<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Victor_von_Stedingk</id>
	<title>Victor von Stedingk - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Victor_von_Stedingk"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Victor_von_Stedingk&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-03T09:49:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Victor_von_Stedingk&amp;diff=2779370&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rießler: Link, Name</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Victor_von_Stedingk&amp;diff=2779370&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-28T14:03:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link, Name&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Victor von Stedingk-1847.jpg|mini|Victor von Stedingk]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Victor von Stedingk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. November]] [[1751]] in [[Murchin|Lentschow]]; † [[30. November]] [[1823]] in [[Stockholm]]; vollständiger Name &amp;#039;&amp;#039;Victor Karl Ernst Berend Heinrich von Stedingk&amp;#039;&amp;#039;) war ein schwedischer Admiral der [[Schärenflotte]] (Armeeflotte).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Victor von Stedingk war ein Sohn von Christoph Adam von Steding (1715–1792), Major in preußischen Diensten und Lehnsbesitzer auf Lentschow in [[Schwedisch-Pommern]], und der Christina Charlotte von Schwerin, einer Tochter des preußischen Generalfeldmarschalls [[Kurt Christoph von Schwerin]]. Sein älterer Bruder [[Curt von Stedingk]] wurde schwedischer Feldmarschall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Victor von Stedingk trat 1762 in das Hamiltonsche Regiment in [[Stralsund]] ein. Ab dem folgenden Jahr studierte er an der [[Universität Uppsala]] und ab 1765 besuchte die [[Kadettenanstalt|Kadettenschule]] der Admiralität in [[Karlskrona]]. 1768 absolvierte er das Seeoffiziersexamen und im Jahr danach wurde er zum Leutnant befördert. Er fuhr zunächst auf Frachtschiffen der schwedischen Krone, was wegen seiner beschränkten finanziellen Mittel für ihn von Vorteil war, da er so kostenlos zu Unterkunft und Verpflegung kam. Zu dieser Zeit war es bei jungen Offizieren üblich, in ausländischen Diensten praktische Erfahrungen zu sammeln. Auf sein Gesuch erhielt er 1770 die Erlaubnis, ins Ausland zu gehen und diente darauf auf genuesischen und preußischen Schiffen sowie in der spanischen Kriegsflotte. Erste Seekriegserfahrungen sammelte er bei einem Zusammentreffen mit mehreren [[Mauren|maurischen]] [[Schebecke]]n. 1774 wurde er Hauptmann und 1777 Major in der schwedischen Kriegsflotte. Im selben Jahr wurde er als Artilleriemajor zur Schärenflotte versetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um weitere Kampferfahrungen zu gewinnen, wurde er wie sein Bruder 1778 freigestellt, um in französischen Diensten am [[Amerikanischer Unabhängigkeitskrieg|Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg]] teilzunehmen. 1779 wurde er zum [[Kapitänleutnant|Lieutenant de Vaisseau]] befördert. Auf dem 77-Kanonen-Schiff &amp;#039;&amp;#039;Diadéme&amp;#039;&amp;#039; nahm er in einem Geschwader unter [[Charles Henri d’Estaing]] an der Eroberung der Inseln [[Grenada]] und [[St. Martin (Insel)|St. Martin]] teil. Obwohl er sehr unter [[Gicht]] litt, so dass er sich zeitweise nur mit [[Gehhilfe|Krücke]] fortbewegen konnte, wurde sein Einsatz bei den Seekämpfen lobend erwähnt. 1783 kehrte er mit einer [[Gratifikation]] von 2400 [[Livre]]s nach Schweden zurück. Wie anderen schwedischen Offizieren, die am Unabhängigkeitskrieg teilgenommen hatten, wurden ihm der französische [[Militärverdienstorden (Frankreich)|Militärverdienstordens]] und der schwedische [[Schwertorden]] verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1784 wurde er zum Oberstleutnant befördert und zum Oberadjutanten in der Schärenflotte ernannt. Als Kommandant der Fregatten &amp;#039;&amp;#039;Sprengtporten&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;af Trolle&amp;#039;&amp;#039; nahm er im [[Russisch-Schwedischer Krieg (1788–1790)|Russisch-Schwedischen Krieg]] an der Seeschlacht bei [[Hogland]] am 17. Juli 1788 teil. Im August desselben Jahres wurde er mit einem Schiff ins [[Schärenmeer]] entsandt, brachte Kanonen für die Verstärkung der Schanzen nach [[Turku|Åbo]] und war bis zur [[Halbinsel Porkkala]] im Einsatz. Anfang 1790 beaufsichtigte er den Bau von mit Kanonen bestückten [[Sloop]]s auf mehreren Werften in [[Norrland]]. Im Mai desselben Jahres traf er mit zwei Sloops und der mit 36 Kanonen bestückten &amp;#039;&amp;#039;Styrbjörn&amp;#039;&amp;#039;, einer [[Hemmema]] genannten Kombination aus [[Galeere]] und Segel[[fregatte]], in Finnland ein. Im Björkösund vereinigte er sich am 3. Juni mit der unter dem Befehl des Königs [[Gustav III. (Schweden)|Gustav&amp;amp;nbsp;III.]] stehenden Schärenflotte, deren Vorhut er während der Offensive der russischen Flotte am 3. Juli kommandierte. Bei diesem als [[Spießrutenlauf von Wiborg]] bezeichneten Ausbruch aus der [[Wiborger Bucht]] erlangte er große Berühmtheit. In der zweiten Schärenschlacht am Svensksund am 9. Juli 1790 befehligte er mit großem Geschick die mittlere Gefechtslinie, die aus mehreren größeren Schiffen und den meisten Galeeren bestand, und trug damit zum Sieg der Schweden bei. Als Anerkennung erhielt er von Gustav&amp;amp;nbsp;III. einen Ehrendegen. Er wurde in weiten Kreisen populär und von [[Carl Michael Bellman]] in einem Gedicht gefeiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1790 wurde er zum Oberst der Armee befördert und im selben Jahr zum [[Feldzeugmeister|Zeugmeister]] in Åbo ernannt. 1793 wurde er Generaladjutant des Königs und bald darauf Konteradmiral der Blauen Flagge und Chef des Åboer Geschwaders der Schärenflotte sowie Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;Rikets allmänna ärendens beredning&amp;#039;&amp;#039;. 1802 wurde er zum Vizeadmiral befördert und im folgenden Jahr zum Chef des Göteborger Geschwaders und zum Mitglied der Marineverwaltung ernannt. Das Großkreuz des Schwertordens wurde ihm 1805 verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Gottschalk: &amp;#039;&amp;#039;Almanach der Ritter-Orden. Zweite Abtheilung. Die Ritterorden ausser den deutschen.&amp;#039;&amp;#039; Goeschen, Leipzig 1818, S. 21 ([http://books.google.de/books?id=yaTLKw41ZqEC&amp;amp;pg=RA1-PA21 Google Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Russisch-Schwedischer Krieg (1808–1809)|Russisch-Schwedischen Krieges (1808–1809)]] kommandierte er die Schärenflotte an der Süd- und Westküste Schwedens. Nach der Absetzung [[Gustav IV. Adolf (Schweden)|Gustav&amp;amp;nbsp;IV. Adolf]] 1809 wurde er zum Generaladjutanten für die Flotte ernannt und zum Admiral befördert. 1811 wurde er in den schwedischen Adelsstand naturalisiert und in den [[Freiherr]]nstand erhoben. Im selben Jahr wurde er zum Chef der Marineverwaltung und des Flottenkonstruktionskorps ernannt. 1813 wurde er Chef der gesamten Schärenflotte und speziell des Stockholmer Geschwaders. Zuletzt wurde er 1818 zum [[Generaladmiral]] ernannt. Einer immer häufiger von Militärs und Politikern geforderten Vereinigung von Kriegs- und Schärenflotte unter einem gemeinsamen Kommando stand er ablehnend gegenüber. Diese wurde erst im Jahr nach seinem Tod durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stedingk wohnte 1784 bis 1787 und von 1811 bis zu seinem Tod in der &amp;#039;&amp;#039;Långa Raden&amp;#039;&amp;#039; auf [[Skeppsholmen]]. Er wurde auf dem Galärvarvskyrkogården (&amp;#039;&amp;#039;Galeerenwerftfriedhof&amp;#039;&amp;#039;) in Stockholm beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Victor von Stedingk heiratete 1794 Lovisa Löf (* 1764; † 13. September 1832), die Tochter des Hofbediensteten Johan Gottfrid Löf. Mit ihr hatte er zwei Söhne und drei Töchter, von denen ein Sohn und zwei Töchter das Erwachsenenalter erreichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Gabriel Anrep]]: &amp;#039;&amp;#039;Svenska Adelns Ättar-Taflor.&amp;#039;&amp;#039; 4. Teil, Norstedt &amp;amp; Söner, Stockholm 1864, S. 135 ([http://books.google.de/books?id=tY5AAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA135 Google Books]).&lt;br /&gt;
* {{SvensktBioHandlexikon |Lemma= |Band=2 |Seite=516}}&lt;br /&gt;
* {{NordFamilje |Lemma=Stedingk, Viktor Karl Ernst Berend Henrik von |Auflage=2 |Band=26 |Spalte=1140 |SpalteBis=1141}}&lt;br /&gt;
* Hans Norman: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.nad.riksarkivet.se/sbl/Presentation.aspx?id=20044 Victor C E B H Stedingk, von (v Steding)].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Svenskt biografiskt lexikon]].&amp;#039;&amp;#039; Band 33 (2007–2011), S. 184 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1088794599|VIAF=712145858181323022420}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Stedingk, Victor von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Schwertordens (Großkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Admiral (Schweden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freiherr (Schweden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwede]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1751]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1823]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Stedingk, Victor von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Stedingk, Victor Karl Ernst Berend Heinrich von&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=schwedischer Admiral&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. November 1751&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Murchin|Lentschow]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. November 1823&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Stockholm]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rießler</name></author>
	</entry>
</feed>