<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Vierlande</id>
	<title>Vierlande - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Vierlande"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Vierlande&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-06T01:59:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Vierlande&amp;diff=178465&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Jenne1504: /* Literatur */ alphabetisch sortiert + 1 Gartenlaubenartikel 1898</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Vierlande&amp;diff=178465&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-09-26T14:27:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; alphabetisch sortiert + 1 Gartenlaubenartikel 1898&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;1&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; empty-cells:show; margin-left:1em; margin-bottom:0.5em; background:#FFDEAD;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| Lage der Vierlande&lt;br /&gt;
in Hamburg&lt;br /&gt;
|---- style=&amp;quot;background:#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#FFFFFF;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | [[Datei:Pincerno - Vierlande 11-2008.PNG|225px|zentriert]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| Basisdaten Vierlande&lt;br /&gt;
|---- style=&amp;quot;background:#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Staat]]: || [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
|---- style=&amp;quot;background:#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Bundesland (Deutschland)|Bundesland]]: || [[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|---- style=&amp;quot;background:#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Bezirk]]: || [[Bezirk Hamburg-Bergedorf|Hamburg-Bergedorf]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vierlande&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind eine etwa 77 Quadratkilometer große [[Kulturlandschaft]] im [[Hamburg]]er [[Bezirk Bergedorf]], bestehend aus den vier Stadtteilen [[Hamburg-Altengamme|Altengamme]], [[Hamburg-Curslack|Curslack]], [[Hamburg-Kirchwerder|Kirchwerder]] und [[Hamburg-Neuengamme|Neuengamme]]. Als &amp;#039;&amp;#039;Vehrlande&amp;#039;&amp;#039; erstmals im Bergedorfer Schatzregister vom 1548 erwähnt,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Geerd Dahms |Titel=Die erste Erwähnung der &amp;quot;Vehrlanden&amp;quot; |Hrsg=Kultur- und Geschichtskontor |Sammelwerk=Vierlande: Kulturgeschichte zwischen Elbe und Bille |Band=1 |Nummer= |Auflage=3 |Verlag=Kultur- und Geschichtskontor |Ort=Hamburg |Datum=2012 |ISBN=978-3-9811271-2-6 |Seiten=18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; bezeichnet der Name vier [[Kirchspiel]]e bzw. ursprünglich vier Flussinseln im [[Urstromtal]] der [[Unterelbe|Elbe]], die mit den heutigen Stadtteilen weitgehend identisch sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vierlande werden oft zusammen mit den benachbarten [[Marschlande]]n genannt („[[Vier- und Marschlande]]“), mit denen sie bis 2008 ein gemeinsames [[Ortsamt (Hamburg)|Ortsamt]] innerhalb des Bezirkes Bergedorf bildeten. Im Unterschied zu den Vierlanden gehörten die Marschlande jedoch bereits seit dem Ende des 14. Jahrhunderts unmittelbar zu Hamburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:varendorf(68)Vierlande Winsen.jpg|mini|links|Karte der Vierlande um 1790]]&lt;br /&gt;
[[Datei:J Alberts Diele aus Vierlanden.jpg|mini|[[Jacob Alberts]]: Diele aus Vierlanden]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pincerno - Vierlande 1898.jpg|mini|links|Die Vierlande 1898]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Altengamme wird 1188 erstmals erwähnt, Neuengamme („Neues Land“) und Kirchwerder 1212, Curslack 1217.[[Datei:Vierlaender Tracht Hamburg 1900.jpg|mini|Bäuerinnen in [[Vierländer Tracht]] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bewohner der Vierlande waren freie Bauern, jedoch wechselte die Herrschaft über das Gebiet mehrfach: Ab dem 12.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert gehörte es den Herzögen von [[Herzogtum Sachsen-Lauenburg|Sachsen-Lauenburg]], wurde von diesen aus Geldmangel an die Hansestädte [[Hamburg]] und [[Lübeck]] verpfändet und 1401 ohne Rückzahlung der Pfandsumme gewaltsam wieder in Besitz genommen. 1420 eroberten die beiden Städte die Vierlande zusammen mit [[Hamburg-Bergedorf|Bergedorf]] und der [[Riepenburg]] zurück und verwalteten es anschließend bis 1868 gemeinschaftlich ([[Kondominium]]). Seither gehört das Gebiet allein zu Hamburg und war Teil der [[Landherrenschaft Bergedorf]]; lediglich ein Teil Kirchwerders blieb bis zum Inkrafttreten des [[Groß-Hamburg-Gesetz]]es im Jahr 1938 eine Exklave des preußischen [[Landkreis Harburg|Landkreises Harburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deichbau ===&lt;br /&gt;
Erste Eindeichungen wurden im Zuge der [[Urbarmachung]] im 12. Jahrhundert vorgenommen. Im 14. Jahrhundert begann Hamburg, die [[Gose Elbe]] und [[Dove Elbe]] abzudeichen, um die Vierlande vor den regelmäßigen Hochwassern zu schützen. Dabei wurde auch der Flusslauf der Elbe begradigt, und es floss mehr Wasser durch die [[Norderelbe]]. Dies erleichterte es Seeschiffen, den Hamburger Hafen anzulaufen, während der an der [[Süderelbe]] liegende Hafen von [[Hamburg-Harburg|Harburg]] zunehmend versandete.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Dirk Meier |Titel=Die Unterelbe – vom Urstromtal bis zur Elbvertiefung |Verlag=Boyens Buchverlag |Ort=Heide |Datum=2014 |ISBN=978-3-8042-1394-4 |Seiten=112}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Daraufhin kam es prompt zu einem Konflikt mit dem [[Fürstentum Lüneburg]], der mehrere Jahrhunderte andauerte. So überfielen beispielsweise im Jahre 1620 Soldaten der braunschweigisch-lüneburgischen Herzöge das Kirchspiel Kirchwerder und beseitigten einen frisch geschaffenen Deich. Der Flusslauf der Elbe verblieb jedoch im neu geschaffenen Bett, so dass diese Aktion erfolglos verlief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Blumen- und Gemüseanbau ===&lt;br /&gt;
Die Landwirtschaft begann im 17. und 18. Jahrhundert mit dem Anbau von [[Gerste]] und [[Hopfen]]. Heute werden Blumen, Obst und Gemüse kultiviert. Die Vierländer Bauern haben ihre Produkte schon seit jeher auf den Hamburger Märkten verkauft. Eine Vierländer Bäuerin bildete das Motiv für die Brunnenfigur des [[Marktbrunnen]]s auf dem [[Meßberg]]. Heute steht der [[Vierländerin-Brunnen]] auf dem [[Hopfenmarkt]] vor der Ruine der [[Ehemalige Hauptkirche St. Nikolai (Hamburg)|Nikolaikirche]] (siehe auch [[Großmarkt Hamburg|Geschichte des Großmarktes]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert war auch der [[Vierländer Blutegelhandel]] ein bedeutender Erwerbszweig der Vierländer Bauern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Museen und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Riekmoehl 2.jpg|mini|links|[[Kokerwindmühle]] zur Entwässerung beim [[Rieckhaus]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rieckhuus 1.JPG|mini|Rieckhaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das [[Rieckhaus]] im Baustil eines [[Fachhallenhaus]]es ist ein Freilichtmuseum in Curslack. Es gehört zur [[Bergedorfer Museumslandschaft]], die auch das Regionalmuseum „Museum für Bergedorf und die Vierlande“ im [[Schloss Bergedorf|Bergedorfer Schloss]] umfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Kirchen der vier Kirchspiele ([[St. Johannis (Hamburg-Neuengamme)|St. Johannis in Neuengamme]], [[St. Johannis (Curslack)|St. Johannis in Curslack]], [[St. Nicolai (Hamburg-Altengamme)|St. Nicolai in Altengamme]] und [[St. Severini (Hamburg-Kirchwerder)|St. Severini in Kirchwerder]]) sind wegen ihrer Ausstattung Seltenheiten.&lt;br /&gt;
* Die zwei Mühlen des Landgietes, die [[Riepenburger Mühle]] und die [[Kokerwindmühle]] beim Rieckhaus&lt;br /&gt;
* Die vier Naturschutzgebiete [[Naturschutzgebiet Kiebitzbrack|&amp;#039;&amp;#039;Kiebitzbrack&amp;#039;&amp;#039;]], [[Naturschutzgebiet Kirchwerder Wiesen|&amp;#039;&amp;#039;Kirchwerder Wiesen&amp;#039;&amp;#039;]], [[Naturschutzgebiet Borghorster Elblandschaft|&amp;#039;&amp;#039;Borghorster Elblandschaft&amp;#039;&amp;#039;]] und [[Naturschutzgebiet Zollenspieker|&amp;#039;&amp;#039;Zollenspieker&amp;#039;&amp;#039;]].&lt;br /&gt;
* [[KZ-Gedenkstätte Neuengamme]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Torkild Hinrichsen]]: &amp;#039;&amp;#039;Natur – Kultur. Ein Lehrstück aus den Vierlanden&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Lichtwark-Heft]]&amp;#039;&amp;#039; Nr. 72, Verlag HB-Werbung, Hamburg-Bergedorf 2007, {{ISSN|1862-3549}}.&lt;br /&gt;
* Gundula Hubrich-Messow: &amp;#039;&amp;#039;Sagen und Märchen aus Hamburg&amp;#039;&amp;#039;. Husum-Verlag, Husum 2002, ISBN 3-89876-036-7.&lt;br /&gt;
* Kulturbehörde/Denkmalschutzamt Hamburg (Herausgeber): &amp;#039;&amp;#039;Vier- und Marschlande&amp;#039;&amp;#039;. Hans Christians Verlag, Hamburg 1986, ISBN 3-7672-0969-1.&lt;br /&gt;
* Harald Richert: &amp;#039;&amp;#039;Hutständer – eine Besonderheit der Vierländer Kirchen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Lichtwark-Heft]]&amp;#039;&amp;#039; Nr. 69, Verlag HB-Werbung, Hamburg-Bergedorf 2004, {{ISSN|1862-3549}}.&lt;br /&gt;
* H. Schween: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte der Vierlande&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Lichtwark-Heft|Lichtwark]]&amp;#039;&amp;#039; Nr. 11., 1. Jahrg., Hrsg. Lichtwark-Ausschuß, Bergedorf 1949. Siehe jetzt: Verlag HB-Werbung, Hamburg-Bergedorf.&lt;br /&gt;
* {{Gartenlaube |Wikisource=Die Vierlande |Titel= |Autor=[[Oskar Schwindrazheim|O. Schwindrazheim]] |Jahr=1898 |Heft=17 |Seite=528–531 |Kommentar=}}&lt;br /&gt;
* Achim Sperber: &amp;#039;&amp;#039;Vier- und Marschlande, Land hinterm Deich&amp;#039;&amp;#039;. Hans Christians Verlag, Hamburg 1981, ISBN 3-7672-0734-6.&lt;br /&gt;
* Daniel Tilgner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Hamburg von Altona bis Zollenspieker. Das Haspa-Handbuch für alle Stadtteile der Hansestadt.&amp;#039;&amp;#039; Hoffmann und Campe, Hamburg 2002, ISBN 3-455-11333-8.&lt;br /&gt;
* Ludwig Uphoff: &amp;#039;&amp;#039;Die Vierlande und der Vierländer&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Lichtwark-Heft|Lichtwark]]&amp;#039;&amp;#039; Nr. 7, Hrsg. Lichtwark-Ausschuß, Bergedorf 1953. Siehe jetzt: Verlag HB-Werbung, Hamburg-Bergedorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=53.4196 |EW=10.2205 |type=landmark |region=DE-HH|dim=10000}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4063499-1|VIAF=240801673}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vier- und Marschlande| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jenne1504</name></author>
	</entry>
</feed>