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	<title>Victor Schiff - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Victor_Schiff&amp;diff=1270889&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-04-30T20:34:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Victor Schiff (1921).jpg|mini|Victor Schiff bei einer internationalen Konferenz sozialistischer Parteien in Amsterdam, April 1921]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Victor Schiff&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. Februar]] [[1895]] in [[Paris]]; † [[14. Juni]] [[1953]] in [[Rom]]) war ein deutscher [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|sozialdemokratisch]] eingestellter Journalist und Autor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben bis 1933 ==&lt;br /&gt;
Schiff war während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] Soldat in der [[Österreich-Ungarns Armee im Ersten Weltkrieg|Armee von Österreich-Ungarn]]. Im Jahr 1917 trat er in [[Berlin]] der SPD bei. Schiff war 1919 Mitglied der deutschen Delegation bei den [[Friedensvertrag von Versailles|Friedensverhandlungen in Versailles]]. Ein Jahrzehnt später, 1929, schrieb Schiff darüber das Buch &amp;#039;&amp;#039;So war es in Versailles..&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Victor Schiff: &amp;#039;&amp;#039;So war es in Versailles&amp;#039;&amp;#039;. [mit Beiträgen von [[Otto Landsberg]], [[Friedrich Stampfer]], [[Hermann Müller (Reichskanzler)|Hermann Müller]]]. J. H. W. Dietz Nachf., Berlin 1929; [https://d-nb.info/576009490/04 Inhaltsverzeichnis.] (PDF; 0,1&amp;amp;nbsp;MB) d-nb.info&amp;lt;/ref&amp;gt; Es wurde 1930 als &amp;#039;&amp;#039;The Germans at Versailles 1919&amp;#039;&amp;#039; ins Englische übersetzt und erschien in London.&amp;lt;ref&amp;gt;Victor Schiff: &amp;#039;&amp;#039;The Germans at Versailles 1919.&amp;#039;&amp;#039; Übersetzt von Geoffey Dunlop. Williams and Norgate, London 1930.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1920 und 1933 arbeitete er als außenpolitischer Redakteur für die sozialdemokratische Tageszeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Vorwärts (Deutschland)|Vorwärts]]&amp;#039;&amp;#039;. Er veröffentlichte außerdem einige politische Abhandlungen bei SPD-Parteiverlagen. Zuerst gab er 1919 eine Edition von Reden des ermordeten französischen Sozialisten [[Jean Jaurès]] heraus, die der Vorwärts-Verlag auf Deutsch und auf Französisch publizierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war einer der engsten Mitarbeiter von &amp;#039;&amp;#039;Vorwärts&amp;#039;&amp;#039;-Chefredakteur [[Friedrich Stampfer]] und hatte ausgezeichnete Kontakte ins Ausland. Er war häufig Berichterstatter bei für Deutschland wichtigen internationalen Konferenzen wie in [[Konferenz von Spa|Spa]] (1920), [[Konferenz von Genua|Genua]] (1922) und [[Verträge von Locarno|Locarno]] (1925) und beim [[Völkerbund]]. Reporter sozialistischer und sozialdemokratischer Parteizeitungen waren dort sehr selten. Schiff vertrat die Auffassung, dass sich die Arbeitsbedingungen solcher Berichterstatter dort technisch wie politisch wesentlich von der der Korrespondenten bürgerlicher Großverlage unterschied: zum einen wirtschaftlich und technisch, weil sie bei Reise- und Übermittlungsspesen, Hilfspersonal und Hilfsmitteln massiv im Nachteil gewesen seien, zum anderen politisch, weil Zugänge und Kontakte zu den Delegationen und die Berichterstattung selbst nie neutral, sondern internationalistisch-sozialistisch gefärbt und durch die Parteihaltung vorbestimmt gewesen seien.&amp;lt;ref&amp;gt;Victor Schiff: &amp;#039;&amp;#039;Sozialdemokratische Völkerbundsberichterstattung&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen des Vereins Arbeiterpresse&amp;#039;&amp;#039;, 1. Oktober 1926, 26. Jg., Nr. 258, S. 2–3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1931 sprach er sich dafür aus, bei allen Vorbehalten die Regierung von [[Heinrich Brüning]] zu unterstützen. Er hoffte so den deutschen Parlamentarismus über die [[Weltwirtschaftskrise]] hinweg zu helfen und ihn vor einer drohenden Diktatur zu retten.&amp;lt;ref&amp;gt;Eberhard Kolb: &amp;#039;&amp;#039;Die sozialdemokratische Strategie in der Ära Brüning – Strategie ohne Alternative?&amp;#039;&amp;#039; In: Ders.: &amp;#039;&amp;#039;Umbrüche deutscher Geschichte 1866/71, 1918/19, 1929/33&amp;#039;&amp;#039;. München 1993, S.&amp;amp;nbsp;307; [http://books.google.de/books?id=ug_i2dIqftkC&amp;amp;pg=PA307&amp;amp;dq=%22victor+schiff%22&amp;amp;lr=&amp;amp;as_brr=3&amp;amp;sig=e8BrlKNG8FFxAyi4NplUn9NLTHg books.google.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Exil ==&lt;br /&gt;
Nach dem Beginn der [[Zeit des Nationalsozialismus|nationalsozialistischen Herrschaft]] wurde er zweimal verhaftet. Darauf emigrierte er zunächst nach [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]] und noch 1933 nach [[Frankreich]]. In Paris war Schiff Vertrauensmann der [[Sopade]]. Seinen Lebensunterhalt verdiente er sich als Korrespondent für den &amp;#039;&amp;#039;[[The Sun|Daily Herald]]&amp;#039;&amp;#039;. Daneben arbeitete er auch für verschiedene deutsche Exilzeitungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl er bisher eher auf dem rechten Flügel der SPD stand, trat er 1935 als Befürworter eines [[Volksfront]]bündnisses mit den Kommunisten hervor. Mit [[Willi Münzenberg]] und im Hintergrund unterstützt von sowjetischen Kreisen gründete er als Reaktion auf den [[Abessinienkrieg]] außerdem die sogenannte „Weltfriedensbewegung.“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bernd-Rainer Barth]] u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Der Fall Noel Field: Schlüsselfigur der Schauprozesse in Osteuropa&amp;#039;&amp;#039;. Basisdruck-Verlag, 2005, S. 411; [http://books.google.de/books?id=awZhacgRwNQC&amp;amp;pg=PA411&amp;amp;dq=%22victor+schiff%22&amp;amp;lr=&amp;amp;as_brr=3&amp;amp;sig=5nbt05L8govmtBxCwcHGjadJYNI#PPA411,M1 books.google.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der beiden ersten Jahre des [[Spanischer Bürgerkrieg|spanischen Bürgerkriegs]] hielt sich Schiff als Korrespondent des Daily Herald in Spanien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1940 emigrierte er nach [[London]]. Dort war er ab 1942 Ausschussmitglied der Londoner SPD-Ortsgruppe. Er war in dieser Zeit Anhänger eines „sozialpatriotischen“ Flügels wie ihn auch Friedrich Stampfer vertrat. Schiff sprach sich gegen einen „Diktatfrieden“ mit ausländischer Kontrolle aus. Er war Gegner von Gebietsabtretungen und einer einseitigen Abrüstung Deutschlands nach dem Krieg. Zwischen 1943 und 1944 verließ er die sozialdemokratische Exilgruppe und schloss sich der kommunistisch dominierten „Freien deutschen Bewegung“ an. Im Jahr 1944 kehrte er wieder zur Sozialdemokratie zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schiff Grab in Rom.jpg|mini|242x242px|Grab auf dem [[Protestantischer Friedhof (Rom)|Nichtkatholischen (Protestantischen) Friedhof Rom]]]]&lt;br /&gt;
Ab 1946 arbeitete er als Korrespondent des &amp;#039;&amp;#039;Daily Herald&amp;#039;&amp;#039; in [[Rom]] und hielt enge Verbindungen zur SPD.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* (Hrsg.) &amp;#039;&amp;#039;Die Stimme aus dem Grabe: Reden von Jean Jaurès. Gesammelt und besprohen von Victor Schiff&amp;#039;&amp;#039;. Vorwärts Buchhandlung Paul Singer, Berlin 1919.&lt;br /&gt;
* (Hrsg.) &amp;#039;&amp;#039;La Voix d&amp;#039;outre-tombe. Discours de Jean Jaurès. Recueillis et commentés par Victor Schiff&amp;#039;&amp;#039;. Vorwärts Buchhandlung Paul Singer, Berlin 1919.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die notwendige Verständigung der Arbeiterklasse. Möglichkeiten und Voraussetzungen.&amp;#039;&amp;#039; J. H. W. Dietz Nachfolger, Berlin 1921.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Höfle-Tragödie, Geschichte eines Justizmordes&amp;#039;&amp;#039;. Reihe Politische Prozesse. Verlag für Sozialwissenschaft, Berlin 1925.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;So war es in Versailles...&amp;#039;&amp;#039; J. H. W. Dietz Nachfolger, Berlin 1929.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Germans at Versailles 1919&amp;#039;&amp;#039;. Übersetzt von Geoffrey Dunlop. Williams and Norgate, London 1930.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wer hat den Rhein befreit?&amp;#039;&amp;#039; J. H. W. Dietz Nachfolger, Berlin 1930.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Viktor Schiff&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Franz Osterroth]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon des Sozialismus]]. Verstorbene Persönlichkeiten&amp;#039;&amp;#039;. Band 1. J. H. W. Dietz Nachf., Hannover 1960, S. 266.&lt;br /&gt;
* Reiner Möckelmann: &amp;#039;&amp;#039;Wartesaal Ankara. Ernst Reuter – Exil und Rückkehr nach Berlin&amp;#039;&amp;#039;. Berliner Wissenschaftsverlag, 2013, ISBN 978-3-8305-3143-2, S. 220–223, S. 247–251&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schiff, Victor&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Werner Röder]], [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Politik, Wirtschaft, Öffentliches Leben&amp;#039;&amp;#039;. Saur, München 1980, S. 645.&lt;br /&gt;
* [[Klaus G. Saur]]: &amp;#039;&amp;#039;Schiff, Victor.&amp;#039;&amp;#039; In: Karin Peter, Gabriele Bartelt-Kircher, Anita Schröder (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zeitungen und andere Drucksachen. Die Bestände des Dortmunder Instituts für Zeitungsforschung als Quelle und Gegenstand der Forschung.&amp;#039;&amp;#039; Klartext-Verlag, Essen 2014, ISBN 978-3-8375-1015-7, S. 501.&lt;br /&gt;
* Ursula Langkau-Alex: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Volksfront 1932–1939: Zwischen Berlin, Paris, Prag und Moskau&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 2002; [http://books.google.de/books?id=dVYrkWme6xAC&amp;amp;pg=PA51&amp;amp;lpg=PA51&amp;amp;dq=victor+schiff&amp;amp;source=web&amp;amp;ots=e2DFnc9LTb&amp;amp;sig=2fRiGoDMmubeIb51KdR0nE_dK5w&amp;amp;hl=de#PPA5,M1 books.google.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|129441937}}&lt;br /&gt;
* [https://library.fes.de/fulltext/sozmit/einl-03.htm#P435_129172 Sozialdemokratisches Exil in Großbritannien.] fes.de&lt;br /&gt;
* [http://www.bundesarchiv.de/aktenreichskanzlei/1919-1933/0011/adr/adrsz/kap1_1/para2_89.html?highlight=true&amp;amp;search=Schiff&amp;amp;stemming=true&amp;amp;pnd=&amp;amp;start=&amp;amp;end=&amp;amp;field=all#highlightedTerm Biografie.] Bundesarchiv, Akten der Reichskanzlei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=129441937|LCCN=nb2005002205|VIAF=112916564}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schiff, Victor}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Sopade]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brite]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1895]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1953]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schiff, Victor&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Journalist und Publizist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. Februar 1895&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Paris]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. Juni 1953&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Rom]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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