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	<title>Victorbur - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Mutti245 am 20. Dezember 2025 um 13:37 Uhr</title>
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		<updated>2025-12-20T13:37:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil                       = Victorbur&lt;br /&gt;
| Alternativname                 =&lt;br /&gt;
| Gemeindeart                    =&lt;br /&gt;
| Gemeindename                   = Südbrookmerland&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename =&lt;br /&gt;
| Ortswappen                     = Führt kein Wappen.svg&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung        = Der Ortsteil führt kein eigenes Wappen&lt;br /&gt;
| Breitengrad                    = 53/29/26/N&lt;br /&gt;
| Längengrad                     = 07/21/27/E&lt;br /&gt;
| Bundesland                     = DE-NI&lt;br /&gt;
| Höhe                           = 2 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-bis                       =&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug                     = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                         =&lt;br /&gt;
| Einwohner                      = 4140&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2024-07-01&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.suedbrookmerland.de/gemeinde/ueber-die-gemeinde Gemeinde Südbrookmerland], Stand: 1. Juli 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum            = 1972-07-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach              =&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1                  = 26624&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2                  =&lt;br /&gt;
| Vorwahl1                       = 04942&lt;br /&gt;
| Vorwahl2                       =&lt;br /&gt;
| Lagekarte                      = Ortsteilesbl.png&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung         = Lagekarte der Gemeinde Südbrookmerland&lt;br /&gt;
| Poskarte                       =&lt;br /&gt;
| Bild                           = Victorbur1.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung              = Kirche St. Victor&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Victorbur&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Ostfriesisches Platt|Plattdeutsch]]: &amp;#039;&amp;#039;Vitterbuur&amp;#039;&amp;#039;) ist seit der [[Gebietsreform in Niedersachsen|Gemeindegebietsreform]] vom 1.&amp;amp;nbsp;Juli 1972 ein Ortsteil und der Verwaltungssitz der Gemeinde [[Südbrookmerland]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Herausgeber = Statistisches Bundesamt | Titel = Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982 | Jahr = 1983 | Verlag = W. Kohlhammer GmbH | Ort = Stuttgart/Mainz | ISBN = 3-17-003263-1 | Seiten = 260}}&amp;lt;/ref&amp;gt; im [[Landkreis Aurich]] in [[Ostfriesland]]. Er besteht aus den Dörfern Süd-Victorbur, [[Ost-Victorbur]] und West-Victorbur sowie dem östlichen Teil von Victorbur-Upende. Der Ortsteil hat etwa 4000&amp;amp;nbsp;Einwohner und ist damit nach [[Moordorf (Ostfriesland)|Moordorf]] mit rund 6500&amp;amp;nbsp;Einwohnern der bevölkerungsreichste der Gemeinde. Ortsvorsteher ist Thomas Erdwiens (FWG).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.suedbrookmerland.de/index.php?id=42 Gemeinde Südbrookmerland: &amp;#039;&amp;#039;Ortsvorsteher&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 15. Dezember 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Gebiet ==&lt;br /&gt;
Victorbur war ursprünglich eine Reihensiedlung, die durch die Ausweisung neuer Baugebiete inzwischen stark zersiedelt ist. Das Dorf liegt etwa sieben&amp;amp;nbsp;Kilometer nordwestlich der Kreisstadt [[Aurich]]. Insgesamt bedeckt die Gemarkung eine Fläche von 12,11&amp;amp;nbsp;Quadratkilometern, die sich auf Erhebungen zwischen etwa einem&amp;amp;nbsp;Meter über Normalnull im Westen und 2,8&amp;amp;nbsp;Metern im Osten befinden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ochr&amp;quot;&amp;gt;Jürgen Hoogstraat, Ortschronisten der Ostfriesischen Landschaft: [https://www.ostfriesischelandschaft.de/fileadmin/user_upload/BIBLIOTHEK/HOO/HOO_Victorbur.pdf &amp;#039;&amp;#039;Victorbur, Gemeinde Südbrookmerland, Landkreis Aurich&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 582&amp;amp;nbsp;kB), abgerufen am 22. April 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Victorbur ist eine Siedlung, die nach dem &amp;#039;&amp;#039;[[Aufstreckrecht]]&amp;#039;&amp;#039; ([[Ostfriesisches Platt]]: &amp;#039;&amp;#039;Upstreekrecht&amp;#039;&amp;#039;) entstand. Möglicherweise waren die ersten Siedler ehemalige Bewohner von Küstengebieten, aus denen sie nach Sturmfluten ins Landesinnere auswichen. Dort legten sie zunächst Wege durch das Moor an. Anschließend begannen sie von Grundstücken rechts und links des Weges mit der Erschließung des Gebietes. Ein Siedler konnte in der Breite seines Grundstücks das Moor bearbeiten, nutzen, abgraben, bis er auf die Parzelle eines anderen Bauern, einen Weg, ein Gewässer oder eine ähnliche Grenze stieß. An der Stelle der heutigen Kirche entstanden wohl im 11. und 12. Jahrhundert zwei Vorgängerbauten aus Holz. Bis 1250 errichteten die Bewohner der Ortschaften Theene, Uthwerdum und&lt;br /&gt;
Victorbur die heute noch erhaltene Backsteinkirche und weihten diese Victor von Xanten, dem Schutzpatron des Ortes. In den Brookmer Willküren (1271) wird der Ort &amp;#039;&amp;#039;Victoris hove&amp;#039;&amp;#039; genannt. Der Kirchenbezirk gehörte zu den vier befriedeten Rechtsräumen des [[Geschichte des Brookmerlandes|Brokmer]]- und Auricherlandes, innerhalb deren jede Übeltat mit einer dreifach hohen Buße belegt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung des Ortsnamens ==&lt;br /&gt;
Erstmals wird das Dorf im Jahre 1251 als &amp;#039;&amp;#039;St. Victoris-Hofe&amp;#039;&amp;#039; genannt. Die Bezeichnung geht zurück auf die dem heiligen Victor von Xanten geweihte Kirche. Das später hinzugefügte &amp;#039;&amp;#039;-bur&amp;#039;&amp;#039; steht für eine Bauerschaft. Der Ortsname steht damit für &amp;#039;&amp;#039;die Bauerschaft, die sich der Verehrung des Heiligen Victor verschrieben hat&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ochr&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Der Ort verdankt der Kirche, die dem heiligen Victor geweiht ist, ihren Namen. Die &amp;#039;&amp;#039;[[St.-Victor-Kirche (Victorbur)|St.-Victor-Kirche]]&amp;#039;&amp;#039; befindet sich im Westen von Victorbur auf einer [[Warft]]. Der mit 57 Metern recht lange, 11 Meter breite, einschiffige [[Backstein]]bau ist eine chorlose [[Apsidensaal]]kirche. Sie wurde erkennbar in mehreren Bauabschnitten ab 1220 bis 1240 errichtet. Sehenswert ist der Altar von 1684 und die Kanzel von 1697, die der Meister der Holzschneidekunst [[Hinrich Cröpelin]] aus [[Esens]] schuf. Auch der [[Orgel]]prospekt wurde in Esens geschaffen. Er wurde am Anfang des 19. Jahrhunderts vom Orgelbaumeister [[Johann Gottfried Rohlfs]] gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Victorbur verfügt über ein rund um die 1980er Jahre entstandenes Ortszentrum mit Marktplatz, Geschäften, Banken, [[Freiwillige Feuerwehr|Freiwilliger Feuerwehr]] und Rathaus. Unweit davon liegt die Grundschule Victorbur. Als Besonderheit gehörten zu dieser Schule bis in die 2010er Jahre noch die drei Klassenräume in der ehemaligen Schule Ost-Victorbur. Bis zuletzt haben Lehrer und Kinder die dortige [[Torf#Brennstoff|Torfheizung]] selbst bedient. Ein weiteres Einkaufs- und Industriegebiet hat sich seit den 2010er Jahren an der Straße &amp;#039;&amp;#039;Handelsring&amp;#039;&amp;#039; gebildet.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.facebook.com/gemeinde.suedbrookmerland/posts/822945671425196&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Victorbur liegt nahe der [[Bahnstrecke Abelitz–Aurich]], auf welcher seit April 2008 wieder Güterverkehr stattfindet. Eine Reaktivierung für den [[Schienenpersonennahverkehr]] ist im Gespräch, ebenso eine Verlängerung dieser Bahnstrecke bis nach [[Jever]], um einen Anschluss an die [[Ostfriesische Küstenbahn]] (RB 59), zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2015 gab Enercon bekannt, dass das Unternehmen die Verbreiterung der Strecke für den Transport seiner Produkte nicht mehr benötige. Damit wurde auch die Reaktivierung des Personenverkehrs auf der Strecke Aurich-Emden gestoppt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.oz-online.de/-news/artikel/144389/Enercon-stoppt-Bahnausbau|titel=Enercon stoppt Bahnausbau|zugriff=2017-08-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Bohrschlammgrube]] Victorbur wurde nach dem Ortsteil benannt, obwohl sie sich in der Nachbargemeinde [[Großheide]] unmittelbar an der Grenze dorthin befindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lbeg.niedersachsen.de/aktuelles/pressemitteilungen/ehemalige-bohrschlammgrube-victorbur-im-landkreis-aurich-lbeg-will-zugige-sanierung-ermoglichen-199382.html |titel=Ehemalige Bohrschlammgrube Victorbur im Landkreis Aurich: LBEG will zügige Sanierung ermöglichen {{!}} Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie |abruf=2023-01-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.ostfriesischelandschaft.de/fileadmin/user_upload/BIBLIOTHEK/HOO/HOO_Victorbur.pdf Beschreibung von Victorbur] in der [[Historische Ortsdatenbank für Ostfriesland|Historischen Ortsdatenbank]] der [[Ostfriesische Landschaft|Ostfriesischen Landschaft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Südbrookmerland}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4450183-3|VIAF=249383119}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Aurich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Südbrookmerland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Aurich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1251]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1972]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mutti245</name></author>
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