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	<title>Victor Band - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T06:23:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Lightiggy: Added categories</title>
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		<updated>2023-10-05T20:30:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Added categories&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:BandVictor.jpg|mini|hochkant|Victor Band, Porträtfoto aus Buch &amp;#039;&amp;#039;Der Großdeutsche Reichstag 1938, IV. Wahlperiode&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Victor Band&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Viktor Band&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, (* [[4. Dezember]] [[1897]] in [[St. Leonhard (Gemeinde Grödig)]]; † [[31. Oktober]] [[1973]] in [[Wien]]) war ein österreichischer Ingenieur und politischer Funktionär  der [[NSDAP]], für die er [[Mitglied des Reichstages|Reichstagsabgeordneter]] war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Jugend und Ausbildung ===&lt;br /&gt;
Band war der Sohn eines Oberinspektors der Österreichischen Bundesbahnen. Er besuchte von 1904 bis 1916 die Volksschule, die Unter-Mittelschule und die [[Kadettenanstalt|Infanterie-Kadettenschule]] in [[Breitensee (Wien)|Wien-Breitensee]]. Ab 1916 war er als [[Fähnrich]] Teilnehmer des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]]. Zunächst beim [[Kaiserlich und königlich|k.u.k.]] Infanterie-Regiment Nr.&amp;amp;nbsp;34, wurde er an der Front in Russland und Italien eingesetzt und dabei mehrfach verwundet. Nach dem [[Waffenstillstand von Villa Giusti|Waffenstillstand]] schloss sich Band dem „Deutsch-Österreichischen Volkswehrbataillon XXII“ an, einer rechtsextremen [[paramilitär]]ischen Truppe, aus der er Ende 1919 freiwillig als Oberleutnant ausschied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Studium der Elektrotechnik an der [[Technische Universität Wien|Technischen Hochschule]] in Wien arbeitete Band zwischen 1927 und 1933 als Diplom-Ingenieur in Österreich, den [[Vereinigte Staaten|USA]] und der [[Sowjetunion]]. In der letzteren war er in der Telefonfabrik Lenin in [[Nischni Nowgorod|Gorki]] tätig. Ab 1919 gehörte Band zehn Jahre lang der [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|SDAP]] an. Außerdem war er Mitglied im sozialdemokratischen Bund der Industrieangestellten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Laufbahn in der NS-Bewegung ===&lt;br /&gt;
Ab 1929 wandte sich Band der NSDAP zu. Eigenen Angaben zufolge trat er der Partei zum 1. September 1932 bei. Als er am 20. Juni 1938 offiziell die Aufnahme beantragte, wurde er rückwirkend zum 1. Mai desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 6.199.262).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/1360364&amp;lt;/ref&amp;gt; Obwohl man seine frühe Mitgliedschaft anerkannte, wurde sein Antrag bezüglich einer entsprechend niedrigeren Mitgliedsnummer von der Reichsleitung der NSDAP abgewiesen, da er nicht vor 1938 bei der Partei erfasst war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Juni 1933 wurde Band Arbeitsfreiwilliger im nationalsozialistischen freiwilligen „Österreichischen Arbeitsdienst“ (ÖAD), welcher der [[Sturmabteilung|SA]] angegliedert war und war dort als Mitglied der Landesleitung in führender Stellung aktiv, ehe der ÖAD 1934 von der österreichischen Regierung aufgelöst wurde. Außerdem wurde er Mitglied der Wiener [[Sturmabteilung|SA]] selbst, in der er rasch avancierte und deren Führer er April 1934 wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Österreich in der Zeit des Nationalsozialismus#Diktatur, Bürgerkrieg und Verbot der NSDAP|gescheiterten Staatsstreich der österreichischen Nationalsozialisten]] wurde Band im Juli 1934 verhaftet und vom Wiener Militärgerichtshof am 25. Mai 1935 wegen [[Hochverrat]]s zu lebenslänglichem schweren Kerker verurteilt. Indizien sprechen dafür, dass er die Pläne für den Überfall auf das österreichische Bundeskanzleramt im Zuge des [[Juliputsch]]es entwarf, bei dem [[Engelbert Dollfuß]] ermordet wurde. Die Strafe verbüßte er bis zu der im Zuge des [[Berchtesgadener Abkommen]]s beschlossenen Amnestie vom Februar 1938.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem „[[Anschluss Österreichs]]“ an das [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutsche Reich]] im März 1938 wurde Band freigelassen. In der SA erreichte er zu dieser Zeit seinen höchsten Rang mit der Beförderung zum Brigadeführer mit Wirkung zum 12. März 1938. Bei der Reichstagswahl vom 10. April 1938 erhielt Band außerdem ein Mandat für den nationalsozialistischen [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|Reichstag]], dem er bis zum Ende der NS-Herrschaft angehörte. 1940 wurde er mit dem „[[Blutorden]]“ der NSDAP ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1939 bis 1945 war Band Arbeitsgauführer des Arbeitsgaus XXXV in Wien. Dabei hatte er zunächst den Rang eines [[NS-Ranggefüge|Oberstarbeitsführers]] im [[Reichsarbeitsdienst]], später wurde er bis zum [[Obergeneralarbeitsführer]] befördert. 1944 wurde er Ratsherr der Stadt Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg wurde Band im Lager [[Elsbethen|Glasenbach]] bei Salzburg interniert. Ab dem 27. Juni 1947 war er zeitweise im Gefängnis des Landgerichts I in Wien inhaftiert. Band starb im Oktober 1973 in Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Joachim Lilla]], Martin Döring, Andreas Schulz: &amp;#039;&amp;#039;Statisten in Uniform. Die Mitglieder des Reichstags 1933–1945. Ein biographisches Handbuch. Unter Einbeziehung der völkischen und nationalsozialistischen Reichstagsabgeordneten ab Mai 1924.&amp;#039;&amp;#039; Droste, Düsseldorf 2004, ISBN 3-7700-5254-4.&lt;br /&gt;
* Joachim Lilla: &amp;#039;&amp;#039;Die Vertretung Österreichs im Großdeutschen Reichstag.&amp;#039;&amp;#039; In: Mitteilungen des Österreichischen Staatsarchivs 48 (2000), S. 229–327.&lt;br /&gt;
* Michael Rademacher: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der NSDAP-Gaue 1928–1945. Die Amtsträger der NSDAP und ihrer Organisationen auf Gau- und Kreisebene in Deutschland und Österreich sowie in den Reichsgauen Danzig-Westpreußen, Sudetenland und Wartheland.&amp;#039;&amp;#039; Lingenbrink, Vechta 2000, ISBN 3-8311-0216-3.&lt;br /&gt;
* [[Erich Stockhorst]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Fünftausend Köpfe. Wer war was im Dritten Reich|5000 Köpfe. Wer war was im 3. Reich]].&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Arndt, Kiel 1985, ISBN 3-88741-117-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|130490830}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130490830|VIAF=23248280}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Band, Victor}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer am Juliputsch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verurteilte Person (NS-Täter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:RAD-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPÖ-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Grödig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1897]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1973]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Band, Victor&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Band, Viktor&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Politiker (NSDAP), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. Dezember 1897&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[St. Leonhard (Gemeinde Grödig)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=31. Oktober 1973&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lightiggy</name></author>
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