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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Video_Display_Controller</id>
	<title>Video Display Controller - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-19T00:59:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Video_Display_Controller&amp;diff=2005418&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Redonebird: Wikilink aus Überschrift entfernt</title>
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		<updated>2024-04-17T05:20:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wikilink aus Überschrift entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:TMS9918A 02.jpg|mini|Ein VDC vom Typ TMS9918A]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Video Display [[Controller (Hardware)|Controller]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;(&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;VDC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet man eine [[integrierte Schaltung]], welche die unmittelbare Schnittstelle zwischen [[Datenverarbeitungsanlage]] ([[Heimcomputer]], [[Spielkonsole]] etc.) und grafischer Ausgabe/Bildgeber, also z.&amp;amp;nbsp;B. [[Computermonitor|Monitor]] oder [[Fernsehgerät]], realisiert. Seine Aufgabe ist es, den Bildgeber anzusteuern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterfunktionseinheiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:NECuPD7220BlockDiagram.svg|mini|hochkant=1.4|Blockdiagramm eines&amp;amp;nbsp;VDC vom Typ uPD7220]]&lt;br /&gt;
=== Bildpuffer ===&lt;br /&gt;
Der [[Bildpuffer]] ist die Hauptschnittstelle zwischen dem Video Display Controller und dem Bildgeber, also der&amp;amp;nbsp;[[CPU]] oder&amp;amp;nbsp;[[Grafikprozessor|GPU]]. Er ist eine beliebige Art von [[Random-Access Memory|Direktzugriffsspeicher]] zum Schreiben und Lesen. Seine Größe bestimmt die maximale [[Bildauflösung|Bild-]] und [[Farbtiefe (Computergrafik)|Farbauflösung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei sehr frühen [[Grafikkarte]]n hatte der [[Löten|verlötete]] Direktzugriffsspeicher lediglich den Zweck, als Bildschirmpuffer zu dienen. Man konnte also schon allein anhand seiner Größe die maximale mögliche Bild- und Farbauflösung ausrechnen. Ein [[Rastergrafik|Rasterbild]]&lt;br /&gt;
* mit 320×240&amp;amp;nbsp;Bildpunkten bei 8&amp;amp;nbsp;[[bit]] Farbauflösung benötigt 76.800&amp;amp;nbsp;[[Byte]]s an Speicher&lt;br /&gt;
* mit 640×480&amp;amp;nbsp;[[Pixel|Bildpunkten]] bei 24&amp;amp;nbsp;bit benötigt 921.600&amp;amp;nbsp;Bytes&lt;br /&gt;
* mit 1024×768&amp;amp;nbsp;Bildpunkte bei 24&amp;amp;nbsp;bit benötigt 2.359.296&amp;amp;nbsp;Bytes.&lt;br /&gt;
Wenn [[Doppelpufferung|&amp;#039;&amp;#039;double-&amp;#039;&amp;#039;]] oder [[Dreifachpufferung|&amp;#039;&amp;#039;triple-buffering&amp;#039;&amp;#039;]] eingesetzt wird, so wird jeweils doppelt bzw. dreifach so viel Speicher benötigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moderne Grafikprozessoren können weit mehr, große Speichermengen werden für Zwischenberechnungen oder [[Textur (Computergrafik)|Texturen]] benötigt. Ein Teil dieses riesigen Grafikspeichers wird als Bildpuffer genutzt; es ist nicht vorteilhaft dafür einen extra Speicher anzubinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon anhand der Farbauflösung von z.&amp;amp;nbsp;B. 8&amp;amp;nbsp;bit kann man erahnen, dass der Bildschirm ebenfalls eine Schnittstelle benötigt, nämlich die Schnittstelle zum [[Eingabegerät]]. 8&amp;amp;nbsp;bit Farbtiefe bedeutet 2&amp;lt;sup&amp;gt;8&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;amp;nbsp;=&amp;amp;nbsp;256 mögliche Farben pro Bildpunkt. Der Monitor hat aber überhaupt keine Bildpunkte, sondern jeder Bildpunkt setzt sich zusammen aus 3&amp;amp;nbsp;Unterbildpunkten (&amp;#039;&amp;#039;Sub-Pixels&amp;#039;&amp;#039;) für die Farben Rot, Grün und Blau; d.&amp;amp;nbsp;h. etwas im oder vor dem Monitor muss aus den 8&amp;amp;nbsp;bit Farbinformation pro Bildpunkt [[Farbwert]]e für die Unterbildpunkte errechnen oder [[Indizierte Farben|einer Tabelle entnehmen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Logik-Einheit ===&lt;br /&gt;
Die Logik-Einheit liest die [[Bilddaten]], die von der&amp;amp;nbsp;CPU oder dem&amp;amp;nbsp;GCA in den Bildpuffer geschrieben wurden, wieder aus und schickt sie an den&amp;amp;nbsp;PHY (s.&amp;amp;nbsp;u.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Daten benötigen [[Metainformation]]en: Bildauflösung und Farbtiefe. Außerdem muss klar sein, in welchem Format (z.&amp;amp;nbsp;B. RGBA8888, ARGB8888 etc.) die einzelnen Pixel [[kodiert]] sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Logik-Einheit kann den Bildgeber u.&amp;amp;nbsp;U. auch ansteuern und z.&amp;amp;nbsp;B. die gewünschte Bildschirmauflösung, Farbtiefe und [[Bildwiederholrate]] einstellen. Dies ist bei sämtlich modernen Monitoren vorgesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls ein Bild gleichzeitig auf mehreren Monitoren ausgegeben werden kann und soll, wird die gewünschte [[Konfiguration (Computer)|Konfiguration]] von der Logik-Einheit gewährleistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pre-PHY ===&lt;br /&gt;
Je nachdem, gemäß welcher [[Spezifikation]] mit dem Bildgeber kommuniziert wird, müssen die Daten entsprechend aufbereitet werden. So muss u.&amp;amp;nbsp;U. das vorliegende Farbformat, etwa&amp;amp;nbsp;RGBA8888, in ein anderes Farbformat, z.&amp;amp;nbsp;B. in YC&amp;lt;sub&amp;gt;B&amp;lt;/sub&amp;gt;C&amp;lt;sub&amp;gt;R&amp;lt;/sub&amp;gt;&amp;amp;nbsp;4:4:4, umgewandelt werden. Übliche Schnittstellen sind [[VGA-Anschluss|VGA]], [[Digital Visual Interface|DVI]], [[High Definition Multimedia Interface|HDMI]] oder [[DisplayPort]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls eine analoge elektronische Schnittstelle unterstützt wird, muss der [[RAMDAC]] das [[Digitalsignal|digitale Signal]] in ein analoges umwandeln. Die [[Frequenz]] des&amp;amp;nbsp;RAMDACs kann die maximal mögliche Bildauflösung und Bildwiederholungsrate begrenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== PHY ===&lt;br /&gt;
Dieser [[Funktionsblock]] erzeugt aus den bei ihm ankommenden Daten ein Signal, welches z.&amp;amp;nbsp;B. nach [[Low Voltage Differential Signaling]] oder [[Transition-Minimized Differential Signaling]] spezifiziert ist. Dieses Signal wird über ein Kabel zum Bildgeber geschickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Extended Display Identification Data-Leser (EDID-Leser) ===&lt;br /&gt;
[[Polling (Informatik)|Pollt]] Daten vom Monitor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Alte Grafikkarten beinhalteten einen Chip, welcher nur einen Video Display Controller implementierte. Ein moderner Grafikprozessor&amp;amp;nbsp;(GPU) beinhaltet auch einen &amp;#039;&amp;#039;Display Controller&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Display Engine&amp;#039;&amp;#039; genannt, der  jedoch nur einen verschwindend geringen Anteil der gesamten [[Die (Halbleitertechnik)|Die]]-Fläche belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der&amp;amp;nbsp;VDC war der Hauptbestandteil der Logik zur Generierung des [[Videosignal]]s, aber manchmal gibt es auch andere unterstützende Chips wie [[Random Access Memory|RAM]], um die Pixeldaten zu halten, oder [[Read Only Memory|ROM]], um [[Schriftart]]en zu speichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In reinen Textsystemen übernimmt der&amp;amp;nbsp;VDC die Aufgabe, aus den Zeichenwerten im [[Hauptspeicher]] und der Schriftart die Buchstaben zu erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige&amp;amp;nbsp;VDCs konnten bereits einige Aufgaben mittels [[Schieberegister]]n und [[Indizierte Farben|Paletten]] selbständig erledigen; so war z.&amp;amp;nbsp;B. der Grafikprozessor des [[Nintendo Entertainment System]] für die Darstellung der [[Sprite (Computergrafik)|Sprites]] auf dem Bildschirm verantwortlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn kein zusätzlicher [[RAMDAC]] vorhanden ist, erzeugt der&amp;amp;nbsp;VDC die Timingsignale des Videosignals, also die [[Taktsignal]]e für den [[Kathodenstrahl]] des Bildschirms.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fernsehtechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mikrocontroller]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Redonebird</name></author>
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