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	<title>Victory-Zeichen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Victory-Zeichen&amp;diff=249790&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Pemu: /* Geschichte */</title>
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		<updated>2026-04-15T07:18:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Iraq-election2005-V.jpg|mini|hochkant|Ein [[Iraker]] zeigt die Victory-Geste anlässlich der [[Wahl zur Nationalversammlung im Irak 2005|Wahl vom 30. Januar 2005]]. Der Zeigefinger ist zum Zeichen der abgegebenen Stimme markiert.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Victory-Zeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von {{enS|victory}} ‚Sieg‘) ist eine Hand[[Gestik|geste]], bei der der [[Zeigefinger|Zeige-]] und [[Mittelfinger]] zu einem „V“ ausgestreckt werden, während der [[Ringfinger]] und der [[Kleiner Finger|kleine Finger]] eingezogen bleiben. Der [[Daumen]] wird über die beiden Finger gelegt und die Handinnenseite zeigt vom Ausführenden weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Fingeralphabet]] für [[Gehörlose]] bzw. [[Schwerhörigkeit|Schwerhörige]] stellt den Buchstaben &amp;#039;&amp;#039;V&amp;#039;&amp;#039; in identischer Weise dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fingeralphabet V.jpg|mini|hochkant|Buchstabe &amp;#039;&amp;#039;V&amp;#039;&amp;#039; im Deutschen und Amerikanischen [[Fingeralphabet]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Girls giving peace sign, Tokyo.jpg|hochkant|mini|Junge Japanerinnen posieren mit V-Zeichen, Tokyo (2006)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Uwot.jpg|mini|hochkant|Beleidigende Form des V-Zeichens, Handballen zum Ausführenden]]&lt;br /&gt;
Die Geste hat international sehr unterschiedliche Bedeutungen. In Deutschland und den meisten [[Westliche Welt|westlichen Ländern]] wird sie oft als Zeichen für den Sieg verstanden. Dem entspricht die Deutung, dass das von Zeige- und Mittelfinger geformte „V“ für das englische &amp;#039;&amp;#039;victory&amp;#039;&amp;#039; stehe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere, ebenfalls übliche Bedeutungen sind die Zahl &amp;#039;&amp;#039;2&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Hasenohren&amp;#039;&amp;#039; (spaßeshalber auf Fotos hinter dem Kopf nebenstehender Personen gezeigt, um diese zu ärgern). Auch wird es als [[Friedenszeichen]] verstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Handfläche oder, bei Haltung der Hand seitlich vom Körper, die Kleinfingerseite zum Ausführenden zeigt, bzw. mit dem Handrücken vom Ausführenden weg, hat sie in Großbritannien, Irland, Australien, Neuseeland und Südafrika aber eine schwer beleidigende Bedeutung, etwa vergleichbar mit dem [[Stinkefinger]].&amp;lt;ref&amp;gt;Eric Patridge, Tom Dalzell, Terry Victor. (2008) &amp;#039;&amp;#039;[http://books.google.com/books?id=7UIjVGcSe8MC&amp;amp;pg=PA683#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false The Concise New Partridge Dictionary of Slang and Unconventional English]&amp;#039;&amp;#039;, Routledge, S. 683, ISBN 0-203-96211-7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der beleidigenden Form müssen Zeige- und Mittelfinger auch nicht ganz ausgestreckt sein, sondern werden oft auch leicht gekrümmt gezeigt. Die „V“-Form muss hierbei nicht so ausgeprägt sein, man kann die beiden Finger auch zusammen lassen. Nach dem Folklore-Wörterbuch von Jacqueline Simpson und Steve Roud vom Jahr 2000 war das V-Zeichen (mit dem Handrücken zum Gegenüber) für die meiste Zeit des 20. Jahrhunderts die typische britische Beleidigungsgeste, büßte aber in den letzten Jahren an Beleidigungsfähigkeit ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;simpson&amp;quot;&amp;gt;Jacqueline Simpson, Steve Roud; A Dictionary of English Folklore, Oxford UP 2000, &amp;#039;&amp;#039;V-sign&amp;#039;&amp;#039;, S. 376. &amp;#039;&amp;#039;The quintessential British offensive gesture for most of the 20th century&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem würden die meisten Briten bei Handzeichen für die Zahl Zwei immer noch so vorsichtig sein, die Handinnenfläche zum Betrachter zu zeigen. Simpson und Roud halten weiterhin die Herkunft aus dem [[Hahnrei|Gehörnten]]-Symbol für möglich, obwohl das bei Weitem nicht die aggressive Kraft des V-Symbols habe und traditionell mit kleinem Finger und Zeigefinger ausgeführt würde. Das amerikanische Pendant (einzelner Mittelfinger) ist den Briten erst seit den 1960er Jahren aus den Medien bekannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;simpson&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ostasiatischen Ländern wie [[Japan]], [[Südkorea]] und [[Republik China (Taiwan)]] wird die Geste auch sehr oft auf Fotos oder Filmaufnahmen gemacht. Hierbei ist die Bedeutung in etwa &amp;#039;&amp;#039;glücklich&amp;#039;&amp;#039;, soll also einfach nur ein Lächeln unterstreichen. Die historischen Konnotationen aus [[Zweiter Weltkrieg|Zweitem Weltkrieg]] und [[Kalter Krieg|Kaltem Krieg]] sowie die beleidigende Abwandlung mit einer umgedrehten Hand sind zumeist unbekannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;OAI&amp;quot;&amp;gt;Vgl. Beitrag des [http://www.oai.de/index.php/de/publikationen/ostasienlexikon/589.html Ostasieninstituts der Hochschule Ludwigshafen] zur asiatischen Variante der V-Geste. Abgerufen am 11. Februar 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem rechten Zeigefinger an die rechte Schläfe gehalten ist sie der formale Gruß der Wölflinge, der jüngsten Altersgruppe (etwa 7–11 Jahre) der [[Pfadfinder]]. Dabei symbolisieren die ausgestreckten Finger Wolfsohren und der Daumen vor dem Kleinen und dem Ringfinger das Motto: Der Starke schützt die Schwachen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.pfadfinder-werden.de/pfadfindergruss/ Der Pfadfindergruß – nicht einfach nur ein Hallo] pfadfinder-werden.de, 19. Juni 2019, abgerufen am 20. April 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Eine populäre Legende führt das Zeichen auf englische Bogenschützen im Hundertjährigen Krieg zurück, doch gibt es dafür keinen Beleg. Danach war das eine trotzige Geste der englischen Bogenschützen, dass sie die Zeige- und Mittelfinger zur Handhabung des Bogens noch hatten. Die Franzosen schnitten gefangenen Bogenschützen nach der Chronik von [[Jean de Wavrin]] Finger der rechten Hand ab, aber drei und nicht zwei, um sicherzugehen, dass sie nicht weiter den Bogen führten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://bshistorian.wordpress.com/2007/07/02/two-fingers-up-to-english-history/ BS Historian], 2. Juli 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Jacqueline Simpson, Steve Roud, A Dictionary of English Folklore, Oxford UP 2000, S. 376. &amp;#039;&amp;#039;There is not a shred of evidence to support this unlikely origin&amp;#039;&amp;#039;. Sie fügen aber hinzu, dass diese Erklärung bereits im Begriff ist ebenfalls zur Folklore zu werden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste belegte Dokumentation des beleidigenden V-Zeichens findet sich 1901 in Großbritannien, als Arbeiter vor &amp;#039;&amp;#039;Parkgate ironworks&amp;#039;&amp;#039; in Rotherham die Geste verwenden (auf Film festgehalten), um deutlich zu machen, dass sie nicht gefilmt werden möchten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;autogenerated1&amp;quot;&amp;gt;Vgl. {{Webarchiv | url=http://www.icons.org.uk/theicons/collection/the-v-sign/biography/v-for-get-stuffed | wayback=20081018230141 | text=The V sign}}, Beitrag auf der Website {{Webarchiv | url=http://www.icons.org.uk/about-us | wayback=20070623145709 | text=ICONS. A portrait of England}}. Abgerufen am 11. Februar 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die große Popularität des (positiven) Victory-Zeichens im Zweiten Weltkrieg hat ihren Ursprung wohl in Belgien: In einer Radioansprache am 14. Januar 1941 in der BBC rief der ehemalige belgische Justizminister [[Victor de Laveleye]] seine Landsleute auf, das &amp;#039;&amp;#039;V&amp;#039;&amp;#039; zu verbreiten&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite news |url=http://www.bbc.co.uk/historyofthebbc/research/general/overseas |title=The BBC at War – Overseas programming |work=bbc.co.uk |access-date=2015-12-07 |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Denn neben dem bereits erwähnten Bezug zum englischen Wort &amp;#039;&amp;#039;victory&amp;#039;&amp;#039; ist es ebenso der Anfangsbuchstabe des französischen Wortes &amp;#039;&amp;#039;Victoire&amp;#039;&amp;#039; und des niederländischen Wortes &amp;#039;&amp;#039;Vrijheid&amp;#039;&amp;#039;. Die BBC unterstützte die Verbreitung in Europa durch ihre „V for Victory“-Kampagne&amp;lt;ref name=&amp;quot;BBC News&amp;quot;&amp;gt;{{cite news |url=http://news.bbc.co.uk/2/shared/spl/hi/newswatch/history/noflash/html/1940s.stm |title=Newswatch 1940s |work=news.bbc.co.uk |access-date=2013-02-11 |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, in der der [[Morsecode]] für „V“ (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;•••–&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) als Jingle verwendet wurde. Der Morsecode für „V“ entspricht des Weiteren dem Kopfmotiv von Beethovens [[5. Sinfonie (Beethoven)|5. Sinfonie]] („Ta Ta Ta Taaa“), welches die BBC mit einer gewissen Ironie (Beethoven war Deutscher, und das Motiv war das „Schicksalsmotiv“) als Erkennungszeichen ihres Programmes auch in besetzte Länder ausstrahlte. Schnell verbreitete sich der Gebrauch der Geste in ganz Europa&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web |url=http://h2g2.com/dna/h2g2/A11047132 |title=The V sign at BBC’s H2G2 website |date=1990-11-01 |publisher=BBC.co.uk |access-date=2013-02-11 |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Im gleichen Jahr griff auch Winston Churchill die „V for Victory“-Kampagne auf und gebrauchte das V-Zeichen fortan bei öffentlichen Auftritten, nachdem er anfänglich versehentlich die beleidigende Form mit der Handfläche nach innen verwendete.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.thisdayinquotes.com/2011/01/origin-of-v-for-victory.html This Day in Quotes]. Abgerufen am 11. Februar 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Churchill V sign HU 55521.jpg|mini|hochkant|[[Winston Churchill]] grüßt mit dem Victory-Zeichen, [[Downing Street]], 5. Juni 1943]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ins Exil geflohene Illustrator [[Walter Trier]] erstellte eine humorvolle Bilderserie, in der Hitler in seinem Alltag überall auf Gegenstände trifft, die mit einem „V“ beschriftet sind oder deren Formen an dieses Zeichen erinnern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Online={{Webarchiv | url=https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rezension-von-walter-triers-als-bilderbuch-wiederaufgelegten-v-for-victory-19968299.html | archive-is=20241009145554 | text=&amp;quot;faz.net&amp;quot;}}|Autor=[[Andreas Platthaus]]|Titel=Literatur und Sachbuch: Es geht dem Diktator nicht nur um die Wurst, sondern an den Kragen|TitelErg=Antifaschistischer Witz über einen Antisemiten: Walter Triers „V for Victory“ entstand im Zweiten Weltkrieg, hat aber jetzt aufs Neue seine Stunde.|Seiten=12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Deutschen setzten das „V“-Symbol ein, wie 1941 am [[Stortinget]] im besetzten [[Norwegen]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Nazi-occupied Parliament of Norway 1941.jpg|mini|1941 brachten deutsche Besatzungstruppen am norwegischen Parlamentsgebäude [[Stortinget]] in Oslo ein „V“-Zeichen an, darunter stand auf einem Banner der Spruch „Deutschland siegt an allen Fronten“.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1941 beanspruchte der britische Okkultist [[Aleister Crowley]] die gezielte Einführung des V-Zeichens als Gegensymbol zum deutschen Hakenkreuz für sich: Er verwies darauf, dass seine 1913 erschienene Publikation &amp;#039;&amp;#039;Magick&amp;#039;&amp;#039; beide Symbole auf einer Bildtafel zeige.&amp;lt;ref&amp;gt;Kaczynski, Richard. &amp;#039;&amp;#039;Perdurabo: The Life of Aleister Crowley&amp;#039;&amp;#039;. North Atlantic Books, 2010, S. 511.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg fand sich die Geste unter anderem als markante Geste des U.S. Präsidenten [[Richard Nixon]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://globalization.qwriting.qc.cuny.edu/2011/03/08/the-creolization-of-the-v-sign/ |titel=The Creolization of the “V Sign” |datum=2011-03-08 |abruf=2015-12-07 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Ringo Starr (2007).jpg|thumb|[[Ringo Starr]] mit typischer Geste (2007)]]&lt;br /&gt;
Auch bei Protesten gegen den [[Vietnamkrieg|Vietnam-]] und andere Kriege sowie in Kreisen der so genannten [[Gegenkultur]] wurde das V-Zeichen zu einer gängigen Geste bei Begrüßungen, Kundgebungen und auf Fotos. Die von [[Hippie]]s verwendete Kombination der Geste mit dem Ausspruch &amp;#039;&amp;#039;peace&amp;#039;&amp;#039; ({{enS|peace}} ‚Frieden‘ oder ‚Friede‘) bzw. &amp;#039;&amp;#039;love and peace&amp;#039;&amp;#039; (engl. für ‚Liebe und Friede‘) sowie der Gebrauch auf Anti-Kriegs-Demonstrationen betonten die friedensbefürwortende Bedeutung des V-Zeichens.&amp;lt;ref name=&amp;quot;icons-asian-peace&amp;quot;&amp;gt;Vgl. {{Webarchiv | url=http://www.icons.org.uk/theicons/collection/the-v-sign/a-harvey-smith-to-you/the-asian-v-sign-in-progress | wayback=20080621122852 | text=The Japanese Version (the Sign of Peace)}} Beitrag auf der Website {{Webarchiv | url=http://www.icons.org.uk/about-us | wayback=20070623145709 | text=ICONS. A portrait of England}}. Abgerufen am 11. Februar 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Aufkommen des V-Zeichens in der japanischen [[Popkultur]] Anfang der 1970er Jahre gibt es verschiedene Erklärungen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;OAI&amp;quot; /&amp;gt; Diese weitestgehend entpolitisierte Variante der Victory-Geste verbreitete sich im ostasiatischen Raum und findet sich vor allem in [[Japan]], [[Südkorea]], der [[Republik China (Taiwan)]] und [[Hongkong]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;icons-asian-peace&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Kroatienkrieg|Kroatien-]] und [[Bosnienkrieg]]e von 1991 bis 1995 wurde das V-Zeichen oft von kroatischen Soldaten, aber auch Zivilisten verwendet, und die Geste besetzte für die [[Kroaten]] gleich zwei Bedeutungsebenen. Zum einen die des Friedenszeichens und der friedlichen Einforderung der Unabhängigkeit von [[Sozialistische Föderative Republik Jugoslawien|Jugoslawien]] und der Darstellung [[Kroatien]]s als „Opfernation“, die aufgrund dessen gezwungen ist, einen Verteidigungskrieg gegen die [[Serben]] zu führen. Zum anderen die des Siegeszeichens und der Darstellung Kroatiens als „Siegernation“, die den Feind zurückschlagen wird, und die von Serben besetzten Gebiete (vgl. [[Republik Serbische Krajina]]) siegreich zurückerobert hat. In zahlreichen bildlichen Kombinationen war es aufgrund des Anfangsbuchstabens zudem mit dem kroatischen Erinnerungsort [[Vukovar]] und der [[Schlacht um Vukovar|Schlacht um diese Stadt 1991]] verbunden. Vielfach verwendetes Siegessymbol war das V-Zeichen letztlich in und nach der [[Operation Oluja|Operation Sturm]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Klaudija Sabo |Titel=Ikonen der Nationen : Heldendarstellungen im post-sozialistischen Kroatien und Serbien |Verlag=De Gruyter Oldenbourg |Ort=Berlin |Datum=2017 |ISBN=978-3-11-051848-1 |Kapitel=4.1.1 Medienikonen: Der Soldat und das V-Zeichen u. 4.1.2 Das V-Zeichen als Marker nationaler Narrative |Seiten=149–161 |Online=[https://www.degruyter.com/downloadpdf/book/9783110520965/10.1515/9783110520965-004.pdf Online] |Sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Klaudija Sabo |Titel=»Helden sterben nicht« : Darstellungen kroatischer Soldaten als symbolische Marker des Nationalen |Hrsg=Irene Götz, Klaus Roth, Marketa Spiritova |Sammelwerk=Neuer Nationalismus im östlichen Europa : Kulturwissenschaftliche Perspektiven |Reihe=Ethnografische Perspektiven auf das östliche Europa |BandReihe=3 |Seiten=39–55 |Online=[https://www.transcript-open.de/pdf_chapter/bis%203999/9783839439623/9783839439623-003.pdf Online] |Sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Bedeutungsvariante entstand in England 1997 durch die [[Spice Girls]] als Symbol für &amp;#039;&amp;#039;Girl Power&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;simpson&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unicode ==&lt;br /&gt;
[[Unicode]] definiert das Victory-Zeichen mit U+270C (&amp;lt;big style=&amp;quot;font-size:200%&amp;quot;&amp;gt;✌&amp;lt;/big&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|V-sign|Victory-Zeichen}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Victory-Zeichen}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.oai.de/de/publikationen/oai-blog/42-kaleidoskop/589-die-neue-vokabel-peace-zeichen.html | wayback=20160304070308 | text=Peace-Zeichen in Ostasien}}. Ostasieninstitut Ludwigshafen&lt;br /&gt;
* [https://www.spiegel.de/geschichte/winston-churchill-und-sein-v-wie-victory-die-geschichte-einer-geste-a-5111bdc1-325b-420d-95c0-168cc688897a &amp;#039;&amp;#039;Churchills Zeichensprache: V wie Victory – zwei Finger gegen Hitler.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;spiegel.de.&amp;#039;&amp;#039; 19. Juli 2021&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Handgeste]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Pemu</name></author>
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