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	<title>Victor Stern - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Victor_Stern&amp;diff=1458922&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hubert Kororo: bild</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;bild&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Stern Viktor, Poslanecká sněmovna v II. volebním období 1926.jpg|mini|upright=0.8|Victor Stern]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Victor Stern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. Oktober]] [[1885]] in [[Třešť|Triesch]], [[Österreich-Ungarn]]; † [[27. März]] [[1958]] in [[Potsdam-Babelsberg]]) war ein [[Kommunismus|kommunistischer]] Philosoph. Er zählte in den 1920er und 1930er Jahren zu den führenden Köpfen der [[Komunistická strana Československa|Kommunistischen Partei der Tschechoslowakei]] (KPČ). Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] lehrte er als Dekan der Philosophischen Fakultät an der [[Parteihochschule Karl Marx]] in [[Liebenwalde]] und [[Kleinmachnow]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Geboren als Sohn eines [[Rabbiner]]s besuchte Victor Stern von 1891 bis 1904 die Volksschule und das Gymnasium. Danach ging er nach [[Wien]], wo er bis 1908 studierte und das Studium mit der Promotion zum Dr. phil beendete. Schon zu Beginn seines Studiums trat Stern dabei der [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|Sozialdemokratischen Partei Österreichs]] bei. Innerhalb dieser konnte er sich vor allem für den [[Austromarxismus]] begeistern, eine Strömung, die ab 1904 unter Führung von [[Otto Bauer]] in der österreichischen Sozialdemokratie immer mehr an Einfluss gewann. Nach seinem Studium verdiente sich Stern zunächst sein Geld als Privatmittelschullehrer für Mathematik, Physik, Logik und Psychologie. Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] war Stern Kriegsteilnehmer, im Verlaufe des Krieges als Offizier. Nach Kriegsende verschlug es ihn nach Berlin, wo er 1919 in die [[Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands|USPD]] eintrat, bevor er 1920 zur [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] wechselte. Stern nahm 1920/21 an den [[Ruhraufstand|Ruhrkämpfen]] teil und wurde daraufhin wegen linker politischer Pressearbeit als Österreicher ausgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Berlin Friedrichsfelde Zentralfriedhof, Pergolenweg - Stern, Viktor.jpg|thumb|Grabstätte]]&lt;br /&gt;
Nachdem er sich noch einige Zeit illegal in Deutschland aufhielt, kehrte er nach Wien zurück und war 1921/22 Chefredakteur der Wiener Ausgabe der Zeitung „[[Die Rote Fahne]]“. Zugleich wurde er Mitglied des politischen Büros der [[KPÖ]], die er im November 1922 als Delegierter auf dem IV. Weltkongress der [[Kommunistische Internationale|Kommunistischen Internationale]] (KI) vertrat. 1923 siedelte Stern in die [[Tschechoslowakei]] über und wurde Mitglied der [[Komunistická strana Československa|KPČ]], in deren Politbüro des Zentralkomitees er 1924 gewählt wurde. Für die KPČ saß er von 1925 bis 1932 als Abgeordneter in der [[Abgeordnetenhaus (Tschechoslowakei)|tschechoslowakischen Nationalversammlung]]. In den Jahren 1925 und 1926 war er zugleich der Vertreter seiner Partei bei der Kommunistischen Internationale in Moskau, wohin er 1935 emigrierte und bis 1945 blieb. Stern wurde in dieser Zeit als Lehrer an der [[Internationale Lenin-Schule|Internationalen Lenin-Schule]] verpflichtet und arbeitete zudem als Publizist und Propagandist im Apparat der KI, u. a. als Chefredakteur ihres christlichen Rundfunksenders. Für dieses Wirken wurde er 1945 mit dem [[Orden des Roten Sterns|Orden „Roter Stern“]] geehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stern kehrte in die Tschechoslowakei zurück und war bis 1946 weiterhin in Prag und Moskau tätig. 1946 siedelte Stern in die [[Sowjetische Besatzungszone]] über und wurde von der KPČ in die [[SED]] übernommen. 1947 bot ihm die Parteiführung die Leitung der Philosophischen Fakultät und den Lehrstuhl für [[Dialektischer Materialismus|dialektischen]] und [[Historischer Materialismus|historischen Materialismus]] an der [[Parteihochschule Karl Marx]] an. Dort wurde er 1952 auf Beschluss des ZK der SED Professor. Nach längerer Krankheit wurde er 1955 pensioniert. Bis zu seinem Tod veröffentlichte er einige philosophische Schriften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Victor Sterns Urne wurde in der [[Gräberanlage Pergolenweg|Gräberanlage „Pergolenweg“]] des Berliner [[Zentralfriedhof Friedrichsfelde|Zentralfriedhofs Friedrichsfelde]] beigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Mende, Hans-Jürgen: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Berliner Grabstätten.&amp;#039;&amp;#039; Haude und Spener, Berlin 2006, ISBN 3-7759-0476-X, S. 432.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1945 [[Orden des Roten Sterns]] (Sowjetunion)&lt;br /&gt;
* 1954 [[Vaterländischer Verdienstorden]] in Silber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die Probleme der Ethik.&amp;#039;&amp;#039; Wien 1911&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Grundzüge des dialektischen und historischen Materialismus.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1947&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Stalin als Philosoph.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1949&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erkenntnistheoretische Probleme der modernen Physik.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1952&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zu einigen Fragen der marxistischen Philosophie.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1954&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]], [[Andreas Herbst]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; Karl Dietz Verlag, Berlin 2004, ISBN 3-320-02044-7, S. 763–764.&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=victor-stern|lemma=Stern, Victor|autor=Hans-Christoph Rauh|band=2|idNum=3413}}&lt;br /&gt;
* [[Tanja Stern]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Apparat und die Seele. Familiengeschichte mit verdorbenem Finale&amp;#039;&amp;#039;. Independent Publishing, 2012, ISBN 978-3-938105-18-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Stern, Viktor&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Werner Röder]], [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1: &amp;#039;&amp;#039;Politik, Wirtschaft, Öffentliches Leben&amp;#039;&amp;#039;. Saur, München 1980, S. 733&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Stern, Viktor&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Mads Ole Balling]]: &amp;#039;&amp;#039;Von Reval bis Bukarest – Statistisch-Biographisches Handbuch der Parlamentarier der deutschen Minderheiten in Ostmittel- und Südosteuropa 1919–1945&amp;#039;&amp;#039;. Kopenhagen 1991, S. 315.&lt;br /&gt;
* [[Klaus G. Saur]]: &amp;#039;&amp;#039;Stern, Viktor.&amp;#039;&amp;#039; In: Karin Peter, Gabriele Bartelt-Kircher, Anita Schröder (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zeitungen und andere Drucksachen. Die Bestände des Dortmunder Instituts für Zeitungsforschung als Quelle und Gegenstand der Forschung.&amp;#039;&amp;#039; Klartext-Verlag, Essen 2014, ISBN 978-3-8375-1015-7, S. 507.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117691062}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117691062|NDL=00526487|VIAF=294331565}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Stern, Victor}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marxistischer Philosoph]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marxistischer Theoretiker (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Parteihochschule „Karl Marx“)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter des Tschechoslowakischen Abgeordnetenhauses]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KSČ-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:USPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPÖ-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer am Ruhraufstand]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Silber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens des Roten Sterns]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tschechoslowakischer Emigrant in der Sowjetunion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tschechoslowake]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1885]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1958]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Stern, Victor&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Stern, Viktor&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Politiker (KPČ) und Philosoph&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. Oktober 1885&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Třešť|Triesch]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=27. März 1958&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Potsdam-Babelsberg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hubert Kororo</name></author>
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