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	<title>Vieritz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Vieritz&amp;diff=1041384&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-11-18T11:24:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Milower Land&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen Vieritz.png&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 52/31/32/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 12/15/20/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Brandenburg&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 30&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 307&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = &lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 2003-10-26&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 14715&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 033870&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Brandenburg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vieritz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ortsteil]] der Gemeinde [[Milower Land]] im [[Landkreis Havelland]] in [[Brandenburg]], (Deutschland).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Das Dorf liegt an der L76 zwischen [[Genthin]] und [[Rathenow]], direkt an der Landesgrenze zu [[Sachsen-Anhalt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ortsteil Vieritz gehören die Wohnplätze Bünsche, Forsthaus Hohenheide, Kater und Vieritzer Schäferei.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://service.brandenburg.de/de/gemeinde_milower_land/17027 Dienstleistungsportal der Landesverwaltung - Gemeinde Milower Land]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Vieritz&amp;#039;&amp;#039; ist ein Straßendorf wendischen Ursprungs und wurde im Jahre 946 unter dem Namen „Viernkviz“ erstmals erwähnt. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Ortsname leitet sich vermutlich von dem altslawischen Wort &amp;#039;&amp;#039;virŭ&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;Wirbelwind&amp;#039;&amp;#039; ab und bedeutet so viel wie &amp;#039;&amp;#039;Windort&amp;#039;&amp;#039;. Auch die Namensendung &amp;#039;&amp;#039;[[-itz]]&amp;#039;&amp;#039; verweist auf eine slawische Herkunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1524 wechselte der Ort in den Besitz des [[Erzstift Magdeburg|Erzstiftes Magdeburg]] und wurde von diesem an die Familie von [[Katte (Adelsgeschlecht)|Katte]] verliehen, die bis ins [[20. Jahrhundert]] im Ort ansässig war. Deren Stammreihe auf Vieritz beginnt mit Hans von Katte, dann dessen Sohn Kaspar von Katte. Mit Balthasar von Katte, verstorben 1577, entwickelte sich eine eigene genealogische Familienlinie Vieritz. Er war zweimal verheiratet, zuerst mit Katharine von Tresckow, dann mit Ursula von Arnim. Viele Generationen danach gründete der [[Ritterschaftsrat]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Hand-Matrikel der in sämmtlichen Kreisen des Preussischen Staats auf Kreis- und Landtagen vertretenen Rittergüter. 1857 |Hrsg=Karl Friedrich Rauer |Sammelwerk=GAB-Vorgänger |Band=Provinz Sachsen |Nummer=Jerichow II. 9, 49 |Verlag=Selbstverlag |Ort=Berlin |Datum=1857 |Seiten=349–350 |Online=http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/pageview/2300001 |Abruf=2022-07-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Albert von Katte (1798–1869), liiert mit Therese von der Osten, zur Regelung der Erbfolge einen [[Familienfideikommiss]]. Zu diesem Zeitpunkt ist kurz das Gutshaus Roskow der Hauptwohnsitz, dann wurde wiederum Vieritz als Begüterung zuerst genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Gothaischer Hofkalender|Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser. Der in Deutschland eingeborene Adel (Uradel) 1908.]]&amp;#039;&amp;#039;, 9. Jg., [[Justus Perthes]], Gotha 1907-11. [https://archive.org/details/gothaischesgenea1908goth/page/376/mode/2up S. 369–371.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachfolger als Gutsherr wurde der Major Hans von Katte (1825–1906), Mitglied des Preußischen Herrenhauses, wie die Vorfahren Rechtsritter des [[Johanniterorden]]s. Letzter Gutsbesitzer war nach dem [[Genealogisches Handbuch des Adels|Genealogischen Handbuch des Adels]] der Neffe des Vorgenannten Albert von Katte-Roskow (1887–1945). Das 1922 letztmals amtlich publizierte &amp;#039;&amp;#039;Güter-Adressbuch&amp;#039;&amp;#039; der Provinz Sachsen verzeichnete für das Rittergut Vieritz gesondert 882 ha Land. Davon waren 450 ha Forsten. Den Gutsbetrieb selbst leitete Inspektor Julius Busse. Dem Gut standen unter anderem 22 Pferde zur Verfügung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Oskar Köhler, Gustav Wesche, H. Krahmer |Titel=Niekammer’s Landwirtschaftliche Güter-Adreßbücher, Band V, Provinz Sachsen. 1922. Verzeichnis sämtlicher Rittergüter und Güter von ungefähr 20 ha herab mit Angabe der Gutseigenschaft, des Grundsteuerertrages, der Gesamtfläche und des Flächeninhalts der einzelnen Kulturen |Hrsg=Mit Unterstützung der Landwirtschaftskammer zu Halle a. S. |Sammelwerk=Verzeichnis der für die Landwirtschaft wichtigen Behörden und Körperschaften |Band=V der Reihe von Paul Niekammer |Nummer=Kreis Jerichow II |Auflage=3 |Verlag=Reichenbach’sche Verlagsbuchhandlung |Ort=Leipzig |Datum=1922 |Seiten=40–41 |Online=https://digital.slub-dresden.de/id395948614-19220000 |Abruf=2022-07-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. September 1928 wurde der vormals juristisch eigenständige [[Gutsbezirk]] Vieritz mit der Landgemeinde Vieritz vereinigt.&amp;lt;ref name=AB-RB-Magdeburg&amp;gt;{{Literatur | Hrsg=Regierungsbezirk Magdeburg| Titel=Amtsblatt der Regierung zu Magdeburg | Ort=Magdeburg | Datum=1928 | Seiten=225 | ZDB=3766-7}}&amp;lt;/ref&amp;gt; An den Besitzverhältnissen der öffentlichen Hand, am Kirchenbesitz und den verschiedenen großen und kleinen Privateigentümern änderte sich dadurch nichts. Erst mit der [[Bodenreform in Deutschland|Bodenreform]] und den Enteignungen nach 1945 kamen starke Veränderungen. Vieritz gehörte seit der Länderreform 1952 zum [[Kreis Rathenow]] und damit zum Bezirk Potsdam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vieritz wurde am 26. Oktober 2003 in die Gemeinde &amp;#039;&amp;#039;Milower Land&amp;#039;&amp;#039; eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/2003.html StBA: Gebietsänderungen vom 01.01. bis 31.12.2003]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche Vieritz 2011 01.jpg|mini| Dorfkirche Vieritz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Die evangelische [[Dorfkirche Vieritz]], eine aus Ziegelmauerwerk errichtete einschiffige [[Saalkirche]], gehört zu den [[Romanik|spätromanischen]] Baudenkmälern der Region Westhavelland (ehemals [[Landkreis Jerichow II]]) und ist ortsbildprägend. Vom Ursprungsbau der Kirche aus der ersten Hälfte des [[13. Jahrhundert]]s sind infolge eines Brandes 1642 nur noch Reste im Untergeschoss des Turms und im Sockelbereich des Kirchenschiffs erhalten. Der jetzige Kirchenbau stammt im Wesentlichen aus dem [[17. Jahrhundert|17.]] und [[18. Jahrhundert]], was sich an der formalen Gestaltung, den verwendeten Ziegelformaten und am  [[Barock|barocken]] Dachstuhl ablesen lässt.&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Wernicke: „Beschreibende Darstellung der ältesten Bau- und Kunstdenkmäler der Kreise Jerichow.“, Herausgegeben von der Historischen Kommission für die Provinz Sachsen, Druck und Verlag von Otto Hendel, Halle a. d. S., 1898 (Original). Reprint 2018. ISBN 978-1390648720.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Osthang des [[Vieritzer Berg]]es, östlich der Ortslage befindet sich das [[Urgeschichte|urgeschichtliches]] [[Hügelgräberfeld Vieritzer Berg]]. Dieses besteht aus mehreren gesicherten und vermuteten [[Hügelgrab|Hügelgräbern]] und ist als [[Bodendenkmal]] ausgewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Quelle Denkmalliste Brandenburg|HVL}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Wappenbild      = Wappen Vieritz.png&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung = &lt;br /&gt;
|Blasonierung    = In goldenem Schild auf schwarzem Lattenzaun ein roter Hahn.&lt;br /&gt;
|Zusatz          = Das Wappen der ehemaligen Gemeinde wurde vom Heraldiker [[Jörg Mantzsch]] aus Magdeburg gestaltet, bereits am 26. November 1992 durch das Ministerium des Innern genehmigt und am 18. Februar 2013 unter der Registratur 13 BR in die [[Deutsche Ortswappenrolle]] (DOWR) des [[Herold (Verein)|HEROLD]] eingetragen und dokumentiert. Gestiftet wurde es von der Gemeinde Milower Land, um es als Symbol der örtlich-lokalen Identität außerhalb von Amtshandlungen zu führen.&lt;br /&gt;
|Quelle          = {{Literatur |Autor=Alexander Hoffmann |Titel=Kommunale Wappenschau |Hrsg=[[Herold (Verein)|HEROLD]], Verein für Heraldik, Genealogie und verwandte Wissenschaften |Sammelwerk=Der Herold, Vierteljahrsschrift für Heraldik, Genealogie und verwandte Wissenschaften |Band= |Nummer=3-4/2016 |Auflage= |Verlag=Selbstverlag |Ort=Berlin |Datum=2016 |ISBN= |Seiten=362}}&lt;br /&gt;
|Begründung      = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Baudenkmale in Milower Land#Vieritz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.milow.de/verzeichnis/objekt.php?mandat=47819 Vieritz] auf der offiziellen Website der Gemeinde Milower Land&lt;br /&gt;
* [https://www.rbb-online.de/brandenburgaktuell/landschleicher/beitraege/havelland/aktuell_20061005_vieritz_hvl.html Vieritz] in der RBB-Sendung Landschleicher vom 5. November 2006&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Milower Land}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=2181840-X|VIAF=6975150325546310090006}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Havelland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Havelland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 946]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2003]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Milower Land]]&lt;/div&gt;</summary>
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