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	<title>Victor Schamoni - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T09:57:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Victor_Schamoni&amp;diff=2200807&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-74952-3: /* Leben */ ab/seit-Fehler, passiv/aktiv, leichte Sprachschluderei</title>
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		<updated>2026-04-20T09:28:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; ab/seit-Fehler, passiv/aktiv, leichte Sprachschluderei&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Victor Schamoni&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. Dezember]] [[1901]] in [[Hamm]]; † [[13. April]] [[1942]] bei &amp;#039;&amp;#039;Woronow&amp;#039;&amp;#039;, [[Sowjetunion]]) war ein deutscher [[Kunsthistoriker]] und [[Cineast]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bio&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.schamoni.de/die-schamonis/victor-schamoni-sen/ |titel=Victor Schamoni sen. |werk= |hrsg=schamoni.de |archiv-url= |archiv-datum= |offline= |abruf=2021-05-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Schamoni wurde als Sohn des Bücherrevisors Adolf Wilhelm Schamoni (1867–1935) und seiner Frau Anna, geb. Veltmann (1872–1907), in Hamm geboren. Die Familie väterlicherseits stammt aus [[Geseke]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.albert-schamoni.de/lebenslauf.html |titel=Albert Schamoni - Lebenslauf |abruf=2024-02-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er hatte zwei jüngere Brüder, den katholischen Theologen [[Wilhelm Schamoni]] (1905–1991) und [[Albert Schamoni]], Maler und Lyriker, der seit 1945 an der [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Ostfront]] vermisst wurde. Schamoni heiratete 1931 in Soest [[Maria Schamoni|Maria Vormann]], die 1982 ihr Erinnerungsbuch &amp;#039;&amp;#039;Meine Schamonis&amp;#039;&amp;#039; in der Nymphenburger Verlagsanstalt veröffentlicht hat. In dem Buch beschreibt sie ihre Ehegeschichte und die Karriere ihrer Söhne Victor (1932–1975), [[Peter Schamoni|Peter]] (1934–2011), [[Thomas Schamoni|Thomas]] (1936–2014) und [[Ulrich Schamoni|Ulrich]] (1939–1998), die in den 1960er Jahren zu den Mitbegründern des [[Neuer Deutscher Film|Neuen Deutschen Films]] zählen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bio&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Schamoni versuchte sich ab Mitte der 1920er Jahre nach längeren Studienaufenthalten in Italien, Spanien und Paris in Berlin als Filmpublizist und Filmemacher zu etablieren. 1926 promovierte er an der Universität Münster &amp;#039;&amp;#039;Über die ästhetischen Möglichkeiten der Fotografie und des fotografischen Bewegungsbildes Film&amp;#039;&amp;#039;. Einen aktualisierten Teil dieser umfangreichen Arbeit veröffentlichte er 1936 unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Das Lichtspiel – Möglichkeiten des absoluten Films&amp;#039;&amp;#039;. Der Begriff „absoluter Film“ bezeichnet eine Strömung des deutschen Avantgarde-Films in den 1920er Jahren, der eng mit Filmkünstlern wie [[Viking Eggeling]], [[Hans Richter (Dadaist)|Hans Richter]], [[Walter Ruttmann]] und [[Oskar Fischinger]] verbunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1929 organisierte er im Auftrag der staatlichen Kunstbibliothek Berlin die Ausstellung „Der Gute Film“ ([[Deutscher Werkbund|Werkbundausstellung]] Film und Foto). Bereits zuvor gründete er in Berlin seine Firma Fama-Film, mit der er seine erste eigene Produktion &amp;#039;&amp;#039;Oberammergau – Das Dorf der Schauspieler des großen Passionsspieles&amp;#039;&amp;#039; realisierte sowie als Verleiher [[René Clair]]s &amp;#039;&amp;#039;Der Florentiner Hut&amp;#039;&amp;#039; in der deutschen Fassung von Walter Ruttmann herausbrachte. Erhalten sind seine Filme &amp;#039;&amp;#039;Soest – Westfalens ehrenreiche Hansastadt&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=aJadVs9TfbM &amp;#039;&amp;#039;Soest – Westfalens ehrenreiche Hansastadt&amp;#039;&amp;#039;] youtube.com.&amp;lt;/ref&amp;gt; und &amp;#039;&amp;#039;Der Dom zu Köln&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahr 1932.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.schamoni.de/die-schamonis/victor-schamoni-sen/der-dom-zu-koeln/ &amp;#039;&amp;#039;Der Dom zu Köln&amp;#039;&amp;#039;] schamoni.de.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1939 wurde er zur Berliner [[Schutzpolizei]] eingezogen. Er versah seinen Dienst als [[Reserveoffizier|Leutnant der Reserve]] zunächst bei der Zentrale der polizeilichen Film- und Bildstelle. 1941 zu einem Einsatz in den Osten beordert, wurde er in der Ukraine Zeuge von Deportationen und Massenerschießungen. Nach Berlin zurückgekehrt, informierte er Freunde und kirchliche Stellen über diese Verbrechen. Er wurde daraufhin zum Fronteinsatz vor Leningrad abkommandiert. Dort wurde er mutmaßlich am 13. April 1942 in der Nähe des Ortes Woronow südlich des [[Ladogasee]]s bei [[Feldbefestigung|Schanzarbeiten]] durch einen russischen [[Scharfschütze]]n getötet. Ein Offizier soll der Witwe nach seinem Tod jedoch eine andere Version zu den Todesumständen ihres Mannes mitgeteilt haben. Sie schrieb in ihrem Buch dazu folgendes:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Freunde meines Mannes wußten längst aus dem Innenministerium, daß er nicht mehr lebte. Mich besuchte dann noch ein Offizier. Er erzählte, daß man in der Dienststelle den Namen Schamoni nicht mehr nennen dürfe. Er deutete an, daß Victor Schamoni nicht von russischen Scharfschützen getroffen, sondern von den eigenen Leuten exekutiert worden sei. Vermutlich von den Polit-Offizieren, die zur Verleihung des [[Eisernes Kreuz#Zweiter Weltkrieg|EK]] 2 zu ihm an die Front gekommen waren und wohl in der Überzeugung handelten, das Problem Schamoni so am einfachsten aus der Welt zu schaffen.&lt;br /&gt;
 |Quelle=Maria Schamoni: &amp;#039;&amp;#039;Meine Schamonis.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Maria Schamoni: &amp;#039;&amp;#039;Meine Schamonis.&amp;#039;&amp;#039; S. 146 (Leseprobe, {{archive.org|meineschamonis00scha|Blatt=146}})&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Josef Wirmer]], ein Freund aus [[Quickborn]]er Studentenzeiten, mit dem er bis zuletzt in engem Kontakt stand, wurde wegen aktiver Beteiligung am Widerstand gegen die NS-Diktatur 1944 in [[Berlin-Plötzensee]] hingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
Schamoni hat zahlreiche Aufsätze für Zeitungen und Zeitschriften geschrieben.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Lichtspiel. Möglichkeiten des absoluten Films.&amp;#039;&amp;#039; Reimann, Hamm 1936 (aktualisierte Dissertation, Universität Münster, 1926).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Anfänge des absoluten Films in Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Der deutsche Film.&amp;#039;&amp;#039; 2. Jahrgang, Heft 9, März 1938, S. 242–244.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wilhelm Grabe: &amp;#039;&amp;#039;Viktor Schamoni und die „Westfälischen Landeslichtspiele“ in Soest. Ein gescheitertes Experiment katholischer Filmarbeit auf dem Lande 1930/33.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Soester Zeitschrift.&amp;#039;&amp;#039; Band 112, 2000, S. 97–108.&lt;br /&gt;
* Maria Schamoni: &amp;#039;&amp;#039;Meine Schamonis.&amp;#039;&amp;#039; Nymphenburger Verlag, München 1983, ISBN 3-485-00463-4.&lt;br /&gt;
* [https://www.lwl.org/lmz-download/medienproduktion/begleitmaterialien/Booklet_Alle_Jahre_wieder.pdf &amp;#039;&amp;#039;Die Schamonis.&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 890&amp;amp;nbsp;kB) lwl.org.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|140522409}}&lt;br /&gt;
* [https://www.filmportal.de/person/victor-schamoni-sr_8f9c21c2996049e89f454a30cae484c0 &amp;#039;&amp;#039;Victor Schamoni Sr.&amp;#039;&amp;#039;] filmportal.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=140522409|VIAF=275693019}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schamoni, Victor}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunsthistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmproduzent]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmregisseur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler (Hamm)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ulrich Schamoni]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1901]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1942]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schamoni, Victor&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kunsthistoriker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. Dezember 1901&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamm]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. April 1942&lt;br /&gt;
|STERBEORT=Woronow, südlich des [[Ladogasee]]s, [[Sowjetunion]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-74952-3</name></author>
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