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	<title>Vignogn - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Vignogn&amp;diff=603221&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Plutowiki: Kategorie:Ort im Val Lumnezia</title>
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		<updated>2025-10-21T04:01:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie:Ort im Val Lumnezia&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Vignogn&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = &lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = Vignogn wappen.svg&lt;br /&gt;
| BILD =Vignogn_Air2.jpeg&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Vignogn November 2020&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-GR&lt;br /&gt;
| BEZIRK = Surselva&lt;br /&gt;
| GEMEINDE = Lumnezia&lt;br /&gt;
| BFS = 3604&lt;br /&gt;
| PLZ = 7147&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 46.698&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 9.153&lt;br /&gt;
| HÖHE = 1239&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 7.89&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = 154&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = 31. Dezember 2012&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.lumnezia.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vignogn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{Audio|roh-sursilvan-Vignogn.ogg|[viˈɲɔɲ]}}, deutsch und bis 1983 offiziell &amp;#039;&amp;#039;Vigens&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Dorf in der Gemeinde [[Lumnezia]], Kanton [[Kanton Graubünden|Graubünden]], [[Schweiz]]. Es liegt im [[Val Lumnezia]] (Lugnez) südwestlich von [[Ilanz/Glion (Stadt)|Ilanz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis Ende 2012 bildete Vigogn eine eigene [[politische Gemeinde]]. Am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 2013 fusionierte sie mit den damaligen Gemeinden [[Cumbel]], [[Degen GR|Degen]], [[Lumbrein]], [[Morissen]], [[Suraua]], [[Vella GR|Vella]] und [[Vrin]] zur neuen Gemeinde Lumnezia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Das Haufendorf ist eine Hangsiedlung am Ostabhang des [[Piz Sezner]] (2309&amp;amp;nbsp;m&amp;amp;nbsp;ü.&amp;amp;nbsp;M.) und reicht von diesem bis hinunter zum [[Glenner]] (920&amp;amp;nbsp;m&amp;amp;nbsp;ü.&amp;amp;nbsp;M.). Ausserhalb des Dorfkerns gibt es einige ganzjährig besiedelte Einzelgehöfte. Vom gesamten ehemaligen Gemeindegebiet von 791&amp;amp;nbsp;ha waren nur 247&amp;amp;nbsp;ha bewaldet und 68&amp;amp;nbsp;ha Gebirge. Nebst 21&amp;amp;nbsp;ha Siedlungsfläche gibt es 455&amp;amp;nbsp;ha landwirtschaftlich nutzbaren Boden. Kulturland wird in Berglage nur saisonal genutzt. Dabei werden rund 331&amp;amp;nbsp;ha auf den Maiensässen bis zur Alplage (Alp Sezner) bewirtschaftet. Die günstige Lage im Val Lumnezia und das relativ milde Klima in einer windgeschützten Mulde haben die Entwicklung des Dorfes positiv beeinflusst. Das Bergbauerndorf liegt verkehrsgünstig an der Hauptverkehrsachse der Talschaft. Das alpine Dorfbild und die Wanderwege in der naturbelassenen Maiensässlandschaft sind für den Tourismus attraktive Erholungsräume.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Gemeinde Vignogn 2012.png|mini|280px|Gemeindestand vor der Fusion am 1. Januar 2013]]&lt;br /&gt;
Der Ort wurde 1325 als &amp;#039;&amp;#039;Vinanne&amp;#039;&amp;#039; und 1469 als &amp;#039;&amp;#039;Viends&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. Die Bevölkerung scheint ursprünglich dem Stamm der [[Lepontier]] angehört zu haben, der unter anderem im Tessin beheimatet war&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.gr.ch/DE/institutionen/parlament/botschaften/Botschaften_20122013/Botschaft_10_2013.pdf &amp;#039;&amp;#039;Botschaften der Regierung an den Grossen Rat. Heft Nr. 10 / 2012– 2013.&amp;#039;&amp;#039;] Regierung des Kantons Graubünden, S.&amp;amp;nbsp;668.&amp;lt;/ref&amp;gt; und über den [[Passo della Greina|Greinapass]] das Lugnez erreicht hatte. Vignogn war ein [[frühmittelalter]]liches [[Königsgut]] und im [[Hochmittelalter]] Sitz der [[Ministeriale]]n de&amp;#039;&amp;#039; Viggun,&amp;#039;&amp;#039; von denen sich der Name des Dorfes herleitet. Um 1170 werden diese als bischöfliche [[Lehen]]sträger erwähnt. Diese besassen ebenfalls Güter im benachbarten [[Surcasti]]. 1538 kauften sich die Einwohner vom [[Bistum Chur]] los. Vignogn bildete ursprünglich mit Surcasti eine [[Nachbarschaft (Graubünden)|Nachbarschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1345 bestanden bereits die beiden Kirchen St. Florin und St. Gaudenz. Letztere ist seit 1669 Begräbniskirche und wurde 1648 wegen eines Hangrutsches neu erbaut. Kirchlich gehörte Vignogn bis 1697 zur Talkirche [[Katholische Kirche Pleif|St. Vincenz in Pleif]] ([[Vella GR|Vella]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt; Politisch und kulturell deckt sich die Geschichte der kleinen Berggemeinde mit derjenigen der übrigen Lugnezer Ortschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1970 wurden im Bergbauerndorf ein inzwischen umgenutztes Schulhaus mit Mehrzweckhalle gebaut. Die Primarschule befindet sich in Vella und Cuschnaus ([[Morissen]]), die Real- und Sekundarschule in Vella.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt; Ende des 20. Jahrhunderts zählte die mehrheitlich in der Berglandwirtschaft tätige Bevölkerung rund 200 Personen. Bis dahin gab es immer wieder Zeitabschnitte mit starker Emigration, unter anderem ins wirtschaftlich starke Schweizer Mittelland oder nach Amerika. Eine Gesamtmelioration der stark unterteilten Landwirtschaftsgüter wurde 1968 begonnen und dauerte rund zwanzig Jahre. Der Getreideanbau und die Selbstversorgung wichen danach der ausgeprägten Viehzucht und der subventionierten Milchwirtschaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleingewerbe, Zweitwohnungsbau, der Tourismus und Erwerbsmöglichkeiten im Regionalzentrum [[Ilanz/Glion]] haben in der Neuzeit die Beschäftigungsstruktur der Einwohner stark geformt. Noch um 1985 war die ehemalige Gemeinde nur durch den kantonalen [[Finanzausgleich (Schweiz)|Finanzausgleich]] und dank Patenschaftsgemeinden als autonome politische Einheit überlebensfähig.&lt;br /&gt;
→ siehe auch Abschnitt &amp;#039;&amp;#039;[[Lumnezia#Geschichte|Geschichte]]&amp;#039;&amp;#039; im Artikel &amp;#039;&amp;#039;Lumnezia&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
| Wappenbild = Vignogn wappen.svg&lt;br /&gt;
| Größe = 70&lt;br /&gt;
| Blasonierung = In Rot über goldenem (gelbem) Kelch zwei goldene Trauben&lt;br /&gt;
| Zusatz = Die Trauben und der Kelch sind die [[Attribut (Kunst)|Attribute]] des heiligen [[Florinus von Remüs]].&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | Bevölkerungsentwicklung&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#FFEC9B&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1850|| 1900|| 1950|| 2000&amp;lt;ref&amp;gt;{{HLS|1462|Vignogn|Autor=Adolf Collenberg|Datum=2016-12-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;|| 2012&lt;br /&gt;
|- align=center&lt;br /&gt;
| align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 199|| 134|| 204|| 179|| 154&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptsprache für 89 % der Einwohner ist [[Bündnerromanisch|Rätoromanisch]], 10 % gaben an, besser deutsch zu sprechen. Alle der Ende 2004 187 Bewohner waren Schweizer Staatsangehörige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Vignogn.jpg|mini|Winter in Vignogn]]&lt;br /&gt;
Der ehemalige autonome Gemeinderat bestand aus fünf Personen. Die durch kantonale Bestrebungen erzeugte Fusion mit den Nachbargemeinden anfangs 2013 bewirkte eine veränderte politische Struktur in der Talschaft, die mehrheitlich von der [[Die Mitte|Mitte-Partei]] dominiert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Die ehemalige Gemeinde ist durch die Postautolinie Ilanz – Vrin ans Netz des Öffentlichen Verkehrs angeschlossen. Die Talhauptstrasse Ilanz – Vrin wird kontinuierlich ausgebaut und bietet dem Autoverkehr gute und ganzjährige Strassenverbindungen zu allen Dörfern des Val Lumnezia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2011-07-25-151120_-_Val_Lumnezia_-_Tal_des_Lichtes_-_Vignogn_-_Kirche_Sankt_Florinus.jpg|mini|[[Chor (Architektur)|Chor]] der Dorfkirche St. Florinus]]&lt;br /&gt;
Den Kindergarten und die ersten beiden Klassen besuchen die Kinder von Vignogn in Vella. Von der 3. bis zur 6. Klasse findet der Unterricht in Cuschnaus (Gemeinde Morissen) statt. Anschliessend geht es für die Schuljahre 7 bis 9 zurück nach Vella ins Oberstufenzentrum Lumnezia. Schulsprache ist [[Bündnerromanisch|Rätoromanisch]] (Idiom [[Sursilvan]]), an der Sekundarschule auch Deutsch. Das ehemalige Dorfschulhaus wurde vom Vriner Architekten [[Gion A. Caminada]] in die Ferienunterkunft namens &amp;quot;Sentupada&amp;quot; umgebaut und dient heute für Schulklassen und Vereine als Erholungsort und Bildungs- und Begegnungszentrum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Lumnezia}}&lt;br /&gt;
* Katholische Pfarrkirche St. Florinus&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.baukultur.gr.ch/de_DE/address/katholische_pfarrkirche_st_florinus.31757 |text=Kantonsbibliothek Graubünden. Katholische Pfarrkirche Sankt Florinus (Foto) |wayback=20231002153751}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=&amp;quot;130&amp;quot; widths=&amp;quot;200&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Vignogn_GB_-_Kapelle_-_IMG_6122.JPG|Begräbniskapelle St. Gaudenz&lt;br /&gt;
 2011-07-25-151517_-_Val_Lumnezia_-_Tal_des_Lichtes_-_Vignogn_-_Kirche_Sankt_Florinus.jpg|Dorfkirche St. Florinus&lt;br /&gt;
 Blick vom Hitzeggerkopf Degen Surcasti.jpg|Lugnezer Maiensässlandschaft&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Carmen Casanova]], Skirennläuferin (* 1980)&lt;br /&gt;
* [[Christian Foppa]] (1880–1973), Politiker (KVP)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|1462|Vignogn|Autor=Adolf Collenberg|Datum=2016-12-14}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Gemeinden des Kantons Graubünden.&amp;#039;&amp;#039; Chur/Zürich, 2003. ISBN 3-7253-0741-5&lt;br /&gt;
* Zeller Willy: &amp;#039;&amp;#039;Kunst und Kultur in Graubünden.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Paul Haupt, Bern. 1972.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.lumnezia.ch/ Website der Region und gleichzeitig Website der Gemeinde Lumnezia]&lt;br /&gt;
* [http://www.sentupada-lumnezia.ch/ Begegnungszentrum Sentupada]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot;&amp;gt;{{HLS|1462|Vignogn|Autor=Adolf Collenberg}}{{HLS-Hinweis|Abschnitte}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Region Surselva}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4611034-3|VIAF=241216661}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Val Lumnezia]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige politische Gemeinde in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Lumnezia)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2013]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Plutowiki</name></author>
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