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	<title>Vettelschoß - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-29T19:12:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Vettelscho%C3%9F&amp;diff=142224&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-64937-6: Link</title>
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		<updated>2026-01-30T05:25:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Ortsgemeinde&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Vettelschoß COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 50/37/05/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 07/20/47/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Vettelschoß in NR.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Neuwied&lt;br /&gt;
|Verbandsgemeinde  = Linz am Rhein&lt;br /&gt;
|Höhe              = 300 &amp;lt;!--302 an der Pfarrkirche--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|PLZ               = 53560&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 02645&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 07138075&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Am Schoppbüchel 5&amp;lt;br /&amp;gt;53545 Linz am Rhein&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.vettelschoss.de/ www.vettelschoss.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Norbert Rohringer&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel= Ortsbürgermeister&lt;br /&gt;
|Partei            = [[Freie Wählergruppe Rheinland-Pfalz|FWG]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bernhardskapelle (Vettelschoss).jpg|mini|300px|Bernhardskapelle in Willscheid aus dem Jahr 1683, das älteste Gebäude in Vettelschoß]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Basaltsteinbruch Vettelschoß.jpg|mini|Der See im Willscheider Berg war ursprünglich ein Basaltsteinbruch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vettelschoß&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Ortsgemeinde (Rheinland-Pfalz)|Ortsgemeinde]] im [[Landkreis Neuwied]] in [[Rheinland-Pfalz]]. Sie gehört der [[Verbandsgemeinde Linz am Rhein]] an, die ihren Verwaltungssitz in der Stadt [[Linz am Rhein]] hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Vettelschoß liegt auf einer Höhe von etwa {{Höhe|300|DE-NHN|link=1}}, 7&amp;amp;nbsp;km nordöstlich der Stadt Linz am Rhein sowie 9&amp;amp;nbsp;km südöstlich der Stadt [[Bad Honnef]] und erstreckt sich am Rand der [[Asbacher Hochfläche]] in den westlichen Ausläufern des [[Westerwald]]s. Westlich erhebt sich der &amp;#039;&amp;#039;[[Willscheider Berg]]&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|360|DE-NHN}}) mit seinem Basaltsee. Das Vettelschoßer Gemeindegebiet umfasst ein von Westen nach Osten abfallendes Gelände und liegt zwischen 190 und {{Höhe|365|DE-NHN}}. Der höchste Punkt wird auf dem [[Rheinwesterwälder Vulkanrücken]] oberhalb von [[Kalenborn (Vettelschoß)|Kalenborn]] erreicht, der niedrigste im Tal des &amp;#039;&amp;#039;Seelbachs&amp;#039;&amp;#039; bei [[Oberelsaff]]. Innerhalb der waldreichen und stark reliefierten Landschaft des Gemeindegebiets, das im [[Naturpark Rhein-Westerwald]] liegt, verlaufen 25&amp;amp;nbsp;km [[Wanderweg]]e. Über zwei mit gelbem Symbol gekennzeichnete Wanderwege in Richtung [[Rheinbreitbach]] und in Richtung [[Erpel]] erreicht man den [[Rheinsteig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Zu Vettelschoß gehören die Ortsteile [[Kalenborn (Vettelschoß)|Kalenborn]], [[Kau (Vettelschoß)|Kau]], [[Willscheid]] und [[Oberwillscheid]] sowie die [[Wohnplatz|Wohnplätze]] Klaushof, Seiferhof und [[Willscheider Berg|Willscheiderberg]]. Außerdem gehört ein südöstlicher Teil von [[Kretzhaus]] (Stadt Linz am Rhein) als Gemeindeteil zu Vettelschoß. Des Weiteren befinden sich in der Nähe des Seelbachs, bei dem zu [[Neustadt (Wied)]] gehörenden Ortsteil [[Oberelsaff]], noch zwei Häuser und eine Kapelle, die ebenfalls als Gemeindeteil &amp;#039;&amp;#039;Oberelsaff&amp;#039;&amp;#039; zum Gemeindegebiet von Vettelschoß gehören.{{GemeindeverzeichnisRP |Ref=1 |Stand=2022 |Seiten=48}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausdehnung des Gemeindegebietes ===&lt;br /&gt;
Im Westen verläuft die Gemeindegrenze weitgehend an der Landesstraße 254. Größtenteils natürliche Grenzen bilden im Norden von Vettelschoß die Bäche &amp;#039;&amp;#039;Erpeler Bach&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Hallerbach&amp;#039;&amp;#039; sowie im Süden der &amp;#039;&amp;#039;Seelbach&amp;#039;&amp;#039;. 1974 bzw. 1993 kam es zu Gebietskorrekturen, die dazu führten, dass ein ehemals zur Ortsgemeinde Erpel gehörender Teil der Flur &amp;#039;&amp;#039;[[Reifstein]]&amp;#039;&amp;#039; (nahe dem gleichnamigen Forsthaus) heute zu Vettelschoß gehört.&amp;lt;ref&amp;gt;H. H. Mohr: &amp;#039;&amp;#039;[http://mhhmohr.cadae.de/flurnamen_wegweiser_heimatgeschichte/Mohr-Flurnamen_Wegweiser_Heimatgeschichte.html Flurnamen sind Wegweiser in die Heimatgeschichte (Vettelschoß)]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Im Süden grenzt die Gemeinde [[Sankt Katharinen (Landkreis Neuwied)|Sankt Katharinen]] mit ihren Ortsteilen [[Notscheid]] und Homscheid an Vettelschoß. Im Westen teilt sich die Ortsgemeinde die Grenze mit der Stadt Linz am Rhein, auf deren Gemarkung das dem Vettelschoßer Ortsteil Kalenborn benachbarte [[Kretzhaus]] liegt. Weitere Nachbargemeinden sind [[Erpel]] im Nordwesten, [[Windhagen]] im Norden und Osten sowie [[Neustadt (Wied)]] im Südosten, wobei zu letzterer nur eine sehr kurze Grenze besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Gräberfunde im Flurbezirk &amp;#039;&amp;#039;Walhelde&amp;#039;&amp;#039; zwischen Vettelschoß und Oberelsaff belegen eine bereits vorchristliche Besiedelung des Vettelschoßer Gemeindegebietes. Auf den in der Nähe des Ortes liegenden Bergen [[Hummelsberg (Westerwald)|Hummelsberg]] und [[Asberg (Westerwald)|Asberg]] wurden in den 1930er Jahren von der rheinischen [[Rheinprovinz|Provinzialverwaltung]] in Bonn [[Ringwall|Ringwälle]] untersucht, die der [[Hunsrück-Eifel-Kultur]] zuzuordnen sind und in der Zeit von 600 bis 400 v. Chr. errichtet wurden. Die Ringwälle wurden durch den Basaltabbau zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ortsname stammt vermutlich aus der Zeit des späten [[Frühmittelalter]]s. Die letzte Silbe lautete im 9. Jahrhundert wohl &amp;#039;&amp;#039;Sciotz&amp;#039;&amp;#039;, 960 &amp;#039;&amp;#039;Scoz&amp;#039;&amp;#039;, das im [[Althochdeutsch]]en die Giebelseite eines Gebäudes bezeichnet, eigentlich einen schutzgewährenden Vorsprung. &amp;#039;&amp;#039;Vettel&amp;#039;&amp;#039; hängt zusammen mit dem [[Gotische Sprache|gotischen]] &amp;#039;&amp;#039;fatha&amp;#039;&amp;#039;, [[mittelhochdeutsch]] &amp;#039;&amp;#039;vade&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;fade&amp;#039;&amp;#039; für Zaun oder Scheidewand. Demnach könnte Vettelschoß so viel wie „Einhegung, die an der geschützten Seite des Willscheider Berges liegt“, bedeuten.&amp;lt;ref&amp;gt;Elli Lind: &amp;#039;&amp;#039;Geschichts-Chronik von Vettelschoß und seinen Ortsteilen.&amp;#039;&amp;#039; 1988, S. 9; dort auf „Josef Hoffmann: &amp;#039;&amp;#039;Land an der Wied.&amp;#039;&amp;#039; 1930, S. 185“ verwiesen.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einer anderen Namensdeutung ist &amp;#039;&amp;#039;Vettel&amp;#039;&amp;#039; hergeleitet aus dem althochdeutschen Personennamen &amp;#039;&amp;#039;Wetilo&amp;#039;&amp;#039;, der gleichbedeutend ist mit [[Vogt]]eipächter oder Pfandvertrag.&amp;lt;ref&amp;gt;Elli Lind: &amp;#039;&amp;#039;Geschichts-Chronik von Vettelschoß und seinen Ortsteilen.&amp;#039;&amp;#039; 1988; dort auf „Gerhard Mürkens: &amp;#039;&amp;#039;Die Ortsnamen des Kreises Ahrweiler.&amp;#039;&amp;#039; 1959, S. 55“ verwiesen.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den Kirchenbüchern von Neustadt an der Wied finden sich für Vettelschoß auch die Schreibweisen Feddelschoß, Fettelschoß und Vetelschoß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Flurname]]n &amp;#039;&amp;#039;Beielsberg&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Beielswiese&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Bilsberg&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Bilswiese&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Bilsteinwiese&amp;#039;&amp;#039; geschrieben, könnten auf [[Kunigunde von Bilstein]] hinweisen. Deren Tochter [[Hedwig von Gudensberg]] vermachte um 1100 ihre rheinischen Besitzungen ihrem Gatten [[Ludwig I. (Thüringen)|Ludwig]], unter anderem auch die im späteren Amt [[Altenwied]] zu dem Vettelschoß gehörte. Die genannten Flurnamen könnten demnach auf eine Besiedlung um 1100 hinweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erstmalige urkundliche Nennung des Ortes stammt aus einem Testament vom 25. Mai 1344, in dem eine &amp;#039;&amp;#039;Cristina de Vertilschos&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Christine von Vettelschoß&amp;#039;&amp;#039;)&amp;amp;nbsp;– [[Inkluse|Inklusin]] in Dattenberg&amp;amp;nbsp;– ihre Besitztümer verschiedenen Personen und Klöstern vermachte.&amp;lt;ref&amp;gt;Elli Lind: &amp;#039;&amp;#039;Geschichts-Chronik von Vettelschoß und seinen Ortsteilen.&amp;#039;&amp;#039; 1988, S. 10; dort Wiedergabe der Urkunde aus dem Landeshauptarchiv Koblenz.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Urkunden, in denen Personen aus Vettelschoß genannt werden, stammen aus den Jahren 1418, 1434 und 1540.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Arnold Jung EL 110 Vettelschoss.jpg|mini|Diesellok von 1940 für den Basalttransport vom Willscheider Berg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kapelle Vettelschoss.jpg|mini|hochkant|Die Kapelle auf dem alten Friedhof in Vettelschoß hat Grundmauern aus [[Basalt]]]]&lt;br /&gt;
=== 17. bis 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Im 17. Jahrhundert gehörte Vettelschoß zum Kirchspiel [[Neustadt (Wied)|Neustadt]] im Amt Altenwied, das Amt Altenwied gehörte zum [[Kurköln|Kurfürstentum Köln]]. Vettelschoß bildete den sog. &amp;#039;&amp;#039;zweiten Teil&amp;#039;&amp;#039; der [[Honnschaft]] Lorscheid. Auf Anordnung des Erzbischofs [[Maximilian Heinrich von Bayern]] wurde im Jahr 1660 eine Inventur aller Honnschaften im Amt Altenwied durchgeführt. Hierbei wurden für die &amp;#039;&amp;#039;Vettelschosser Honschaft&amp;#039;&amp;#039; aufgezählt:&lt;br /&gt;
:In Seiffen (Seiferhof) eins, in Calenborn (Kalenborn) und Hambscheid (Homscheid) je zwei, in Stroeth (Strödt) fünf und in Vettelschoß elf Häuser, von denen eins nicht bewohnt war. In Wilscheid (Willscheid) gab es drei Häuser, in Oberwilscheid den Obristhof und den Untersten Hof, in Mittelwilscheid einen Hof. Lorscheidt (Lorscheid) zählte fünf Häuser, in Hinterlorscheidt gab es nur ein Haus. In Noscheid (Notscheid) und in [[Hilkerscheid]] waren alle Häuser verschwunden, es gab dort nur noch Wiesen. Einige der hier genannten Orte und Wohnplätze gehören heute zur Ortsgemeinde [[Sankt Katharinen (Landkreis Neuwied)|St. Katharinen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herrschaft Kurkölns endete 1803 nach über 500 Jahren mit dem [[Reichsdeputationshauptschluss]]. Das kurkölnische Gebiet in dieser Region wurde zunächst dem [[Grafschaft Wied|Fürstentum Wied-Runkel]] zugeordnet und kam 1806 aufgrund der [[Rheinbundakte]] zum [[Herzogtum Nassau]]. Die Honnschaft Lohrscheid II unterstand anschließend der Verwaltung des nassauischen [[Amt Altenwied (Nassau)|Amtes Altenwied]]. Nach den auf dem [[Wiener Kongress]] geschlossenen Verträgen wurde das Gebiet 1815 an das Königreich [[Preußen]] [[Abtretung (Völkerrecht)|abgetreten]].&amp;lt;ref&amp;gt;Nassauische Annalen: &amp;#039;&amp;#039;[http://books.google.de/books?id=lT4KAAAAIAAJ&amp;amp;pg=RA1-PA306 Jahrbuch des Vereins für Nassauische Altertumskunde und Geschichtsforschung, Band 9–10]&amp;#039;&amp;#039;, 1868, S. 305&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vettelschoß wurde eine Gemeinde im damals neu gebildeten [[Standesherrlicher Kreis Neuwied|Standesherrlichen Kreis Neuwied]] (ab 1848 [[Kreis Neuwied]]) im [[Regierungsbezirk Koblenz]] und zunächst von 1817 bis 1823 von der [[Bürgermeisterei Altenwied]], anschließend von der [[Bürgermeisterei Neustadt (Wied)]] (ab 1927 &amp;#039;&amp;#039;Amt Neustadt&amp;#039;&amp;#039;) verwaltet. Die Gemeinde Vettelschoß entsprach der vormaligen Honnschaft Lohrscheid II ohne [[Notscheid]]. 1892 erhielt Vettelschoß eine eigene Postagentur, zu deren Zustellbereich auch die Ortschaften der damaligen Gemeinde [[Rederscheid]] und ein Großteil der Gemeinde [[Elsaffthal]] gehörten.&amp;lt;ref&amp;gt;Theo Winterscheid: &amp;#039;&amp;#039;Aus der Geschichte der Post im Windhagener Raum.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Windhagen – Ein Heimatbuch.&amp;#039;&amp;#039; Economica Verlag, Bonn 1994, S. 112.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
In wirtschaftlicher Hinsicht bedeutend waren früher [[Basalt]]abbau und -verarbeitung. 1921 verkaufte Vettelschoß das Grundstück im Ortsteil [[Kalenborn (Vettelschoß)|Kalenborn]] zum Bau des [[Schmelzbasalt]]werkes an die &amp;#039;&amp;#039;Schmelz-Basalt-Aktien-Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039; (heute [[Kalenborn Kalprotect]]) in Linz am Rhein. Durch dieses Geld konnte sich die Gemeinde in den Jahren 1922 und 1923 den Anschluss an das [[RWE|Stromnetz]] finanzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 7. November 1970 wurde die Ortsgemeinde im Zuge der rheinland-pfälzischen [[Verbandsgemeinde (Rheinland-Pfalz)#Funktional- und Gebietsreform 1965 bis 1974|Verwaltungs- und Gebietsreform]] aus der aufgelösten Verbandsgemeinde (bis 1. Oktober 1968 &amp;#039;&amp;#039;Amt&amp;#039;&amp;#039;) Neustadt (Wied) der Verbandsgemeinde Linz am Rhein zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1970er Jahren war Vettelschoß Sitz der Unternehmensgruppe Streif Haus, die mit 4.000 Beschäftigten in 8 Werken auch Neckermann-Fertighäuser herstellte. Heute liegt der Firmensitz der [[Streif (Unternehmen)|Streif GmbH]] in [[Weinsheim (Eifel)|Weinsheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerstatistik ===&lt;br /&gt;
Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Vettelschoß, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:{{EWR|DE-RP}}&amp;lt;ref name=&amp;quot;regionaldaten&amp;quot;&amp;gt;[http://www.infothek.statistik.rlp.de/MeineHeimat/detailInfo.aspx?topic=2047&amp;amp;ID=3537&amp;amp;key=0713804075&amp;amp;l=3 Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot; border=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1815 || 352&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1835 || 472&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 || 541&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1905 || 655&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || 1.131&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 || 1.171&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1961 || 1.582&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970 || 2.285&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1987 || 2.671&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1997 || 3.435&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || 3.400&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{EWDJ|DE-RP}} || {{EWZT|DE-RP|07138075}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Konfessionsstatistik ===&lt;br /&gt;
Mit Stand 30. Juni 2005 waren von den Einwohnern 17,4 % [[Evangelische Kirche in Deutschland|evangelisch]], 62,4 % [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholisch]] und 20,2 % waren [[konfessionslos]] oder gehörten einer anderen [[Glaubensgemeinschaft]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://ewois.de/Statistik/user/pdfgen.php?stichtag=30.06.2005&amp;amp;ags=33306503&amp;amp;type=OG&amp;amp;linkags=0733306503 Gemeindestatistik – Stichtag: 30.06.2005]&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Stand November 2025 waren von den Einwohnern 14,9 % evangelisch, 41,8 % katholisch und 43,3 % waren konfessionslos oder gehörten einer anderen Glaubensgemeinschaft an.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://statistik.ewois.de/Statistik/user/pdfgen.php?stichtag=30.11.2025&amp;amp;ags=13804075&amp;amp;type=OG&amp;amp;linkags=0713804075 Gemeindestatistik Vettelschoss], abgerufen am 10. Januar 2026&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Anteil der Katholiken und Protestanten an der Gesamtbevölkerung ist demnach im beobachteten Zeitraum gesunken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Christentum ===&lt;br /&gt;
Die 1975 in Bau gegangene und 1977 eingeweihte Michaels[[Kirchengebäude|kirche]] in Vettelschoß sowie die [[Filialkirche]] in Kalenborn gehören zur Katholischen Pfarrgemeinde St. Michael Vettelschoß. Die [[Evangelische Kirche]] ist mit der Johanneskirche vertreten, die 1967 zusammen mit dem Gemeinde- und Pfarrhaus erbaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeinderat]] besteht aus 20 gewählten Ratsmitgliedern, die bei der [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2024|Kommunalwahl am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024]] in einer [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#PV|personalisierten Verhältniswahl]] gewählt wurden, und dem [[ehrenamt]]lichen [[Ortsbürgermeister]] als Vorsitzendem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sitzverteilung im Gemeinderat:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &amp;lt;!-- amtliche Reihenfolge der Parteien laut Landeswahlleiter --&amp;gt;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | Wahl || style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] || style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | [[Bündnis 90/Die Grünen|Grüne]] || style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | [[Freie Demokratische Partei|FDP]] || style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | [[Freie Wählergruppe Rheinland-Pfalz|FWG]] || style=&amp;quot;width:6em&amp;quot; | Gesamt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2024 || 2 ||  8 || 2 || 1 || 7 || 20 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/ratswahlen-gemeindeebene/1380407500 |titel=Vettelschoß, Gemeinderatswahl 09.06.2024 |werk=Kommunalwahlergebnisse Vettelschoß |hrsg=Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |abruf=2024-10-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2019 || 4 ||  8 || – || 1 || 7 || 20 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |url=https://www.wahlen.rlp.de/de/kw/wahlen/kg/ergebnisse/1380407500.html |titel=Gemeinderatswahl 2019 Vettelschoß |abruf=2020-02-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2014 || 5 ||  9 || – || – || 6 || 20 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.wahlen.rlp.de/kw/wahlen/2014/gemeinderatswahlen/ergebnisse/1380407500.html Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen.]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2009 || 5 || 11 || – || – || 4 || 20 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2004 || 5 || 12 || – || – || 3 || 20 Sitze&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
* &amp;lt;small&amp;gt;FWG = Freie Wählergruppe Vettelschoß/Kalenborn e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Norbert Rohringer (FWG) wurde am 3.&amp;amp;nbsp;Juli 2024 Ortsbürgermeister von Vettelschoß.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://linz-am-rhein.gremien.info/meeting.php?id=ni_2024-08_GR-70 |titel=1. Sitzung des Gemeinderates Vettelschoß |werk=Rats- und Bürgerinformationssystem |hrsg=Verbandsgemeinde Linz am Rhein |abruf=2024-10-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#BM|Direktwahl]] am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024 hatte er sich mit einem Stimmenanteil von 52,5 % gegen seinen Vorgänger durchgesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/direktwahlen-gemeindeebene/1380407500 |titel=Vettelschoß, Ortsbürgermeisterwahl (Gemeinde) 09.06.2024 |werk=Kommunalwahlergebnisse Vettelschoß |hrsg=Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |abruf=2024-10-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rohringers Vorgänger Heinrich Freidel (CDU) wurde bei der Kommunalwahl 2014 mit 67,5 Prozent der Stimmen direkt gewählt und löste Falk Schneider als Ortsbürgermeister ab.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wahlen.rlp.de/kw/dw/direkt_ab_2009/Ortsbuergermeister/1380000000.html Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Wahl der ehrenamtlichen Orts- und Stadtbürgermeister]&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Direktwahl am 26.&amp;amp;nbsp;Mai 2019 wurde er mit einem Stimmenanteil von 55,01 % für weitere fünf Jahre in seinem Amt bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |url=https://www.wahlen.rlp.de/de/kw/wahlen/kd/gebiete/1380000000000.html |titel=Direktwahlen 2019 |abruf=2020-02-20 |kommentar=siehe Linz am Rhein, Verbandsgemeinde, sechste Ergebniszeile}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Das Vettelschoßer [[Wappen]] ist seit 1983 im amtlichen Gebrauch. Das Flamm[[Schwert (Heraldik)|schwert]] steht für den [[Michael (Erzengel)|Erzengel Michael]], das [[Hufeisen]] symbolisiert die frühere Bedeutung der [[Landwirtschaft]] für den Ort und die [[Lavasäule|Basaltsäulen]] symbolisieren den [[Bergbau]] und die Nachfolgeindustrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Sehenswürdigkeiten ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;float-right&amp;quot; heights=&amp;quot;90&amp;quot; perrow=&amp;quot;1&amp;quot; style=&amp;quot;font-size:85%; text-align:center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Aussichtsturm Vettelschoss.jpg|Ehemaliger Aussichtsturm auf dem Willscheider Berg&lt;br /&gt;
 Aussichtspunkt Wäller Blick Vettelschoß.jpg|Aussichtspunkt Wäller Blick&lt;br /&gt;
 Vettelschoß Kalenborn Grenzstein.JPG|Grenzstein aus dem Jahr 1680&lt;br /&gt;
 Kapelle Oberelsaff.JPG|Antoniuskapelle bei Oberelsaff&lt;br /&gt;
 Dorfmuseum Vettelschoß.jpg|Dorfmuseum im aktuellen Zustand&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
;Blauer See: Der [[Blauer See (Vettelschoß)|Blaue See]] ist aus einem der drei [[Basalt]][[Steinbruch|steinbrüche]] im Ortsgebiet entstanden. Bis etwa 1940 wurde hier Basalt abgebaut, heute ist er als Natursee mit Campingplatz und einem Gastronomiebetrieb ein beliebtes Reiseziel.&lt;br /&gt;
;Willscheider Berg: Westlich vom Ortskern von Vettelschoß erhebt sich der [[Willscheider Berg]] mit einer Höhe von heute {{Höhe|360|DE-NHN}}, ursprünglich 370&amp;amp;nbsp;m. Hier wurde bis 1974 Basalt abgebaut. Das Gebiet um den Willscheider Berg ist als [[Biotop]]komplex sowie seit 1999 als [[Ausgleichsfläche|Ausgleichs-]] bzw. Kompensationsfläche für ein südlich entstandenes Gewerbegebiet ausgewiesen.&lt;br /&gt;
;Willscheider Bergsee: Aus dem Basaltbruch ist nach der Stilllegung ein See entstanden, der etwa 50&amp;amp;nbsp;m unterhalb des heutigen Plateaus liegt. Der See ist aufgrund der fast senkrecht abfallenden Felswände nicht zugänglich und damit ein Rückzugs- und Entwicklungsgebiet für die Tier- und Pflanzenwelt.&lt;br /&gt;
;Aussichtspunkt „Wäller Blick“: Auf der Abraumhalde des ehemaligen Steinbruchs Willscheider Berg und jetzigen Biotopkomplex wurde durch die Vettelschoßer Heinzelmännchen ein sehenswerter Aussichtspunkt angelegt. Hier kann man über den Ortsteil Vettelschoß hinweg bei gutem Wetter bis in den hohen Westerwald blicken – daher auch der Name: Wäller Blick. Der Aussichtspunkt ist barrierefrei über Waldwege erreichbar. Kostenlose Parkplätze sind am nahegelegenen Vereinshaus Willscheider Berg zahlreich vorhanden. Gut nutzbar als Ausgangspunkt für ausgedehnte Wanderungen. Rund um den Willscheider Berg gilt es viel zu entdecken. Hier wurden u.&amp;amp;nbsp;a. Ruhe- und Sinnesbänke für die Erholungssuchenden errichtet.&lt;br /&gt;
;Grenzstein von 1680: Im Ortsteil Kalenborn befindet sich ein Grenzstein aus dem Jahr 1680, der die Grenze zwischen den Ämtern bzw. [[Kirchspiel]]en Linz, [[Neustadt (Wied)|Neustadt]] und Erpel markierte. Heute berühren sich hier die Stadt Linz am Rhein und die Ortsgemeinden Vettelschoß und Erpel.&lt;br /&gt;
;Bernarduskapelle:Die [[Bernarduskapelle (Willscheid)|Bernarduskapelle]] aus dem Jahr 1683 steht wahrscheinlich an der Stelle einer älteren Kapelle, da in einer Urkunde aus dem Jahr 1570 bereits eine Kapelle für den Ort genannt wurde. Sie ist die einzige Fachwerkkapelle innerhalb der Verbandsgemeinde Linz am Rhein und einziges [[Kulturdenkmal]] der Ortsgemeinde Vettelschoß.:&lt;br /&gt;
;Antoniuskapelle: Die Antoniuskapelle liegt oberhalb des zu Neustadt (Wied) gehörenden Ortes Oberelsaff auf dem Gemeindegebiet von Vettelschoß. Das Innere birgt einen neugotischen Altar, der aus dem Remagener Anna-Stift stammt.&lt;br /&gt;
;Schmitzhof: Das älteste erhaltene [[Fachwerkhaus]] in Vettelschoß wurde um 1640 gebaut und war bis 1803 Besitz des [[Kloster St. Katharinen (Linzer Höhe)|Klosters St. Katharinen]]. Den Namen hat er von den früheren Besitzern. Die Gemeinde hat das Haus gekauft und nutzt es seit 2010 als Dorfmuseum. Um das Museum attraktiver zu gestalten, wurde in dem Gebäude auch eine Weinstube eröffnet (Stand 05/2020 leider geschlossen). Zudem findet in und rund um den aahle Schmitzhoff seit einigen Jahren am 1. Adventssonntag ein kleiner und feiner Weihnachtsmarkt statt.&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturdenkmäler in Vettelschoß}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Weihnachtsmarkt am Dorfmuseum.jpg|mini|links|Impression vom Vettelschosser Weihnachtsmarkt am Dorfmuseum]]&lt;br /&gt;
* [[Kirchweih|Kirmes]] in Vettelschoß: am ersten Wochenende im Oktober&lt;br /&gt;
* Kirmes in Kalenborn: am letzten Wochenende im Mai&lt;br /&gt;
* [[Karnevalsumzug]]: am Karnevalssonntag&lt;br /&gt;
* Weihnachtsmarkt am Dorfmuseum: am ersten Adventssonntag&lt;br /&gt;
{{Absatz|links}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Ansässige Unternehmen ===&lt;br /&gt;
Im Ortsteil Kalenborn ist der Sitz des im Jahr 1921 zur Herstellung von [[Schmelzbasalt]] gegründeten Unternehmens [[Kalenborn Kalprotect]], heute einer der weltweit führenden Hersteller im Bereich des universellen Verschleißschutzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gewerbegebiet Willscheider Berg ist ein Standort des Schuhherstellers [[Birkenstock]]. Das Unternehmen hatte im Jahr 1998 seinen Sitz von [[Bad Honnef]] nach Vettelschoß verlegt, nachdem es hier bereits 1997 ein neugebautes Auslieferungslager in Betrieb genommen hatte. Anfang 2014 wurde die Verwaltung von Vettelschoß nach [[Neustadt (Wied)]] verlegt, während Vettelschoß weiterhin als Logistikzentrum des Unternehmens dient.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.rundschau-online.de/bonn/schuhhersteller-birkenstock-von-einem-losen-verbund-zur-gruppe,15185502,24638570.html |text=Von einem losen Verbund zur Gruppe |wayback=20131016161703}}, Bonner Rundschau, 15. Oktober 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Einrichtungen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Feuerwehr Geraetehaus Vettelschoss.jpg|mini|Das Feuerwehrhaus in Vettelschoß]]&lt;br /&gt;
* Das Gemeindebüro mit Ratssaal im Erlenweg 3 ist Sitz der Ortsgemeinde.&lt;br /&gt;
* Im Bildungsbereich verfügt Vettelschoß sowohl über eine [[Grundschule]] als auch über  einen [[Kindergarten]] und eine [[Kindertagesstätte]].&lt;br /&gt;
* Das gemeindeeigene Vereinshaus &amp;#039;&amp;#039;Willscheider Berg&amp;#039;&amp;#039; liegt nahe dem Kratersee und kann wie das Gemeindehaus Kalenborn für Veranstaltungen aller Art angemietet werden.&lt;br /&gt;
* Die am 1. Mai 1899 gegründete [[Freiwillige Feuerwehr]] besteht aus etwa 30 Mitgliedern und hat 2002 ein neues [[Feuerwehrhaus]] bezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.feuerwehr-vettelschoss.de/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Westlich der Gemeinde verläuft die [[Bundesstraße 42]], die von [[Koblenz]] nach [[Bonn]] führt. Die nächsten Autobahnanschlussstellen sind &amp;#039;&amp;#039;[[Bad Honnef]]/[[Linz am Rhein]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Neustadt (Wied)|Neustadt/Wied]]&amp;#039;&amp;#039; an der [[Bundesautobahn 3]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1912 wurde die [[Kasbachtalbahn]] von Linz nach [[Bahnhof Flammersfeld|Flammersfeld]] eröffnet, die zwei Bahnhöfe im Gebiet der Gemeinde hatte (&amp;#039;&amp;#039;Kalenborn&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Vettelschoß&amp;#039;&amp;#039;). Heute existiert nur noch das Teilstück zwischen Linz und Kalenborn, auf dem touristischer Verkehr stattfindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Egidius Schneider]] (1893–1958), Sozialreferent und Erwachsenenbildner, geboren in Vettelschoß&lt;br /&gt;
* [[Astrid van Nahl]] (* 1951), deutsche skandinavistische [[Mediävist]]in, [[Publizist]]in und [[Übersetzer]]in, lebt seit Längerem in Vettelschoß&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.vettelschoss.de/ Ortsgemeinde Vettelschoß]&lt;br /&gt;
* [https://www.vg-linz.de/region/allgemeines-zur-verbandsgemeinde/vettelschoss.html Vettelschoß auf der Website der Verbandsgemeinde Linz am Rhein]&lt;br /&gt;
* [http://mhhmohr.cadae.de/willscheiderberg/willscheiderberg.pdf Geschichte des Basaltabbaus in Vettelschoß] (PDF-Datei; 953&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* {{RPB ORT|nr=o13804075}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Neuwied}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4439959-5|VIAF=249381898}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Neuwied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1344]]&lt;/div&gt;</summary>
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