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	<title>Vestisches Museum - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;L. aus W. am 14. Januar 2025 um 11:14 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Recklinghausen Vestisches Museum.jpg|mini|Der letzte Standort des Vestischen Museums an der Hohenzollernstraße]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vestische Museum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein Museum der Stadt [[Recklinghausen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Museum ging auf die heimatkundliche Sammlung des 1890 gegründeten Orts- und Heimatvereins Recklinghausen zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;Adolf Dorider: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Recklinghausen in den neueren Jahrhunderten (1577–1933)&amp;#039;&amp;#039;. Vestisches Archiv, Recklinghausen 1955.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Sammlung galt damals als „Heimatmuseum“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hartmut Polenz]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Archäologischen Sammlungen und Museen im Ruhrgebiet&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur&amp;#039;&amp;#039;, {{ISSN|1436-7661}}, Jg. 2002, Heft 2, S. 9–16, hier S. 10.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1922 wurde aus der Sammlung des Vereins ein öffentliches Museum, das von allen Gemeinden des [[Vest Recklinghausen|Vestes Recklinghausen]] getragen wurde. Seit 1927 war es in der einstigen Turmschule gegenüber der [[St. Peter (Recklinghausen)|St. Peter]] untergebracht, die heute das [[Ikonen-Museum Recklinghausen]] beherbergt.&amp;lt;ref&amp;gt;Anneliese Schröder (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;90 Jahre Vestisches Museum&amp;#039;&amp;#039;. Recklinghausen 1980, S. 3 &amp;lt;nicht paginiert&amp;gt;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits 1935 waren die Bestände so gewachsen, dass das Museum 1935 in Räumlichkeiten des [[Gymnasium Petrinum Recklinghausen|Gymnasiums Petrinum]] umzog. 1937 verlor das Vestische Museum die besten Werke seiner Abteilung zeitgenössischer Kunst, als 37 Gemälde und Graphiken u.&amp;amp;nbsp;a. von [[Peter August Böckstiegel]], [[Käthe Kollwitz]], [[Wilhelm Morgner]], [[Otto Pankok]], [[Christian Rohlfs]], [[Max Schulze-Sölde]] und [[Maurice de Vlaminck]] als „[[entartete Kunst]]“ ausgesondert wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Anneliese Schröder&amp;quot;&amp;gt;Anneliese Schröder (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;90 Jahre Vestisches Museum&amp;#039;&amp;#039;. Recklinghausen 1980, S. 4 &amp;lt;nicht paginiert&amp;gt;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1939 leitete [[Franz Große-Perdekamp]] das Vestische Museum.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Anneliese Schröder&amp;quot; /&amp;gt; Bei einem Bombenangriff am 6. November 1944 wurde der größte Teil der Ausstellung und des [[Depot (Museum)|Depots]] vernichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Anneliese Schröder&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende sammelte Franz Große-Perdekamp das gerettete Museumsgut und zeigte eine Auswahl in einzelnen Ausstellungen. Von 1954 bis 1980 leitete [[Thomas Grochowiak]] das Vestische Museum. Er baute eine einzigartige Sammlung [[Naive Kunst|naiver Kunst]] auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Anneliese Schröder&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1988 zog das Museum in ein ehemaliges Verwaltungsgebäude an der Hohenzollernstraße 12 ein. Auf knapp 1000&amp;amp;nbsp;m² Ausstellungsfläche zeigte es christliche Kunst aus dem [[Vest Recklinghausen]], Ausschnitte aus der Stadt- und Landesgeschichte, die Alltagskultur der Bergmannsfamilien und vor allem die Sammlung naiver Kunst, die durch eine Schenkung von [[Marianne Kühn]] im Jahre 2003 wesentlich erweitert werden konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;Günther Ott: [https://archiv.preussische-allgemeine.de/2005/paz0605.pdf &amp;#039;&amp;#039;Brücken gespannt. 25 Jahre Galerie Naive Kunst&amp;#039;&amp;#039;]. In: Preußische Allgemeine Zeitung, 12. Februar 2005, abgerufen am 23. Juni 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den letzten Jahren seines Bestehens ließ der Besucherzuspruch, von Schulklassen abgesehen, immer weiter nach. Im Jahre 2010 schloss die Stadt Recklinghausen das Vestische Museum. Die bedeutende Sammlung naiver Kunst ist der Öffentlichkeit seither nicht zugänglich. Eine neugestaltete stadtgeschichtlichen Ausstellung zeigt das [[Institut für Stadtgeschichte / Stadt- und Vestisches Archiv Recklinghausen]], das im selben Gebäude wie das einstige Vestische Museum untergebracht ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.recklinghausen.de/Inhalte/Startseite/Ruhrfestspiele_Kultur/Institut_fuer_Stadtgeschichte_Stadt-_und_Vestisches_Archiv/index.asp |wayback=20150623031402 |text=Institut für Stadtgeschichte/Stadt- und Vestisches Archiv   }}, abgerufen am 23. Juni 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Anneliese Schröder (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;90 Jahre Vestisches Museum&amp;#039;&amp;#039;. Bongers, Recklinghausen 1980 (Katalog zur Ausstellung in der Städtischen Kunsthalle Recklinghausen, 23. November 1980 – 25. Januar 1981).&lt;br /&gt;
* Jürgen Schwalm: &amp;#039;&amp;#039;Vom Altväter-Hausrat zur zeitgenössischen Kunst. Die Geschichte des Vestischen Museums 1890–1950&amp;#039;&amp;#039;. In: Vestischer Kalender, Jg. 74 (2003), S. 86–92.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{RIK|16|11645}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Route der Industriekultur&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Route der Industriekultur – Themenroute 16: Westfälische Bergbauroute&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51/36/33.4/N |EW=7/11/46.2/E |type=landmark |region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museum im Kreis Recklinghausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Route der Industriekultur (Kreis Recklinghausen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Recklinghausen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museumsgründung 1922]]&lt;/div&gt;</summary>
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