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	<title>Victor Auburtin - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T05:17:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Victor_Auburtin&amp;diff=593065&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hüning: /* Werke */</title>
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		<updated>2025-03-19T15:34:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Werke&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Auburtin.jpg|mini|Victor Auburtin [[Datei:Victor Auburtin Signatur.jpg|rahmenlos]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Victor Auburtin Orlik 1925.jpg|mini|Porträt Auburtins von [[Emil Orlik]], Madrid 1925 ]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Victor Auburtin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. September]] [[1870]] in [[Berlin]]; † [[28. Juni]] [[1928]] in [[Garmisch-Partenkirchen|Partenkirchen]]) war ein deutscher [[Journalist]] und [[Schriftsteller]].&amp;lt;ref&amp;gt;http://members.gaponline.de/alois.schwarzmueller/01_literarisch_historische_fundstuecke/victor_auburtin_partenkirchen.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Auburtin Grabrelief sw.jpg|mini|Victor Auburtin, Relief der Grabplatte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Auburtin stammte von einer Familie französischer Einwanderer nach Preußen ab und war ein Enkel des Leibkochs von [[Friedrich Wilhelm III. (Preußen)|Friedrich Wilhelm III.]], Charles Louis Benoit Auburtin (1808–1885). Sein Vater war der Hofschauspieler Charles Boguslav Auburtin, später Redakteur der Berliner Börsenzeitung (1837–1915), seine Mutter die Hofschauspielerin Charlotte Marie Eglseer&amp;lt;ref&amp;gt;Dovifat, Emil, &amp;quot;Auburtin, Viktor&amp;quot; in: &amp;#039;&amp;#039;Neue Deutsche Biographie&amp;#039;&amp;#039; 1 (1953), S. 427 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Zunächst Schüler am [[Französisches Gymnasium Berlin|Französischen Gymnasium in Berlin]]&amp;lt;ref&amp;gt;Das Grabrelief von Victor Auburtin (nach der Porträtskizze von Orlik) ist dank der Initiative von Heinz Knobloch nach Auflassung der Grabstätte in Garmisch-Partenkirchen (1978) an das Französische Gymnasium gekommen.&amp;lt;/ref&amp;gt; studierte Auburtin später, unterbrochen von einem Ausflug in die Schauspielerei, Germanistik, Kunst- und Literaturgeschichte in Berlin, Bonn und Tübingen und schloss mit einer Dissertation ab. Im Anschluss arbeitete er für die [[Berliner Börsen-Zeitung]], die Zeitschriften &amp;#039;&amp;#039;[[Die Jugend|Jugend]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Simplicissimus]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Tageblatt]]&amp;#039;&amp;#039; war er von 1911 bis 1914 als Auslandskorrespondent in Paris. 1914 wurde er nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs als [[feindlicher Ausländer]] in [[Besançon]] inhaftiert und war drei Jahre lang [[Internierung|Gefangener]] in [[Morsiglia]] auf Korsika; erst nach schwerer Krankheit wurde er entlassen und über die Schweiz nach Deutschland abgeschoben. Sein Leben im Internierungslager fand seinen Niederschlag in dem Bändchen &amp;#039;&amp;#039;Was ich in Frankreich erlebte&amp;#039;&amp;#039;. Ab 1917 arbeitete er als Reiseschriftsteller und freier Korrespondent unter anderem in Madrid und zuletzt 1928 in Rom. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Deutsche Inflation 1914 bis 1923|Inflationszeit]] trat Auburtin im Berliner Kabarett &amp;#039;&amp;#039;Karussell&amp;#039;&amp;#039; auf. [[Hans Reimann (Autor)|Hans Reimann]] urteilte: „Ein soignierter Mann, den den Raffkes prickelnde Gefühle wie ein Löwe ohne Gitterstäbe“ verursacht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Deutsches Schriftstellerlexikon|Lexikon deutschsprachiger Schriftsteller]] von den Anfängen bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; VEB Bibliographisches Institut Leipzig, 1974; Band 1, S. 35&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwer traf ihn die ausbrechende Geisteskrankheit seiner Frau Hedwig, geb. Gudlowski in späteren Jahren.&amp;lt;ref&amp;gt;Die biographischen Informationen folgen weitgehend Wilmont Haackes Vorwort zu Victor Auburtin, &amp;#039;&amp;#039;Schalmei. Aus dem Nachlass&amp;#039;&amp;#039;, Hamburg 1948&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Auburtins journalistische und literarische Arbeiten bewegen sich zwischen der Literatur der Jahrhundertwende und der klassischen Moderne gleichermaßen wie zwischen dem Frankreich seiner Vorfahren und seiner Heimat Deutschland bzw. Preußen. Seine Texte zeichnen sich durch eine anekdotische Leichtigkeit aus, ein [[Dandy]]tum und eine elitäre, tendenziell konservative Haltung, die aber nicht selten vom politischen Konservatismus stark abweicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So bewunderte Auburtin den französischen Sozialisten [[Jean Jaurès]] als Person ungemein, lehnte seine politischen Positionen aber ab. Mit neuen Kunstrichtungen konnte er oft wenig anfangen, bekämpfte sie aber nicht wie andere Konservative, sondern stand ihnen eher mit einem gewissen distanzierten, nicht unbedingt unfreundlichen, skeptischen Interesse gegenüber. Jeder Ideologie zog er den [[Hedonismus|Genuss]] vor, eine Tendenz, die in seinen Schriften, inhaltlich wie im Stil, klar hervortritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Er nannte sich selbst einen Feuilletonisten und Humoristen, doch seine Heiterkeit war von Verzweiflung und Melancholie überschattet.&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Ring der Wahrheit. Ein Märchenspiel in drei Akten&amp;#039;&amp;#039;, München, Albert Langen, 1907&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die goldene Kette und anderes. Dreizehn Novellen&amp;#039;&amp;#039;, München, Albert Langen, 1907, abermals 1910&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Ende. Ein Schauspiel in drei Akten und einer Schlußszene&amp;#039;&amp;#039;, München, Albert Langen, 1910&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Onyxschale&amp;#039;&amp;#039;, München, Albert Langen, 1911&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Kunst stirbt. Ein Essay&amp;#039;&amp;#039;, München, Albert Langen 1911&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Was ich in Frankreich erlebte&amp;#039;&amp;#039;, Berlin, Mosse 1918; französische Übersetzung: &amp;#039;&amp;#039;Carnet d&amp;#039; un boche en France 1914-1917&amp;#039;&amp;#039;, 1918&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pfauenfedern&amp;#039;&amp;#039;, München, Albert Langen 1921&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ein Glas mit Goldfischen&amp;#039;&amp;#039;, München, Albert Langen, 1922; spanische Übersetzung Ramón de Luzmela: &amp;#039;&amp;#039;Un vaso con peces de oro&amp;#039;&amp;#039;, 1925&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nach Delphi&amp;#039;&amp;#039;, München, Albert Langen, 1924&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Einer bläst die Hirtenflöte&amp;#039;&amp;#039;, München, Albert Langen, 1928, abermals 1930&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kristalle und Kiesel. Auf Reisen gesammelt&amp;#039;&amp;#039;, München, Albert Langen 1930&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schalmei. Aus dem Nachlass&amp;#039;&amp;#039;, herausgegeben von [[Wilmont Haacke]], Hamburg 1948&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Suppenhuhn&amp;#039;&amp;#039;. Unveröffentlichtes Drama&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Feuilletonist greift in die Politik oder: Vergeblicher Versuch mit der Schreibmaschine die schöne neue Zeit aufzuhalten : Betrachtungen von der Seitenlinie&amp;#039;&amp;#039;, herausgegeben und mit einem Nachwort versehen von [[Hartmut Mangold]], Berlin (Charlottenburg) : Das Arsenal, 2020, ISBN 978-3-931109-21-9&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Philosophie auf der Terrasse : Feuilletons&amp;#039;&amp;#039;, mit einem Nachwort von Alexander Kluy, Innsbruck, Limbus Verlag, 2025, ISBN 978-3-99039-267-6&lt;br /&gt;
Im [[Das Arsenal|Arsenal Verlag Berlin]] ist eine Werkausgabe in Einzelbänden, &amp;#039;&amp;#039;Gesammelte kleine Prosa&amp;#039;&amp;#039;, herausgegeben von [[Peter Moses-Krause]] erschienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auburtin war auch als Übersetzer tätig:&lt;br /&gt;
* [[Victor Margueritte]], &amp;#039;&amp;#039;Le couple&amp;#039;&amp;#039;, deutsch &amp;#039;&amp;#039;Der Weg der Frau&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Pierre Benoit (Schriftsteller)|Pierre Benoit]], &amp;#039;&amp;#039;Kœnigsmark&amp;#039;&amp;#039;, deutsch &amp;#039;&amp;#039;Königsmark&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Pierre Benoit, &amp;#039;&amp;#039;La Chatelaine du Liban&amp;#039;&amp;#039;, deutsch &amp;#039;&amp;#039;Die Herrin vom Libanon&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Michel Casta, Victor Auburtin, un civil allemand interné au couvent de Morsiglia, 1915–1917, A Cronica. Le journal de l’histoire du Cap Corse, November 2017, S. 2028–2034&lt;br /&gt;
* {{NDB|1|427|428|Auburtin, Viktor|[[Emil Dovifat]]|116211946}}&lt;br /&gt;
* [[Wilmont Haacke]], Hrsg., Vorwort zu &amp;#039;&amp;#039;Schalmei. Aus dem Nachlass&amp;#039;&amp;#039;. (Haacke war Auburtins Neffe.).&lt;br /&gt;
* [[Heinz Knobloch]], Hrsg., Vorwort zu Victor Auburtin, &amp;#039;&amp;#039;Sündenfälle. Feuilletons&amp;#039;&amp;#039;, Aufbau-Verlag 2000.&lt;br /&gt;
* [[Erhard Schütz]]: &amp;#039;&amp;#039;Professionelle Melancholie. Victor Auburtin in Nachrufen und Nachworten&amp;#039;&amp;#039;. In: S. Eickenrodt, E. Matala de Mazza (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Tod und seine Presse. Nachrufe im literarischen Feuilleton der Zwischenkriegszeit&amp;#039;&amp;#039;. Berlin: De Gruyter 2023, ISBN 978-3-11-110459-1, S. 159–176 ([https://www.degruyter.com/document/doi/10.1515/9783111106472/html?lang=de Inhalt]).&lt;br /&gt;
* Christiane Zauner-Schneider: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunst zu balancieren. Victor Auburtin und Franz Hessels deutsch-französische Wahrnehmungen&amp;#039;&amp;#039;, Universitätsverlag Winter, Heidelberg 2006, ISBN 3-8253-5109-2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{wikisource}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116211946}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|116211946}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/000747}}&lt;br /&gt;
* {{PGDA|26}}&lt;br /&gt;
* [http://www.sueddeutsche.de/kultur/sz-serie-grosse-journalisten-ix-der-kulturkonservative-1.423774 Artikel der &amp;#039;&amp;#039;Süddeutschen Zeitung&amp;#039;&amp;#039; über Auburtin]&lt;br /&gt;
* [http://www.archive.org/details/Auburtin Texte von Auburtin zum Anhören]&lt;br /&gt;
* [http://bruemmer.staatsbibliothek-berlin.de/nlbruemmer/pix/handschriften/SBB-IIIA_Nl_Bruemmer_Auburtin_Victor_Bl2r.jpg Handschriftliche Biographie Auburtins im Nachlass Franz Brümmer]&lt;br /&gt;
* Auburtins [http://www.simplicissimus.info/index.php?id=7&amp;amp;tx_lombkswjournaldb_pi2%5Bpersonid%5D=204&amp;amp;tx_lombkswjournaldb_pi2%5Belement%5D=1906&amp;amp;tx_lombkswjournaldb_pi2%5Btype%5D=date&amp;amp;tx_lombkswjournaldb_pi2%5Baction%5D=nameFilter&amp;amp;tx_lombkswjournaldb_pi2%5Bcontroller%5D=PersonRegister&amp;amp;cHash=49faa6fae7902e6a9378d407214fbb04 Beiträge zum Simplicissimus]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116211946|LCCN=n/89/642125|VIAF=56635688}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Auburtin, Victor}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Novelle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Drama]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Essay]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reiseliteratur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer aus dem Französischen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer ins Deutsche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitungsjournalist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Auslandskorrespondent]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Berliner Tageblatt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1870]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1928]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Auburtin, Victor&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Journalist und Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. September 1870&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. Juni 1928&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Garmisch-Partenkirchen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hüning</name></author>
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