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	<title>Victor Hase - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T16:55:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Victor_Hase&amp;diff=177745&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Holger1974: Jahr der Taufe eingefügt</title>
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		<updated>2026-03-14T10:28:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jahr der Taufe eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hase,-Karl-Victor-v .jpg|mini|Karl Victor Hase]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Victor Hase&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;!-- sein Vater erhielt erst 1883 den erblichen Adelsstand, da war Victor schon lange tot --&amp;gt; (* [[3. November]] [[1834]] in [[Jena]]; † [[30. April]] [[1860]] ebenda&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/8393075 |titel=Unsere Hauschronik : Geschichte der Familie Hase in vier Jahrhunderten |datum=1898 |seiten=267 |sprache=de |abruf=2023-08-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Jurist]]. Auf ihn geht die [[Redensart]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„Mein Name ist Hase“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der Sohn des 1883 geadelten [[evangelisch]]en [[Kirchenhistoriker]]s [[Karl von Hase]] und Bruder des Theologen [[Karl Alfred von Hase]] wurde am 23. November 1834 getauft. Durch anfängliche Ausbildung eines Privatlehrers gefördert, besuchte er die Grundschule in Jena. Am 3. Juni 1849 wurde er Schüler des Gymnasiums in [[Eisenach]] und begann [[Ostern]] 1853 an der [[Friedrich-Schiller-Universität Jena|Universität Jena]] ein Studium der [[Rechtswissenschaften]]. Hier wurde er Mitglied der [[Burschenschaft]], trat aber bald wieder aus und wechselte Ostern 1854 an die [[Universität Leipzig]], wo er ein Schüler von [[Karl Georg von Wächter]] wurde. Während eines Aufenthaltes bei seinem Onkel Franz Gustav Hase (* 25. März 1802 in Niedersteinbach; † 19. Juli 1885 in [[Oschatz]]) in Oschatz hatte er Kritik an einem Geistlichen geübt und musste sich in Leipzig dafür mit einer sechstägigen Haftstrafe verantworten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://unprominente.de/2020/09/01/victor-hase-sein-name-war-hase-und-er-wusste-von-nichts/ |titel=Victor Hase – Sein Name war Hase und er wusste von nichts. |werk=unprominente.de |zugriff=2023-01-22 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst gestattete ihm der Vater, an die [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Universität Heidelberg]] zu wechseln. In Heidelberg kam er mit einem Studenten in Kontakt, der im [[Duell]] einen anderen erschossen hatte. Später reiste dieser über die [[Universität Straßburg]] und ließ sich in der [[Légion étrangère|Fremdenlegion]] anwerben. Dazu benötigte er aber Ausweispapiere. So verlor Hase „zufällig“ seine Studentenkarte. Nachdem der Duellant die Karte nach Überquerung der Grenzen weggeworfen hatte, wurde diese gefunden und nach Heidelberg zurückgesandt. Bei der Untersuchung äußerte der junge Jurist „Mein Name ist Hase, ich verneine die Generalfragen, ich weiß von nichts“. Aus dieser Aussage, die damals in Heidelberg schnell bekannt wurde und bald die Runde durch andere deutsche und niederländische Universitäten machte, ist die Redensart „Mein Name ist Hase, ich weiß von nichts“ geworden. Im Juni 1857 bestand er vor dem [[Appellationsgericht]] in Eisenach sein erstes [[Staatsexamen]] und [[Promotion (Doktor)|promovierte]] am 27. Juli 1857 in Jena zum [[Doktor der Rechte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach arbeitete Hase in Eisenach. 1859 meldete er sich als Freiwilliger in der Armee des [[Sachsen-Weimar-Eisenach|Großherzogs von Sachsen-Weimar]] und avancierte schnell zum [[Unteroffizier]]. Zudem absolvierte er während seiner Militärzeit am 24. Juni 1859 das zweite juristische Examen, kehrte in seine Kaserne nach Weimar zurück und wurde zum [[Portepee]][[fähnrich]] befördert. Einige Wochen später, am 15. Oktober, schied Hase aus dem Militärdienst als [[Leutnant]] a.&amp;amp;nbsp;D. Danach wurde er [[Auditeur (Militär)|Auditeur]] in Eisenach; im März 1860 erkrankte er an einem [[Fleckfieber|Nervenfieber]] und kurz darauf an einer [[Lungenentzündung]]. Schließlich kam noch eine [[Herpes Zoster|Kopfrose]] hinzu, die sein noch junges Leben beendete. Den Vater traf der frühe Tod seines Sohnes hart; er schrieb in sein Tagebuch:&amp;lt;ref&amp;gt;Frank-Rainer Schurich: &amp;#039;&amp;#039;Mein Name ist Hase&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Das Grundstück, Journal des [[Verband Deutscher Grundstücksnutzer|VDGN]]&amp;#039;&amp;#039; 12/2021, S. 28.&amp;lt;/ref&amp;gt; {{&amp;quot;|Text=Es ist hart, unnatürlich, den Sohn begraben zu müssen, der nun fest und mannhaft an der Schwelle eigner männlicher Wirksamkeit stand. – Ein Vierteljahrhundert hatte Gott ihn uns gelassen.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Aussageverweigerungsrecht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Marcel Grauls: &amp;#039;&amp;#039;Mijn naam is Haas: hoe historische figuren in het woordenboek belandden.&amp;#039;&amp;#039; Van Halewyck, Leuven [u.&amp;amp;nbsp;a.] 2001, ISBN 90-5617-327-8.&lt;br /&gt;
* [[Karl Alfred von Hase]]: &amp;#039;&amp;#039;Unsere Hauschronik: Geschichte der Familie Hase in vier Jahrhunderten.&amp;#039;&amp;#039; [[Breitkopf &amp;amp; Härtel]], Leipzig 1898. ([https://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/titleinfo/8392804?lang=en online] mit Bild).&lt;br /&gt;
* [[Christoph Gutknecht]]: &amp;#039;&amp;#039;Von Treppenwitz bis Sauregurkenzeit: die verrücktesten Wörter im Deutschen.&amp;#039;&amp;#039; C.H. Beck 2008, ISBN 978-3-406-56833-6, S. 12–14.&lt;br /&gt;
* Norbert Nail: &amp;#039;&amp;#039;Studentische Sprachspuren im Leben der Musenstadt Jena.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Studenten-Kurier&amp;#039;&amp;#039; 2/2025, S. 11–12. [https://norbert-nail.de/studentische-sprachspuren-im-leben-der-musenstadt-jena.pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|mein Name ist Hase}}&lt;br /&gt;
* [http://www.thulb.uni-jena.de/Die+Bibliothek/Handschriften+_+Sondersammlungen/Bestands%C3%BCberblick/Nachl%C3%A4sse+und+Autographen/Nachl%C3%A4sse+und+Teilnachl%C3%A4sse+in+der+ThULB/Hase+%3CFamilie%3E.html Familiennachlass Hase] bei der [[Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1126122688|VIAF=411148814286445330000}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hase, Victor}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Hase|Victor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1834]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1860]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hase, Victor&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Hase, Viktor; Hase, Karl Viktor; Hase, Carl Victor&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. November 1834&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Jena]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. April 1860&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Eisenach]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Holger1974</name></author>
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