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	<title>Verzegnis - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Verzegnis&amp;diff=1290875&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;YMS: Sprache</title>
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		<updated>2026-04-04T16:07:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sprache&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Italien&lt;br /&gt;
| panorama           = Verzegnis (UD) - frazione Chiaulis - palazzo comunale - 2008-04-05.jpg&lt;br /&gt;
| linkStemma         = &lt;br /&gt;
| regione            = Friaul-Julisch Venetien&lt;br /&gt;
| siglaRegione       = FVG&lt;br /&gt;
| latitudineGradi    = 46&lt;br /&gt;
| latitudineMinuti   = 23&lt;br /&gt;
| latitudineSecondi  = 0&lt;br /&gt;
| longitudineGradi   = 12&lt;br /&gt;
| longitudineMinuti  = 59&lt;br /&gt;
| longitudineSecondi = 0&lt;br /&gt;
| mappaX             = 157&lt;br /&gt;
| mappaY             = 27&lt;br /&gt;
| altitudine         = 407&lt;br /&gt;
| superficie         = 38.80&lt;br /&gt;
| frazioni           = Chiaicis, Chiaulis (sede municipale), Intissans, Villa&lt;br /&gt;
| comuniLimitrofi    = [[Cavazzo Carnico]], [[Enemonzo]], [[Preone]], [[Tolmezzo]], [[Tramonti di Sotto]], [[Villa Santina]], [[Vito d’Asio]]&lt;br /&gt;
| cap                = 33020&lt;br /&gt;
| prefisso           = 0433&lt;br /&gt;
| istat              = 030132&lt;br /&gt;
| fiscale            = L801&lt;br /&gt;
| nomeAbitanti       = verzegnesi&lt;br /&gt;
| patrono            = [[Martin von Tours|San Martino]]&lt;br /&gt;
| festivo            = [[11 novembre]]&lt;br /&gt;
| sito               = http://www.comune.verzegnis.ud.it/&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verzegnis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Furlanische Sprache|furlanisch]] &amp;#039;&amp;#039;Verzegnis&amp;#039;&amp;#039;, lokal &amp;#039;&amp;#039;Verzegnas&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Gemeinde in der Region [[Friaul-Julisch Venetien]] in [[Friaul]], [[Italien]] mit {{EWZ|IT|030132}} Einwohnern (Stand {{EWD|IT|030132}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Verzegnis ist eine von 28 Gemeinden [[Karnien]]s. Die Gemeinde liegt im Bergland südwestlich von [[Tolmezzo]] und besteht aus folgenden vier Haupt-Ortschaften:&lt;br /&gt;
* Chiaicis (&amp;#039;&amp;#039;Cjaiças&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Chiaulis (&amp;#039;&amp;#039;Cjaulas&amp;#039;&amp;#039;/&amp;#039;&amp;#039;Cjauias&amp;#039;&amp;#039;) (sede municipale)&lt;br /&gt;
* Intissans (&amp;#039;&amp;#039;Dintissjans&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Villa (&amp;#039;&amp;#039;Vila&amp;#039;&amp;#039;),&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ferner aus drei kleineren Dörfern:&lt;br /&gt;
* Santo Stefano (&amp;#039;&amp;#039;San Stiefin&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Riviasio (&amp;#039;&amp;#039;Ruviâs&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Marzovallis (&amp;#039;&amp;#039;Marzovalas&amp;#039;&amp;#039;) – dieses letzte entstand seit Ende der 1980er Jahre&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verzegnis ist auch der Name des Berges (1.915&amp;amp;nbsp;m hoch), der die vier Ortsteile überragt, und auch der des von der [[SADE]] im Jahre 1957 künstlich geschaffenen Sees. Die SADE staute den [[Wildbach]] Ambiesta (Dimbiesta) auf, um die Zentrale des [[Wasserkraftwerk]]s von [[Somplago]] (Somplât) zu versorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Lago di Verzègnis Monte Amariana 05042008 01.jpg|mini|250px|See von Verzegnis mit dem Amariana-Berg im Hintergrund]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Verzegnis (UD) - frazione Chiaulis - palazzo comunale - 2008-04-05.jpg|mini|250px|Gemeindeamt in Chiaulis]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Verzègnis Chiaulis relief vortice 05042008 86.jpg|mini|250px|Marmor-Skulptur „Vortice“ („Wirbel“) von Giuliano Mannucci, aufgestellt vor dem Gemeindeamt in Chiaulis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Vergangenheit gab es vier andere Dorfzentren:&lt;br /&gt;
* Assais (&amp;#039;&amp;#039;Dassaias&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Duebis (&amp;#039;&amp;#039;Dueibas&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Pusea (&amp;#039;&amp;#039;Pusjea&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Pozzis (&amp;#039;&amp;#039;Poças&amp;#039;&amp;#039;),&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die im Laufe des 20. Jahrhunderts von den ursprünglichen Einwohnern endgültig verlassen wurden (üblicherweise eine Abwanderung in die größeren Ortsteile). In jüngster Zeit wurden einige Häuser in Pozzis (vornehmlich von Leuten, die nicht in Verzegnis wohnhaft sind) restauriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Dezember bis März sind in der Ortschaft Sella Chianzutan Skianlagen (zwei Abfahrtspisten und eine Langlaufloipe) geöffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Einen interessanten geschichtlichen Hinweis auf die antike Rolle von Verzegnis in [[Karnien]] zeigt die Turmruine (auf dem Hügel Mazeit im Ortsteil Villa), die bei archäologischen Ausgrabungen von 1989 bis 1990 und dann wieder im Jahr 2000 zu Tage gefördert wurde. Die zu den wiederentdeckten Funden durchgeführten Untersuchungen reihen das [[Ritter]]-Bauwerk zwischen dem 12. und 13. nachchristlichen Jahrhundert ein. Man ist der Meinung, dass der Turm zu dem System von Befestigungsanlagen gehörte, die zur Verteidigung der östlichen Alpenübergänge errichtet wurden, weil ihre strategische Position die Überwachung des oberen [[Tagliamento]]-Talstücks ermöglichte, vom südlichen Zugang bis zur Straße nach Julium Carnicum und [[Norikum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche Sankt Martin in Villa wird als Burgkirche erstmals im Jahre 1072 erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Besessenen von Verzegnis&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Winter 1878 behauptete ein Dorfmädchen, eine gewisse Margerita Vidusson, vom Teufel besessen zu sein. Dies griff auf 24 Mädchen und einen Karabiniere über. Die Besessenen schrieen und lästerten in unverständlichen Sprachen und hatten außergewöhnliche und tierische Kräfte. Alles wurde beendet durch das Eingreifen des Arztes und aufgeklärten Udineser [[Freimaurer]]s Giuseppe Chiappolino. Über diese Vorfälle berichtet der Roman &amp;#039;&amp;#039;Die Besessenen von Verzegnis&amp;#039;&amp;#039; von Pietro Spirito.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Verzegnis: Hauptort von Carnia&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] trug sich ein einzigartiges Ereignis zu: vom Oktober 1944 bis zum April 1945 war das Dorf von einem [[Kosaken]]-[[Regiment]] besetzt, womit es das „Zentrum“ von Carnia wurde. Die Kosaken waren von den [[Nazi]]s angeworben worden, um der [[Partisan]]en-Bewegung entgegenzuwirken, die in Karnien sehr aktiv war. Mehr als 1500 Personen, [[Soldat]]en und [[Zivilist]]en, vereinigten sich in Verzegnis mit [[Hauspferd|Pferden]] und [[Herde]]n und legten dort den Sitz des Hauptkommandos vom Regiment Tèrek-Stravropol fest. In den Versprechen der [[Deutschland|Deutschen]] an die Kosaken als Gegenleistung für ihre [[Kollaboration]] sollte Karnien zum Kosakenland in Nord-Italien werden, und dementsprechend ließen sich diese im südlichen Teil von Karnien nieder, indem sie das Dörfchen Villa von Verzegnis zu ihrem „Hauptort“ auserkoren, wo der oberste Chef der Kosaken einquartiert war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Kunstpark&lt;br /&gt;
[[Datei:Art Park (Verzegnis).JPG|mini|Art Park (Verzegnis)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Art Park (Verzegnis)-1.JPG|mini|Art Park (Verzegnis)]]&lt;br /&gt;
Der sogenannte „Art Park“ der &amp;#039;&amp;#039;Villa di Verzegnis&amp;#039;&amp;#039;, ganzjährig. [[Freilichtmuseum]] zeitgenössischer Kunst (frei zu besichtigen), geplant und realisiert von dem Berliner Sammler und Mäzen [[Egidio Marzona]]. Unter anderen werden Werke von [[Bruce Nauman]], [[Richard Nonas]], [[Dan Graham]] und [[Richard Long]] ausgestellt. Die Ausstellung ist Teil des musealen Systems von Karnien.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://ktnv1.orf.at/magazin/studio/stories/268506/index.html &amp;#039;&amp;#039;Art Park von Egidio Marzona in Verzegnis&amp;#039;&amp;#039;], im [[Österreichischer Rundfunk|ORF (Kärnten)]], abgerufen am 7. April 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Agnes Kohlmeyer: [http://www.zeit.de/1995/30/Der_gelernte_Liebhaber/komplettansicht &amp;#039;&amp;#039;Der gelernte Liebhaber&amp;#039;&amp;#039;], in [[Die Zeit]], vom 21. Juli 1995, abgerufen am 7. April 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Marmorstraße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Industrie-Archäologie. Sella Chianzutan. Die Initiative richtet sich auf die Verwertung von abgelegten Anlagen der Grube „Lavoreit Ros“. Die Geschichtsstraße der „Marmor“-Kehrseite des Tals besteht tatsächlich aus einer [[Luftseilbahn]], die nicht mehr in Verwendung steht (gegenwärtig erfolgt der [[Verkehr|Transport]] auf Rädern entlang einer Straße, die von der [[Steinbruch|Grube]] hinunter zum Chianzutan-Sattel führt). Die „Fahrstraße“ führt vom Chianzutan-Sattel (in der Ortschaft „la Canaleta“) und überquert die [[Käserei]]en „Mongranda“ (im Sommer noch beweidet!), „Presaldo“ (heute eine Alpenhütte) und „Val“ (nicht in Verwendung, aber im Zustand der Renovierung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die [[Grotte]] des „Zauberhaften Alverman“ (oder Grotte des „Riu Muart“ – „Rio Morto“ = „Totenbach“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Speläologie]]. Monte Verzegnis. Nach Zählung im Jahre 1995 fand man heraus, dass die Grotte des „Zauberhaften Alverman“ die interessanteste aller 42 bekannten Grotten des Monte Verzegnis ist und sich über eine Länge von 1308 Metern windet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Häuser des 16./17. Jahrhunderts (bemerkenswerte zwei Bauwerke in Chiaulis und Chiaicis) und auch die Kirche von Sankt Martin in Villa, in den Jahren zwischen 1730 und 1775 auf den Überresten eines vormaligen [[Gotik|gotischen]] Bauwerks errichtet, überdauerten die [[Erdbeben]] von 1928 und 1976.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das „Paradieswasser“ (La âga dal Paradîsj/L’acqua del paradiso)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Straße, die [[Villa Santina]] mit Chiaicis verbindet, oberhalb von Rivasio, gibt es eine Wasserquelle, allgemein als bekömmlich und heilsam bekannt, dermaßen, dass sie sich den Appellativ des „Paradieswassers“ erwarb. Obgleich bei der Bevölkerung von Verzegnis seit jeher bekannt, erlitt sie in der Nachkriegszeit mangels Pflege rasch eine voranschreitende Verwahrlosung. Durch Initiative einiger Freiwilliger wurde die [[Quelle]] in jüngster Vergangenheit wiederhergestellt und liefert während des ganzen Jahres ihr „Wunderwasser“. An diesem Ort stößt man recht häufig auf Bewohner von Verzegnis und den angrenzenden Gemeinden, die sich immer wieder dorthin begeben, um das Wasser in Flaschen abzufüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
=== Sprache ===&lt;br /&gt;
Die Abwandlung der in Verzegnis gesprochenen [[Furlanische Sprache|furlanischen Sprache]] fällt in die Klasse, die charakterisiert wird durch die Wörter, welche die Endung auf –a haben, dahingehend „verändert“ werden, dass sie, anstatt wie im weiblichen Plural auf –e zu enden, an das –a noch ein –s angehängt wird: Das italienische Singular-Wort „casa“ wird in der Plural-Form zu „case“, wohingegen im Furlanischen „cjasa“ (Singular) zu „cjasas“ (Plural) wird. Wie es mit den anderen karnischen Varianten des Furlanischen passiert, ist jene Sprache von Verzegnis reicher an Lauten hinsichtlich des furlanischen Standards, bei welchem noch viele [[Vokal]]-[[Diphthong]]e gebräuchlich sind (beispielsweise verwendet man auf Verzegnesisch das Wort „neif“ anstelle von „neve“ („Schnee“), wohingegen im Furlanischen das Wort „nêf“ gebräuchlich ist) und bei den karnischen Dialekten die typischen Zischlaute üblich sind. Das gezischte stimmlose Gaumen-„s“ (welches man wie im deutschen Laut „Sch“ beispielsweise im Wort „Schaf“ betont) und das gezischte stimmhafte Gaumen-„s“ (das man wie das französische „j“ betont).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der furlanischen Sprache werden die Einwohner von Verzegnis als „gnaus“ (Plural von „gnau“ = „rapa“, auf Karnisch) bezeichnet. Auf Deutsch übersetzt bedeutet das Wort so viel wie „Rübe“ oder „Dummkopf“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Verzègnis Chiaicis village fountain 05042008 12.jpg|mini|250px|Dorfbrunnen von Chiaicis mit Löwenkopf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Leons&amp;#039;&amp;#039;, die &amp;#039;&amp;#039;Rocs&amp;#039;&amp;#039;, die &amp;#039;&amp;#039;Cinisjârs&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;Vilots&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verzegneser, die unter sich (aber diese Tradition verschwindet schon langsam) allgemeine Spitznamen, die sich auf die Bewohner der vier Hauptortsteile beziehen, verwenden. Die Einwohner von Chiaicis werden „Leons“ (= Löwen) genannt; jene von Intissans „Rocs“ (= Widder); jene von Chiaulis „Cinisjârs“ (= Aschengruben); jene von Villa „Vilots“ (unübersetzbar). Kurioserweise gibt es auf dem Hauptplatz von Chiaicis und Intissans zwei Brunnen mit Skulpturen, die als Bezug einen Löwen und einen Widder darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Poesie-Preis Giso Fior&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Internationaler Poesie-Wettbewerb, benannt nach dem Dichter Giso Fior (Gjiso Fiôr) (1916–1978) aus Verzegnis. Findet jährlich statt. Anfänglich wandte sich der Wettbewerb an Autoren furlanischer Sprache (der Muttersprache des Dichters), zeichnet gegenwärtig auch Werke in Ladinisch und den anderen alpinen Minderheiten-Sprachen mit einem Preis aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Verzègnis Sella Chianzutan Monte Piombada 05042008 41.jpg|mini|250px|Chianzutan-Sattel mit Monte Piombada]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Skulptur in Rot&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Internationales Skulpturen-Symposium über den roten Marmor von Verzegnis, auf dem Chianzutan-Sattel, welches im Zwei-Jahres-Rhythmus im August veranstaltet wird. Der Marmor von Verzegnis (wegen seiner typischen Rotfärbung „roter Marmor von Verzegnis“ genannt) wird aus einer Grube unter freiem Himmel gebrochen, die sich über den nordöstlichen Abhang des Monte Lovinzola in einer Seehöhe von 1.690&amp;amp;nbsp;m erstreckt. Die Grube trägt den Namen „Lavoreit Ros“. Die Abbruch-Tätigkeit, beginnend mit dem Jahre 1922, als der Rohstoff entdeckt wurde, hat bereits abwechselnde Phasen erlebt. Er wurde im Jahre 2001 als Folge von grundlegenden Umplanungsarbeiten für die unterschiedlichen [[Infrastruktur]]en der Grube wieder aufgenommen, deren Aktivität wirtschaftlich abermals gewinnbringend wurde. Gerade in diesem gewissen Jahr fand die erste Auflage von „Die Skulptur in Rot“ statt. Die teilnehmenden [[Künstler]] mit der eigenen bildhauerischen Inspiration verleihen den abgebauten Marmorblöcken aus der Grube von Verzegnis Leben. Im Jahre 2006 erlebte das [[Veranstaltung|Event]] seine vierte Auflage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fußmarsch zum Lavoreit Ros&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Nicht wettkampfmäßiger Bergwettbewerb mit Start am Chianzutan-Sattel im Monat August. Ausgehend vom Chianzutan-Sattel in einer Seehöhe von 955 Metern erreichen die Teilnehmer zu Fuß „Lavoreit Ros“, den Marmorbruch von Verzegnis (Seehöhe 1.690 Meter).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Bergrennen|Bergzeitfahren]] für Automobile von Verzegnis auf den Chianzutan-Sattel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Automobilrennen hinauf auf den Chianzutan-Sattel. Jährliche Austragung; im Jahr 2007 gab es die 38. Auflage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Perdon dal Rosari&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Im Ortsteil Villa von Verzegnis. Erstes Oktober-Wochenende. Religiöses Fest mit Heiliger Messe und Prozession durch die Dorfstraßen. Verkaufsmarkt und Verkostung typischer Produkte aus der Gemeinde und aus Karnien. Organisiert vom Komitee der Pfarre Sankt Martin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heiliger Nikolaus (von Bari)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Abend des 5. Dezember in Chiaicis. Am Vorabend zum Gedenktag des wirklichen Festes besucht der Heilige Nikolaus, der Patron des Ortsteils Chiaicis, angekündigt in den Straßen durch Glockenklang und unterstützt von jungen Frauen, gekleidet in ihren karnischen Kostümen, persönlich die Häuser, wobei er den Kindern von Chiaicis Geschenke bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeindeverwaltung ==&lt;br /&gt;
Bürgermeister ist seit 14. Juni 2004 Luciano Sulli (Liste Pal Doman).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.consorziocastelli.it/icastelli/verzegnis Alte Burg von Verzegnis (italienisch)]&lt;br /&gt;
* [http://www.guanda.it/libraio/down62.htm Roman von Pietro Spirito „Die Besessenen von Verzegnis“ (italienisch)]&lt;br /&gt;
* [http://www.progettodighe.it/reale/panorama/ambiesta_monte.html Panorama vom Damm und See von Verzegnis (italienisch)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden Region Friaul-Julisch Venetien}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4732261-5|VIAF=240555677}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verzegnis| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Friaul-Julisch Venetien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort am Tagliamento]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Südliche Karnische Alpen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;YMS</name></author>
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