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	<title>Verzweiflung - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T00:16:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Verzweiflung&amp;diff=83890&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Qniemiec: /* Siehe auch */ Alphabetisch</title>
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		<updated>2025-03-18T14:24:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Siehe auch: &lt;/span&gt; Alphabetisch&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|1=beschreibt den Gemütszustand. Siehe auch: [[Verzweiflung (Munch)]], Gemälde, [[Tag der Verzweiflung]], portugiesischer Film bzw. [[Tag für Tag Verzweiflung]], italienischer Film.}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Gustave Courbet - Le Désespéré (1843).jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Der Verzweifelte&amp;#039;&amp;#039;, [[Gustave Courbet]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verzweiflung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Zustand der emotionalen oder psychischen Verfassung in einer als aussichtslos empfundenen Situation sowie ein Zustand völliger Hoffnungslosigkeit.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.duden.de/rechtschreibung/Verzweiflung Verzweiflung] in duden.de, abgerufen am 28. Januar 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Knaurs Wörterbuch schreibt dazu, wenn man verzweifelt sei, habe man die [[Hoffnung]] aufgegeben und „[[Angst]], dass etwas geschehen wird oder nicht geschehen wird“, und sei ratlos.&amp;lt;ref&amp;gt;Knaur: &amp;#039;&amp;#039;Das deutsche Wörterbuch.&amp;#039;&amp;#039; Lexikografisches Institut, München 1985, S. 1040.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriffsgeschichte ==&lt;br /&gt;
[[Etymologisch]] stammt &amp;#039;&amp;#039;verzweifeln&amp;#039;&amp;#039; von &amp;#039;&amp;#039;[[zweifel]]n&amp;#039;&amp;#039; ab und steht für ‚verzagen, die [[Hoffnung]] auf Besserung verlieren‘, [[Mittelhochdeutsch|mhd.]] &amp;#039;&amp;#039;verzwīveln&amp;#039;&amp;#039; ‚die Hoffnung aufgeben‘.&amp;lt;ref&amp;gt;Etymologisches Wörterbuch nach Pfeifer, [http://www.dwds.de/?qu=verzweifeln online] in [[DWDS]], abgerufen am 2. Februar 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Oeconomische Encyclopädie]] definierte &amp;#039;&amp;#039;Verzweiflung&amp;#039;&amp;#039; 1854 als:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|ein Zustand des menschlichen [[Gemüt]]hes, welcher in einer gänzlichen Hoffnungslosigkeit besteht. Die Verzweiflung ist gepaart mit [[Angst]] und [[Schmerz]], und zwar beides in höchster Steigerung. Sie bringt das Gemüth in solche Verwirrung, daß der Verzweifelnde entweder völlig rathlos sich den wildesten Ausbrüchen des Schmerzes überläßt, oder auf eine bloße Möglichkeit der augenblicklichen Rettung hin, auch wenn die Möglichkeit des Gelingens in weiter Ferne liegt und sogar Gefahr vorhanden ist, in einen noch unglücklicheren Zustand zu gerathen, ohne Überlegung jedes Mittel ergreift, sobald die Vermuthung nur auftaucht, es werde eine rasche Entscheidung herbeiführen. Die Verzweiflung führt sogar oft bis zum [[Selbstmord]], bis zur Selbstvernichtung; denn sie raubt die Klarheit der Sinne, das Bewußtsein von Recht und Unrecht, und bringt den Menschen bis an den Rand völliger Geistesverwirrung oder wirklichen [[Wahnsinn]]s. |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.kruenitz1.uni-trier.de/xxx/v/kv07604.htm J.&amp;amp;nbsp;G. Krünitz: &amp;#039;&amp;#039;Oekonomische Encyklopädie&amp;#039;&amp;#039;], Bd.&amp;amp;nbsp;220, 1854.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kunst und Literatur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:AlbrechtDürerDerVerzweifelnde.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Der Verzweifelnde&amp;#039;&amp;#039;, Eisenstich von Albrecht Dürer]]&lt;br /&gt;
Auch künstlerische Darstellungen haben Verzweiflung zum Thema, so viele [[Drama|Dramen]] und Bildwerke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine frühe Ausarbeitung gab der griechische Dichter [[Euripides]] in seiner [[Tragödie]] &amp;#039;&amp;#039;[[Medea (Euripides)|Medea]]&amp;#039;&amp;#039;. Eine berühmte Verzweiflungsszene ist die des &amp;#039;&amp;#039;[[Faust I|Faust]]&amp;#039;&amp;#039; bei [[Goethe]] &amp;#039;&amp;#039;(Wald und Höhle)&amp;#039;&amp;#039;. Eine klassische tragende Bühnenrolle, die in die äußerste Verzweiflung getrieben wird, ist die des Max Piccolomini in [[Friedrich Schiller|Schillers]] [[Wallenstein (Schiller)|&amp;#039;&amp;#039;Wallenstein&amp;#039;&amp;#039;]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Schicksal der [[Niobe (Mythologie)|Niobe]] war für Bildhauer und Dichter schon in der Antike ein gern gewähltes Thema. &amp;#039;&amp;#039;[[Der Schrei]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Edvard Munch]] ist ein Beispiel für die [[Expressionismus|expressionistische]] malerische Darstellung von Verzweiflung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Philosophie ==&lt;br /&gt;
Hier wird meist mangelnde Handlungs- bzw. Entscheidungsfreiheit zusammen mit einer negativen Sicht auf die Zukunft als zentral für Verzweiflung gesehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Scheurer2008&amp;quot;&amp;gt; {{Literatur |Autor=Heinz Scheurer |Titel=Zur Psychotherapie der erlernten Hilflosigkeit: Ein Erkenntnis- und Behandlungsansatz der Verzweiflung |Hrsg=Hermes Andreas Kick und Günter Dietz |Sammelwerk=Verzweiflung als kreative Herausforderung |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag=Lit-Verlag |Ort=Münster |Datum=2008 |Seiten=41-57 |ISBN=}} &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Søren Kierkegaard|Kierkegaard]] definierte in seinem Werk &amp;#039;&amp;#039;[[Die Krankheit zum Tode]]&amp;#039;&amp;#039; Verzweiflung unter anderem als „Krankheit im Selbst“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hilge Landweer]], [[Ursula Renz]]: Klassische Emotionstheorien: Von Platon bis Wittgenstein, Walter de Gruyter 2008, S. 561, [http://books.google.de/books?id=RJN80MN3Z4gC&amp;amp;lpg=PA516&amp;amp;dq=Verzweiflung%20Definition&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA516#v=onepage&amp;amp;q=Verzweiflung%20Definition&amp;amp;f=false online] in [[Google Bücher]].&amp;lt;/ref&amp;gt; und umschrieb sie auch als „Nicht-Selbst-Sein“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Scheurer2008&amp;quot;/&amp;gt;. Laut Kierkegaard sei die Möglichkeit einer solchen Krankheit der Vorzug des Menschen vor dem Tier.&amp;lt;ref&amp;gt;„Die Möglichkeit dieser Krankheit ist des Menschen Vorzug vor dem Tiere: verzweifeln kann der Mensch nur weil er mehr ist als Tier, nämlich ein Selbst, Geist.“ {{Literatur |Autor=Søren Kierkegaard |Titel=Die Krankheit zum Tode |Verlag=Eugen Diederichs Verlag in Jena |Ort=Kopenhagen |Datum=1849 |Seiten=11 |Online=https://books.google.de/books?id=w0MYAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA11&amp;amp;hl=de&amp;amp;source=gbs_toc_r&amp;amp;cad=2#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false |Abruf=2024-06-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie zeuge von der „unendlichen Aufgerichtetheit oder Erhabenheit“, welche darin bestehe, dass der Mensch Geist sei. In der Möglichkeit dieser Krankheit liegt auch die Freiheit des Menschen in seinem Verhältnis zu sich selbst.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://homepage.univie.ac.at/kurt.walter.zeidler/Neuzeit%20III%2004.pdf &amp;#039;&amp;#039;19. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;], Universität Wien, abgerufen am 11. Oktober 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Psychologie ==&lt;br /&gt;
In der Psychologie ist Verzweiflung definiert als „gefühlsmäßige Reaktion auf eine hoffnungs- und ausweglose erlebte Lebenssituation von höchster persönlicher Bedeutung“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Thomas Bliesener]] |Titel=Der Brockhaus Psychologie: Fühlen, Denken und Verhalten verstehen |Verlag=Brockhaus |Datum=2001 |ISBN=9783765305917 |Online=https://books.google.de/books/about/Der_Brockhaus_Psychologie.html?id=-eVpAAAACAAJ&amp;amp;redir_esc=y |Abruf=2017-11-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Diese persönliche Einschätzung kann falsch sein, was insbesondere bei seelischen Erkrankungen wie [[Psychose]]n oder [[Depression]]en der Fall ist. Länger anhaltende Verzweiflungszustände sind traumatisch und ziehen neurotische Entwicklungen nach sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{lückenhaft|weitergehende Informationen zur Philosophie und Psychologie (Erikson) fehlen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Amok]], [[Krise]], [[Panik]], [[PTBS]], [[Stress]], [[Suizid]], [[Trauer]], [[Traurigkeit]]&lt;br /&gt;
* Aber: [[Zweifel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikiquote|Verzweiflung}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emotion]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Qniemiec</name></author>
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