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	<title>Viktor Dankl - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2024-01-01T15:36:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Viktor Julius Ignaz Ferdinand Dankl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ab 1917 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Freiherr von Dankl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ab 1918 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Graf Dankl von Kraśnik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ab 1919 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Viktor Dankl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Die Verbürgerlichung des Titels erfolgte aufgrund des „Gesetzes über die Aufhebung des Adels, der weltlichen Ritter- und Damenorden und gewisser Titel und Würden“ der Republik Österreich ([[Adelsaufhebungsgesetz]]) vom 3. April 1919 mit Wirkung ab dem 10. April 1919.&amp;lt;/ref&amp;gt; (* [[18. September]] [[1854]] in [[Udine]] ([[Königreich Lombardo-Venetien|Venetien]]); † [[8. Januar|8. Jänner]] [[1941]] in [[Innsbruck]]), war ein Generaloberst der Österreich-Ungarischen Armee.&lt;br /&gt;
[[Datei:Viktor dankl schöfer.png|mini|Feldmarschalleutnant Dankl (Fotografie von Eugen Schöfer)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Geboren als Victor Dankl, war er der Sohn eines aus [[Wien]] stammenden [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmanns]] der [[Gemeinsame Armee|k.u.k Armee]]. Nachdem sein Vater 1865 den Dienst quittiert hatte, zog die Familie nach [[Gorizia|Görz]] und später nach [[Triest]]. In beiden Städten besuchte Dankl das Deutsche Gymnasium. Mit vierzehn Jahren trat er 1869 in die k.u.k. [[Kadettenanstalt]] in [[St.&amp;amp;nbsp;Pölten]] ein und wechselte von dort 1870 zur [[Theresianische Militärakademie|Maria-Theresianischen-Militär-Akademie]] nach [[Wiener Neustadt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1873 wurde er zum [[Leutnant]] befördert und erhielt eine Stelle beim [[K.u.k. Niederösterreichisches Dragoner-Regiment „Friedrich August König von Sachsen“ Nr. 3|Dragoner Regiment „König Albert“ Nr. 3]] in [[Enns]]. Dankl besuchte von 1877 bis 1879 die [[k.u.k. Kriegsschule|Kriegsschule]] in Wien und wurde zum 1. Dezember 1880 als Generalstabsoffizier bei der 8.&amp;amp;nbsp;Kavalleriebrigade in [[Prag]] eingesetzt. 1883 erfolgte die Versetzung zum [[Hauptquartier]] der 32. Infanterie-Truppendivision in [[Budapest]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischenzeitlich [[Oberstleutnant]] im [[K.u.k. Böhmisches Ulanen-Regiment „Alexander II. Kaiser von Rußland“ Nr. 11|Böhmischen Ulanen-Regiment „Alexander II. Kaiser von Rußland“ Nr. 11]], wurde Dankl 1896 zum [[Chef des Stabes|Stabschef]] des XIII.&amp;amp;nbsp;[[Armeekorps]] in [[Zagreb|Agram]] ernannt. 1899 erfolgte seine Ernennung zum Chef des &amp;#039;&amp;#039;Zentral Bureaus&amp;#039;&amp;#039; des [[k.u.k. Stabswesen]]s in Wien. Mit der Beförderung zum [[Generalmajor]] am 16. Mai 1903 wurde ihm das Kommando über die 66. Infanterie-Brigade in [[Komárno|Komárom]] übertragen. 1905 erhielt er das Kommando über die 16. Infanterie-Brigade in [[Trient]]. Verbunden mit der Beförderung zum [[Feldmarschallleutnant]] 1907 wurde er [[Kommandant]] der 36. Infanterie-Truppendivision in Agram. Die letzte Stufe seiner militärischen Karriere vor Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] erreichte Dankl mit dem Kommando über das [[XIV. Armeekorps (Österreich-Ungarn)|XIV. Armeekorps]] in [[Innsbruck]] – somit verantwortlich für [[Nordtirol|Nord-]], [[Südtirol|Süd-]] und [[Welschtirol]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erster Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Promotion d.Theres.Ritter im Schloss Wartholz.17.8.17. (BildID 15568974).jpg|mini|180. Promotion des Militär-Maria-Theresien-Ordens am 17. August 1917 in der [[Villa Wartholz]] (Generaloberst Dankl ganz links, mit [[Kommandeurkreuz]] um den Hals)]]&lt;br /&gt;
Am 29. Oktober 1912 zum [[General der Kavallerie]] befördert, erhielt er bei der [[Mobilmachung]] 1914 das Kommando über die [[1. Armee (Österreich-Ungarn)|1.&amp;amp;nbsp;Armee]], bestehend aus dem I., V. und X. Armeekorps. Mit jener erkämpfte Dankl den ersten Sieg der [[Österreich-Ungarns Heer im Ersten Weltkrieg|österreichisch-ungarischen]] über die [[Kaiserlich Russische Armee|russische Armee]] in der [[Schlacht von Kraśnik]] in [[Königreich Galizien und Lodomerien|Galizien]] vom 23. bis 25. August 1914 und drang mit seinen Truppen bis vor [[Lublin]] vor. Danach griff Dankls 1. Armee während der [[Schlacht an der Weichsel (1914)|Schlacht an der Weichsel]] ab 23. Oktober mit dem V. Korps am rechten und dem I. Korps am linken Flügel gegen die Linie Radom–[[Dęblin|Iwangorod]] an, scheiterte aber am zähen russischen Widerstand. Am 27. Oktober musste die 1. Armee den Rückzug antreten, den die Kavallerie des Generals [[Leopold von Hauer]] über Radom zurück auf Ostrowiec deckte. Am 31. Oktober stoppte Dankl seinen Rückzug an der [[Opatówka]] und leitete anschließend bis Mai 1915 die Abwehrfront nördlich [[Krakau]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;ÖBL&amp;quot;&amp;gt;{{ÖBL|1|169||Dankl von Krasnik Viktor Graf|}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 1915 wurde Dankl an die [[Gebirgskrieg 1915–1918|Italienfront]] versetzt und übernahm das Kommando über die Verteidigung [[Gefürstete Grafschaft Tirol|Tirols]]; er schlug sein Hauptquartier im [[Hotel Laurin]] auf. Mit den eigentlich völlig unzureichenden Kräften, die ihm dort zur Verfügung standen, gelang es ihm dennoch, die Angriffe der Italiener aufzuhalten, bis Verstärkungen von der [[Ostfront (Erster Weltkrieg)|Nordostfront]] eintrafen. Im März 1916 wurde ihm das Kommando der im [[Trentino]] konzentrierten [[11. Armee (Österreich-Ungarn)|11. Armee]] übertragen. Am 1. Mai 1916  zum Generaloberst befördert, leitete er ab Mitte Mai die [[Österreich-Ungarns Südtiroloffensive 1916|Südtiroloffensive]]. Die 11. Armee griff südlich von [[Rovereto]] gegen die Zugna Torta und über die Hochfläche von [[Folgaria]] gegen die Linie [[Arsiero]] und [[Asiago (Venetien)|Asiago]] an. Bis Anfang Juni war&lt;br /&gt;
nahezu das gesamte [[Vallarsa]] erobert, ebenso das Col Santo Massiv bis zum [[Monte Pasubio]] und das Val Posina westlich von Arsiero.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab Viktor Dankl von Krasnik - Wiltener Basilika Innsbruck 01.jpg|mini|Grab Dankls auf dem Friedhof der [[Wiltener Basilika]]]]&lt;br /&gt;
Aus gesundheitlichen Gründen übergab er das Kommando seiner Verbände am 17. Juni 1916 an Generaloberst [[Franz Rohr von Denta]]. Er wurde nach einer schweren Kehlkopfoperation zur Disposition gestellt und übernahm kein aktives Kommando mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehrungen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Graf Dankl von Krasnik (1918) – Gerd Hruška.png|mini|hochkant|Grafenstandswappen Dankl von Krasnik, 1918]]&lt;br /&gt;
Dankl wurde Kapitän ehrenhalber der [[Arcièrenleibgarde]] und dann in Vertretung von [[Franz Conrad von Hötzendorf]] Oberst [[Kaisergarden|sämtlicher Leibgarden]]. Außerdem wurde er zum [[Charakter (Titel)|Geheimen Rat]] und zum [[Ehrendoktor|D. h. c.]] der Universität [[Innsbruck]] ernannt. Am 10. November 1918, unmittelbar vor dem Ende der Monarchie, wurde er in den [[Grafenstand]] erhoben, nachdem er bereits 1917 in Zusammenhang mit der Verleihung des [[Militär-Maria-Theresien-Orden]]s den erblichen österreichischen Freiherrenstand und das Prädikat „von Krasnik“ erhalten hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ÖBL&amp;quot;/&amp;gt; Wenige Monate später, im April 1919, wurde die [[Adelsaufhebungsgesetz|Aufhebung des Adels]] beschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dankl war nach dem Krieg Protektor vom Bau des Heldendenkmals im [[Äußeres Burgtor (Wien)|Äußeren Burgtor (Wien)]]. 1925 wurde er Kanzler des [[Militär-Maria-Theresien-Orden]]s und Präsident der [[Legitimismus|legitimistischen]] Vereinigung &amp;#039;&amp;#039;Reichsbund der Österreicher&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
Nach dem österreichisch-ungarischen Zusammenbruch und der Bildung der Republik [[Deutschösterreich]] begannen rasch mystifizierende Kriegsberichte die eigentliche Kriegsmisere zu überlagern. Die unkritische, ehrerbietige Porträtierung von ehemaligen Heereskommandanten betraf auch Viktor Dankl, der im &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch des Kaiserschützenbundes&amp;#039;&amp;#039; von 1925 als „eine echt österreichische Soldatennatur, ein Führer in der vollen Bedeutung des Wortes“  und als ein „von seinen Soldaten stets verehrter General“ beschrieben wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=[[Laurence Cole]] |Hrsg=[[Hannes Obermair]] u.&amp;amp;nbsp;a.|Titel=Geteiltes Land und getrennte Erzählungen |Sammelwerk=Regionale Zivilgesellschaft in Bewegung. Festschrift für Hans Heiss |Reihe=Cittadini innanzi tutto |Verlag=Folio Verlag |Ort=Wien-Bozen |Datum=2012 |ISBN=978-3-85256-618-4 |Seiten=502–531, hier: S. 509}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Art der Geschichtsinstrumentalisierung dominierte in der [[Zwischenkriegszeit]] und wurde von legitimatorischen Publikationen wie insbesondere den Memoiren des ehemaligen Chefs des Generalstabs [[Franz Conrad von Hötzendorf]] entscheidend geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Gunther Langes]]: &amp;#039;&amp;#039;Front in Fels und Eis. Der Weltkrieg im Hochgebirge.&amp;#039;&amp;#039; Mit einem Vorwort von Graf Viktor Dankl u. einer Einleitung von [[Konrad Krafft von Dellmensingen]]. Bruckmann, München 1936.&lt;br /&gt;
* [[August Urbański von Ostrymiecz]]: &amp;#039;&amp;#039;Conrad von Hötzendorf. Soldat und Mensch.&amp;#039;&amp;#039; Mit einem Geleitwort von Viktor Dankl. Verlag Ulrich Moser, Graz/Leipzig/Wien 1938.&lt;br /&gt;
* {{NDB|3|508|509|Dankl von Krasnik, Viktor Graf|Oswald von Gschließer|120880687}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Viktor Dankl von Krasnik}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|120880687}}&lt;br /&gt;
* {{Austriaforum|AEIOU/Dankl_von_Krasnik,_Viktor}}&lt;br /&gt;
* [https://www.austro-hungarian-army.co.uk/biog/dankl.htm Biographie Viktor Graf Dankl von Kraśnik] (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.firstworldwar.com/bio/dankl.htm Biographie auf First World war.com] (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.mediathek.at//atom/017831C4-13F-01891-00000BEC-01772EE2 Tonaufnahme von Viktor Dankl] im Online-Archiv der [[Österreichische Mediathek|Österreichischen Mediathek]]&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/003688}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Generaloberste Österreich-Ungarns}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=120880687|VIAF=77157690}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dankl, Viktor}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generaloberst (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberbefehlshaber einer Armee (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Befehlshaber im Ersten Weltkrieg (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Militär-Maria-Theresien-Ordens (Kommandeur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des ö.k. Leopold-Ordens (Großkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger eines Ehrenzeichens für Verdienste um das Rote Kreuz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Theresianischen Militärakademie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Titulargraf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichischer Legitimist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1854]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1941]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Dankl, Viktor &lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Dankl von Krasnik, Viktor Karl Graf; Dankl, Viktor (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Generaloberst der österreich-ungarischen Armee&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. September 1854&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Udine]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. Januar 1941&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Innsbruck]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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