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	<title>Viertelton-Musik - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T01:56:37Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Viertelton-Musik&amp;diff=852438&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Octav84: /* Einzelnachweise */</title>
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		<updated>2025-08-02T15:43:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Viertelton-Musik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, basierend auf [[Mikrointervall]]en, entstand in der Zeit ab etwa [[1920]] als ein Zweig der [[Neue Musik|Neuen Musik]]. Dabei werden die [[Halbton|Halbtöne]] des neuzeitlichen [[Tonsystem]]s der westlichen Musik halbiert, so dass einzelne Töne im Abstand von 50 [[Cent (Musik)|Cent]] erzeugt werden. Somit gibt es in der [[Oktave (Musik)|Oktave]] 24 verschiedene [[Tonstufe]]n. Für die [[Notation (Musik)|Notation]] wurden spezielle [[Vierteltonversetzungszeichen]] entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei [[Bund (Saiteninstrument)|bundlosen]] [[Streichinstrument]]en stellt die Erzeugung dieser Töne kein technisches Problem dar, ähnlich z.&amp;amp;nbsp;B. auch bei der [[Zugposaune]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für [[Tasteninstrument]]e erfand [[Willi Möllendorff]] eine spezielle [[Klaviatur]] mit zusätzlichen Tasten. Ein damit ausgerüstetes &amp;#039;&amp;#039;Bichromatisches [[Harmonium]]&amp;#039;&amp;#039; stellte er 1917 öffentlich vor. Diese Tastatur setzte sich aber nicht durch. Andere Vierteltonkomponisten verwendeten&lt;br /&gt;
* zwei herkömmliche [[Klavier]]e, die um 50 [[Cent (Musik)|Cent]] verschoben gestimmt waren, oder&lt;br /&gt;
* ein spezielles Klavier mit zusätzlichen Saiten und zwei Manualen. Solch ein Instrument der Firma [[August Förster (Unternehmen)|August Förster, Löbau]] befindet sich heute im Prager Nationalmuseum „Museum tschechischer Musik“.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. auch: [[Christoph Kammertöns]]: &amp;#039;&amp;#039;Mikrotonale Tasteninstrumente.&amp;#039;&amp;#039; In: Christoph Kammertöns, [[Siegfried Mauser]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon des Klaviers. Baugeschichte – Spielpraxis – Komponisten und ihre Werke – Interpreten.&amp;#039;&amp;#039; Laaber-Verlag, Laaber 2006, ISBN 3-89007-543-6, S. 510–511.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der erste Viertelton-Flügel wurde von der Firma Förster auf Anweisung von [[Alois Hába]] und im Auftrag des tschechoslowakischen Kultusministerium gebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Pringsheim: Vierteltonmusik. In: Das Tage-Buch, Berlin, Heft 9 (1926), S. 344&amp;lt;/ref&amp;gt;[[Datei:Heckel ViertelTonTRP C.jpg|mini|155px|Viertelton-Trompete in C]]&lt;br /&gt;
Bei [[Blechblasinstrument]]en außer der Zugposaune wird ein spezielles [[Ventil (Blasinstrument)|Ventil]] eingebaut, das die Rohrlänge um ca. 3 % verändert (meistens verlängert).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:QuartertoneClarinet.jpg|mini|155px|Vierteltonklarinette in vier Ansichten]]&lt;br /&gt;
Schwieriger ist die Realisierung bei [[Holzblasinstrument]]en mit überwiegend [[Klappe (Blasinstrument)|Klappen]]. Im [[Musikinstrumenten-Museum Markneukirchen]] existiert eine [[Klarinette#Kuriosa|Klarinette]] für Viertelton-Musik: Bei dieser ist nach dem [[Instrumentenmundstück]] ein Umschaltventil eingebaut, das die Verwendung von 2 akustisch getrennten Luftsäulen mit den jeweils proportional richtig gebohrten Tonlöchern ermöglicht. Konstruktionsbedingt werden bei jeder Griffkombination immer beide Klappensysteme gleichermaßen betätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Komponisten sind außer Willi Möllendorff [[Alois Hába]], [[Arthur Lourié]], [[Iwan Alexandrowitsch Wyschnegradsky]], [[Viktor Ullmann]], [[Charles Ives]] und [[György Ligeti]] hervorgetreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orgel ==&lt;br /&gt;
Beispiele für die Verwendung von Vierteltönen im Orgelbau finden sich vereinzelt. So sind vier der dreizehn Register des zweiten Schwellwerks der [[Rieger Orgelbau|Rieger]]-Orgel (2014–2017) der [[Martinskirche (Kassel)|Martinskirche]] zu Kassel mit 24 Tönen, d. h. gleichstufigen Vierteltönen in jeder Oktave ausgestattet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ekd.de/Orgel-Neubau-Kassel-Martinskirche-23836.htm |titel=Spektakulärer Orgelneubau in Kassel|abruf=2023-10-29 |sprache=de}}; {{Internetquelle |url=https://www.rieger-orgelbau.com/de/instrumente/verzeichnis/kassel-de-2017 |titel=Ev. Kirche St. Martin Kassel Kassel (DE) 2017 - Rieger Orgelbau|abruf=2023-10-29 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Orgeln der [[Die Christengemeinschaft|Christengemeinschaft]] zu [[Bern]] sowie zu [[Basel]] haben Vierteltöne.&amp;lt;ref&amp;gt;Diese werden hier als temperierte Varianten von Intervallen verstanden, die aus höherzahligen Teiltöne (7, 11, 13) gebildet werden: &amp;quot;Es sind dies die Naturseptime 4/7, die Naturquart (Alphorn-Fa) 8/11 und die Natursext 8/13 der Alphornskala und der Volksmusik. Gegenüber dem üblichen temperierten Quintenzirkel wird ein Zirkel aus minimal temperierten 24 Naturquarten 8/11 gestimmt, der das Spiel der Naturtonskalen in allen Tonarten sowie die enharmonische Umwandlung aller Töne erlaubt.&amp;quot; {{Internetquelle |url=https://orgelverzeichnis.ch/BSProfile/bs_christengemeinschaft.htm |titel=Orgelprofil Christengemeinschaft, Basel BS |werk=Orgelverzeichnis Schweiz und Liechtenstein |sprache=de |abruf=2025-08-02}} &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Der Jazz-Musiker [[Don Ellis]] schrieb 1975 das Buch &amp;#039;&amp;#039;Quarter Tones&amp;#039;&amp;#039;, eine theoretische Anleitung zur Verwendung von Vierteltönen. Es ist sehr detailliert und bietet ein hohes Maß an historischen und kulturellen Hintergründen. Ellis erfand auch eine [[Trompete]] mit vier Ventilen, die das Spielen von Vierteltönen ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Klaus Pringsheim senior|Klaus Pringsheim:]] &amp;#039;&amp;#039;Vierteltonmusik.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Das Tage-Buch]], Berlin, Heft 9 (1926), S. 344&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Neunzehnstufiges Tonsystem]]&lt;br /&gt;
* [[Mikrotonale Musik]]&lt;br /&gt;
* [[Klassische arabische Musik#Tonsystem|Klassische Arabische Musik]]&lt;br /&gt;
* [[Iranische Musik#Klassische persische Musik|Iranische Musik]]&lt;br /&gt;
* [[Dastgah#Tonskalen|Dastgah]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://tonalsoft.com/monzo/moellendorf/book/contents.htm &amp;#039;&amp;#039;Musik mit Vierteltönen. Erfahrungen am Bichromatischen Harmonium von Willi Möllendorff&amp;#039;&amp;#039;. Deutsch und englisch, mit MIDI-Hörbeispielen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neue Musik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiktheorie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Octav84</name></author>
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