schacholympiade]]n [[Schacholympiade 1960|1960]], [[Schacholympiade 1966|1966]], [[Schacholympiade 1968|1968]], [[Schacholympiade 1970|1970]], [[Schacholympiade 1972|1972]] und [[Schacholympiade 1974|1974]] (die er alle gewann und außerdem 1966 am ersten Reservebrett, 1968 am dritten Brett und 1972 am zweiten Brett jeweils das beste Einzelergebnis erreichte)&amp;lt;ref name=&amp;quot;OL&amp;quot;&amp;gt;[http://www.olimpbase.org/players/c6ak4qqi.html Viktor Kortschnois Ergebnisse bei Schacholympiaden] auf olimpbase.org (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie den Mannschaftseuropameisterschaften 1957, [[Europa-Mannschaftsmeisterschaft im Schach 1961|1961]], 1965, 1970 und 1973 teil (die er alle gewann und außerdem 1957 am achten Brett, 1961 am sechsten Brett und 1965 am dritten Brett jeweils das beste Einzelergebnis erreichte).&amp;lt;ref name=&amp;quot;EM&amp;quot;&amp;gt;[http://www.olimpbase.org/playerse/c6ak4qqi.html Viktor Kortschnois Ergebnisse bei Mannschaftseuropameisterschaften] auf olimpbase.org (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit der Schweiz nahm er an den Schacholympiaden [[Schacholympiade 1978|1978]], [[Schacholympiade 1982|1982]], [[Schacholympiade 1988|1988]], [[Schacholympiade 1990|1990]], [[Schacholympiade 1992|1992]], [[Schacholympiade 1994|1994]], [[Schacholympiade 2000|2000]], [[Schacholympiade 2002|2002]], [[Schacholympiade 2004|2004]], [[Schacholympiade 2006|2006]] und [[Schacholympiade 2008|2008]] jeweils am Spitzenbrett teil (wobei er 1978 das beste Einzelergebnis am ersten Brett erreichte),&amp;lt;ref name=&amp;quot;OL&amp;quot; /&amp;gt; außerdem an den [[Schach-Mannschaftsweltmeisterschaft|Mannschaftsweltmeisterschaften]] 1985, 1989, 1993 und 1997 (1985 und 1989 erreichte er das beste Einzelergebnis am Spitzenbrett)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.olimpbase.org/playerst/c6ak4qqi.html Viktor Kortschnois Ergebnisse bei Mannschaftsweltmeisterschaften] auf olimpbase.org (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie an den Mannschaftseuropameisterschaften 1989, 1992, 1997, 1999, 2003, 2005, 2009 und [[Europäische Mannschaftsmeisterschaft im Schach 2011|2011]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;EM&amp;quot; /&amp;gt; Kortschnoi wurde für beide Wettkämpfe [[UdSSR gegen den Rest der Welt]] nominiert. 1970 spielte er für die Mannschaft der UdSSR am dritten Brett und unterlag [[Lajos Portisch]] mit 1,5:2,5. 1984 erreichte er am dritten Brett der Weltauswahl 2,5 Punkte aus vier Partien, nämlich einen Sieg und zwei [[Remis]]en gegen [[Lew Abramowitsch Polugajewski|Lew Polugajewski]] und ein Remis gegen [[Wolodymyr Tukmakow]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine ==&lt;br /&gt;
In der Schweizer [[Nationalliga A (Schach)|Nationalliga A]] spielte Kortschnoi bis [[Nationalliga A (Schach) 2012|2012]] für die [[Schachgesellschaft Zürich]], mit der er [[Nationalliga A (Schach) 1999|1999]], [[Nationalliga A (Schach) 2002|2002]], [[Nationalliga A (Schach) 2003|2003]], [[Nationalliga A (Schach) 2005|2005]], [[Nationalliga A (Schach) 2008|2008]], [[Nationalliga A (Schach) 2009|2009]] und [[Nationalliga A (Schach) 2010|2010]] Schweizer Mannschaftsmeister wurde. In der niederländischen [[Meesterklasse]] (früher [[Hoofdklasse (Schach)|Hoofdklasse]]) spielte er bis zur [[Meesterklasse 2000/01|Saison 2000/01]] für &amp;#039;&amp;#039;Rotterdam&amp;#039;&amp;#039;, mit denen er auch fünfmal am [[European Club Cup]] teilnahm und 1979 das Finale erreichte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.olimpbase.org/playersc/c6ak4qqi.html Viktor Kortschnois Ergebnisse im European Club Cup] auf olimpbase.org (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Russische Mannschaftsmeisterschaft im Schach|russische Mannschaftsmeisterschaft]] gewann er 2000 und 2001 mit &amp;#039;&amp;#039;Lentransgas Sankt Petersburg&amp;#039;&amp;#039;, die britische [[Four Nations Chess League]] in der [[Four Nations Chess League 2001/02|Saison 2001/02]] mit &amp;#039;&amp;#039;Beeson Gregory&amp;#039;&amp;#039;. In der österreichischen [[Schachbundesliga (Österreich)|Staatsliga]] spielte er in der [[Schachstaatsliga A 1995/96|Saison 1995/96]] für den &amp;#039;&amp;#039;SC Margareten&amp;#039;&amp;#039;, bei dem er auch in den beiden folgenden Spielzeiten gemeldet war, aber nicht eingesetzt wurde. In der deutschen [[Schachbundesliga (Deutschland)|Schachbundesliga]] hatte er in der [[Schachbundesliga 1977/78|Saison 1977/78]] zwei Einsätze bei der [[SG Porz]],&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johannes Eising]], [[Karl-Heinz Podzielny]], [[Gerd Treppner]]: &amp;#039;&amp;#039;Schach-Bundesliga 1974–80.&amp;#039;&amp;#039; S. 14, ISBN 3-923113-00-5.&amp;lt;/ref&amp;gt; später war er in Deutschland beim &amp;#039;&amp;#039;SV Glückauf Rüdersdorf&amp;#039;&amp;#039; in der [[2. Schachbundesliga (Deutschland)|2. Bundesliga]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.schachbund.de/SchachBL/saison2006-7/bedm.php?liga=2bln&amp;amp;team=SV%20Gl%FCckauf%20R%FCdersdorf Ergebnisse des SV Glückauf Rüdersdorf in der Saison 2007/08] beim [[Deutscher Schachbund|Deutschen Schachbund]]&amp;lt;/ref&amp;gt; und beim &amp;#039;&amp;#039;SV Lingen&amp;#039;&amp;#039; gemeldet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.schachbund.de/news/viktor-k-kommt-nach-lingen-ins-emsland-und-spielt-schach.html Bericht] beim Deutschen Schachbund&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partiebeispiel ==&lt;br /&gt;
{{Schachbrett-klein&lt;br /&gt;
| Ausrichtung=rechts&lt;br /&gt;
| Titel=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fischer–Kortschnoi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- a  b  c  d  e  f  g  h --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Z8=--/--/--/--/--/rd/--/kd/&lt;br /&gt;
| Z7=--/pd/--/--/--/pd/--/pd/&lt;br /&gt;
| Z6=--/--/--/pd/--/--/--/--/&lt;br /&gt;
| Z5=--/--/--/--/bd/nl/--/--/&lt;br /&gt;
| Z4=--/--/--/--/pl/--/--/--/&lt;br /&gt;
| Z3=pd/--/--/--/--/--/qd/pl/&lt;br /&gt;
| Z2=--/--/--/--/--/--/--/--/&lt;br /&gt;
| Z1=--/--/--/--/--/ql/--/kl/&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- a  b  c  d  e  f  g  h --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Beschreibung=&amp;lt;div class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;Endstellung nach 33. … Dxg3&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
In der folgenden Partie besiegte Kortschnoi mit den schwarzen Steinen im Kandidatenturnier Curaçao 1962 den späteren Weltmeister [[Bobby Fischer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fischer–Kortschnoi 0:1&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
: Curaçao, 9. Mai 1962&lt;br /&gt;
: [[Pirc-Ufimzew-Verteidigung]], B09&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1. e4 d6 2. d4 Sf6 3. Sc3 g6 4. f4 Lg7 5. Sf3 0–0 6. Le2 c5 7. dxc5 Da5 8. 0–0 Dxc5+ 9. Kh1 Sc6 10. Sd2 a5 11. Sb3 Db6 12. a4 Sb4 13. g4 Lxg4 14. Lxg4 Sxg4 15. Dxg4 Sxc2 16. Sb5 Sxa1 17. Sxa1 Dc6 18. f5 Dc4 19. Df3 Dxa4 20. Sc7 Dxa1 21. Sd5 Tae8 22. Lg5 Dxb2 23. Lxe7 Le5 24. Tf2 Dc1+ 25. Tf1 Dh6 26. h3 gxf5 27. Lxf8 Txf8 28. Se7+ Kh8 29. Sxf5 De6 30. Tg1 a4 31. Tg4 Db3 32. Df1 a3 33. Tg3 Dxg3 0:1&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{{Absatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
* Viktor Kortschnoi: &amp;#039;&amp;#039;Ein Leben für das Schach.&amp;#039;&amp;#039; Rau-Verlag, Düsseldorf 1978, ISBN 3-7919-0170-2.&lt;br /&gt;
* Viktor Kortschnoi: &amp;#039;&amp;#039;Meine besten Kämpfe. 1952 bis 1978.&amp;#039;&amp;#039; Rau-Verlag, Düsseldorf 1979, ISBN 3-7919-0177-X.&lt;br /&gt;
* Viktor Kortschnoi: &amp;#039;&amp;#039;ANTISCHACH. Mein Wettkampf um die Weltmeisterschaft gegen KARPOW in Baguio City 1978.&amp;#039;&amp;#039; Eigenverlag, Wohlen 1980.&lt;br /&gt;
* Viktor Kortschnoi: &amp;#039;&amp;#039;Praxis des Turmendspiels.&amp;#039;&amp;#039; [[Edition Olms|Olms-Verlag]], Zürich 1999, ISBN 978-3-283-00287-9.&lt;br /&gt;
* Viktor Kortschnoi: &amp;#039;&amp;#039;Meine besten Kämpfe, Band 1, Partien mit Weiss.&amp;#039;&amp;#039; Olms-Verlag, Zürich 2001, ISBN 978-3-283-00407-1.&lt;br /&gt;
* Viktor Kortschnoi: &amp;#039;&amp;#039;Meine besten Kämpfe, Band 2, Partien mit Schwarz.&amp;#039;&amp;#039; Olms-Verlag, Zürich 2001, ISBN 978-3-283-00408-8.&lt;br /&gt;
* Viktor Kortschnoi: &amp;#039;&amp;#039;Mein Leben für das Schach.&amp;#039;&amp;#039; Olms-Verlag, Zürich 2004, ISBN 978-3-283-00409-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Gennadi Sosonko]]: &amp;#039;&amp;#039;Evil-Doer. Half a Century with Viktor Korchnoi&amp;#039;&amp;#039;. Elk and Ruby, Moskau 2018, ISBN 978-5-9500433-8-3.&lt;br /&gt;
* [[Andrew Soltis]]: &amp;#039;&amp;#039;Tal, Petrosian, Spassky and Korchnoi. A Chess Multibiography with 207 Games.&amp;#039;&amp;#039; McFarland, 2018, ISBN 978-1-4766-7146-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Viktor Korchnoi|Viktor Kortschnoi}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118565605}}&lt;br /&gt;
* {{365chess|Viktor_Korchnoi}}&lt;br /&gt;
* {{Chessgames|15866}}&lt;br /&gt;
* [https://www.chessdiagonals.ch/ Biographie von Viktor Kortschnoi auf chessdiagonals.ch] (englisch mit deutschsprachigem Teil zu seinen Turniererfolgen)&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=A31W3G_kZ0M Interview mit Axel Jomeyer, November 2005]&lt;br /&gt;
* [http://www.scrkuppenheim.de/meko/meko1a/kortschnoi.html &amp;#039;&amp;#039;Schwachen Geist matt gesetzt&amp;#039;&amp;#039;] Interview Kortschnois mit Hartmut Metz, 4.&amp;amp;nbsp;August 2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Schweizerische Schachgrossmeister}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118565605|LCCN=n/79/63395|VIAF=85798046}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kortschnoi, Viktor}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schachspieler (Sowjetunion)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sowjetischer Einzelmeister (Schach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schachspieler (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Einzelmeister (Schach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niederländischer Einzelmeister (Schach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schachweltmeister der Senioren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schachspieler (SG Porz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schachspieler (Schachgesellschaft Zürich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schachspieler (S.O. Rotterdam)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schachspieler (The AD&amp;#039;s)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schachspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachbuchautor (Schach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Universität Sankt Petersburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (FIDE)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Russischer Emigrant in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sowjetbürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1931]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2016]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kortschnoi, Viktor&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Korčnoj, Viktor L&amp;#039;vovič; Корчной, Виктор Львович (russisch); Korchnoi, Viktor (FIDE); Kortschnoj, Viktor (FIDE 1979 bis 2001)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=sowjetisch-schweizerischer Schachspieler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. März 1931&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Sankt Petersburg|Leningrad]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. Juni 2016&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wohlen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Costamiri</name></author>
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