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	<title>Vetternwirtschaft - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Vetternwirtschaft&amp;diff=25473&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;ChickSR: allgemeine Kategorie</title>
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		<updated>2026-02-25T11:34:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;allgemeine Kategorie&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt Nepotismus – zum Comic siehe [[Vetternwirtschaft (Comic)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vetternwirtschaft&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nepotismus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet eine übermäßige Vorteilsbeschaffung durch und für [[Familie]]nangehörige oder andere [[Verwandtschaftsbeziehung|Verwandte]] (oder enge Freunde).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Duden#Duden online|Duden-Redaktion]]: [https://www.duden.de/rechtschreibung/Vetternwirtschaft &amp;#039;&amp;#039;Vetternwirtschaft.&amp;#039;&amp;#039;] Abgerufen am 3. März 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; Beispiele für diese Bevorzugung sind die Gewährung von ungewöhnlich günstigen Vertragskonditionen untereinander oder die Unterlassung notwendiger Prüfungen bei Verwandten zu Lasten einer Institution oder eines Unternehmens, in denen ein Familienmitglied eine leitende Position innehat. Auch [[Betrug (Deutschland)|Schiebung]] kann eine Form der Vetternwirtschaft sein. Selten gebraucht wird die weibliche Form &amp;#039;&amp;#039;Cousinenwirtschaft&amp;#039;&amp;#039; als Bevorzugung von weiblichen Verwandten und Freundinnen bei Stellenbesetzungen, Auftragsvergaben und Ähnlichem ohne Bezug zur fachlichen Eignung.&amp;lt;ref&amp;gt;Duden-Redaktion: [https://www.duden.de/rechtschreibung/Cousinenwirtschaft &amp;#039;&amp;#039;Cousinenwirtschaft.&amp;#039;&amp;#039;] Abgerufen am 3. März 2020.&amp;lt;br /&amp;gt;Thomas Zorn: [https://www.focus.de/politik/deutschland/hessen-cousinenwirtschaft_aid_171940.html &amp;#039;&amp;#039;Hessen: „Cousinenwirtschaft“.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Focus Online]].&amp;#039;&amp;#039; 10. August 1998, abgerufen am 3. März 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Schwäbische Dialekte|schwäbischen Mundarten]] ist die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Vetterleswirtschaft&amp;#039;&amp;#039; üblich, in [[Alemannische Dialekte|alemannischen Mundarten]] &amp;#039;&amp;#039;Vetterliwirtschaft&amp;#039;&amp;#039;. Bei einer &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Günstlingswirtschaft&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind keine Familienangehörigen, sondern andere Personen die Nutznießer des verschafften Vorteils (vergleiche [[Klientelpolitik]]). Im [[Bairisch|bairischen Sprachraum]] heißt es ungeachtet einer familiären Verbandelung &amp;#039;&amp;#039;Spezlwirtschaft&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Spezi, Spezl:&amp;#039;&amp;#039; „Freund“), in Österreich &amp;#039;&amp;#039;Freunderlwirtschaft&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Filz&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.duden.de/rechtschreibung/Filz |titel=Duden {{!}} Filz {{!}} Rechtschreibung, Bedeutung, Definition, Herkunft |abruf=2021-02-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.duden.de/rechtschreibung/Filzokratie |titel=Duden {{!}} Filzokratie {{!}} Rechtschreibung, Bedeutung, Definition, Herkunft |abruf=2021-02-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Michaela Krimmer |url=https://www.suedwind-magazin.at/den-filz-entwirren |titel=Den „Filz“ entwirren |werk=Südwind Magazin |hrsg=[[Südwind Verein]] |datum=2010-11-28 |abruf=2021-02-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, im Rheinland bekannt als &amp;#039;&amp;#039;[[Kölner Klüngel|Klüngel]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wortherkunft ==&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung „Vetternwirtschaft“ (von „[[Verwandtschaftsbeziehung#Cousin und Cousine|Vetter]]“, zur Bedeutung und Wortherkunft siehe dort) kam erst im 20. Jahrhundert auf und wird zur Jahrtausendwende häufiger verwendet als „Nepotismus“.&amp;lt;ref&amp;gt;Worteintrag: {{Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache|Stichwort=Vetternwirtschaft|Abruf=2020-03-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wort „Nepotismus“ ist abgeleitet vom lateinischen &amp;#039;&amp;#039;nepōs&amp;#039;&amp;#039; („[[Verwandtschaftsbeziehung#Enkel-|Enkel]], Urenkel, [[Verwandtschaftsbeziehung#Neffe und Nichte|Neffe]], [[Nachkomme]]“).&amp;lt;ref&amp;gt;Worteintrag: {{Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache|Stichwort=Nepotismus|Abruf=2020-03-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Vergleichbare Bezeichnungen bestehen bereits im [[Altindisch]]en (&amp;#039;&amp;#039;nápāt&amp;#039;&amp;#039; „Abkömmling, Enkel, Sohn“) und im [[Altgriechische Sprache|Altgriechischen]] (&amp;#039;&amp;#039;anepsiós&amp;#039;&amp;#039; „Geschwisterkind; Geschwistersohn, Neffe“). &amp;#039;&amp;#039;Nepos&amp;#039;&amp;#039; war zum einen die konkrete Bezeichnung für einen Neffen (oder Enkel), zum anderen die Bezeichnung für Nachkommen im Allgemeinen. Im [[Mittellatein|mittelalterlichen Latein]] bezeichnet &amp;#039;&amp;#039;Nepos&amp;#039;&amp;#039; dann übergreifend jeden Verwandten, ohne dass auf den Verwandtschaftsgrad zurückgeschlossen werden könnte. In die [[französische Sprache]] kommt das Wort als &amp;#039;&amp;#039;neveu&amp;#039;&amp;#039; (Neffe), ins Englische als &amp;#039;&amp;#039;nephew&amp;#039;&amp;#039;. In der deutschen gehobenen Umgangssprache wurde mit spöttischem Beiklang, vermittelt über das Französische, das aus der lateinischen Form &amp;#039;&amp;#039;nepotem&amp;#039;&amp;#039; abgeleitete Wort &amp;#039;&amp;#039;Neveu&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Nevö&amp;#039;&amp;#039; bis 1914 verwendet (bis zur damaligen Kampagne gegen Wörter französischer Herkunft). Das von &amp;#039;&amp;#039;nepos&amp;#039;&amp;#039; abgeleitete Wort &amp;#039;&amp;#039;Nepot&amp;#039;&amp;#039; für einen begünstigten jüngeren Verwandten (meist in der Politik) ist veraltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Friedrich Kluges &amp;#039;&amp;#039;[[Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache]]&amp;#039;&amp;#039; kann das Wort „Neffe“ wie lateinisch &amp;#039;&amp;#039;nepos&amp;#039;&amp;#039; auf indogermanisch &amp;#039;&amp;#039;népōt&amp;#039;&amp;#039; („Enkel“, vielleicht in der Grundbedeutung „schutzlos“) zurückgehen. Die Bedeutungen (althochdeutsch &amp;#039;&amp;#039;nëvo&amp;#039;&amp;#039;, mittelhochdeutsch &amp;#039;&amp;#039;nëve&amp;#039;&amp;#039;, daraus frühneuhochdeutsch &amp;#039;&amp;#039;nefe&amp;#039;&amp;#039;, seit dem 17. Jahrhundert &amp;#039;&amp;#039;Neffe&amp;#039;&amp;#039;) schwanken zwischen „Schwestersohn“, „Brudersohn“, „Enkel“, „Vetter“ und „[[Oheim]]“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Friedrich Kluge]], [[Alfred Götze (Philologe)|Alfred Götze]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache]].&amp;#039;&amp;#039; 20. Auflage. Herausgegeben von [[Walther Mitzka]]. De Gruyter, Berlin/New York 1967; Neudruck („21. unveränderte Auflage“) ebenda 1975, ISBN 3-11-005709-3, S. 506: &amp;#039;&amp;#039;Neffe&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Vetternwirtschaft gab und gibt es in und zwischen Herrscherhäusern. Innerhalb des europäischen [[Hoher Adel|Hochadels]] gab es stets Verwandtschaften über Staatsgrenzen hinweg, teilweise zustande gekommen durch Vernunftehen oder [[Heiratsvermittlung#Arrangierte Heirat|arrangierte Heiraten]]. Diese Verwandtschaften beeinflussten auch das Entstehen und Vergehen von Allianzen, [[Bündnis]]sen und Koalitionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berühmt und berüchtigt war die praktizierte [[Kardinalnepot|Kardinalsvetternwirtschaft]] der [[Bischof|Bischöfe]] und [[Papst|Päpste]] in [[Mittelalter]] und [[Neuzeit]]. Einen großen Aufschwung erfuhr er durch die [[Avignonesisches Papsttum|avignonesischen]] Päpste [[Clemens V.]], [[Johannes XXII.]], [[Clemens VI.]] und [[Innozenz VI.]] im 14. Jahrhundert. Den Höhepunkt erreichte die päpstliche Vetternwirtschaft vom 15. bis zum 17. Jahrhundert, als den päpstlichen Verwandten ganze Teilgebiete des [[Kirchenstaat]]s zu [[Lehnswesen|Lehen]] gegeben wurden, um eigene [[Fürstentum|Fürstentümer]] zu errichten (siehe dazu [[Nepotismus am Heiligen Stuhl]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Frankreich]] wird die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;népotisme&amp;#039;&amp;#039; für die durch gemeinsame akademische oder dienstliche Karrieren entstehenden Abhängigkeiten und Begünstigungen benutzt, die insbesondere den öffentlichen Dienst und den großen staatlich kontrollierten, formal privatwirtschaftlichen Bereich durchdringen (etwa bei [[Energiewirtschaft|Energie-]] und Versorgungswirtschaft, Bahn, Film und Kultur).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
* [[Kölner Klüngel]], ein System auf Gegenseitigkeit beruhender Hilfeleistungen und Gefälligkeiten&lt;br /&gt;
* Im Jahr 2013 wurde die [[Verwandtenaffäre]] aufgedeckt, eine Ausnutzung von Übergangsregelungen zur Beschäftigung von Verwandten durch [[Bayerischer Landtag|bayerische Landtagsabgeordnete]].&lt;br /&gt;
* Als Vetternwirtschaft wurde gesehen, dass der [[Präsident der Vereinigten Staaten|US-Präsident]] [[John F. Kennedy]] seinen Bruder [[Robert F. Kennedy]] 1960 als Justizminister in sein Kabinett aufnahm. &lt;br /&gt;
[[Datei:Trump With Family February 1 2016.jpg|mini|Die Familie Trump]]&lt;br /&gt;
* US-Präsident [[Donald Trump]] ernannte 2016 seine Tochter [[Ivanka Trump|Ivanka]] (Yael Kushner) zur Beraterin im Weißen Haus sowie seinen Schwiegersohn [[Jared Kushner]] zum Chefberater &amp;#039;&amp;#039;(senior advisor)&amp;#039;&amp;#039; mit einer Reihe von Sonderfunktionen.&lt;br /&gt;
* Der türkische Präsident [[Recep Tayyip Erdoğan]] ernannte 2016 seinen Schwiegersohn [[Berat Albayrak]] zum Finanzminister.&lt;br /&gt;
* Der [[Vizekanzler (Österreich)|österreichische Vizekanzler]] [[Heinz-Christian Strache]] ([[Freiheitliche Partei Österreichs|FPÖ]]) ernannte 2018 seine damalige Ehefrau [[Philippa Strache]] zur [[Tierschutzbeauftragte (FPÖ)|Tierschutzbeauftragten]] seiner Partei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Günter Traxler |url=https://www.derstandard.at/story/2000086929134/philippa-strache-als-tierschutzbeauftragte-freiheitlich-wirkt |titel=Philippa Strache als Tierschutzbeauftragte: Freiheitlich wirkt |werk=[[Der Standard|derStandard.at]] |datum=2018-09-08 |abruf=2019-12-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die wechselseitige Blockade von [[Österreichische Volkspartei|ÖVP]] und [[Die Grünen – Die Grüne Alternative|Grünen]] bei der Besetzung der Leitungen von [[Bundeswettbewerbsbehörde|BWB]] und [[Bundesverwaltungsgericht (Österreich)|BVwG]] in [[Österreich]] 2023.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=ORF at/Agenturen jkla |url=https://orf.at/stories/3323839/ |titel=BVwG-Spitze: Kogler verweist auf Koalitionspartner |datum=2023-07-13 |sprache=de |abruf=2023-07-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Arianna Meloni]], Beraterin von [[Präsident des Ministerrats|Italiens Regierungschefin]] [[Giorgia Meloni]], übernahm im August 2023 das politische Sekretariat der Regierungspartei [[Fratelli d’Italia (Partei)|Fratelli d’Italia]] (Geschwister Italiens).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=ORF at/Agenturen red |url=https://orf.at/stories/3328765/ |titel=Italien: Schwester von Meloni übernimmt hohes Parteiamt |datum=2023-08-25 |sprache=de |abruf=2023-08-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; „Arianna Meloni ist zudem mit dem [[Politiker|Spitzenpolitiker]] und [[Ministerium für Landwirtschafts-, Ernährungs- und Forstpolitik (Italien)|Landwirtschaftsminister]] [[Francesco Lollobrigida]], ebenso Mitglied der Fratelli d’Italia, verheiratet.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Im Herbst 2023 hat [[Simbabwe]]s Präsident [[Emmerson Mnangagwa]] zwei wichtige Ministerposten mit seinem Sohn, [[Kudakwashe David Mnangagwa]] (stellvertretender Finanzminister) und seinem Neffen, [[Tongai Mnangagwa]] (Vizetourismusminister) besetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=ORF at/Agenturen red |url=https://orf.at/stories/3330975/ |titel=Simbabwes Präsident vereidigt Sohn und Neffen als Minister |datum=2023-09-13 |sprache=de |abruf=2023-09-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Opposition ([[Citizens Coalition for Change]]) wies das Ergebnis der [[Politisches System Simbabwes|Präsidentenwahl]] vom August 2023 zurück.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Im April 2024 verzichtete der deutsche, über 20 Jahre lang [[Europaabgeordnete]] [[Markus Pieper (Politiker)|Markus Pieper (CDU)]] nach Vorwürfen der Günstlingswirtschaft gegen [[EU-Kommission|EU-Kommissionschefin]] [[Ursula von der Leyen|Ursula von der Leyen (CDU)]] auf den Posten des [[Mittelstand]]sbeauftragten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://orf.at/stories/3354594/ |titel=Nepotismuskritik: CDU-Politiker verzichtet auf Topjob |hrsg=[[orf.at]] |datum=2024-04-16 |sprache=de |abruf=2024-04-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=NDR |url=https://www.ndr.de/nachrichten/info/Parteifreund-zum-EU-Beauftragten-ernannt-Druck-auf-von-der-Leyen-waechst,audio1612060.html |titel=Parteifreund zum EU-Beauftragten ernannt: Druck auf von der Leyen wächst |sprache=de |abruf=2024-04-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Stelle in der [[Besoldung#Dienstbezüge|Besoldung]]sstufe AD15 der EU entsprach einem Monatsgehalt von mehr als 18.000 Euro.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutungsähnlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Ämterpatronage]]: ungerechtfertigte Bevorzugung von Bewerbern bei der Besetzung von Ämtern und Positionen, vor allem im Öffentlichen Dienst oder Wissenschaftsbetrieb&lt;br /&gt;
* [[Seilschaft]]: informelle Gruppierungen von Personen, die ihr berufliches oder anderweitiges Vorankommen gegenseitig fördern&lt;br /&gt;
* [[Klientelismus]]: ein System ungleicher Abhängigkeitsbeziehungen in politischen Apparaten&lt;br /&gt;
* [[Kamarilla]]: Günstlingspartei, die ohne Befugnis und Verantwortung Einfluss auf die Entscheidungen eines Herrschers ausübt&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;legacy preference&amp;#039;&amp;#039;: Bevorzugung der Kinder von Ehemaligen ([[Alumni]]) als offizielles Auswahlkriterium für Studienbewerber an US-amerikanischen Universitäten (insbesondere der Ivy League)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Richard D. Kahlenberg |Titel=Der direkte Weg nach Harvard – US-Unis bevorzugen Kinder von Alumni |Sammelwerk=[[Le Monde diplomatique]] |Nummer=37/18 |Verlag=WOZ Die Wochenzeitung |Ort=Zürich |Datum=2018-09-13 |Seiten=22 |Online=https://monde-diplomatique.de/artikel/!5532339 |Übersetzer=Sabine Jainski}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;cuñadísimo&amp;#039;&amp;#039; ([[Spanische Sprache|spanisch]], etwa „größter aller Schwäger“): privilegierte Stellung eines Schwagers; die Bezeichnung ist abgeleitet vom Titel &amp;#039;&amp;#039;el Generalísimo&amp;#039;&amp;#039; (etwa „größter aller Generäle“), mit dem sich der spanische Diktator [[Francisco Franco|General Francisco Franco]] ansprechen ließ und der als umgangssprachliche Bezeichnung ins Spanische einging, als Franco begann, seinen (Schwipp-)Schwager [[Ramón Serrano Súñer]] an sämtlichen Entscheidungen zu beteiligen und ihn gegenüber anderen Faschisten und Monarchisten zu bevorzugen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Antony Beevor]] |Titel=La Guerre d’Espagne |Auflage=3 |Verlag=Éditions Calmann-Lévy |Ort=Paris |Datum=2011 |ISBN=978-2-253-12092-6 |Seiten=461 |Kommentar=übersetzt von Jean-François Sené}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Korruption]]: Bestechung, Vorteilsannahme, Vorteilsgewährung&lt;br /&gt;
* [[Networking]]: positiv konnotierter Begriff im Vergleich zu Vetternwirtschaft&lt;br /&gt;
* [[Postenschacher]]: Machtaufteilung in der öffentlichen Verwaltung Osterreichs als besondere Form der Korruption&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* „[[Der Papa wird’s schon richten]]“ (geflügeltes Wort, nach einer kritischen Kabarettnummer 1958)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Arne Karsten]]: &amp;#039;&amp;#039;Künstler und Kardinäle: Vom Mäzenatentum römischer Kardinalnepoten im 17. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Doktorarbeit Universität Berlin 2001. Böhlau u.&amp;amp;nbsp;a. 2003, ISBN 3-412-11302-6.&lt;br /&gt;
* Arne Karsten, Hillard von Thiessen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Nützliche Netzwerke und korrupte Seilschaften.&amp;#039;&amp;#039; Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2006, ISBN 3-525-36292-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[:en:Nepo_baby|Nepo baby]]&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Nepotismus|suffix=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4220631-5|LCCN=sh/85/90868}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politische Ideengeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herrschaftsform]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ChickSR</name></author>
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