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	<title>Via Claudia Augusta - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>~2026-15218-87: link</title>
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		<updated>2026-03-10T17:26:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|erläutert die antike Römerstraße; der neuzeitliche Fahrradweg wird unter [[Via Claudia Augusta (Radweg)]] beschrieben.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:ViaClaudiaForggensee.jpg|mini|Die Via Claudia Augusta im heutigen [[Forggensee]] bei niedrigem Wasserstand]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Photo of Istituto Veneto di Scienze, lettere ed Arti archaeological expedition for the reconstruction of the roman road route Claudia Augusta Altinate 4.jpg|mini|hochkant|Foto einer Inschrift an der &amp;#039;&amp;#039;Via Claudia Augusta Altinate&amp;#039;&amp;#039;, das zwischen 1935 und 1938 während der Ausgrabungen unter Leitung von [[Alessio De Bon]] im Auftrag des [[Istituto Veneto di Scienze, Lettere ed Arti]] entstand]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kilometerstein replik via claudia augusta bei unterdiessen.jpg|mini|hochkant|[[Nachbildung|Replikat]] eines [[Miliarium]]s (mit deutscher Inschrift) an der Via Claudia Augusta bei [[Unterdießen]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Via claudia augusta bayern.jpg|mini|hochkant|Beschilderung der Via Claudia Augusta in Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Percorso della via Claudia Augusta.jpg|mini|Ausschnitt der wahrscheinlichsten Route der Via Claudia Augusta in Norditalien; bei [[Trient]] teilt sich der Weg in eine östliche und eine westliche Route]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Via Claudia Augusta&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine der wichtigsten [[Römerstraße]]n, die [[Oberitalien|Norditalien]] mit dem süddeutschen Raum verbanden. Auf ihr konnten schon zur Zeit des römischen Kaisers [[Claudius]] die Alpen mit Fuhrwerken [[Alpenüberquerung|überquert]] werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlauf ==&lt;br /&gt;
=== Heutiges Bayern ===&lt;br /&gt;
Vom [[Römisches Militärlager|Kastell]] [[Kastell Burghöfe|Submuntorium]] bei den [[Burghöfe (Mertingen)|Burghöfen]], direkt an der Schmutter (mündet in Donauwörth in die Donau) südlich von [[Mertingen]] gelegen, war die Via Claudia Augusta mit der von Westen nach Osten verlaufenden römischen [[Donausüdstraße]] verbunden. Die Via Claudia Augusta folgte flussaufwärts dem Lauf des [[Lech]]s über die Hauptstadt der römischen Provinz [[Raetia]], [[Augusta Vindelicum|Augusta Vindelicorum]] (heute [[Augsburg]]), bis nach [[Füssen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heutiges Tirol und Südtirol ===&lt;br /&gt;
Von dort aus zog sie durch das [[Bezirk Reutte|Außerfern]] über den [[Fernpass]] ein kurzes Stück entlang des [[Inn]]s. Vom [[Unterengadin]] führte sie dann über den [[Reschenpass]] durch den [[Vinschgau]] und das [[Burggrafenamt]] der [[Etsch]] entlang, um dieser über [[Bozen]] bis [[Trient]] (Tridentum) zu folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heutiges Norditalien ===&lt;br /&gt;
In Trient teilte sich die Straße. Der westliche Strang erreichte über [[Verona]] den [[Po (Fluss)|Po]] bei [[Ostiglia]] (Hostilia), der östliche, auch als &amp;#039;&amp;#039;Via Claudia Augusta Altinate&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, über [[Feltre]] die [[Adriatisches Meer|Adria]] bei [[Altinum (Stadt)|Altinum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreuzungen ===&lt;br /&gt;
Ein bedeutsamer Kreuzungspunkt dieser antiken Straße war [[Abodiacum]], das heutige [[Epfach]] am [[Lechrain]], wo die durch [[Raetia|Rätien]] verlaufende Ost-West-Magistrale von [[Iuvavum]] (heute [[Salzburg]]) nach [[Brigantium]] (heute [[Bregenz]]) den Lech überquerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Kaiser [[Augustus]] ließ im Jahre 15 v.&amp;amp;nbsp;Chr. von seinen Stiefsöhnen [[Tiberius]] und [[Drusus]] die noch nicht eroberten Gebiete der Alpen und das nördliche Voralpengebiet zwischen Inn und dem [[Südschwarzwald]] im Rahmen der [[Augusteische Alpenfeldzüge|Augusteischen Alpenfeldzüge]] erobern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erschließung der Provinz Raetia ===&lt;br /&gt;
Zur Erschließung der neuen, später [[Raetia]] genannten Provinz wurde bereits damals die Strecke von Feltria/[[Feltre]] über Tridentum ([[Trient]]) und den [[Reschenpass]], das [[Oberinntal]] und den [[Fernpass]] bis zum [[Lech]] ausgebaut. Endgültig fertiggestellt, durchgängig für Fuhrwerke befahrbar, erneuert und bis zur [[Donau]] verlängert wurde die Straße unter Kaiser [[Claudius]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Via Claudia Augusta war in den ersten beiden nachchristlichen Jahrhunderten die wichtigste Verbindung zwischen Adria und der Poebene und dem westlichen Voralpenraum. Von besonderer Bedeutung war die Straße für die [[Cursus publicus|römische Reichspost]]. Überwacht wurde sie wie üblich von den [[Benefiziarier]]n, einer aus abkommandierten [[Römische Legion|Legionären]] gebildeten Verkehrspolizei, die für den Erhalt der Straße und für die Sicherheit ihrer Benutzer zu sorgen hatte. Im Lauf der Jahre entwickelte sich entlang der Straße eine lebhafte Infrastruktur: es entstanden Gasthäuser und Pferdewechselstationen ([[mansio]]nes, mutationes), die im Laufe der Jahre zum Teil zu Städten anwuchsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Ausbau der [[Via Raetia]], die bei Bozen ins [[Eisacktal]] abzweigend über den Brennerpass, [[Teriolis|Teriolae]]/[[Zirl]], Partanum/[[Garmisch-Partenkirchen|Partenkirchen]] und Urusa/[[Raisting]] führte, verlor die Via Claudia Augusta ab dem 2. Jahrhundert als Alpenübergang an Bedeutung, blieb jedoch über viele Jahrhunderte bis ins Mittelalter ein regional bedeutsamer Verkehrsweg. Es gibt jedoch Hinweise, dass die Straße ab der spätrömischen Zeit nicht mehr so aufwendig instand gehalten wurde wie zuvor: der [[Knüppeldamm|Prügelweg]] durch das [[Lermooser Moos]] war nicht mehr wie früher viereinhalb bis fünf Meter breit, sondern nur noch drei und hatte auch keine Kiesauflage mehr.&amp;lt;ref&amp;gt;Rupert Gietl: &amp;#039;&amp;#039;Die Römer auf den Pässen der Ostalpen.&amp;#039;&amp;#039; Wien 2004, S. 44 ([http://www.lupitsch.at/downloads/Die_Roemer_auf_den_Paessen_der_Ostalpen%20R%C3%B6merstra%C3%9Fe%20Lupitsch.pdf lupitsch.at]&amp;lt;!-- alternativlink https://www.academia.edu/6827120/Die_Roemer_auf_den_Paessen_der_Ostalpen --&amp;gt; [PDF]).&amp;lt;/ref&amp;gt; In der [[Tabula Peutingeriana]], die den Stand von etwa 375 n. Chr. abbildet, ist sie allerdings nicht mehr verzeichnet, ebenso wenig auf der [[Via Romea|Romweg]]-Karte des [[Erhard Etzlaub]] aus dem Jahr 1500. Im Jahr 1430 liefen weniger als zehn Prozent des Handelsverkehrs zwischen Augsburg und Venedig über die „obere Straße“.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Kluger: &amp;#039;&amp;#039;Die Fugger in Augsburg&amp;#039;&amp;#039;, S. 13, ISBN 978-3-939645-63-4 ([https://www.context-mv.de/tl_files/context_mv/buecher/leseprobe/context-verlag_die-fugger-in-augsburg_leseprobe%20(2013).pdf Leseprobe] [PDF; 1&amp;amp;nbsp;MB]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Meilensteine, Zollstationen und andere Spuren ===&lt;br /&gt;
Spuren der Via Claudia Augusta finden sich auch heute noch entlang fast ihrer gesamten Strecke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Jahr 46 n. Chr. stammt der berühmte Meilenstein des Kaiser Claudius,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.partschins.com/de/sehenswertes/geschichtstraechtiges/meilenstein.html |text=Meilenstein des Kaiser Claudius |wayback=20131029200746}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der 1552 in [[Rabland]] (Partschins bei Meran) gefunden wurde. Es ist das älteste römische Schriftdenkmal im Alpenraum, das unmittelbar auf den Bau der Heeresstraße Bezug nimmt. Auf der [[Töll]] wird die Existenz einer Zollstätte belegt. Im [[Hochhueb]]enhof in Partschins ist ein römischer Grabstein eingemauert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.partschins.com/de/sehenswertes/geschichtstraechtiges/grabstein-roemerzeit.html |text=römischer Grabstein |wayback=20131029200430}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trasse heute am Grund des Forggensees ===&lt;br /&gt;
In [[Osterreinen]] im Gemeindegebiet von [[Rieden am Forggensee]] beispielsweise verläuft die Trasse am Grund des 1954 aufgestauten [[Forggensee]]s und wird während des winterlichen Abstaus wieder deutlich sichtbar. Während des Aufstauens im Frühjahr ist sie bei einer Stauhöhe von etwa 775&amp;amp;nbsp;m über NN für kurze Zeit als im Wasser verlaufender Damm zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die „Prügelstraße“ im Ehrwalder Becken ===&lt;br /&gt;
Die Römer bauten die Via Claudia Augusta bei [[Lermoos]] fast schnurgerade mitten durch das Moor, wobei tausende Baumstämme als Bohlen schwimmend im Moorboden verlegt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.viaclaudia.org/de/via-claudia-bereisen/tirol.html |text=Via Claudia Augusta – Routenbeschreibung Abschnitt „Tirol“ |wayback=20130724141834}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Moor konservierte Reste dieser sogenannten „Prügelstraße“ wurden im 20. Jahrhundert im [[Ehrwalder Becken]] entdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Städte und Orte entlang der Strecke ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;column-width:12em&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Donauwörth]]&lt;br /&gt;
* [[Mertingen]]&lt;br /&gt;
* [[Meitingen]]&lt;br /&gt;
* [[Langweid am Lech]]&lt;br /&gt;
* [[Gersthofen]]&lt;br /&gt;
* [[Augsburg]]&lt;br /&gt;
* [[Königsbrunn]]&lt;br /&gt;
* [[Oberottmarshausen]]&lt;br /&gt;
* [[Kleinaitingen]]&lt;br /&gt;
* [[Graben (Lechfeld)]]&lt;br /&gt;
* [[Landsberg am Lech]]&lt;br /&gt;
* [[Epfach]]&lt;br /&gt;
* [[Kinsau]]&lt;br /&gt;
* [[Hohenfurch]]&lt;br /&gt;
* [[Altenstadt (Oberbayern)|Altenstadt]]&lt;br /&gt;
* [[Burggen]]&lt;br /&gt;
* [[Roßhaupten]]&lt;br /&gt;
* [[Füssen]]&lt;br /&gt;
* [[Vils (Tirol)|Vils]]&lt;br /&gt;
* [[Pinswang]]&lt;br /&gt;
* [[Musau]]&lt;br /&gt;
* [[Pflach]]&lt;br /&gt;
* [[Wängle]]&lt;br /&gt;
* [[Lechaschau]]&lt;br /&gt;
* [[Höfen (Tirol)|Höfen]]&lt;br /&gt;
* [[Reutte]]&lt;br /&gt;
* [[Breitenwang]]&lt;br /&gt;
* [[Ehenbichl]]&lt;br /&gt;
* [[Heiterwang]] am See&lt;br /&gt;
* [[Bichlbach]]-Lähn-Wengle&lt;br /&gt;
* [[Lermoos]]&lt;br /&gt;
* [[Ehrwald]]&lt;br /&gt;
* [[Biberwier]]&lt;br /&gt;
* [[Fernpass]]&lt;br /&gt;
* [[Nassereith]]&lt;br /&gt;
* [[Tarrenz]]&lt;br /&gt;
* [[Imst]]&lt;br /&gt;
* [[Karrösten]]&lt;br /&gt;
* [[Karres]]&lt;br /&gt;
* [[Imsterberg]]&lt;br /&gt;
* [[Mils bei Imst]]&lt;br /&gt;
* [[Schönwies]]&lt;br /&gt;
* [[Zams]]&lt;br /&gt;
* [[Landeck (Tirol)|Landeck]]&lt;br /&gt;
* [[Stanz bei Landeck|Stanz]] – [[Grins]]&lt;br /&gt;
* [[Tobadill]]&lt;br /&gt;
* [[Fließ]]&lt;br /&gt;
* [[Prutz]]&lt;br /&gt;
* [[Ried im Oberinntal]]&lt;br /&gt;
* [[Tösens]]&lt;br /&gt;
* [[Pfunds]]&lt;br /&gt;
* [[Nauders]] – [[Altfinstermünz|Finstermünz]]&lt;br /&gt;
* [[Reschenpass]]&lt;br /&gt;
* [[Mals]]&lt;br /&gt;
* [[Glurns]]&lt;br /&gt;
* [[Schlanders]]&lt;br /&gt;
* [[Naturns#Geschichte|Staben (Naturns)]]&lt;br /&gt;
* [[Partschins]], [[Rabland]], [[Töll]]&lt;br /&gt;
* [[Brückenkopf (Algund)|Algund]]&lt;br /&gt;
* [[Meran]]&lt;br /&gt;
* [[Lana (Südtirol)]]&lt;br /&gt;
* [[Vilpian]]&lt;br /&gt;
* [[Nals]]&lt;br /&gt;
* [[Andrian (Südtirol)|Andrian]]&lt;br /&gt;
* [[Terlan]]&lt;br /&gt;
* [[Eppan]]&lt;br /&gt;
* [[Bozen]]&lt;br /&gt;
* [[Leifers]]&lt;br /&gt;
* [[Branzoll]]&lt;br /&gt;
* [[Auer (Südtirol)|Auer]]&lt;br /&gt;
* [[Neumarkt (Südtirol)|Neumarkt]]&lt;br /&gt;
* [[Kurtatsch]]&lt;br /&gt;
* [[Margreid]]&lt;br /&gt;
* [[Salurn]]&lt;br /&gt;
* [[Trient]]&lt;br /&gt;
* [[Feltre]]&lt;br /&gt;
* [[Altinum (Stadt)|Altinum]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brücken ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste römischer Brücken}}&lt;br /&gt;
Entlang der Fernstraße sind mehrere antike Brücken ganz oder teilweise erhalten:&lt;br /&gt;
* [[Brücke von Susegana]] in Susegana (Venetien)&lt;br /&gt;
* [[Brückenkopf (Algund)|Brückenkopf]] in [[Algund]] in Südtirol (dendrochronologische Untersuchungen und Radiokarbonmessungen sprechen allerdings für eine Konstruktion aus dem 15. Jahrhundert)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Abteilung Denkmalpflege des Landes Südtirol |Titel=Denkmalpflege in Südtirol 2008 |Verlag=Tappeiner |Ort=Bozen |Datum=2009 |ISBN=978-88-7073-525-3 |Kapitel=Kapitel Brücke |Seiten=152–153 |Online=http://www.provinz.bz.it/denkmalpflege/themen/286.asp?somepubl_action=300&amp;amp;somepubl_image_id=185306 |Format=PDF |KBytes=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeugnisse der Römerzeit an der Via Claudia Augusta (Bildergalerie) ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 040904 augsburg-roemisches-museum-dominikanerinnenkloster-roemerhelm 1-480x640.jpg|Vergoldeter spätrömischer Kammhelm, ein militärhistorisches Exponat im [[Römisches Museum Augsburg|Römischen Museum Augsburg]]&lt;br /&gt;
 Epfach Museum Abodiacum.JPG|Das &amp;#039;&amp;#039;Museum Abodiacum&amp;#039;&amp;#039; in [[Epfach]] ist in besonderer Weise der Römerzeit, der Via Claudia Augusta und den Funden am Weg gewidmet.&lt;br /&gt;
 Serfaus Römerbrücke P6A8069.JPG|Die sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Römerbrücke&amp;#039;&amp;#039; bei [[Serfaus]], deren Substanz wohl in die römische Antike zurückreicht, Form und Konstruktion entsprechen jedenfalls durchweg der römischen Brückenbautechnik.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Martin Aschaber, Günter Guglberger, Karl Sporschill |Titel=Brücken in Tirol |Verlag=Studienverlag |Ort=Innsbruck |Datum=2010 |ISBN=978-3-7065-4957-8 |Seiten=82}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Roman bridge Algund.jpg|Reste eines römischen Brückenkopfes bei [[Algund]] im [[Vinschgau]], darüber gebaut ein neuzeitlicher Bildstock (Fotografie um 1900)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Revitalisierung ==&lt;br /&gt;
Mitte der 1990er Jahre wurde die Via Claudia in einer grenzüberschreitenden touristischen und kulturellen Zusammenarbeit wiederentdeckt und revitalisiert. Vor allem für kulturell und kulinarisch interessierte Touristen ist die Strecke gedacht, die manche als [[Fernwanderweg]], andere auch mit dem Fahrrad bewältigen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Epfach LL Roemerstandbild am Ortseingang.jpg|Ein neuzeitliches Römerstandbild erinnert in [[Epfach]] an den alten römischen Verkehrs- und Handelsknoten mit dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Abodiacum&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 Via Claudia Augusta Fließer Platte.JPG|Reste der antiken Strecke im oberen [[Inn]]tal&lt;br /&gt;
 Passo di Fern.jpg|Die revitalisierte Via Claudia Augusta wird gerne für [[Alpenüberquerung]]en mit dem Fahrrad genutzt. Hier: Informationstafel am [[Fernpass]]&lt;br /&gt;
 F&amp;#039;münz1.jpg|Der Inn-Übergang bei [[Altfinstermünz]] forderte auch schon in römischer Zeit besondere Aufmerksamkeit.&lt;br /&gt;
 Römische Funde aus Karres P6A3813.jpg|Funde von [[Karres]] an der Via Claudia Augusta in der römischen Sammlung des [[Tiroler Landesmuseum]]s in [[Innsbruck]]&lt;br /&gt;
 Via Claudia Augusta Graben2.jpg|Via Claudia Augusta südlich von [[Augsburg]] auf dem [[Lechfeld]] bei [[Graben (Lechfeld)|Graben]]&lt;br /&gt;
 Via Claudia Augusta Graben1.jpg|Via Claudia Augusta südlich von Augsburg auf dem Lechfeld bei Graben&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fernradweg ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Via Claudia Augusta (Radweg)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mountainbike-Route ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Albrecht-Route}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Helmut Bender (Archäologe)|Helmut Bender]]: &amp;#039;&amp;#039;Römischer Straßen- und Reiseverkehr.&amp;#039;&amp;#039; In: Ludwig Wamser (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Römer zwischen Alpen und Nordmeer&amp;#039;&amp;#039;. von Zabern, Mainz 2000, ISBN 3-8053-2615-7 und ISBN 3-927806-24-2 (Landesausstellung Rosenheim 2000; &amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe der Archäologischen Staatssammlung&amp;#039;&amp;#039; 1), S. 255–263 (mit Foto des Schotterdamms der Via Claudia Augusta im Forggensee, S. 254; Luftbild der Straße im Schnee nördlich von Lechbruck, S. 257; Gleisstrecke bei Klais im Landkreis Garmisch-Partenkirchen mit Steigungen von 10–12 Grad, S. 261).&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Czysz]]: &amp;#039;&amp;#039;Via Claudia Augusta.&amp;#039;&amp;#039; In: ders. u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Die Römer in Bayern.&amp;#039;&amp;#039; Theiss, Stuttgart 1995, ISBN 3-8062-1058-6, S. 528–532 (Karte S. 529).&lt;br /&gt;
* [[Gerold Walser]]: &amp;#039;&amp;#039;Die römischen Straßen und Meilensteine in Raetien&amp;#039;&amp;#039;. Württembergisches Landesmuseum, Stuttgart 1983 (= &amp;#039;&amp;#039;Kleine Schriften zur Kenntnis der römischen Besetzungsgeschichte Südwestdeutschlands.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 29).&lt;br /&gt;
* [[Rainer Loose]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Von der Via Claudia Augusta zum Oberen Weg. Leben an Etsch und Inn. Westtirol und angrenzende Räume von der Vorzeit bis heute.&amp;#039;&amp;#039; Universitätsverlag Wagner, Innsbruck 2006, ISBN 978-3-7030-0421-6 ([[Schlern-Schriften]] 334).&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Winkler (Epigraphiker)|Gerhard Winkler]]: &amp;#039;&amp;#039;Die römischen Straßen und Meilensteine in Noricum – Österreich&amp;#039;&amp;#039;. Württembergisches Landesmuseum, Stuttgart 1985 (= &amp;#039;&amp;#039;Kleine Schriften zur Kenntnis der römischen Besetzungsgeschichte Südwestdeutschlands.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 35).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Moderne Nutzung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Gianni Bodini: &amp;#039;&amp;#039;Via Claudia Augusta&amp;#039;&amp;#039;. Edition Longo, Bozen 2014, ISBN 978-88-909119-3-4.&lt;br /&gt;
* Holger Nacken: &amp;#039;&amp;#039;Alpenradler: Auf der Via Claudia Augusta von Deutschland nach Italien&amp;#039;&amp;#039;, traveldiary Reiseliteraturverlag, 2016, ISBN 978-3-944365-85-5.&lt;br /&gt;
* Christoph Tschaikner: &amp;#039;&amp;#039;Via Claudia Augusta Reiseführer für Auto, Camper, Bus, …&amp;#039;&amp;#039;. Verlag BoD, 2014, ISBN 978-3-7357-5810-1.&lt;br /&gt;
* Christoph Tschaikner: &amp;#039;&amp;#039;Hikeline Fernwanderweg: Via Claudia Augusta&amp;#039;&amp;#039;. Esterbauer, Sommer 2010, ISBN 978-3-85000-510-4.&lt;br /&gt;
* Christoph Tschaikner: &amp;#039;&amp;#039;Kompass Radtourenbuch Via Claudia Augusta – Radeln auf den Spuren der Römer&amp;#039;&amp;#039;. 2009, ISBN 978-3-85026-067-1.&lt;br /&gt;
* Christoph Tschaikner: &amp;#039;&amp;#039;Kompass Radkarte Via Claudia Augusta – Radeln auf den Spuren der Römer&amp;#039;&amp;#039;. 2009, ISBN 978-3-85026-146-3.&lt;br /&gt;
* Kay Wewior: &amp;#039;&amp;#039;Das Via Claudia Augusta RadReiseBuch&amp;#039;&amp;#039;. Verlag BoD, 2008, ISBN 978-3-8370-4543-7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bikeline Radtourenbuch: Via Claudia Augusta&amp;#039;&amp;#039;. Esterbauer, Februar 2005, ISBN 3-85000-131-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=1}}&lt;br /&gt;
* https://www.viaclaudia.org/ Offizielle Website Via Claudia Augusta Bayern – Tirol – Italien&lt;br /&gt;
* https://www.roemerstrasse-via-claudia.de/ Fotografische Dokumentation der Via Claudia zwischen Königsbrunn und Epfach&lt;br /&gt;
* http://www.kaluwi.de/ViaClaudiaAugusta.html Fotografische Dokumentation zwischen Gersthofen und Nauders&lt;br /&gt;
* {{Toter Link|url=http://www.geschichte-tirol.com/zum-thema/111-transit-durch-tirol-im-mittelalter/516-transit.html |date=2025-10-09 |text=Geschichte Tirol: Via Claudia Augusta}}&lt;br /&gt;
* [https://www.radwegvinschgau.org/ Via Claudia Augusta von Reschen nach Meran]&lt;br /&gt;
* [http://www.vinschgau.net/de/bewegung-natur/bewegung-im-sommer/radfahren.html Via Claudia Augusta Etschradroute Vinschgau]&lt;br /&gt;
* http://www.museum.fliess.at/ Museum Fließ&lt;br /&gt;
* [https://www.zunter.net/historie/vca/historie Via Claudia Augusta] – Zur Entstehung der Via Claudia Augusta und anderer Römerstraßen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4201860-2|LCCN=sh2001007085|VIAF=198829782}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römerstraße|Claudia]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Früherer Handelsweg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße in Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße in Italien]]&lt;br /&gt;
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