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	<title>VfL TuRa Kassel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;L. aus W. am 15. Januar 2025 um 19:47 Uhr</title>
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		<updated>2025-01-15T19:47:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:TuRa Wehlheiden.gif|right|100px|Wappen]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;VfL TuRa Kassel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[Sportverein]] in der nordhessischen Stadt [[Kassel]]. Seit seiner Gründung im Jahr 1904 stand der [[Wehlheiden|Wehlheider]] Stadtteilverein aus sportlicher Sicht zwar die meiste Zeit seines Bestehens über im Schatten der Lokalmatadoren [[SV Kurhessen Kassel|SV Kurhessen]], [[CSC 03 Kassel|CSC 03]], [[BC Sport Kassel|BC „Sport“]] und [[Spielverein 06 Kassel|Spielverein 06]], konnte sich aber bis 1933 fast durchgängig in der obersten Spielklasse halten. Die neu eingeführte [[Gauliga Hessen]] erreichte der &amp;#039;&amp;#039;VfL TuRa&amp;#039;&amp;#039; allerdings erst im ersten Kriegsjahr [[Gauliga Hessen 1939/40|1939/40]]. Nach dem Zweiten Weltkrieg ging der Verein schließlich 1947 im Kasseler Großverein [[KSV Hessen Kassel]] auf. Auf der Anlage des &amp;#039;&amp;#039;VfL TuRa&amp;#039;&amp;#039; im Schönfelder Park wurde 1951 der heutige &amp;#039;&amp;#039;Kasseler SV&amp;#039;&amp;#039; gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Ursprünglich gegründet wurde der Verein im Jahr 1904 unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Vereinigter Bewegungssportverein 1904 Herkules Cassel&amp;#039;&amp;#039; und wurde meist kurz &amp;#039;&amp;#039;BV Herkules&amp;#039;&amp;#039; genannt. Unmittelbar nach dem Ende des Ersten Weltkrieges schloss man sich mit dem &amp;#039;&amp;#039;SV West&amp;#039;&amp;#039; zum &amp;#039;&amp;#039;Rasensportverein Cassel 1904&amp;#039;&amp;#039; zusammen, um schon am 15. Juni 1919 erneut zu fusionieren: Aus dem &amp;#039;&amp;#039;RSV Cassel&amp;#039;&amp;#039;, der &amp;#039;&amp;#039;TG 1868 Wehlheiden&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;TG 1899 Wehlheiden&amp;#039;&amp;#039; wurde der &amp;#039;&amp;#039;SV TuRa Cassel-Wehlheiden&amp;#039;&amp;#039; (die Abkürzung „TuRa“ steht für „Turn- und Rasensportverein“). Die Gemeinschaft mit den Turnern zerbrach allerdings schon kurze Zeit später. Der Name des Vereines wurde nach der amtlichen Umbenennung der Stadt in „Kassel“ 1926 zunächst entsprechend angepasst und später in &amp;#039;&amp;#039;VfL TuRa Kassel&amp;#039;&amp;#039; geändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TuRa war ein typischer Stadtteilverein, dessen Mitglieder sich vornehmlich aus dem Wehlheider Bildungsbürgertum beiderseits der [[Wilhelmshöher Allee]] rekrutierten. Den ersten sportlichen Erfolg feierte im Jahr 1909 der damalige &amp;#039;&amp;#039;BV Herkules&amp;#039;&amp;#039;, als er seine ersten Ligaspielzeit mit dem Aufstieg in die höchste regionale Spielklasse krönte. Unmittelbar nach dem Ersten Weltkrieg zählten die Wehlheider zu den Gründungsmitgliedern der höchsten Liga im Kreis Hessen/Hannover des [[Westdeutscher Spiel-Verband|Westdeutschen Spiel-Verbandes]] und konnten sich in dieser Spielklasse, abgesehen von kurzzeitigen Unterbrechungen, auch bis zur Ligenreform 1933 halten. Die überregionalen Erfolge aber mussten die Blau-Weißen der spielstärkeren örtlichen Konkurrenz überlassen. Zunächst der [[SV Kurhessen Kassel|SV Kurhessen]] und bald auch den Mannschaften von [[CSC 03 Kassel|CSC 03]], [[BC Sport Kassel|BC „Sport“]] und [[Spielverein 06 Kassel|Spielverein 06]] vertraten die Stadt Kassel in den Endrunden um die „Westdeutsche“, als beste Platzierung erreichte die Mannschaft vom Schönfelder Park in der Spielzeit 1927/28 Platz 3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die 1933 als neue höchste Spielklasse eingeführte [[Gauliga Hessen|Fußball-Gauliga Hessen]] konnte sich der &amp;#039;&amp;#039;VfL TuRa&amp;#039;&amp;#039; nicht qualifizieren und verschwand in der Zweitklassigkeit. Lediglich zwei Mal, in den Kriegsspielzeiten [[Gauliga Hessen 1939/40|1939/40]] und [[Gauliga Kurhessen 1943/44|1943/44]], kehrten die Wehlheider noch ins Fußball-Oberhaus zurück. In der letzten ausgespielten Runde vor dem Ende des Zweiten Weltkrieges trat man in einer [[Kriegsspielgemeinschaft]] mit der [[VfL Kassel|TuSpo 86/09 Kassel]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Feldhandball]]-Abteilung der Männer gelang 1933 die Qualifikation für die erstklassige [[Handball-Gauliga Hessen]]. Bereits 1935 stieg der Verein in die Zweitklassigkeit ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende wurden alle Sportvereine aufgelöst und zunächst pro Stadtteil nur ein Verein zugelassen. So entstand 1946 zunächst die &amp;#039;&amp;#039;SG Wehlheiden&amp;#039;&amp;#039;, die sich bald darauf &amp;#039;&amp;#039;Kasseler SV&amp;#039;&amp;#039; nannte und im November 1947 mit dem &amp;#039;&amp;#039;VfL Hessen Kassel&amp;#039;&amp;#039; zum  [[KSV Hessen Kassel]] fusionierte. 1951 gründeten ehemalige „TuRaner“ den &amp;#039;&amp;#039;SV Wehlheiden&amp;#039;&amp;#039;, der 1954 in &amp;#039;&amp;#039;Kasseler SV&amp;#039;&amp;#039; umbenannt wurde und von 1957 bis 1962 immerhin in der 2. Amateurliga Hessen spielte. Dieser heute noch bestehende Verein ist auf der Anlage des &amp;#039;&amp;#039;VfL TuRa&amp;#039;&amp;#039; im Schönfelder Park, der &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm-Buchenau-Kampfbahn&amp;#039;&amp;#039;, heimisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hardy Grüne]]: &amp;#039;&amp;#039;Legendäre Fußballvereine. Hessen. Zwischen FC Alsbach, Eintracht Frankfurt und Tuspo Ziegenhain.&amp;#039;&amp;#039; AGON Sportverlag, Kassel 2005, ISBN 3-89784-244-0, S. 51.&lt;br /&gt;
* Hardy Grüne, Christian Karn: &amp;#039;&amp;#039;[[Das große Buch der deutschen Fußballvereine]].&amp;#039;&amp;#039; AGON Sportverlag, Kassel 2009, ISBN 978-3-89784-362-2, S. 260.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Fußballverein aus Kassel|Vfl Tura]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Handballverein aus Hessen|Kassel, Tura]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vereinsgründung 1904]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;L. aus W.</name></author>
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