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	<title>Vestervig Kirke - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T07:54:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Vestervig_Kirke&amp;diff=1091289&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Agnete: /* Gebäude */</title>
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		<updated>2026-04-27T18:02:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Gebäude&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Vestervig Kirke ydre4.JPG|mini|250px|Vestervig Kirche (Nordseite)]]&lt;br /&gt;
Die [[Romanik|romanische]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vestervig Kirke,&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;S. Thøger Kirke,&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; liegt bei dem [[Vestervig|gleichnamigen Ort]] im äußersten Südwesten der Insel [[Thy]] im nördlichen [[Dänemark]]. Sie wurde im frühen 11. Jahrhundert erbaut und gilt als größte Dorfkirche [[Skandinavien]]s. Von 1060/70 bis 1134 war sie vermutlich Bischofskirche. Ihr Turm diente als [[Landmarke]] für die Seefahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Umgebung ==&lt;br /&gt;
Die Kirche liegt etwa einen Kilometer vom Ort entfernt auf einer Anhöhe, so dass der weiße Kirchturm vom Meer aus gut zu sehen ist. Sie ist umgeben von einem Friedhof. Nördlich der Kirche ist ein [[eisenzeit]]licher [[Byhøj]] ausgegraben worden. In der Nähe befinden sich die 1860 errichtete &amp;#039;&amp;#039;Kloster Mølle&amp;#039;&amp;#039;, eine [[Holländerwindmühle|Mühle holländischer]] Bauart, und die Ruine der Vorgängerkirche, deren Gründung dem heiligen Thøger zugeschrieben wird, sowie ausgegrabene Fundamente eisenzeitlicher Gebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
In Vestervig befand sich der Königshof, von dem aus [[Knut der Große]] 1015 zu seiner Eroberung Englands aufbrach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Kirche gründete um 1040 [[Dieter von Vestervig|Theodgarus oder Thøger]], ein der Legende nach aus Thüringen stammender englischer Missionar. Er war [[Kaplan]] des später als heilig verehrten norwegischen Königs [[Olav II. Haraldsson]] gewesen und kam nach dessen Tod 1028 nach Vestervig. Dort starb er an einem 24. Juni eines unbekannten Jahres. Unter Ulfrik, seinem Nachfolger als Priester der Vesterviger Kirche, begann 1067 Thøgers Verehrung als Heiliger. Seine Gebeine wurden in einem [[Schrein]] auf dem Altar aufgestellt. Die päpstliche Genehmigung für die eigenmächtige [[Heiligsprechung]] erfolgte erst 1117.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Vestervig Kirke |Hrsg=Nationalmuseet |Sammelwerk=Danmarks Kirker |Band=XII/2 |Jahr=1942 |Sprache=da |Seiten=609–658; S. 609 |Online=https://danmarkskirker.natmus.dk/Home/GetChurch/15077}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Bau der jetzigen, romanischen Kirche datiert in die Zeit um 1100. Thøgers kleine Kirche bestand noch mehrere Jahrhunderte parallel.&lt;br /&gt;
[[Datei:DanskeStifterMiddelalderen.png|mini|Dänische Bistümer im Mittelalter]]&lt;br /&gt;
Ab etwa 1060 war Vestervig vermutlich Bischofssitz des [[Vendsyssel-Thy|Vendel Stifts]]. Der letzte von vier bekannten Bischöfen, Ketil von Vestervig, fiel 1134 in der [[Schlacht bei Fodevig]] auf Seiten von König [[Niels (Dänemark)|Niels]]. Der Bistumssitz wurde daraufhin nach [[Kloster Børglum|Børglum]] verlegt, auch weil um diese Zeit Vestervig seine Bedeutung als Hafen verlor durch die Versandung des [[Limfjord]]s bei [[Agger Tange]]. Die ehemalige Bischofskirche wurde den [[Augustiner-Chorherren|Augustinerchorherren]] geschenkt. Dieses Augustinerstift wurde erstmals in den 1180er Jahren erwähnt, als [[Wilhelm von Æbelholt]] die Unmoral der [[Kanoniker]] tadelte. Die Klosterkirche war vermutlich Thøger und [[Maria (Mutter Jesu)|Maria]] geweiht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Vestervig Kirke |Hrsg=Nationalmuseet |Sammelwerk=Danmarks Kirker |Band=XII/2 |Jahr=1942 |Sprache=da |Seiten=609–658; S. 609f |Online=https://danmarkskirker.natmus.dk/Home/GetChurch/15077}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Spätmittelalter wurde die Kirche im [[Gotik|gotischen]] Stil umgestaltet. Die ursprüngliche Choranlage mit [[Apsis]] und [[Sakristei]] sowie die Querschiffe mit Kapellen und Seitenapsiden wichen einem schlichteren Chor. Dabei wurde auch das Kirchenschiff im Westen verkürzt und stattdessen der Turm errichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt; Nördlich an die Kirche schloss sich ein [[Kreuzgang]] an, um den sich die [[Konvent (Kloster)|Konventgebäude]] anordneten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die [[Reformation]] 1536 wurde das Kloster zum [[Krongut]], das an wechselnde Lehnsmänner vergeben wurde. Die Kirche blieb bis 1915 im Besitz der Lehnsmänner und diente als [[Pfarrkirche]] für die Bevölkerung. Der deutsche Kaufmann [[Joachim Irgens av Vestervig|Joachim Irgens]], der in königlich dänischen Diensten reich geworden war, erhielt das Kloster 1661 als [[Lehnswesen|Lehen]]. Er wurde als Irgens von Westerwick geadelt und Vestervig zur [[Baronat|Baronie]] erhoben. Irgens ließ die Klostergebäude zu einem Schloss umbauen. Dieses brannte 1703 ab. Dreißig Jahre später errichtete Jens Moldrup einen Neubau, wofür er auch einen Teil der Kirche abtragen ließ und die Quadersteine verwendete.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Vestervig Kirke |Hrsg=Nationalmuseet |Sammelwerk=Danmarks Kirker |Band=XII/2 |Jahr=1942 |Sprache=da |Seiten=609–658; S. 610 |Online=https://danmarkskirker.natmus.dk/Home/GetChurch/15077}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Ausgrabungen 1868 konnten die verschwundenen Kreuzarme mit ihren Kapellen sowie die romanische Choranlage nachgewiesen werden. Die Ergebnisse der Grabung dienten teilweise der Rekonstruktion durch Mogens Clemmensen 1917–1921.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Vestervig Kirke |Hrsg=Nationalmuseet |Sammelwerk=Danmarks Kirker |Band=XII/2 |Jahr=1942 |Sprache=da |Seiten=609–658; S. 611f |Online=https://danmarkskirker.natmus.dk/Home/GetChurch/15077}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gebäude ==&lt;br /&gt;
Die dreischiffige [[Basilika (Bautyp)|Basilika]] aus hochwertigem [[Granit]][[Quader (Stein)|quadermauerwerk]] war ursprünglich nach Westen 6&amp;amp;nbsp;m länger. Der [[Chor (Architektur)|Chor]] mit halbrunder Apsis wurde 1917 bis 1921 rekonstruiert. Der Turm wurde erst im 15. Jahrhundert errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Südseite trägt eine gut erhaltene [[Sonnenuhr]], die zu den ältesten in Nordeuropa gehört. Derartige [[Kanoniker|kanoniale]] Sonnenuhren, die sich nur selten erhalten haben, dienten den Mönchen zur Feststellung der Gebetszeiten. Beim Vesterviger Ziffernblatt gibt es dreizehn Abschnitte, markiert sind die Gebetszeiten [[Terz (Liturgie)|Terz]], [[Sext]] und [[Non (Liturgie)|Non]]. Erhalten sind ebenfalls drei romanische [[Tympanon (Architektur)|Tympana]], von denen sich das eine, das Christus in der [[Mandorla]] zwischen zwei Engeln darstellt, heute am Südportal befindet, ein zweites mit dem [[Agnus Dei|Lamm Gottes]] über der neuen Priestertür und das dritte, das von dem Vorgängerbau stammt und drei Kreuze zeigt, über dem heutigen Haupteingang durch den Turm. Mehrere Steine mit bildlichen Darstellungen sind teilweise in Museen überführt worden, teilweise bei Renovierungen in die Wände eingemauerte [[Spolie]]n, darunter ein Stein mit vier Köpfen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Frida Aagesen |url=https://lex.dk/Vestervig_Kirke |titel=Vestervig Kirke |werk=lex.dk |sprache=da |abruf=2026-04-22|datum=2026-02-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Inneren ist das Gebäude eingewölbt, die [[Joch (Architektur)|Joche]] der Kirchenschiffe mit tiefen [[Gewölbe|Kreuzgewölben]], die beiden östlichen Joche des nördlichen Seitenschiffs, Reste des ehemaligen nördlichen Querschiffes, mit Sterngewölben. An einigen Stellen haben sich ornamentale Kalkmalereien erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstattung ==&lt;br /&gt;
In der Kirche befinden sich mehrere romanische Grabsteine, darunter der älteste datierte Grabstein in Dänemark für den um 1210 verstorbenen Priester Tue, sowie zahlreiche Grabdenkmäler adliger Familien aus dem 16. bis 18. Jahrhundert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sydthyprovsti.dk/sogne-og-kirker/vestervig/ |titel=Vestervig Kirke |werk=sydthyprovsti.dk |sprache=da |abruf=2026-04-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Taufstein aus norwegischem Gestein stammt schon aus dem Vorgängerbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachreformatorisch sind die Kanzel von 1608–1610 mit Akanthusdekoration und späterem Schalldeckel. Auch das Gestühl stammt aus dem 17. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Barock|spätbarocke]] [[Altarretabel]] von 1729/30 war ursprünglich für den [[Dom zu Viborg|Dom von Viborg]] gedacht gewesen, der nach einem Brand 1726 wiederaufgebaut wurde. Es zeigt in der Mitte die Kreuzigung Jesus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche verfügt über eine Orgel von [[Marcussen &amp;amp; Søn]] aus dem Jahr 1978.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Grab von Liden Kirsten und Prinz Buris ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Liden Kirsten og Prins Buris, Vestervig Kirke.jpg|mini|hochkant|[[Hexameter]]verse geben an, unter diesen Steinen ruhten Bruder und Schwester.]]&lt;br /&gt;
Auf dem Friedhof der Kirche befindet sich ein ungewöhnliches Grab mit einer 3,40 m langen Grabplatte und Grabsteinen an beiden Enden. Sie werden auf die Zeit um 1200 datiert. Die verwitterte Aufschrift, die [[Peder Hansen Resen]] in seinem &amp;#039;&amp;#039;Atlas Danicus&amp;#039;&amp;#039; 1677 wiedergab, teilte demnach in [[Hexameter]]n mit, dass in diesem Grab ein vornehmes, inniglich verbundenes Geschwisterpaar ruhe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=P. L. Hald |Titel=Liden Kirstens grav på Vestervig kirkegård |Sprache=da |Online=https://arkivthy.dk/images/Aarbog/1913/Hald,%20P.%20L.%20%20%20Liden%20Kirstens%20grav%20p%C3%A5%20Vestervig%20Kirkeg%C3%A5rd.pdf}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die lokale Überlieferung verknüpfte das Grab indes mit dem unglücklichen Liebespaar im dänischen Volkslied, &amp;#039;&amp;#039;Liden Kirsten&amp;#039;&amp;#039; und Prinz Buris. Deshalb hat sich der [[Hochzeitsbrauch]] erhalten, dass die Braut nach der kirchlichen Trauung ihren [[Hochzeitsbrauch#Brautstrauß|Brautstrauß]] auf dem Grab ablegt, um ihn der Toten zukommen zu lassen. &amp;#039;&amp;#039;Liden Kirsten&amp;#039;&amp;#039; (dt. Klein Kirsten) soll eine Schwester des (späteren) dänischen Königs [[Waldemar I. (Dänemark)|Waldemar I.]] gewesen sein und sich der Legende nach in Buris, einen entfernten Verwandten, verliebt haben. Auf Betreiben der Königin [[Sophia von Minsk|Sophia]] wurden Kirsten und Buris – gegen Waldemars Willen – ein Paar. Während der Abwesenheit des Königs brachte Kirsten eine Tochter zur Welt. Aus England zurückgekehrt erfuhr der König davon. Zur Strafe tanzte er seine Schwester zu Tode. Buris hingegen ließ er blenden und in einem Turm am Friedhof von Vestervig gefangenhalten. Die Eisenkette, die Buris fesselte, war gerade lang genug, dass er das Grab der Geliebten erreichen konnte. Zwölf Jahre später starb der Unglückselige und wurde neben Kirsten begraben. Die hasserfüllte Königin Sophia ritt eines Tages über das Grab hinweg. Doch der Grabstein war nicht so hart wie das Herz der Königin: Er trug Spuren von den Hufen des Pferdes davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Legende hat einen historischen Hintergrund: Buris Henriksøn war ein Urenkel des dänischen Königs [[Sven Estridsson|Svend Estridsen]] und erhob selbst Ansprüche auf den Thron. Sein Vater [[Henrik Skadelår]] hatte 1131 [[Knud Lavard]], den Vater von Waldemar I. und damit auch von &amp;#039;&amp;#039;Liden Kirsten&amp;#039;&amp;#039;, ermorden lassen. Henrik fiel 1134 in einer Schlacht, während Buris im folgenden [[Dänischer Bürgerkrieg|Bürgerkrieg]] Waldemars Gegner [[Knut V. (Dänemark)|Knut V.]] unterstützte und erst nach dessen Ermordung durch den dritten Thronprätendanten [[Sven III. (Dänemark)|Sven Grate]] 1157 auf die Seite des siegreichen Waldemar I. überwechselte. 1161 ernannte Waldemar ihn zum [[Herzogtum Schleswig|Herzog von Schleswig]]. Buris erhoffte sich vermutlich einen weiteren Machtgewinn. Diese Hoffnung zerschlug sich, als Waldemar seinen dreijährigen Sohn [[Knut VI.|Knut]] 1165 zum Mitkönig ernannte. Buris erhob sich gegen den König. 1167 wurde er festgenommen und starb geblendet und kastriert in seinem Gefängnis auf [[Søborg Slot]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://kongegrave.dk/?page_id=1866 |titel=Buris Henriksøn (1130-1167) |werk=kongegrave.dk |sprache=da |abruf=2026-04-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Beziehung zu Waldemars Schwester Kirsten/Kristina ist sehr unwahrscheinlich, denn Kristina Knudsdatter wurde 1133 als Vierzehnjährige mit dem schwedischen König [[Magnus IV.]] verheiratet. Zwar kehrte sie schon bald nach Dänemark zurück,&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans Olrik |Titel=Kirsten (Christine), o.1118– |Sammelwerk=Dansk biografisk Lexikon |Band=11 |Online=https://runeberg.org/dbl/9/0190.html}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wäre aber 1157, als ihr Bruder König wurde und Buris die Seiten wechselte, bereits etwa vierzig Jahre alt gewesen und damit zwölf Jahre älter als Buris.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Zudem ist unklar, ob sie damals noch lebte, denn sie wurde letztmals 1141 erwähnt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; Peder Laurits Hald spekulierte, ob Buris eine Beziehung zu einer anderen Prinzessin namens Kirsten/Kristina hatte, nämlich zu der Tochter von Margarete Knutsdatter, einer anderen Schwester von Waldemar. Diese Kristina Stigsdatter heiratete 1163/64 den schwedischen König [[Karl VII. (Schweden)|Karl VII. Sverkersson]], der 1167 ermordet wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Komponist [[Johann Peter Emilius Hartmann]] (1805–1900) griff das Thema in mehreren seiner Werke auf, unter anderem in der [[Oper]] &amp;#039;&amp;#039;Liden Kirsten&amp;#039;&amp;#039; (1849), deren [[Libretto]] von [[Hans Christian Andersen]] stammt. Der in Thy beheimatete Dramatiker Gunnar Iversen (* 1938) verfasste &amp;#039;&amp;#039;Spillet om Liden Kirsten og prins Buris&amp;#039;&amp;#039;, es wurde ganz in der Nähe der Kirche 1992 aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wissenschaftliche Untersuchung im Jahre 1962 kam zu dem Ergebnis, dass es sich bei den Bestatteten um einen Mann zwischen 50 und 60 und eine zwischen 30 und 35 Jahre alte Frau gehandelt hat. Es fanden sich keinerlei Hinweise auf eine königliche Abstammung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
=== Außen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Image:Vestervig Kirke murrelief.jpg|Relief&lt;br /&gt;
Image:Vestervig Kirke sydportal.jpg|Südportal&lt;br /&gt;
Image:Vestervig Kirke sydportal tympanon.jpg|[[Tympanon (Architektur)|Tympanon]] am Südportal&lt;br /&gt;
Jacob Kornerup Notesbog Arkiv NatMus Liden Kirstens Tomb Vestervig.jpg|Liden Kirstens Grab von Jacob Kornerup&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Innen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Image:Vestervig Kirke indre1.jpg|Mittelschiff&lt;br /&gt;
Image:Vestervig Kirke indre5.jpg|Kalkmalereien&lt;br /&gt;
Image:Vestervig Kirke kor2.jpg|Altar&lt;br /&gt;
Image:Vestervig Kirke dåbsfad.jpg|Taufschale&lt;br /&gt;
Image:Vestervig Kirke prædikestol4.jpg|Kanzel&lt;br /&gt;
Image:Vestervig Kirke series pastorum.jpg|Pastoren seit Einführung der Reformation&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jette Kjær: &amp;#039;&amp;#039;Altertümer aus Thy. 23 Sehenswürdigkeiten aus dem Altertum und der Wikingerzeit der dänischen Landschaft Thy&amp;#039;&amp;#039;, 1976&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Titel=Vestervig Kirke|Online=https://danmarkskirker.natmus.dk/Home/GetChurch/15077|Hrsg=Nationalmuseet |Sammelwerk=Danmarks Kirker|Jahr=1942|Band=XII/2|Seiten=609–658|Sprache=da}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Vestervig Kirke}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.vestervig-agger-kirke.dk/vestervig-kirke/om-vestervig-kirke |titel=Vestervig Kirke |werk=vestervig-agger-kirke.dk |sprache=da |abruf=2026-04-22}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://lex.dk/Vestervig_Kirke|autor=Frida Aagesen|titel=Vestervig Kirke|werk=lex.dk|sprache=da |abruf=2026-04-22}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=56.773194 |EW=8.317222 |type=landmark |region=DK}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude des Bistums Aalborg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Romanische Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Thisted Kommune]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Dänemark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk der Romanik in Dänemark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Agnete</name></author>
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