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	<title>Victor Pietschmann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Aka: /* Leben */ typografische Anführungszeichen, Links normiert</title>
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		<updated>2025-06-29T12:56:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; typografische Anführungszeichen, Links normiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Victor Pietschmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. Oktober]] [[1881]] in [[Wien]]; † [[11. November]] [[1956]] ebenda)&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Kähsbauer: &amp;#039;&amp;#039;Viktor Pietschmann †&amp;#039;&amp;#039;  In: &amp;#039;&amp;#039;Annalen des Naturhistorischen Museums Wien&amp;#039;&amp;#039; 61, 1956, S. 1–3.&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein [[österreich]]ischer [[Ichthyologe]]. Von 1919 bis 1946 war er der Verwalter der Fischsammlung am [[Naturhistorisches Museum Wien|Naturhistorischen Museum Wien]]. Während seines Lebens besuchte er sehr viele Gegenden der Erde, wobei er an einigen Stellen auch der erste Europäer war. Er beschrieb viele neue Fischarten, darunter einige Haie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Pietschmann wurde als Sohn des Gutsbesitzers Karl E. Pietschmann und dessen Frau Ida (geborene Honny) geboren. Er erhielt seine Matura 1899 am [[Bundesgymnasium Wien 8|Piaristengymnasium]] in Wien VIII. Nachdem er 1904 sein [[Zoologie]]studium mit der [[Promotion (Doktor)|Promotion]] abgeschlossen hatte, kam er an das Naturhistorische Museum in Wien, wo er der Assistent [[Franz Steindachner]]s wurde, der damals die Verwaltung der Fischsammlung ausübte. Kurze Zeit später trat er die erste seiner vielen Reisen an; an die [[Barentssee]]. Vier Jahre später studierte er an der Südküste [[Grönland]]s [[Hochseefischerei]]. In den Folgejahren unternahm er einige wichtige [[Expedition]]en, etwa 1910 nach [[Mesopotamien]], bei denen er viele heute als wichtig eingestufte Funde machte. 1914 wurde er während einer Expedition in [[Armenien]] vom Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] überrascht, weshalb er in der Türkei blieb und dort als Offizier Wehrdienst leistete. In [[Erzurum]] baute er eine Alpintruppe auf; es existieren Fotos, auf denen er zu sehen ist, wie er Soldaten das Schifahren beibringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 1919 wurde Steindachner als Leiter der Fischsammlung pensioniert, Pietschmann trat seine Nachfolge an. Diesen Posten behielt er bis zu seiner Pensionierung. 1927/28 verbrachte er einen einjährigen Studienaufenthalt auf [[Hawaii]] und im [[Pazifikraum]], weitere Expeditionen gingen nach [[Kurdistan]], [[Polen]] und [[Rumänien]] sowie 1931 nach [[Anatolien]]. Außerdem bereiste er 1925, 1934, 1935 und 1937 das [[Donaudelta]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1930 heiratete er Margarete Auguste Keldorfer. Mit ihr hatte er vier Kinder, darunter den Physikprofessor [[Herbert Pietschmann]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zerfall der Monarchie war Pietschmann „Großdeutscher“ und als [[Adolf Hitler]] den Anschluss vollzog, verfasste er einen Brief an Hitler, den er allerdings auf Anraten guter Freunde vorsichtshalber niemals abschickte. Darin schlug er vor, „die Sache von Wien aus“ anzugehen und die Hauptstadt zwischen Wien und Berlin pendeln zu lassen. Das war vermutlich der Grund, warum Pietschmann nicht Direktor des [[Naturhistorisches Museum Wien|Naturhistorischen Museums]] wurde, als der Posten [[Hermann Michel (Mineraloge)|Hermann Michels]], der am 14. März 1938 seines Amtes enthoben wurde, neu besetzt wurde. Eigentlich war er der einzige Anwärter für die Nachfolge Michels gewesen, dennoch wurde das Parteimitglied [[Hans Kummerlöwe]] eingesetzt. Pietschmann beantragte am 24. Mai 1938 die Aufnahme in die [[NSDAP]] und wurde rückwirkend zum 1. Mai desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 6.202.940).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-VIII KARTEI/15641686&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.deutsche-biographie.de/sfz95892.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1946 wurde Viktor Pietschmann pensioniert. Im November 1956 starb er im Alter von 75 Jahren an einem [[Schlaganfall]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
Victor Pietschmann verfasste rund 50 wissenschaftliche Werke und sehr viele populärwissenschaftliche Publikationen.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Expedition nach Mesopotamien im Jahre 1910.&amp;#039;&amp;#039; 1911.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bandfische und „Grosse Seeschlange“.&amp;#039;&amp;#039; 1922.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eis und Palmen – Reiseskizzen aus Nord und Süd.&amp;#039;&amp;#039; Wilhelm Braumüller Verlag, Wien 1927.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Durch kurdische Berge und armenische Städte.&amp;#039;&amp;#039; Adolf Luser Verlag, Wien 1940.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Führer durch die Sonderschau „Ostmarkdeutsche als Forscher und Sammler in unseren Kolonien“: Ein Anteil der Ostmark an der Erforschung und Erschließung der deutschen Kolonialgebiete.&amp;#039;&amp;#039; Waldheim-Eberle, Wien 1940.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise == 	&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Paul Kähsbauer]]: &amp;#039;&amp;#039;Viktor Pietschmann †&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Annalen des Naturhistorischen Museums Wien&amp;#039;&amp;#039; 61, 1956, S. 1–3 Tafel 1 ({{ZOBODAT |pfad=pdf/ANNA_61_0001-0003.pdf}}, mit Schriftenverzeichnis und Bild).&lt;br /&gt;
* {{NDB|20|432|433|Pietschmann, Viktor|Christa Riedl-Dorn|126630984}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|126630984}}&lt;br /&gt;
* {{ZOBODAT |pfad=personen.php?id=54704&amp;amp;bio=full |titel=Dr. phil. Victor Pietschmann}} (mit Publikationsverzeichnis).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=126630984|LCCN=no2012073184|VIAF=225095373}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Pietschmann, Victor}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ichthyologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Naturhistorischen Museums Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1881]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1956]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Pietschmann, Victor&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Pietschmann, Viktor&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Ichthyologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. Oktober 1881&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]], [[Österreich-Ungarn]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. November 1956&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]], [[Österreich]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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