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	<title>Vestibularsyndrom - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T23:21:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Vestibularsyndrom&amp;diff=1360844&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Proof finder: LMU-Name korrigiert.</title>
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		<updated>2026-01-25T07:56:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LMU-Name korrigiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Unter dem &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vestibularsyndrom&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Vestibular-[[Syndrom]]&amp;#039;&amp;#039;) versteht man das Auftreten einer typischen Kombination krankhafter Symptome, die mit Störungen des [[Gleichgewichtsorgan]]s (auch Vestibularapparat) einhergehen. Das Vestibularsyndrom tritt vor allem bei Hunden und Katzen auf&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=A. F. Koutinas (α Φ Κουτινας), A. M. Danourdis (α Μ Δανουρδης), Z. S. Polizopoulou (ζ Σ Πολυζοπουλου) |Titel=Canine and feline vestibular syndrome |Sammelwerk=Journal of the Hellenic Veterinary Medical Society |Band=57 |Nummer=1 |Datum=2017-11-27 |ISSN=2585-3724 |Seiten=63–68 |Online=https://ejournals.epublishing.ekt.gr/index.php/jhvms/article/view/15011 |Abruf=2019-02-06 |DOI=10.12681/jhvms.15011}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und zählt zu den häufigsten neurologischen Erkrankungen dieser Haustiere.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.hundkatzepferd.com/archive/565052/Das-Vestibularsyndrom-bei-Hund-und-Katze.html |titel=Das Vestibularsyndrom bei Hund und Katze Schwindel und Schwanken - von Dr. Tanja Steinberg |abruf=2019-02-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Syndrom äußert sich in plötzlich einsetzenden Symptomen wie Augenzittern, Kopfschiefhaltung, Gangunsicherheit und Erbrechen. Ähnliche Symptome treten beim Menschen bei Erkrankungen des [[Innenohr]]s wie dem [[Morbus Menière]] oder der [[Neuritis vestibularis]] auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Elisabeth Posselt |url=https://edoc.ub.uni-muenchen.de/21266/1/Posselt_Elisabeth.pdf |titel=Das idiopathische Vestibularsyndrom beim alten Hund |hrsg=Ludwig-Maximilians-Universität München |datum=2017-07-19 |format=PDF |sprache=de |abruf=2019-02-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursachen ==&lt;br /&gt;
Als Auslöser des Vestibular-Syndroms kommen eine ganze Reihe verschiedener Ursachen in Betracht. Je nach Lokalisation der zugrundeliegenden Erkrankung werden zwei grundsätzliche Typen unterschieden, die sich anhand der unterschiedlichen Ausprägung der Symptome gut voneinander unterscheiden lassen: das periphere und das zentrale Vestibularsyndrom.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Susanne Steenbeck |url=https://edoc.ub.uni-muenchen.de/10607/1/Steenbeck_Susanne.pdf |titel=Retrospektive Analyse prognostischer Faktoren beim Vestibularsyndrom des Hundes |hrsg=Ludwig-Maximilians-Universität München |datum=2007-07-20 |format=PDF |sprache=de |abruf=2019-02-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Während das seltenere, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;zentrale Vestibularsyndrom&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; auf Infektionen (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Staupe]], [[Feline infektiöse Peritonitis|FIP]], [[Toxoplasmose]]) und entzündliche Vorgänge ([[Enzephalitis]]) oder Läsionen im Bereich des [[Zentralnervensystem]]s bzw. [[Hirnstamm]]s zurückgeht&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Klinik für Kleintiere |url=https://www.uni-giessen.de/fbz/fb10/institute_klinikum/klinikum/kleintierklinik/Chirurgie/neurologie/Patienteninfor,mation/vestibular-syndrom |titel=Das Vestibular-Syndrom |hrsg=Justus-Liebig Universität Gießen |abruf=2019-02-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, sind für das häufiger auftretende, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;periphere Vestibularsyndrom&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Probleme in der Peripherie des Innenohres verantwortlich, die das Gleichgewichtsorgan direkt in Mitleidenschaft ziehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; Auch dem peripheren Vestibularsyndrom liegen häufig entzündliche Prozesse zugrunde, die von aufsteigenden Mittelohrinfektionen, gerade bei Katzen aber auch von Polypen, seltener Tumoren, herrühren können.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt; Geht das periphere Vestibularsyndrom auf eine erblich bedingte Fehlbildung des Gleichgewichtsorgans zurück, spricht man von einem &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Kongenitales Vestibularsyndrom|kongenitalen Vestibularsyndrom]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, welches bereits bei kleinen Welpen bzw. Katzenjungen auftritt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; Hingegen führen degenerative Prozesse bei alten Hunden häufig zur Ausbildung eines &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;geriatrischen Vestibularsyndroms&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; Als Auslöser hierfür werden Störungen des endolymphatischen Flusses durch Eindickung der [[Perilymphe]] im Bereich der Bogengänge, aber auch autoimmunologische Prozesse, Durchblutungsstörungen sowie medikamentös bedingte Intoxikationen (Vergiftungen) des Innenohrs diskutiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt; Die genaue Ursache ist bisher nicht bekannt, man spricht daher alternativ vom &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;idiopathischen  Vestibularsyndrom&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=John H. Rossmeisl |Titel=Vestibular Disease in Dogs and Cats |Sammelwerk=Veterinary Clinics of North America: Small Animal Practice |Reihe=Diseases of the Brain |Band=40 |Nummer=1 |Datum=2010-01-01 |ISSN=0195-5616 |Seiten=81–100 |Online=http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0195561609001454 |Abruf=2019-02-06 |DOI=10.1016/j.cvsm.2009.09.007}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. In seltenen Fällen kann auch eine Schilddrüsenunterfunktion ([[Hypothyreose]]) zur Ausbildung eines Vestibularsyndroms führen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Symptomatik ==&lt;br /&gt;
Das Vestibularsyndrom tritt in Form meist einseitiger, neurologischer Ausfallerscheinungen auf, die an [[Schlaganfall]]symptome des Menschen erinnern. Das Tier hat Gleichgewichts- oder Koordinationsstörungen ([[Ataxie]]), kann sich mitunter nicht mehr auf den Beinen halten, zeigt häufig eine auffallende Schiefhaltung des Kopfes, die Augen schielen ([[Schielen|Strabismus]]) oder weisen ziellose, rhythmische Augenbewegungen ([[Nystagmus]]) auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; Die Symptome stehen im direkten Zusammenhang mit der Schädigung des Gleichgewichtsapparates. Das Tier kann sich nicht mehr im Raum orientieren und erleidet eine mehr oder weniger ausgeprägte Schwindelattacke, die nicht selten auch [[Übelkeit]] und [[Erbrechen]] hervorruft. Häufig wirken die Tiere desorientiert und zittern. Bei milderen Verlaufsformen sind die Symptome weniger deutlich, die Tiere zeigen Gangauffälligkeiten, kommen mit dem Schwindel aber einigermaßen zurecht und verhalten sich relativ normal.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diagnose und Behandlung ==&lt;br /&gt;
Anhand der auffallenden Symptomatik (insbesondere Nystagmus, Kopfschiefhaltung, Ataxie, Erbrechen) ist das Vestibularsyndrom schnell zu erkennen. Der Tierarzt wird versuchen, anhand von [[Anamnese]], [[Otoskopie]] und neurologischen Untersuchungen, die Erkrankung zu lokalisieren (zentrales oder peripheres Vestibularsyndrom) und differentialdiagnostisch den Auslöser der Erkrankung zu bestimmen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Laura Harvey |Titel=Vestibular Disease |Sammelwerk=Textbook of Small Animal Emergency Medicine |Verlag=John Wiley &amp;amp; Sons |Datum=2018 |ISBN=978-1-119-02899-4 |Seiten=137–145 |Online=https://onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1002/9781119028994.ch23 |Abruf=2019-02-06 |DOI=10.1002/9781119028994.ch23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Unter Umständen sind dafür weitergehende Untersuchungen (z.&amp;amp;nbsp;B. Blutuntersuchungen, [[Magnetresonanzangiographie|MRT]]) erforderlich. Die Behandlung zielt häufig, insbesondere beim idiopathischen Vestibularsyndrom, zunächst auf eine Linderung der Symptome z.&amp;amp;nbsp;B. durch [[Antiemetikum|Antiemetika]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; durchblutungsfördernde Infusionstherapie&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.polarhunde-nothilfe.com/Wissen/wissen_body.htm?https://www.polarhunde-nothilfe.com/Wissen/gesundheit/wissen_vestibular.htm |titel=Wissen und Infos - Rund um den Hund |abruf=2019-02-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, evtl. auch [[Sedierung|Sedativa]]. Kann eine auslösende Grunderkrankung diagnostiziert werden bestimmt diese den Verlauf der weiteren Behandlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch physiotherapeutische Verfahren können zur Anwendung kommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= Traute Schmidt, Yvonne Müller |Titel=Vestibularsyndrom beim Hund – spezifische physiotherapeutische Behandlungsansätze |Sammelwerk=Hands on – Manuelle und Physikalische Therapien in der Tiermedizin |Datum=2022 |Band=4 |Nummer=1 |Seiten=17–26 |DOI=10.1055/a-1685-0387}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Beispielsweise kann je nach Größe und Kooperation des Hundes ein (modifiziertes) [[Epley-Manöver]] angewendet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Elisabeth Posselt |url=https://edoc.ub.uni-muenchen.de/21266/1/Posselt_Elisabeth.pdf |titel=Das idiopathische Vestibularsyndrom beim alten Hund |hrsg=Ludwig-Maximilians-Universität München |datum=2017-07-19 |format=PDF |sprache=de |abruf=2022-08-03}} S.&amp;amp;nbsp;91.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Behandlungsaussichten (Prognose) ==&lt;br /&gt;
Die Prognose eines Vestibularsyndroms ist abhängig von der Lokalisation der Erkrankungen. Während das zentrale Vestibularsyndrom oft auf schwerwiegende und schwer zu behandelnde Krankheiten hinweist, ist das periphere Vestibularsyndrom häufig gut in den Griff zu bekommen. Die besten Aussichten zeigt das idiopathische Vestibularsyndrom, das regelmäßig – mitunter spontan, ohne Behandlung – innerhalb weniger Tage bis zwei Wochen wieder vollständig verschwindet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=S. Mahajan u. a. |Titel=Idiopathic vestibular syndrome in a Labrador dog and its therapeutic management |Sammelwerk=Indian J. Vet. Med. |Band=Vol. 34 |Nummer=2 |Ort= |Datum=2014 |ISBN= |Seiten=162-163}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Rezidiv]]e sind jedoch möglich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; In manchen Fällen kann eine dezente Kopfschiefhaltung übrig bleiben, die jedoch die Lebensqualität des Tieres nicht weiter zu beeinträchtigen scheint.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
== Literatur und Weblinks ==--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheitsbild in der Tiermedizin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neurologische Erkrankung des Hundes]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Proof finder</name></author>
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