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	<title>Vigil Pescosta - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T05:52:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Vigil_Pescosta&amp;diff=2197110&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: gr</title>
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		<updated>2024-02-26T08:03:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;gr&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Vigil Pescosta da Banch cun fëna Sefa 65 ani maridei.jpg|mini|alternativtext=Vigil Pescosta mit Mädchen in Grödner Tracht.|Vigil Pescosta mit Mädchen in Grödner Tracht und Gattin bei einem Festumzug in St. Ulrich.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vigil Pescosta&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch Vigil da Banch genannt (* [[21. Mai]] [[1886]] in [[Kolfuschg]]; † [[21. November]] [[1981]] in [[St. Ulrich in Gröden]]), war ein [[Gröden|Grödner]] Bildhauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Am Hof Run geboren, zog Pescosta wie zwei weitere seiner drei Brüder in seiner Jugend nach Gröden. Während die anderen Maler und Tischler wurden, wandte sich Vigil Pescosta der Bildhauerei zu. Der erste Lehrmeister Pescostas war Anton Runggaldier-Passua, weiters arbeitete er in der Werkstatt des [[Rudolf Moroder]], bis er eine eigene Werkstatt öffnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]], in den er als Soldat einrücken musste, wurde er vom Schulinspektor und Bildhauer [[Romano Romanelli]] beauftragt, in der Kunstschule St.&amp;amp;nbsp;Ulrich tätig zu werden. An der [[Exposition internationale des Arts Décoratifs et industriels modernes|Pariser Weltausstellung 1925]], an der die Kunstschule durch Anregung des Direktors [[Guido Balsamo Stella]] teilnahm, wurde Pescosta für sein Werk „St.&amp;amp;nbsp;Petrus, der das Netz wirft“ mit einem 1.&amp;amp;nbsp;Preis ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der italienische Künstler [[Gino Colonesi]], der dieses Werk bewunderte, lud Pescosta nach [[Ferrara]], um mit ihm ein Bronzemonument zu schaffen. Romanelli bewirkte auch, dass Pescosta nach Vicenza zum Steinbildhauer [[Cingolo]] ging, wo er drei Jahre lang die Bildhauerei in Marmor und Stein lernte.&lt;br /&gt;
Pescosta wurde dann in [[Padua]] und an der Kunsthochschule ISIA &amp;#039;&amp;#039;Istituto Superiore di Industrie Artistiche&amp;#039;&amp;#039; in [[Monza]], wiederum unter der Leitung des inzwischen aus Gröden entlassenen Guido Balsamo Stella,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tirol.gv.at/fileadmin/themen/kunst-kultur/abteilung/Publikationen/Themenheft_2005_Bildende_Kunst_S._31-37.pdf Georg Demetz: &amp;#039;&amp;#039;Die Grödner Kunstschule „Cademia“. Geschichte und Entwicklung einer Kulturträgerin&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 194&amp;amp;nbsp;kB) Seite 35&amp;lt;/ref&amp;gt; mit dem Kunstunterricht beauftragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Monza arbeitete er in der Werkstatt [[Arturo Martini]]s. Pescosta bedauerte, dass ein in Holz geschnitztes Werk von ihm, eine Mutter mit drei Kindern, die das Ertrinken ihres Mannes im Meer miterleben musste, darstellend, mit dem Namen des weitaus bekannteren Martini an der [[Quadriennale]] in Rom ausgestellt und ausgezeichnet wurde. Dieses Werk ist in der &amp;#039;&amp;#039;Galleria d’Arte Moderna&amp;#039;&amp;#039; immer noch mit der Zuweisung an Martini in Turin ausgestellt. Nachdem die Kunstschule in Monza geschlossen worden war, wurde Pescosta nach Mailand berufen, er lehnte jedoch aus familiären Gründen ab und kehrte nach Gröden zurück, wo er an der Kunstschule in St.&amp;amp;nbsp;Ulrich noch zwei Jahre lang unterrichtete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pescosta war noch im Alter von über 90 Jahren als Bildhauer tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pescosta war mit Sefa Vinatzer vermählt und hatte eine Tochter namens Anna, die den Bildhauer [[Siegfried Moroder]], Sohn Rudolfs, seinen Lehrmeister, heiratete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pescosta lernte von seinem Nachbarn Jocl Kastlunger schon in seiner Kindheit das Schifahren. Dieser war mit dem Bau der [[Boèhütte|Bamberger Hütte]] auf der [[Sellagruppe|Sella]] beauftragt worden. In [[Bamberg]] hatte Kastlunger die Ausrüstung erhalten und dort um 1893 die Skitechnik erlernt. Pescosta wurde von den Bauern und Mitbewohnern dafür bewundert, wie er im Winter rasch im Tiefschnee herumkam, um die Füchse einzusammeln, die in Fallen gefangen wurden.&lt;br /&gt;
Pescosta war auch als [[Bergführer]] tätig und gründete mit [[Luis Trenker]], Ludwig Schmalzl, Hans Jrasek und anderen den „Alpen Ski Club Ladinia“ in St.&amp;amp;nbsp;Ulrich im Jahr 1908. Am 3. Februar 1908 wurde auf Initiative Pescostas am [[Dantercëpies]] das erste Schirennen Grödens veranstaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* Statue des Papstes [[Pius X.]] im Dom von [[Feltre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Bildhauerei in Gröden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Chiocchetti Nadia: &amp;#039;&amp;#039;Nosta Jent. Persones y personalités dla Ladinia&amp;#039;&amp;#039;. Union Generela di Ladins dles Dolomites. Fotolito Longo (keine Jahresangabe), Texte auf Ladin Dolomitan mit Zusammenfassung auf Deutsch und Italienisch, ISBN 88-901703-4-4, S. 112–113 und S. 239–240.&lt;br /&gt;
* J.K. ([[Josef Kostner]]): &amp;#039;&amp;#039;Bera Vigil Pescosta&amp;#039;&amp;#039;. Calënder de Gherdëina 1976, Union di Ladins de Gherdëina, St. Ulrich 1975, S. 44–53 (ladinisch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Pescosta, Vigil}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Italien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (St. Ulrich in Gröden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Südtirol)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ladiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Italiener]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1886]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1981]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Pescosta, Vigil&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Vigil da Banch&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=italienischer Bildhauer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. Mai 1886&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kolfuschg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. November 1981&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[St. Ulrich in Gröden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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