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	<title>Videokabine - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T23:43:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Videokabine&amp;diff=1931076&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;XenonX3: /* Siehe auch */ bereits vorher verlinkt</title>
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		<updated>2024-01-02T15:56:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Siehe auch: &lt;/span&gt; bereits vorher verlinkt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Beate-Uhse-Sexshop (Polen).jpg|mini|hochkant=1.2|[[Sexshop]] mit Videokabinen (polnisch &amp;#039;&amp;#039;Video Kabiny&amp;#039;&amp;#039;) der Beate Uhse AG in Gdynia in Polen.]]&lt;br /&gt;
Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Videokabine&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzel-Videokabine&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sex-Videokabine&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Porno-Videokabine&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine von innen verschließbare Einzelkabine, in der Benutzer auf [[Bildschirm|Fernsehbildschirmen]] verschiedene „Sexfilme“ bzw. [[Pornofilm]]e abrufen und während der bezahlten Nutzungsdauer beliebig zwischen verschiedenen Filmen wechseln können. Solche Videokabinen werden meistens als „Raum im Raum“ innerhalb einer Gewerberäumlichkeit installiert und gehören oft zum Angebot von Erotik- und [[Sexshop]]s, werden aber auch als alleinige &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pornofilm-Kabinenkinos&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; („Sex-Kinos“) mit mehreren bis hin zu einer Vielzahl solcher Einzelkabinen betrieben. Sie sind meistens in den Vergnügungsmeilen, [[Bahnhofsviertel|Bahnhofs-]] und [[Rotlichtviertel]]n von Städten anzutreffen, sowie teils auch in Gewerbegebieten und in kleineren Orten. Die Betriebe sind der [[Sexindustrie]] zuzurechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Videokabinen mit Sex- bzw. Pornofilmangebot werden nahezu ausschließlich von [[Mann|Männern]] frequentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Videokabinen als Teil der Sexindustrie ==&lt;br /&gt;
=== Einrichtung und Betrieb ===&lt;br /&gt;
Videokabinen bestehen aus kleinen, etwa 2&amp;amp;nbsp;Quadratmeter großen Zellen,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Welt-06.07.2003&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Dirk C. Fleck |url=https://www.welt.de/print-wams/article98056/Erst-war-er-ein-guter-Ehemann-dann-kam-die-Porno-Sucht.html |titel=Erst war er ein guter Ehemann, dann kam die Porno-Sucht |hrsg=[[Die Welt]] |datum=2003-07-06 |zugriff=2010-03-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; die meistens aus vorgefertigten Trennwänden von [[Ladenbau]]betrieben erstellt werden. Es gibt auch Hersteller, die sich auf den Innenausbau von Sexshops mit Videokabinen spezialisiert haben und eine Komplettleistung einschließlich der [[Videotechnik]] und deren Installation anbieten. Gelegentlich sind auch Einzelkabinen anzutreffen, die in [[Trockenbau]]weise hergestellt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einzelkabinen sind mit von innen verschließbaren Türen, einer Sitzgelegenheit, einem Münzzähler mit Geldeinwurfschlitz sowie mit Bedientasten für die Filmauswahl durch den Kunden ausgestattet. Für die Vorführung der ausgewählten Sexfilme ist in jeder Kabine ein Fernsehbildschirm vorhanden, oft auch zwei, wobei der zweite Bildschirm eine Vorauswahl ermöglichen soll. Der Einbau der Einzelkabinen in die Sexshops bzw. Kabinenkinos erfolgt in Form von Reihenanlagen. Das „Ambiente“ ist meistens sachlich gehalten, so sind unter anderem anzutreffen: „schwarze Polstersitze, abwaschbare rote Plastikwände, an der Wand eine Rolle mit Papiertüchern“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Titus Amu |url=http://www.sueddeutsche.de/panorama/352/438096/text/ |titel=Die Entschmuddelung |hrsg=[[Süddeutsche Zeitung]] |datum=2008-04-04 |zugriff=2010-03-26 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20100324070049/http://www.sueddeutsche.de/panorama/352/438096/text/ |archiv-datum=2010-03-24  }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Inzwischen werden die Kabinen meistens mit [[Flachbildschirm]]en ausgerüstet. Darüber hinaus werden Videokabinen-Betriebe zunehmend mit [[Digitaltechnik]] ausgestattet, wobei in den Kabinen „Bedienpulte als Schaltzentralen für die Filmauswahl“ und bis zu fünf Flachbildschirme in [[Full HD|Full-HD]]-Technik anzutreffen sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Welt-06.07.2003&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Sexshop (Amsterdam)-01.jpg|mini|hochkant=1.1|Sexshop in [[Amsterdam]], der in seinen Videokabinen „300 DVD Programma’s“ anbietet.]]&lt;br /&gt;
Für die Bezahlung werden heutzutage auch Banknotenakzeptoren sowie [[Electronic Cash|EC-]] und [[Kreditkarte]]n akzeptiert. Die Preise für die Benutzung der Videokabinen bzw. die Filmvorführungen liegen zwischen 1,-&amp;amp;nbsp;[[Euro]] bis 2,-&amp;amp;nbsp;Euro für 3&amp;amp;nbsp;[[Minute]]n. Das Filmangebot umfasste bei der bisherigen Videotechnik mit DVD-Playern meist 32&amp;amp;nbsp;bis 128&amp;amp;nbsp;Filme, bei Videokabinen mit der neuen Digitaltechnik ist eine Auswahl aus 1.000&amp;amp;nbsp;Sexfilmen und mehr möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Konsumenten von Videokabinen bestehen nahezu ausschließlich aus Männern, die sich durch den Anblick der Sex- und Pornofilme sexuell erregen wollen. Meistens findet eine [[Masturbation|Selbstbefriedigung]] statt. Die Übergänge der „anonymen Lustbefriedigung“ zu einem teils suchtähnlichen Verhalten sind fließend. Nach einer in den [[Vereinigte Staaten|USA]] erstellten Studie, über die 2003 berichtet wurde, „verfügt jeder vierte Mann zwischen 18&amp;amp;nbsp;und 60&amp;amp;nbsp;Jahren über Erfahrungen mit der Porno-Videokabine“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Welt-06.07.2003&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Branche ===&lt;br /&gt;
Marktführer auf dem Gebiet des „virtuellen Sex“ sind diejenigen überregional agierenden Sexshop-Ketten, bei denen Videokabinen zum Programmangebot gehören, wie vor allem die [[Beate Uhse AG]] sowie Seventh Heaven, die Dolly-Buster-Center und World of Sex (WOS). Hinzu kommen Videokabinen in den zahlreichen lokalen Sexshops, die oft bereits in den 1970er-Jahren nach der Legalisierung der [[Pornografie]] in [[Deutschland]] entstanden und meistens inhabergeführt sind, sowie Sexkinos und Pornofilm-Kabinenkinos. Nach Angaben der Tageszeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt]]&amp;#039;&amp;#039; gab es 2003 in Deutschland insgesamt etwa 500.000&amp;amp;nbsp;Videokabinen, die damals „Rekordumsätze verzeichn[et]en“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Welt-06.07.2003&amp;quot; /&amp;gt; Konkrete Umsatzzahlen bzw. das Gesamtvolumen des Geschäfts mit den Videokabinen sind nicht bekannt. Das Wirtschaftsmagazin &amp;#039;&amp;#039;[[brand eins]]&amp;#039;&amp;#039; berichtete 2002 über Schätzungen, die sich damals auf einen Jahresumsatz von etwa 500&amp;amp;nbsp;Millionen [[Euro]]  für den gesamten [[Pornografie|Pornomarkt]] in Deutschland beliefen, das heißt inklusive Verleih und Verkauf von [[Pornofilm|Sexvideos]], Videokabinen, Pornokanälen in [[Hotel]]s und dem TV-Sender [[Beate-Uhse.TV]], den die Beate Uhse AG für [[Sky Deutschland|Premiere]] (heute &amp;#039;&amp;#039;Sky Deutschland&amp;#039;&amp;#039;) betreibt, jedoch ohne [[Internet]]-Sexangebote.&amp;lt;ref name=&amp;quot;brandeins-10/2002&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Peter Lau |url=http://www.brandeins.de/archiv/magazin/der-weltuntergang-faellt-aus/artikel/nach-der-revolution.html |titel=Nach der Revolution |hrsg=[[brand eins]] |zugriff=2010-03-26 |kommentar=Ausgabe&amp;amp;nbsp;10/2002 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20100217082557/http://www.brandeins.de/archiv/magazin/der-weltuntergang-faellt-aus/artikel/nach-der-revolution.html |archiv-datum=2010-02-17  }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Vergleich: Der mit [[Prostitution]] erwirtschaftete Jahresumsatz in Deutschland wurde 2003 vom [[Bundesrechnungshof]] auf etwa 6&amp;amp;nbsp;Milliarden Euro geschätzt, wobei von einer Zahl von etwa 400.000&amp;amp;nbsp;Prostituierten ausgegangen wurde, sowie von täglich etwa 1,2&amp;amp;nbsp;Millionen Männern, die für sexuelle Dienstleistungen von Prostituierten bezahlen. Andere Schätzungen belaufen sich auf etwa 12,5&amp;amp;nbsp;Milliarden Euro Prostitutionsumsatz pro Jahr.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Carsten Holm |url=http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-29341613.html |titel=Peitschen für den Fiskus |hrsg=[[Der Spiegel]] Nr.&amp;amp;nbsp;49/2003 |datum=2003-12-01 |seiten=117 |zugriff=2010-03-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.bmfsfj.de/RedaktionBMFSFJ/Broschuerenstelle/Pdf-Anlagen/Prostitutionsregulierung,property=pdf,bereich=bmfsfj,sprache=de,rwb=true.pdf |titel=Regulierung von Prostitution und Prostitutionsstätten |hrsg=[[Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend]] |datum=2009-05 |seiten=51 |zugriff=2010-03-26 |format=PDF-Datei; 1,8&amp;amp;nbsp;MB}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indes geht die Nachfrage nach „virtuellem Sex“ in Videokabinen inzwischen deutlich zurück. Der Marktführer, die Beate Uhse AG, macht hierfür die [[Digitalisierung]] verantwortlich: „Die Kunden […] stillen ihren Bedarf bei kostenlosen Anbietern von [[Pornografie im Internet|Sexfilmen im Internet]]“. Außerdem werde der Erotikmarkt mit billigen Pornofilmen zu Preisen von fünf Euro oder noch weniger überschwemmt, so Beate-Uhse-Chef Christian Lindemann 2008 bei der Vorlage der Bilanz für das Jahr 2007, die für das Erotikhandelsunternehmen zum ersten Mal seit dem [[Börsengang]] 1999 einen [[Saldo|Negativsaldo]] auswies. Lindemann gab bekannt, dass die Beate Uhse AG ihre Sexshops in den Städten umbauen und dabei die Videokabinen entfernen wolle. Lediglich noch in [[Gewerbegebiet]]en und an [[Autobahn]]en will das Unternehmen den „an [[Pornografie#Hardcore oder Pornografie|Hardcore]] orientierten Kunden“ mit Filmvorführungen in Einzel-Videokabinen sowie mit härteren Magazinen bedienen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Birger Nicolai |url=https://www.welt.de/welt_print/article1858138/Beate-Uhse-schafft-die-Videokabinen-in-Innenstaedten-ab.html |titel=Beate Uhse schafft die Videokabinen in Innenstädten ab |hrsg=[[Die Welt]] |datum=2008-04-01 |zugriff=2010-03-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Steuerliche Behandlung ===&lt;br /&gt;
[[Kino]]s werden allgemein als [[Kultur]]einrichtungen angesehen und erhalten deshalb in Deutschland und anderen [[Europa|europäischen]] Ländern eine Vergünstigung bei der [[Umsatzsteuer|Mehrwertsteuer]], indem die Kinobetreiber nur einen ermäßigten Steuersatz zu zahlen haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;beck-EuGH&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=beck-aktuell-Redaktion |url=http://rsw.beck.de/rsw/shop/default.asp?sessionid=C6240312D6804A969B61F2CA10506094&amp;amp;docid=300452&amp;amp;highlight=Einzel%2DVideokabinen |titel=EuGH: Betreiber eines Sex-Kinos mit Einzel-Videokabinen muss vollen Mehrwertsteuersatz zahlen |werk=beck-aktuell |hrsg=Verlag C. H. Beck |datum=2010-03-19 |zugriff=2010-03-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser beträgt zum Beispiel in Deutschland gegenwärtig 7&amp;amp;nbsp;Prozent, während der volle Mehrwertsteuersatz bei 19&amp;amp;nbsp;Prozent liegt. Die Betreiber von [[Sexkino|Pornokinos]] profitieren zum Teil von dieser Regelung. Viele [[Gemeinde|Kommunen]] in Deutschland erheben jedoch, teils bereits seit langem, eine gesonderte Steuer auf „Vergnügungen besonderer Art“ und besteuern „Sexdarbietungen“, wie Pornokinos sowie [[Striptease]], [[Peepshow]]s, Sexmessen und [[Tabledance]], teils auch [[Bordell]]e. Solche „Sexsteuern“ wurden beispielsweise im Jahr 2008 in dreizehn [[Hessen|hessischen]] Kommunen mit mehr als 20.000&amp;amp;nbsp;Einwohnern erhoben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FR-03.09.2008&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Gesa Coordes |url=http://www.fr-online.de/frankfurt_und_hessen/nachrichten/hessen/?em_cnt=1588301 |titel=Sexsteuer in Frankfurt am höchsten |hrsg=[[Frankfurter Rundschau]] |datum=2008-09-03 |zugriff=2010-03-26 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20080912052708/http://www.fr-online.de/frankfurt_und_hessen/nachrichten/hessen/?em_cnt=1588301 |archiv-datum=2008-09-12   }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einzelnen Städten, wie zum Beispiel in [[Gießen]] und [[Hamburg]], sind solche Vergnügungssteuern auch von Videokabinen-Betrieben zu zahlen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FR-03.09.2008&amp;quot; /&amp;gt; Zudem werden in Deutschland und anderen europäischen Ländern die Vergünstigungen, die den Kinos zustehen, den Betreibern von Videokabinen generell verwehrt. Hiergegen klagte der Betreiber eines Sexshops in [[Belgien]] und argumentierte, sein Betrieb gehöre zu jenen „Einrichtungen der Kultur, des Sport oder der Unterhaltung“, die einem in Belgien gültigen Erlass zufolge in den Genuss des ermäßigten Mehrwertsteuersatzes kämen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;beck-EuGH&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Europäischer Gerichtshof|Europäische Gerichtshof]] (EuGH) in [[Luxemburg]] entschied in dieser Sache im März 2010, dass ein „Sex-Kino“ mit Video-Einzelkabinen keine kulturelle Einrichtung sei. Der Betreiber dürfe deshalb nicht den (in Belgien gültigen) ermäßigten Mehrwertsteuersatz von 6&amp;amp;nbsp;Prozent für Kinos in Anspruch nehmen, so die Richter, sondern müsse den vollen Satz von 21&amp;amp;nbsp;Prozent zahlen. Der EuGH stellte fest, dass bei dem Betrachten von Sexfilmen in Einzelkabinen das dem Kinobesuch eigene [[Gemeinschaft]]serlebnis nicht stattfinde und es sich somit nicht um eine steuerlich begünstigte Kulturveranstaltung handle. Mit seinem Urteil bestätigte der EuGH die bisherige Praxis auch in Deutschland.&amp;lt;ref name=&amp;quot;beck-EuGH&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.welt.de/vermischtes/article6829566/EU-beschliesst-dass-Sex-Kabinen-keine-Kinos-sind.html |titel=EU beschließt, dass Sex-Kabinen keine Kinos sind |hrsg=[[Die Welt]] |datum=2010-03-18 |zugriff=2010-03-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Urheberrechtsabgaben ===&lt;br /&gt;
In Deutschland sind viele Hersteller bzw. Produzenten von Pornofilmen Mitglied der [[GÜFA]]. Diese vertritt die rechtlichen Interessen der ihr angeschlossenen Urheber und Filmproduzenten bzw. Rechteinhaber von Filmherstellerrechten und sonstigen Leistungsschutzberechtigten, die sich überwiegend mit der Herstellung von erotischen und pornografischen Filmen beschäftigen.&lt;br /&gt;
Betreiber von Videokabinen müssen daher um Filme vorführen zu können mit der [[GÜFA]] einen entsprechenden Vertrag abgeschlossen haben. Für Musik im Film können zusätzlich Abgaben an die [[GEMA]] erforderlich sein. Auch in anderen europäischen Ländern gibt es vergleichbare Verwertungsgesellschaften an die dann Abgaben zu bezahlen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Sexkino]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Stephan Dressler, Christoph Zink (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Pschyrembel Wörterbuch Sexualität&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Walter de Gruyter, Berlin 2003, ISBN 3-11-016965-7 (→ Stichwort: &amp;#039;&amp;#039;Videokabine&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
* Robert Jütte: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Sinne. Von der Antike bis zum Cyberspace&amp;#039;&amp;#039;. Verlag C. H. Beck, 2000, ISBN 3-406-46767-9, S.&amp;amp;nbsp;327.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erotik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dienstleistung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen der Sexindustrie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;XenonX3</name></author>
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