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	<title>Viktimodogmatischer Ansatz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T11:38:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Viktimodogmatischer_Ansatz&amp;diff=1544870&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Pistazienfresser: Anpassung an neues Lemma Straftheorien; genauer gezielt</title>
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		<updated>2024-09-20T16:27:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anpassung an neues Lemma Straftheorien; genauer gezielt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;viktimodogmatische Ansatz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; geht davon aus, dass Personen aus dem [[Schutzbereich]] strafrechtlicher Normen durch Leichtgläubigkeit, mangelnde Risikobewertung etc. herausfallen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jemand, der beispielsweise Geld für eine Fernheilung durch einen selbsternannten [[Wunderheiler]] bezahlt, wird nach dieser Ansicht kein Opfer eines Betrugs, da es nicht Aufgabe des Strafrechts sei, auch sehr Leichtgläubige zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Argumente lassen sich (wohl) z. B. aus der [[Privatautonomie]] oder der [[Allgemeine Handlungsfreiheit|Allgemeinen Handlungsfreiheit]] ziehen. Zudem kann man gerade im Beispielsfall auch davon ausgehen, dass sich das Opfer gar nicht als solches sieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
Der viktimodogmatische Ansatz hat nur wenige Anhänger. Überwiegend wird die Auffassung vertreten, das Strafrecht sei auch gerade dazu da, leichtgläubige Menschen zu schützen.&amp;lt;ref&amp;gt;so z.&amp;amp;nbsp;B. Rengier: &amp;#039;&amp;#039;Strafrecht Besonderer Teil 1 §13 Rn 21&amp;#039;&amp;#039;. C. H. Beck, München 2008, ISBN 978-3-406-57046-9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem viktimodogmatischen Ansatz kann man z. B. die positive und negative [[Straftheorien#Generalprävention|Generalprävention (Strafzweck)]] entgegenhalten. Im Beispielsfall kann man anführen, die Täuschung durch den Täter sei durch ihre Intensität in der Lage fortzuwirken, was aber nicht in eine Straffreiheit des Täters münden darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=[[Petra Wittig]] | Titel=Das tatbestandsmässige Verhalten des Betrugs: Ein normanalytischer Ansatz | Verlag=Vittorio Klostermann | Jahr=2005 | Seiten=311-316, 364f | ISBN=3-465-03355-8 | Online=[https://books.google.de/books?id=zGVX7h3XIR0C&amp;amp;hl=de&amp;amp;redir_esc=y in Google Books]}}&lt;br /&gt;
* [[Thomas Hillenkamp]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://archiv.ub.uni-heidelberg.de/volltextserver/27525/1/zstw-2017-0032.pdf Was macht eigentlich die Viktimodogmatik? – Eine Zwischenbilanz zur „viktimologischen Maxime“ als Gesetzgebungs-, Auslegungs-, Zurechnungs- und Strafzumessungsprinzip.]&amp;#039;&amp;#039; In: [[Zeitschrift für die gesamte Strafrechtswissenschaft]]; Band 129, Heft 3, S. 596–628, [[De Gruyter]] 2017, [[doi:10.1515/zstw-2017-0032]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Strafrecht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Pistazienfresser</name></author>
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