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	<title>Viktor Fadrus - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Viktor_Fadrus&amp;diff=1838568&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
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		<updated>2025-09-20T14:33:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Dieser Artikel|beschreibt den 1884 geborenen österreichischen Pädagogen und Schulreformer; für dessen 1912 geborenen Sohn siehe [[Viktor Fadrus (Sohn)]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Viktor Fadrus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. Juli]] [[1884]] in [[Wien]]; † [[23. Juni]] [[1968]] in [[Villach]]) war ein [[österreich]]ischer [[Pädagoge]] und [[Schulreform]]er. Sein [[Viktor Fadrus (Sohn)|gleichnamiger Sohn]] (1912–2004) war ebenfalls ein Pädagoge und Schulreformer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Viktor Fadrus wurde am 20. Juli 1884 in Wien geboren und besuchte nach der allgemeinen Schulausbildung von 1898 bis 1903 das Lehrerseminar in [[Wiener Neustadt]], das er im Jahre 1903 mit der [[Reifezeugnis|Reifeprüfung]] abschloss. Im Anschluss war er bis 1909 als Lehrer und Erzieher am von 1779 bis 1918 existierenden [[k.k. Taubstummeninstitut]]&amp;lt;!-- es war das erste staatliche Taubstummeninstitut der Welt --&amp;gt;, ehe er 1909 zum Übungsschullehrer an der Staatslehrerbildungsanstalt in [[Hollabrunn|Oberhollabrunn]] ernannt wurde. In dieser Position war er 1911/12 auch an der Staatslehrerbildungsanstalt Wien 3, der ältesten Lehrerbildungsanstalt Österreichs, tätig. Angeregt durch die Werke [[Adalbert Stifter]]s unternahm er Wanderungen zwischen Wien und dem [[Böhmerwald]]; 1904 unternahm er zudem eine Reise ins [[Deutsches Reich|Deutsche Reich]], sowie an die [[Adriatisches Meer|Adria]]. Er war einer der Wegbereiter einer pädagogischen Praxis im Sinne der [[Arbeitsschule]], des heimatlichen [[Gesamtunterricht]]s, sowie der [[Kunsterziehung]]. In den Jahren 1905 bis 1909 besuchte er Vorlesungen aus Pädagogik, Deutsch, Geographie und Geschichte an der Landeslehrerakademie in Wien und fand durch seinen Freund und Förderer [[Anton Becker (Autor)|Anton Becker]] Zugang zu wissenschaftlicher Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er am 20. November 1918 durch den Staatssekretär [[Rafael Pacher]] in das [[Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung|Unterrichtsministerium]], zu dieser Zeit [[Staatsamt für Inneres und Unterricht]] genannt, berufen worden war und hier für die Abfassung der Schulbücher verantwortlich war, wurde er im März 1919 von [[Otto Glöckel]] gemeinsam mit [[Eduard Martinak]] mit der Demokratisierung und Reformierung des gesamten Pflichtschul- und Mittelschulwesens betraut. Hierzu wurden zwei Schulreformabteilungen eingerichtet; Fadrus war für die Abteilung für Volks- und [[Bürgerschule]]n, sowie Lehrerbildungsanstalten zuständig. Dort arbeitete er für die Umsetzung der [[Wiener Schulreform|sozialdemokratischen Schulreformpläne]] und war mit dieser Aufgabe bis 1932 betraut. In diese Zeit fielen eine intensive Vortragstätigkeit in ganz Österreich, wodurch er auch ein führender Fachmann während der praktischen Erprobung der Reformentwürfe war und diverse weitere Ämter im österreichischen Schulsystem besetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So war er unter anderem Mitglied des Stadtschulrats für Wien, Leiter der Reformabteilung für Volksschulen, Leiter der Lehrplanberatungen, Mitglied im Hauptausschuss der Versuchsklassenlehrer, Leiter der sechs großen Lehrerfortbildungskurse und ab 1922 zusammen mit [[Karl Linke (Pädagoge, 1884)|Karl Linke]] Herausgeber der Monatszeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Schulreform&amp;#039;&amp;#039;. Des Weiteren brachte er in Zusammenarbeit mit [[Ludwig Battista]]&amp;lt;ref&amp;gt; siehe zu diesem {{NDB|1|629||Battista, Ludwig|Richard Meister|120544172}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Eduard Burger]] die Bücherreihe &amp;#039;&amp;#039;Lehrerbücherei&amp;#039;&amp;#039; in 84 Bänden heraus. Zusammen mit Linke war er ebenfalls Herausgeber der sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Schulreformbücherei&amp;#039;&amp;#039; und mit [[Charlotte Bühler]] der &amp;#039;&amp;#039;Wiener Arbeiten zur pädagogischen Psychologie&amp;#039;&amp;#039;. Nachdem die Landeslehrerakademie aufgelöst worden war, beauftragte ihn der damalige Wiener Bürgermeister [[Karl Seitz]] mit der Einrichtung des [[Pädagogisches Institut der Stadt Wien|Pädagogischen Instituts der Stadt Wien]], deren Direktor er von 1922 bis 1934 war. Weiters richtete er dort die [[Pädagogische Zentralbücherei]], sowie eine achtklassige Institutsschule und viersemestrige hochschulmäßige Lehrerbildungskurse (1925 bis 1930) ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ehemaligen Militärunterrealschulen und Militärakademien [[Breitensee (Wien)|Breitensee]], [[Traiskirchen]], Wiener Neustadt und [[Judenau-Baumgarten|Judenau]] wurden auf seine Anregung hin in Bundeserziehungsanstalten umgewandelt. Beim 1921 auf seine Anregung hin von der Gemeinde Wien gegründete [[Verlag Jugend &amp;amp; Volk]] fungierte Fadrus als wissenschaftlicher Leiter und war als solcher an der Lehrbuchproduktion des Verlags, der für Wiener Pflichtschüler die Schulbücher unentgeltlich zur Verfügung stellte, maßgeblich beteiligt. Unter seiner Leitung entstanden über 400 Lehrbücher. Aufgrund seiner demokratischen Gesinnung erfolgte ab 1933 im Zuge der [[Machtergreifung]] der [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] der zwangsweise Niedergang Fadrus. Am 1. Jänner 1933 wurde er vom Unterrichtsministerium (ab 1925 Ministerialrat) zum Stadtschulrat für Wien versetzt und mit der Funktion eines Landesschulinspektors betraut. Als solcher war er daraufhin bis zum Februar 1934 tätig, ehe er – zu diesem Zeitpunkt 49-jährig – außer Dienst gestellt und mit 31. Mai 1934 in den Ruhestand versetzt wurde. In den Jahren 1934 bis 1944 lebte er weitgehend zurückgezogen in Wien, begann ein Studium an der [[Universität Wien]], das er im Jahre 1936 als [[Doktor|Doktor der Philosophie]] abschloss. 1944 wurde er – mittlerweile knapp 60-jährig – zum [[Wehrdienst|Kriegsdienst]] eingezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] war Fadrus von 1945 bis 1949 mit dem Wiederaufbau des österreichischen Schulwesens betraut und hatte die Position des Sektionschefs inne. Auch nach seiner Pensionierung nahm er weiterhin an pädagogischen Kongressen, Schulausstellungen und Lehrplanberatungen teil. Daneben war er auch ehrenamtlich tätig; zu seinen ehrenamtlichen Funktionen zählen der Vorstand der &amp;#039;&amp;#039;Wiener Pädagogischen Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039; und des &amp;#039;&amp;#039;Reichsvereins österreichischer Lehrerbildner&amp;#039;&amp;#039;. Weiters war er Mitarbeiter der &amp;#039;&amp;#039;Geographischen Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039;, des &amp;#039;&amp;#039;Vereins für Landeskunde von Wien und Niederösterreich&amp;#039;&amp;#039; und des [[Männerchor]]s [[Wiener Schubertbund]], sowie Kuratoriumsmitglied des [[Institut für Wissenschaft und Kunst|Instituts für Wissenschaft und Kunst]]. Fadrus veröffentlichte zahlreiche Arbeiten zur Schul- und Bildungspolitik und war oftmals federführend an der Publikation von Lexika und Zeitschriften (wie der &amp;#039;&amp;#039;Schulreform&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;Volkserziehung&amp;#039;&amp;#039;) beteiligt. Daneben brachte er auch diverse Jugendschriften heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1959 erhielt Fadrus die [[Ehrenmedaille der Bundeshauptstadt Wien]]. Am 23. Juni 1968 starb Fadrus, etwa einen Monat vor seinem 84. Geburtstag, in [[Villach]]. Er wurde am [[Villacher Stadtfriedhof]] beerdigt. Er hinterließ seine Ehefrau Anna (geborene Schererbauer), mit der er seit 1910 verheiratet war und mit der er den gemeinsamen Sohn Viktor hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die österreichischen Bundeserziehungsanstalten&amp;#039;&amp;#039;, 1924&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Neugestaltung des Bildungswesens&amp;#039;&amp;#039;, 1956&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* W. Weinhäupl, Pädagogik vom Kinde aus. V. Fadrus, 1981.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor= |Herausgeber=[[Michael Martischnig]] |Titel=Viktor Fadrus – Vater und Sohn – im Dienste der österreichischen Reformpädagogik im 20. Jahrhundert. Beiträge zur österreichischen Schulgeschichte mit Berücksichtigung des kunstpädagogischen Aspekts. |Auflage= |Verlag=[[Leykam Buchverlag|Leykam]] |Ort=Graz |Datum=2003 |ISBN=3-7011-0041-1 |Seiten=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118685724}}&lt;br /&gt;
* {{Rwien|fadrus-viktor|Viktor Fadrus}}&lt;br /&gt;
* {{Wien Geschichte Wiki|Viktor Fadrus (Vater)}}&lt;br /&gt;
* {{Austriaforum|AEIOU/Fadrus_Viktor}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118685724|VIAF=8181607}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Fadrus, Viktor}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pädagoge (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPÖ-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulbuchautor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Universität Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Ehrenmedaille der Bundeshauptstadt Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1884]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1968]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Fadrus, Viktor&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Pädagoge und Schulreformer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. Juli 1884&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]], [[Österreich-Ungarn]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. Juni 1968&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Villach]], [[Österreich]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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