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	<title>Victor-Emanuel Preusker - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T02:12:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Victor-Emanuel_Preusker&amp;diff=127040&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ewald Grothe (ADL) am 9. Januar 2026 um 21:58 Uhr</title>
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		<updated>2026-01-09T21:58:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-21910-0004, Bonn, Kabinett Adenauer II, Gruppenbild.jpg|mini|hochkant=1.4|Victor-Emanuel Preusker (2. Reihe) links neben dem späteren Bundeskanzler [[Ludwig Erhard]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab Victor Emanuel Preusker.jpg|mini|Das Grab von Victor-Emanuel Preusker und seiner Ehefrau Rosemarie geborene Winkel auf dem [[Burgfriedhof Bad Godesberg]] in Bonn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Victor-Emanuel Preusker&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. Februar]] [[1913]] in [[Berlin]]; † [[13. Mai]] [[1991]] in [[Bonn]]) war ein deutscher [[Politiker]] und [[Bankier]]. Er war von 1953 bis 1957 [[Bundesbauministerium|Bundesminister für Wohnungsbau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Nach dem [[Abitur]] absolvierte Preusker zunächst eine Banklehre und studierte dann [[Volkswirtschaftslehre|Volks- und Betriebswirtschaftslehre]] und [[Rechtswissenschaften|Staatswissenschaften]] an der [[Wirtschaftshochschule Berlin]]. 1937 beendete er sein Studium als [[Diplom]]-Kaufmann, 1940 erfolgte seine [[Promotion (Doktor)|Promotion]] zum [[Doktor]] der Politischen Wissenschaften an der [[Universität Wien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1932 bis 1938 arbeitete Preusker bei der [[Dresdner Bank]] in Berlin. Ab 1938 war er Mitarbeiter der [[Deutsche Bank|Deutschen Bank]] in [[Wien]]. Von 1940 bis Kriegsende nahm er als [[Offizier]] der [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] am [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] teil, zuletzt als Fliegerleitoffizier in der [[Messerschmitt Me 262|Me 262]]-Staffel von Major [[Walter Nowotny]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] baute Preusker einen holzverarbeitenden Betrieb auf und war Redakteur der hessischen FDP-Zeitung &amp;#039;&amp;#039;Deutscher Kurier&amp;#039;&amp;#039;. Nach seinem Ausscheiden aus der Bundesregierung trat er als Angestellter in das &amp;#039;&amp;#039;[[Bankhaus Hardy &amp;amp; Co.]]&amp;#039;&amp;#039; ein und wurde dessen [[Komplementär (Gesellschaftsrecht)|Gesellschafter]] von 1958 bis 1962. Von 1963 bis 1970 war er Mitinhaber des gemeinsam mit [[Hubert Thelen]] gegründeten Bankhauses &amp;#039;&amp;#039;Preusker &amp;amp; Thelen&amp;#039;&amp;#039;. 1968 wurde er außerdem Mitgesellschafter der Orbis Bank, einer Bank des Finanzkonzerns [[Investors Overseas Services]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Preusker war mit Rosemarie Winkel verheiratet und hatte zwei Kinder aus erster Ehe, Angelika Maier-Preusker, wohnhaft in Wien, und Joachim Preusker, wohnhaft in Frankfurt am Main.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partei ==&lt;br /&gt;
Preusker trat 1933 der [[Schutzstaffel|SS]] bei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|9783000207037 |Titel=Preusker, Victor-Emanuel, Dr. |Fundstelle=P |Seiten=958–959 |KBytes=221}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1933 war er auch in der [[Sturmabteilung|SA]]. Am 8. November 1937 beantragte er die Aufnahme in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und wurde rückwirkend zum 1. Mai desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 5.372.632).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/33160744.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BT-Drs|17|8134}} vom 14. Dezember 2011: Antwort der Bundesregierung auf die Große Anfrage der Fraktion Die Linke ea.: &amp;#039;&amp;#039;Umgang mit der NS-Vergangenheit.&amp;#039;&amp;#039; S. 14.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg war er als Mitbegründer der [[Freie Demokratische Partei|FDP]] 1947 bis 1949 Generalsekretär des Landesverbandes [[Hessen]]. Er war innerhalb seiner Partei ein unbedingter Verfechter der &amp;#039;&amp;#039;Bürgerblock-Politik&amp;#039;&amp;#039;. Aus Protest gegen die Regierungsbildung der nordrhein-westfälischen FDP mit der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] verließ er am 23. Februar 1956 mit den übrigen Bundesministern und weiteren Abgeordneten („Euler-Gruppe“) die FDP und gründete die [[Freie Volkspartei|FVP]], deren Vorsitzender er im Juni 1956 wurde. Nachdem 1957 die FVP mit der [[Deutsche Partei|DP]] fusioniert hatte, wurde er stellvertretender Bundesvorsitzender der DP/FVP sowie Landesvorsitzender der DP in [[Nordrhein-Westfalen]], legte dieses Amt aber bereits ein Jahr später nach der enttäuschend verlaufenen Landtagswahl – die DP hatte nur 1,6 % der Stimmen erhalten – nieder. 1960 trat Preusker wegen des Zusammenschlusses mit dem [[Gesamtdeutscher Block/Bund der Heimatvertriebenen und Entrechteten|GB/BHE]] am 1. Juli aus der DP aus und am 20. September in die [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] ein. 1970 erfolgte sein Wiedereintritt in die FDP.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgeordneter ==&lt;br /&gt;
Von 1949 bis 1961 war Preusker [[Mitglied des Deutschen Bundestages|Mitglied]] des [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestages]]. Am 23. Februar 1956 verließ er gemeinsam mit der sogenannten „Euler-Gruppe“ die FDP-[[Fraktion (Bundestag)|Bundestagsfraktion]] und gehörte dem Bundestag zunächst als [[fraktionsloser Abgeordneter]] an. Am 15. März 1956 wurde er Mitglied der von der Euler-Gruppe gebildeten „Demokratischen Arbeitsgemeinschaft“, die sich am 26. Juni 1956 in FVP-Bundestagsfraktion umbenannte und am 14. März 1957 schließlich mit der [[Deutsche Partei|DP]] die DP/FVP-Fraktion bildete. Am 1. Juli 1960 verließ er die DP-Bundestagsfraktion und wurde nach einer kurzen Zeit als fraktionsloser Abgeordneter am 20. September 1960 Mitglied der [[CDU/CSU-Bundestagsfraktion]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Victor-Emanuel Preusker zog [[Bundestagswahl 1949|1949]] und [[Bundestagswahl 1953|1953]] für die FDP als direkt gewählter Abgeordneter des [[Bundestagswahlkreis Wiesbaden|Wahlkreises Wiesbaden]] und [[Bundestagswahl 1957|1957]] über die DP-[[Landesliste]] [[Nordrhein-Westfalen]] in den [[Deutscher Bundestag|Bundestag]] ein. Vom 23. April 1958 bis zum 4. Oktober 1960 war er [[Präsident des Deutschen Bundestages#Stellvertreter|Vizepräsident des Deutschen Bundestages]]. Bei der Wahl zum Vizepräsidenten konnte er sich erst im dritten Wahlgang gegen [[Erwin Schoettle]] (SPD) durchsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 16. Juli 1952 bis zum 1. Juli 1954 war Preusker auch Mitglied des [[Europäisches Parlament|Parlaments der EGKS]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Ämter ==&lt;br /&gt;
Nach der [[Bundestagswahl 1953]] wurde Preusker am 20. Oktober 1953 als [[Bundesbauministerium|Bundesminister für Wohnungsbau]] in die von [[Bundeskanzler (Deutschland)|Bundeskanzler]] [[Konrad Adenauer]] geführte [[Bundesregierung (Deutschland)|Bundesregierung]] berufen. Nach der [[Bundestagswahl 1957]] schied er am 29. Oktober 1957 aus der Bundesregierung aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesellschaftliche Ämter ==&lt;br /&gt;
Von 1958 bis 1971 war Preusker Präsident des [[Haus &amp;amp; Grund|Zentralverbandes Deutscher Haus- und Grundeigentümer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* Mit [[Erich Achterberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Berliner Banken im Wandel der Zeit. Wirtschaftsbilanz eines Jahrhunderts. Eine Schrift zum 75jährigen Bestehen des Bankhauses Hardy &amp;amp; Co GmbH Frankfurt-Berlin&amp;#039;&amp;#039;, Darmstadt 1956.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Festschrift für Hermann Wandersleb zur Vollendung des 75. Lebensjahres&amp;#039;&amp;#039;, Bonn 1970.&amp;lt;ref&amp;gt;Wandersleb war Staatssekretär unter Preusker im Bundesministerium für Wohnungsbau.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Vierhaus]], [[Ludolf Herbst]] (Hrsg.), Bruno Jahn (Mitarb.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der Mitglieder des Deutschen Bundestages. 1949–2002.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 2: &amp;#039;&amp;#039;N–Z. Anhang.&amp;#039;&amp;#039; K. G. Saur, München 2002, ISBN 3-598-23782-0, S. 656.&lt;br /&gt;
* {{NDB|20|707|708|Preusker, Victor-Emanuel|[[Udo Wengst]]|124472699}}&lt;br /&gt;
* [[Clemens Zimmermann (Historiker)|Clemens Zimmermann]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Rastlose. Vorgeschichte, Beschleunigung und Abbruch der politischen Karriere Victor Emanuel Preuskers.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift für Geschichtswissenschaft (1953)|Zeitschrift für Geschichtswissenschaft]]&amp;#039;&amp;#039;. Jg. 71 (2023), Heft 3, S. 243–260.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Kabinett Adenauer II]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|124472699}}&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/04948b49-f72f-4fbd-8323-f193344c1540/ Nachlass BArch N 1482]&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=124472699|titel=Preusker, Victor-Emanuel|datum=2024-05-22}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Bundesbauminister&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Kabinett Adenauer II}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124472699|VIAF=47695155}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Preusker, Victoremanuel}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsvizepräsident (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauminister (Bundesrepublik Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Hessen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Europäischen Parlaments für Deutschland vor 1979]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundesparteivorsitzender (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parteivorsitzender (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberleutnant (Luftwaffe der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verbandsfunktionär (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FDP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bankier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1913]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1991]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Preusker, Victor-Emanuel&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (FDP), MdB, MdEP und Bankier&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. Februar 1913&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. Mai 1991&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bonn]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ewald Grothe (ADL)</name></author>
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