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	<title>Viktor Jasper - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T01:26:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Viktor_Jasper&amp;diff=1094977&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dieringer63: Link auf Murray G. Hall; Kleinkram</title>
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		<updated>2025-07-20T20:31:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link auf Murray G. Hall; Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Viktor Jasper&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. März]] [[1848]] in [[Wien]]; † [[10. Oktober]] [[1931]] ebenda) war ein österreichischer [[Malerei|Maler]], [[Kupferstecher]] und [[Restaurator]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familiärer Hintergrund ==&lt;br /&gt;
Jasper entstammte einer Familie, die im 18. Jahrhundert auf [[Rügen]] ansässig war. Sein Vorfahr Johann Joachim Jasper war ein angesehener Perückenmacher. Dieser war zweimal verheiratet und hatte elf Kinder. Der Älteste Sohn Johann Friedrich Jasper (1768–1835), wurde Gastwirt. Er hatte zwei Söhne, die ebenfalls Buchhändler wurden, Ernst Friedrich (II.) Moritz Jasper (10. November 1805 – 1849) und Ludwig Jasper, der Viktor Jaspers Vater. Der zweitälteste Sohn Johann Christoph Jasper (1775–1847) erlernte den Beruf des Buchhändlers und übernahm die Weygandsche Buchhandlung in Leipzig. Er war der Vater der Schriftstellerin [[Elise Last]]. Ein weiterer Sohn Christian Georg Jasper (1780–1846) folgte seinem Beispiel und gründete die Jaspersche Buchhandlung in Wien. Ludwig Jasper war zunächst Teilhaber der Buchhandlung, gründete aber bald eine Maschinenfabrik in Prag, die er später unter dem Namen Firma „Jasper &amp;amp; Stuchly“. Das Unternehmen eröffnete auch in Wien eine Filiale, die er bis zu seinem Tod leitete.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=[[Murray G. Hall]] |Titel=Friedrich Jaspers Vorfahren |Sammelwerk=Carl Junker. Zum Buchwesen in Österreich – Gesammelte Schriften (1896–1927) |Band=2 |Verlag=Verlag Edition Praesens, Wissenschaftsverlag |Ort=Wien |Datum=2001 |ISBN=3-7069-0058-0 |ISSN=1562-9279 |Seiten=278–284 |Online={{archive.org |oapen-20.500.12657-33416 |Blatt=278}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Jasper heiratete Antonia Andrassek.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Wien Geschichte Wiki|Viktor Jasper|Viktor Jasper}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Jasper war ein Sohn des Buchdruckers und Maschinenbauers Ludwig Jasper (1810–1859)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Murray G. Hall |Titel=Friedrich Jaspers Vorfahren |Sammelwerk=Carl Junker. Zum Buchwesen in Österreich – Gesammelte Schriften (1896–1927) |Band=2 |Verlag=Verlag Edition Praesens, Wissenschaftsverlag |Ort=Wien |Datum=2001 |ISBN=3-7069-0058-0 |ISSN=1562-9279 |Seiten=278–284, hier S. 284 |Online={{archive.org |oapen-20.500.12657-33416 |Blatt=284}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und hatte mit dem Tod des Vaters beide Elternteile verloren. Er begann eine Ausbildung in der Eisengießerei Bierent und war zeitweise als [[Buchhändler]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Meyers Online|9|173|spezialkapitel=Jasper |kapiteltext=Jasper, Viktor}}&amp;lt;/ref&amp;gt; tätig. In den Jahren 1863 bis 1864 war er ein Schüler des Bildhauers [[Franz Bauer (Bildhauer)|Franz Bauer]] und ließ sich 1873 bis 1874 an der [[Akademie der bildenden Künste Wien|Wiener Akademie der Bildenden Künste]] von [[Anselm Feuerbach]] in der Malerei ausbilden. Von 1865 bis 1880 war er zudem ein Schüler des Kupferstechers [[Louis Jacoby]]. Anfangs fertigte er Stiche für archäologische Zeitschriften, Titelvignetten und Reproduktionen nach Bildnissen alter Meister. Für einen dieser Stiche nahm er sich den sogenannten „Holbeintisch“ in der [[Zentralbibliothek Zürich#Bürgerliche Bibliothek und Stadtbibliothek|Zürcher Stadtbibliothek]] zum Vorbild. Weitere Stiche waren unter anderem die Bildnisse Kaiser [[Maximilian I. (HRR)|Maximilian I.]] nach [[Albrecht Dürer]], und der heilige [[Sebastian (Heiliger)|Sebastian]] nach [[Andrea Mantegna]] in der [[Österreichische Galerie Belvedere|Wiener Belvederegalerie]]. Von 1882 bis 1896 war Jasper Mitglied der [[Künstlerhaus Wien|Gesellschaft bildender Künstler Wiens]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Österr.BioLex&amp;quot;&amp;gt;{{ÖBL|3|85||Jasper (Johann Hermann) Viktor|}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jasper erlernte 1887 bei [[Karl Schellein]] die Kunst des Restaurierens von Gemälden und arbeitete anschließend unter [[August Schaeffer von Wienwald]] als Restaurator in der Restaurieranstalt des [[Kunsthistorisches Museum Wien|Hofmuseums]]. In den Jahren 1888 bis 1910 war Jasper Lehrer an der [[Höhere Graphische Bundes-Lehr- und Versuchsanstalt|Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt]] in Wien.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Österr.BioLex&amp;quot; /&amp;gt; Seine Hauptwerke sind der Stich nach Dürers &amp;#039;&amp;#039;Allerheiligenbild&amp;#039;&amp;#039; (1885 vollendet) und der Stich nach Morettos hl. Justina (beide im Belvedere zu Wien).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jasper war bekannt für seine mit größter Feinheit äußerst lebensvoll durchgeführten Porträtstiche, unter anderem von [[Eduard von Bauernfeld]], [[Hugo Bürkner]], [[Franz Defregger (Maler)|Franz Defregger]], Albrecht Dürer, Anselm Feuerbach, [[Joseph von Führich]], [[Carl Kundmann]], [[Carl Heinrich Rahl]], [[Ludwig Richter]], [[Viktor Tilgner]], [[Eduard Willmann]], [[Caspar von Zumbusch]] und weiteren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Eduard Willmann, Kupferstecher.jpg|mini|hochkant|&amp;#039;&amp;#039;Kupferstecher Eduard Willmann&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kupferstiche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Altarsgeheimnis&amp;#039;&amp;#039; nach Albrecht Dürer&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Heilige Sebastian&amp;#039;&amp;#039; nach Andrea Mantegna&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Gang Mariens über das Gebirge&amp;#039;&amp;#039; nach Joseph von Führich&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Heilige Justina&amp;#039;&amp;#039; nach [[Alessandro Moretto]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bildnis einer alten Frau&amp;#039;&amp;#039; nach [[Ferdinand Georg Waldmüller]]&lt;br /&gt;
* [[Moritz Thausing]]: &amp;#039;&amp;#039;Dürer: Geschichte seines Lebens und seiner Kunst.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1876, [[doi:10.11588/diglit.4925]] (Titelvignette, [https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/thausing1876/0003/image,info digi.ub.uni-heidelberg.de]).&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gemälde/Zeichnungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Klostertal bei Gutenstein&amp;#039;&amp;#039; (Malkarton)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rodauner Au&amp;#039;&amp;#039; (Holz)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kirche in Perchtoldsdorf&amp;#039;&amp;#039; (Malkartin)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Viktor Jasper |Sammelwerk=Ölgemälde alter und moderner Meister, darunter ein Gemälde von Anton van Dyck, Aquarelle, Miniaturen, Antiquitäten darunter wertvolles Silber, Schmuckgegenstände, Porzellane, Kunstmobiliar, Teppiche etc. |Verlag=S. Kende |Ort= |Datum=1920 |Seiten=12 |Online={{archive.org |frick-31072002011585 |Blatt=n13}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* mehrere Zeichnungen des &amp;#039;&amp;#039;Hohlbeintisches&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Aufnahmen und Radierungen des figuralen Schmuckes im [[Schloss Stern (Prag)|Schloss Stern]] bei Prag&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kopf des Zeus von Dodona&amp;#039;&amp;#039; nach dem Bronzeoriginal im Wiener Antikenkabinett&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bilder aus dem Wiener Wald&amp;#039;&amp;#039; (unterschiedliche Gemälde)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die heilige Dreifaltigkeit&amp;#039;&amp;#039; (Altarbild, Gnadenkirche Mariazell)&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schriften&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aetzgrund und Aetzen auf Kupfer und Zink.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch für Photographie und Reproduktionstechnik.&amp;#039;&amp;#039; 3. Jahrgang, Wilhelm Knapp, Halle an der Saale 1889, S. 33–34, [[doi:10.11588/diglit.44067.16]].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Reinigen von Oelgemälden.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch für Photographie und Reproduktionstechnik.&amp;#039;&amp;#039; 8. Jahrgang, Wilhelm Knapp, Halle an der Saale 1894, S. 20–21, [[doi:10.11588/diglit.47903.12]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* um 1896: Bürgerdiplom der Gemeinde Wien&lt;br /&gt;
* Goldenes Verdienstkreuz mit der Krone&lt;br /&gt;
* Silberne Jubiläums-Hof-Medaille&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Restaurier-Anstalt |Sammelwerk=Handbuch des allerhöchsten Hofes und des Hofstaates seiner K. und K. apostolischen Majestät für 1906 |Verlag=Druck und Verlag der K.K. Hof- und Staatsdruckerei |Ort=Wien |Datum=1906 |Seiten=97 |Online={{archive.org |handbuchdesalle00monagoog |Blatt=97}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Meyers Online|9|173|spezialkapitel=Jasper |kapiteltext=Jasper, Viktor}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die heilige Justina von Alessandro Moretto : in Kupfer gestochen von Victor Jasper.&amp;#039;&amp;#039; In: Gesellschaft für Vervielfältigende Kunst (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Graphischen Künste&amp;#039;&amp;#039; 15. Jahrgang, 1892, S. 126–127, [[doi:10.11588/diglit.3326.11]].&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|3|85||Jasper (Johann Hermann) Viktor}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Richard Riedl&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Deutsche Gesellschaft für Christliche Kunst&lt;br /&gt;
   |Titel=Zum70.GeburtstagdesWiener Kupferstechers Professor Viktor Jasper.&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Die Christliche Kunst&lt;br /&gt;
   |Band=14. Jahrgang (1917–1918)&lt;br /&gt;
   |Verlag=F. Bruckmann&lt;br /&gt;
   |Ort=München&lt;br /&gt;
   |Datum=1917&lt;br /&gt;
   |Seiten=31&lt;br /&gt;
   |Online={{archive.org |deutsche-gesellschaft-christliche-kunst_1917-1918_14 |Blatt=31}}}}&lt;br /&gt;
* {{ThiemeBecker |Autor= |Lemma=Jasper, Viktor |Band=18 |Seite=441}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{artnet.de |pfad=künstler/victor-jasper/ |titel=Victor Jasper (österreichisch, 1848–1931)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117085383|VIAF=77084283}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Jasper, Viktor}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grafiker (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Restaurator]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kupferstecher (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1848]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1931]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Jasper, Viktor&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Jasper, Victor; Jasper, Johann Hermann Viktor (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Kupferstecher&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. März 1848&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. Oktober 1931&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dieringer63</name></author>
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