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	<title>Vielohmoor - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T16:44:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Vielohmoor&amp;diff=2134657&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Karbohut am 31. Dezember 2025 um 18:03 Uhr</title>
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		<updated>2025-12-31T18:03:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Schnelsener Feldmark 2010-11 01.jpg|mini|hochkant=2|Die Schnelsener Feldmark heute]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vielohmoor&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der letzte Rest eines größeren [[Moor|Moorgebietes]] im heutigen [[Hamburg-Schnelsen]], welches sich von der [[Kollau (Tarpenbek)|Kollau]] über das Gut Wendlohe vermutlich bis zur [[Mühlenau (Pinnau)|Mühlenau]] im Norden zog.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jan Jelinski |url=https://www.hamburg.de/resource/blob/167178/cfa997e098545c8d508d368567d91fec/d-moorschutzmassnahmen-data.pdf |titel=Moore in Hamburg – Maßnahmen |hrsg=Freie und Hansestadt Hamburg – Behörde für Umwelt und Energie |datum=2020-03-06 |archiv-url=http://web.archive.org/web/20250429170128/https://www.hamburg.de/resource/blob/167178/cfa997e098545c8d508d368567d91fec/d-moorschutzmassnahmen-data.pdf |archiv-datum=2025-04-29 |abruf=2025-12-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Der Name „Vielohmoor“ setzt sich aus den [[Niederdeutsche Sprache|niederdeutschen]] Wörtern &amp;#039;&amp;#039;vie&amp;#039;&amp;#039; (=„Bruch“) und &amp;#039;&amp;#039;loh&amp;#039;&amp;#039; (=„Hain“) zusammen. &amp;#039;&amp;#039;Vieloh&amp;#039;&amp;#039; bedeutet demgemäß „Sumpfwald“. Auf einer Karte aus dem 18. Jahrhundert ist erkennbar, dass das Gebiet stark [[Wald|bewaldet]] war.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.schnelsenarchiv.de/11landkarten.htm schnelsenarchiv.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute liegen an Stelle des Moors die sumpfigen Vielohwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Das Vielohmoor erstreckte sich früher vom nordöstlichen Rand Schnelsens bis zur heutigen [[Hamburg]]er Landesgrenze und umfasste damit das Quellgebiet der [[Kollau (Tarpenbek)|Kollau]]; der Nordteil lag dagegen im Einzugsbereich der [[Mühlenau (Pinnau)|Mühlenau oder Rellau]], wodurch das Moor zur [[Wasserscheide]] zwischen [[Alster]] und [[Pinnau]] gehörte. Nach Westen verlief das Vielohmoor bis zur heutigen [[Bundesautobahn 7]] und nach Osten nahm es Teile der Siedlung Niendorf-Nord ein. Das gesamte Moorgebiet befand sich demnach auf dem Boden der damaligen [[Herrschaft Pinneberg]]. Die Siedlung Niendorf-Nord ist zum Teil auf [[sand]]igen Erhebungen des Moores gebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Thomas Däumling, Gisela Gröger und Elisabeth Oechtering |url=https://www.hamburg.de/resource/blob/167168/f0c5b001a5615babace613afe55ea683/d-moorbericht-data.pdf |titel=Moore in Hamburg – Verbreitung und Geschichte der Moorböden Hamburgs |hrsg=Freie und Hansestadt Hamburg – Behörde für Umwelt und Energie |datum=2017-07-01 |archiv-url=http://web.archive.org/web/20250301183906/https://www.hamburg.de/resource/blob/167168/f0c5b001a5615babace613afe55ea683/d-moorbericht-data.pdf |archiv-datum=2025-03-01 |abruf=2025-12-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vielohweg ===&lt;br /&gt;
1789 wurde erstmals ein Weg durch das Moor geplant, der eine Verbindung von Schnelsen in das Nachbardorf [[Hamburg-Niendorf|Niendorf]] herstellen sollte. Aufgrund morastiger Bodenverhältnisse konnte dieses Projekt allerdings nicht verwirklicht werden, sodass der Weg nur in das Vielohmoor und zu den dort liegenden Wiesen führte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;UnserSchnelsen&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Unser Schnelsen – ein Bauerndorf in der Zeit von 1347–1975&amp;#039;&amp;#039;. 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1932 war das Moor fast abgestochen und das Projekt einer dritten Verbindungsstraße von Schnelsen nach Niendorf konnte nach fast 150 Jahren beendet werden. Heute ist der Vielohweg neben der Wendlohstraße und der Frohmestraße eine der drei Hauptverbindungsstraßen nach Niendorf und ist dort noch bis zum Sachsenweg verlängert worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vielohwisch ===&lt;br /&gt;
Vom Vielohweg gehen mehrere [[Stichstraße]]n ab; eine davon ist der Vielohwisch, der zu einer in der [[Nachkriegszeit in Deutschland|Nachkriegszeit]] erbauten Häusersiedlung führt. Der Name leitet sich vom [[Niederdeutsche Sprache|niederdeutschen]] &amp;#039;&amp;#039;Wisch&amp;#039;&amp;#039; („[[Wiese (Grünland)|Wiese]]“) ab und benennt, dass der Weg tief in den Vielohwiesen endet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vielohkamp ===&lt;br /&gt;
Ursprünglich war der Vielohkamp eine Verbindung zwischen Vielohweg und Oldesloer Straße, doch als 1967 der Bau des nördlichsten Abschnittes der [[Bundesautobahn&amp;amp;nbsp;7]] begann, wurde die Straße verkürzt und endet seitdem in einer Kehre. Um die Straße wurde Anfang der 1970er Jahre eine kleine Wohnsiedlung mit sechs Häusern errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sassenhoff ===&lt;br /&gt;
Der Sassenhoff liegt am südlichen Rand der Vielohwiesen. Vor dem Bau der [[Bundesstraße 447]] im Jahr 1966 verband er die Frohmestraße mit der Wendlohstraße und hieß deshalb von 1906 bis 1940 „Ringstraße“. 1789 befanden sich an dieser Straße drei [[Bauernhof|Bauernhöfe]], von denen heute nur noch einer erhalten ist. Dieser gehörte der Familie Saß. Da dies der größte der drei [[Bauernhof|Höfe]] war, bekam die [[Straße]] von der Familie ihren Namen. Ursprünglich führte der Sassenhoff noch tiefer ins Vielohmoor hinein, doch dieser musste beim Bau der [[Autobahn]] 1967 verkürzt werden. Der alte Verlauf des Sassenhoffs ist aber noch heute durch Spuren im Boden zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Vielohmoor bestand mindestens seit der [[Jungsteinzeit]]. Anfang des [[20. Jahrhundert]]s wurden alte Besitz- und Reisetümer gefunden, die aus dieser Zeit stammen. Sie sind im [[Schloss Gottorf|Schleswig-Holsteinischen Landesmuseum]] in [[Schleswig]] ausgestellt. Im [[Mittelalter]] war das Vielohmoor ein unwegsames [[Gelände]], das zu betreten als gefährlich galt. Im Rahmen der Moorabbauprojekte in ganz Deutschland wurde im Vielohmoor Anfang des 20. Jahrhunderts systematisch der [[Torf]] abgestochen. Einzelne Reste sind auf dem ehemaligen Moorgebiet noch heute zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der goldene Halsring ===&lt;br /&gt;
1856 fand der Besitzer des Hofes 6, Mähl, beim [[Torf]]stechen auf dem ihm gehörigen Stück des Vielohmoores einen prachtvollen [[gold]]enen Halsring. Er war 266 Gramm schwer, hatte einen Durchmesser von 17 Zentimetern und einen Wert von damals 715 [[Mark (Währung)|Mark]]. Die verdickten Enden zeigen 29 bzw. 31 gepunzte [[Schlangen]]ornamente, Nachbildungen von zwei [[Kreuzotter]]n ohne [[Kopf|Köpfe]]. Der Finder erkannte den Wert zunächst nicht und gab den Ring seinen Kindern zum Spielen. Erst als ein [[Hausierer]] 3&amp;amp;nbsp;Mark dafür bot, wurde er stutzig und zog Erkundigungen ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;UnserSchnelsen&amp;quot; /&amp;gt; Heute befindet sich das Original des Goldreifes ebenfalls im [[Schloss Gottorf|Schleswig-Holsteinischen Landesmuseum Schloss Gottorf]]. Er ist vermutlich eine Weihegabe, die aus [[Religion|religiösen]] Gründen dem Moor anvertraut wurde. Der Ring stammt aus der Zeit nach der [[Völkerwanderung]] (6.–8. Jahrhundert).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Landschaft ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Vielohgraben3.jpg|mini|hochkant=2|Aufgabelung des Vielohgrabens beim Zufluss in ein Trockenrückhaltebecken]]&lt;br /&gt;
Die [[Landschaft]] in den Vielohwiesen ist [[sumpf]]ig und besitzt viele [[Wallhecke|Knicks]], die die einzelnen [[Wiese (Grünland)|Wiesen]] voneinander trennen. Die [[Baum]]arten sind vorwiegend [[Pappeln]], [[Erlen]], [[Weiden (Gattung)|Weiden]] und [[Buche]]n, es gibt keine [[Koniferen|Nadelbäume]]. Auf der [[Schleswig-Holstein|schleswig-holsteinischen]] Seite des Gebietes finden sich auch kleine [[Eichen]]bestände. Nach dem Passieren eines Trockenrückhaltebeckens auf der Höhe des Nordhäuser Wegs in [[Hamburg-Niendorf|Niendorf]] mündet der Vielohgraben in die [[Kollau (Tarpenbek)|Kollau]]. Bei [[Nebel]] ist der Anblick der Vielohwiesen von der Schnelsener Seite aus sehr schön, weil man dann nur die Köpfe der auf den Wiesen weidenden [[Pferde]] erkennen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Kollauteich]], ein Rückhaltebecken der [[Kollau (Tarpenbek)|Kollau]], befindet sich ebenfalls in den Vielohwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.schnelsenarchiv.de/15strassen.htm Schnelsen Archiv Straßennamen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=53.636131|EW=9.932281|type=landmark|dim=25|region=DE-HH}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Moor in Hamburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flusssystem Tarpenbek|FVielohmoor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flusssystem Mühlenau (Pinnau)|FVielohmoor]]&amp;lt;!-- F wie Feuchtgebiet --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hamburg-Schnelsen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Karbohut</name></author>
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