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	<title>Verwestlichung - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Verwestlichung&amp;diff=554972&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Drucker03: Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert</title>
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		<updated>2025-11-04T21:40:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Überarbeiten}}&lt;br /&gt;
{{Belege}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verwestlichung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; benennt summarisch [[Prozess]]e, in denen [[Gesellschaft (Soziologie)|Gesellschaften]] oder Teile von ihnen Ideen, Verhaltensweisen und Wirtschaftsstrukturen aus der [[Westliche Welt|westlichen Welt]] übernehmen. Stammen diese aus den [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]], nennt man diesen Prozess spezifischer auch [[Amerikanisierung]], geht es dabei vor allem um Werte in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg, [[Westernisierung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bereiche der Verwestlichung ==&lt;br /&gt;
* westliche Traditionen in die [[Jurisdiktion]], [[Völkerrecht]]&lt;br /&gt;
* westliche [[Ideal (Philosophie)|Ideale]] und [[Ideologie]]n&lt;br /&gt;
&amp;lt;!---* westliche [[Technologie]] - mit der Übernahme der Technologie übernimmt man in der Regel auch die Begriffe, z.B. Azimut, Nadir etc., das ist keine verwestlichung---&amp;gt;&lt;br /&gt;
* westliche [[Konsumgüter]], [[Mode|Moden]] und [[Lebenseinstellung]]en&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwestlichung Deutschlands ==&lt;br /&gt;
Der Historiker [[Heinrich August Winkler]] äußerte in seinem im Jahr 2000 erschienenen Werk &amp;#039;&amp;#039;[[Der lange Weg nach Westen]]&amp;#039;&amp;#039; die These, Deutschland habe nicht schon mit der [[Westintegration]], sondern erst mit der [[Deutsche Wiedervereinigung|Wiedervereinigung]] einen Sonderweg – den [[Deutscher Sonderweg|„Deutschen Sonderweg“]] – verlassen und sich in die [[Westliche Welt]] eingegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwestlichung in asiatischen Gesellschaften ==&lt;br /&gt;
Als ein Paradebeispiel der Verwestlichung wird oft das [[Kaiserreich Japan]] (bzw. nach 1945 [[Japan]]) genannt, das nach jahrhundertelanger selbstgewählter Isolation im Zuge der [[Meiji-Restauration]] von der in der westlichen Welt entstandenen [[Industrielle Revolution|industriellen Revolution]] erfasst wurde. Es versuchte gleichwohl, im Bereich der [[Japanische Kultur|japanischen Kultur]] eigene Traditionen fortzusetzen bzw. beizubehalten (vergleiche [[Kokutai]] und [[Nihonjinron]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwestlichung in islamischen Gesellschaften ==&lt;br /&gt;
=== Begrifflichkeit ===&lt;br /&gt;
Seit dem 19. Jahrhundert sind sich die westliche Gesellschaft und der [[Naher Osten|Nahe]] wie [[Mittlerer Osten|Mittlere Osten]] beträchtlich nähergekommen. Es kam zu teils heftigen [[Friktion]]en. &lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert (siehe auch [[Zeitalter des Imperialismus]]) beherrschte das [[British Empire]] etwa ein Viertel der Landmasse der Welt und war die unangefochtene [[Weltmacht]] Nummer eins. Die [[Royal Navy]] dominierte die Weltmeere. &lt;br /&gt;
Diese Berührungen drückten sich bezüglich der technologischen und geistigen Errungenschaften des modernen Westens zweierlei aus:&lt;br /&gt;
Islamische Völker mit reibungslosen gesellschaftlichen wie wirtschaftlichen Strukturen hatten relativ wenige westliche Einflüsse. Diese Staaten waren meist [[autark]]. Dies ermöglichte es ihnen, die &amp;#039;&amp;#039;Verwestlichung&amp;#039;&amp;#039; abzulehnen und sich abzuschotten.&lt;br /&gt;
Gleichwohl nahmen insbesondere die [[Oberschicht]]en der [[Urbanität|urbanen]] Bevölkerung Impulse westlicher [[Zivilisation]] in ihr Leben auf. &amp;lt;!---Diese (teils unkritische) Übernahme hatte positive und negative Auswirkungen. Folgen haben mit Begrifflichkeiten wenig zu tun---&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!---Heine äußerte, die muslimische Welt habe inzwischen keine einheitliche Definition des Begriffs &amp;#039;Verwestlichung&amp;#039; mehr.--&amp;gt;&amp;lt;!--- Welcher Heine, wann und wo? ----&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reformer wie beispielsweise der türkische [[Mustafa Kemal Atatürk]], der iranische [[Reza Schah]] und der tunesische [[Habib Bourguiba]] sahen in der Verwestlichung eine Möglichkeit, den unterentwickelten Status ihrer Länder zu verbessern. Westliche Werte standen für die Reformer für Zivilisation und Fortschritt, während sie östliche Werte mit Rückständigkeit und gesellschaftlichen Stillstand assoziierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kernbestandteil ihres Wirkens war die [[laizistisch]] motivierte Verdrängung religiöser Autoritäten aus der Einflusssphäre des gesellschaftlichen Lebens. Diese [[Europäisierung]] durchzog alle Bereiche des menschlichen Lebens wie das Bildungswesen, die fruchtbare Auseinandersetzung mit der Musik des Westens oder aber die erzwungene Einführung westlicher Bekleidung &amp;lt;!---, die in Japan doch wohl ziemlich freiwillig erfolgte---&amp;gt;. So zum Beispiel die in der Türkei staatlich diktierte [[Hutreform]] aus dem Jahr 1924, als die [[Kemalismus|kemalistische]] Regierung die traditionelle Kopfbedeckung des osmanischen Reichs, den [[Fes (Kopfbedeckung)|Fes]], gesetzlich verbot und zum Tragen eines Filzhutes verpflichtete. [[Ägypten]] folgte diesem Beispiel 1953.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Teil trieben die Reformversuche insbesondere im künstlerischen Bereich eigenartige Blüten wie den Bau der Kairoer Oper oder die Etablierung der bislang unbekannten Symphonieorchester in islamischen Ländern. Der musikalischen Tradition im Orient war das nötige Instrumentarium bis dato unbekannt, wobei im Zuge der [[Türkenkriege]] wiederum die europäische Musik durch Militärmusik aus dem Osmanischen Reich Ergänzungen fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Modernisierungsprogramme trafen zumeist ohne vorhergehenden [[Soziale Klasse|klassenübergreifenden]] [[Diskurs]] auf eine gänzlich unvorbereitete Bevölkerung. Deshalb verliefen sie wegen der reflexartigen Abwehrhaltung des Volkes auch oft im Sande. Vor allem kleine Gruppen aus der Oberschicht der Städte zeigten sich aufgeschlossen gegenüber den angebotenen Impulsen. Die Verbesserungen im Bereich der Erziehung und [[Infrastruktur|Maßnahmen zur Einführung einer arbeitsteiligen Volkswirtschaft]] trugen ihr Weiteres dazu bei, die Verwestlichung im Laufe der Zeit nachhaltig voranzutreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele der Reformen scheiterten, da sie sich einem erstarkenden [[Nationalismus]] gegenübersahen. Dieser setzte die Verwestlichung mit [[Kolonialismus]] gleich. Die Verwestlichung gilt in diesem Sinne [[Fundamentalismus|fundamentalistischen]] Kreisen als maßgebliches Erklärungsmodell für die oft desolaten wirtschaftlichen und politischen Verhältnisse islamischer Gesellschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut [[Sabah Alnasseri]] führte die, von [[IWF]] und [[Weltbank]] gestützte, von oben aufgezwungene rigorose Modernisierung und Hinwendung zu [[Marktwirtschaft]] und [[Neoliberalismus]] nicht zum versprochenen Wohlstand und Schuldenabbau der betroffenen Länder, sondern verschlimmerte Armut, Auslandsverschuldung und politische Repressionen. Dieses Versagen nährte wiederum das Misstrauen gegen die Verwestlichung.&amp;lt;ref&amp;gt;Alnasseri, 2001.&amp;lt;/ref&amp;gt; Gewinner dieser neoliberal geprägten Öffnung (&amp;#039;&amp;#039;infitah&amp;#039;&amp;#039;) waren lediglich die Großgrundbesitzer. Die gewaltsam vertriebenen Kleinbauern und Lohnabhängigen wurden marginalisiert. Die resultierenden [[Brotaufstand|Brotaufstände]] beendete das jeweils eingesetzte Militär blutig (Ägypten 1977, Algerien 1988, Tunesien 1984, Marokko 1984, Jordanien in den 90ern).&amp;lt;ref&amp;gt;Shulze 1994:257&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abgrenzung zur Globalisierung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff [[Globalisierung]] umfasst nach Brockhaus 1997 die liberale Wirtschaftstheorie und neoliberale Marktwirtschaft. [[Freihandel|Freier Handel]] und eine offene Wirtschaft gelten als Triebfedern des Fortschritts und als Grundlage dafür, Friktionen zwischen Gesellschaften durch den gemeinsamen Austausch von Informationen und Waren aller Art abzumildern. Die liberale Utopie sieht laut Czempiel &amp;lt;!---Wer ist das, wo schreibt er das?---&amp;gt;als Ergebnis des Austausches eine Weltordnung, in der Wohlstand, Frieden und Demokratie eine Ablösung der Nationalstaaten bewirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwestlichung ist demgegenüber ein einseitiger Prozess.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!---Somit ist die undifferenziert verallgemeinernde Meinung, der Islam widersetze sich Globalisierung und Modernisierung, falsch und verkennt die Potentiale, welche sich in der gegenseitigen Auseinandersetzung verbergen. POV---&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fundamentalismus und Verwestlichung ===&lt;br /&gt;
Insbesondere islamische Fundamentalisten stellen einen Zusammenhang zwischen den fehlgeschlagenen Reformen und ehemaligem Kolonialismus her. Die Wenigsten lehnen jedoch westliche naturwissenschaftliche und technologische Errungenschaften ab und akzeptieren den irreversiblen Anschluss islamischer Staaten an die &amp;quot;Weltzivilisation&amp;quot;. Die Mehrheit bedient sich der Medien und neuen Kommunikationsformen und zeigt reges Interesse selbst an Erkenntnissen westlicher Philosophie, Theologie und der Sozialwissenschaften. Jedoch distanzieren sie sich vehement von westlichen Einflüssen, welche die muslimische Identität oder das Wesen des Islam verändern könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei fällt es schwer, sich im Diskurs mit dem Westen und dem Kampf gegen Verwestlichung glaubwürdig zu positionieren. Auf der einen Seite werden etwa Massenmedien akzeptiert und genutzt und die Vorwürfe gehen gegen die Verwestlichung durch diverse Fernsehserien aus USA oder modische Erscheinungen aus Europa. Zugleich sehen sich Theologen und Intellektuelle aus dem islamischen Raum genötigt, sich von radikalen Denkansätzen zu distanzieren, welche sich gegen jegliche Annäherung an den Westen verschließen und sich für eine Wiedereinführung der Verhältnisse zur Zeit ihres [[Mohammed|Propheten]] in [[Medina]] einsetzen. Der Anteil an naturwissenschaftlich ausgebildeten Akademikern unter diesen radikalen Gruppierungen ist laut Heine relativ hoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verwestlichung birgt jedoch nicht nur Gefahren für die islamische Identität, sondern bietet gleichzeitig die Möglichkeit, Identität zu stiften und zu schützen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!---Beleg? Meinung?---&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fundamentalistische Reaktion ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die westliche Kultur eroberte energisch ab dem achtzehnten Jahrhundert einen geschwächten Osten, welcher sich nicht dazu in der Lage sah, adäquat zu reagieren und sich den neuen Herausforderungen zu stellen.&amp;lt;ref&amp;gt;Armstron 2002:138&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu früheren Zeiten sah sich der Islam nicht dazu in der Lage, sich umzugestalten und damit zu erneuern. In Folge verlor er an Einfluss. Dieses Gefühl der Ohnmacht entwickelte sich zum Trauma der muslimischen Welt. Besonders beschämend empfanden es Muslime, die Modernisierung nicht mehr anzuführen, sondern abhängig zu sein von europäischem Handeln und Denken. Dies bewirkte die scharfe Spaltung des Westens vom Osten, speziell dem Islam.&amp;lt;ref&amp;gt;Armstron 2002:146&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zunehmende Verwestlichung und Europäisierung der islamischen Welt erzeugte Unmut gegenüber der neuen Art von Globalisierung. Infolgedessen wehrte man sich vehement gegen jeglichen Einfluss von außen.&lt;br /&gt;
Einen Höhepunkt in dieser Entwicklung stellen die bis dahin unbekannten Selbstmordattentäter dar. Diese Verzweiflungstaten signalisieren Aussichtslosigkeit und die Überzeugung, gegen einen übermächtigen Gegner anzukämpfen.&amp;lt;ref&amp;gt;Armstron 2002:153&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die durch den europäischen [[Kolonialismus]] hervorgerufene Machtlosigkeit, Fremdherrschaft und ein Identitätsverlust verstärkten sich durch die Wahrnehmung wirtschaftlicher und politischer Überlegenheit des Westens. Teile der Moslems flüchteten in eine als Rückbesinnung auf die Ursprünge des Islam vorgestellte und damit konstruierte Projektion. Die aus dieser Haltung entstandenen politischen Richtungen bezeichnen westliche Beobachter als islamistisch bzw. fundamentalistisch. Der Fundamentalismus ist also lediglich eine vieler Antworten aller großen Gesellschaften und Religionen auf die Herausforderungen der (Post-)Moderne. Er erwächst aus dem Bedürfnis, der Problematik der Moderne zu entfliehen und sich in die Religion zurückzuziehen (Komplexitätsreduktion).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--- === Extremismus ===&lt;br /&gt;
[[Fundamentalismus]], fundamentalistisch motivierter [[Extremismus]] und religiös motivierte [[Gewalt]] sind nicht auf den Islam begrenzt. Dies gilt auch für die gängige Darstellung des Islams als gewaltbereite, kämpferische und damit bedrohlich empfundene Religion in westlichen Medien. Diese Darstellung mit starken Antithesen ist jedoch simplifizierend und falsch. Der Umschwung zum Extremismus einiger Muslime erklärt sich aus dem Versäumnis des Westens, trotz herber eigener Erfahrungen, den Rest der Welt in den Modernisierungsprozess einzubeziehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Armstron 2002:1164.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prinzipiell vergleichbar zum Aufstieg der westlichen Welt ab dem achtzehnten Jahrhundert zur treibenden Kraft der Moderne ist der Aufstieg arabischer Reiche zur Weltmacht im siebten und achten Jahrhundert. Europa erlitt damals einen ähnlichen kulturellen Schock und verschloss sich den Errungenschaften des damals stärkeren Ostens.&amp;lt;ref&amp;gt;Armstron 2002:141&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verwestlichung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und Europäisierung stürzten seit den siebziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts die islamische Gesellschaft in eine strukturelle wie existenzielle Krise. Diese gründet in den Fragen, wie sie ihr einzigartiges Erbe zu retten vermag, die sozialen Institutionen erhält und die eigene Identität bewahrt. Der Islam gründet schon [[Etymologie|etymologisch]] auf dem festen Glauben, sich dem Willen Allahs zu unterwerfen (Sure 9,51). Jedes Untergraben der islamischen Grundlagen wird unweigerlich als massive Bedrohung des Islams wahrgenommen. Die damit verbundene Defensivhaltung vergisst jedoch, dass trotz der existenten Spaltung der Welt in eine westliche und muslimisch geprägte Region der Islam längst zur weltweiten Religionsgemeinschaft geworden ist, welche auf allen Kontinenten regen Zulauf findet. ---&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Anselm Doering-Manteuffel]]: &amp;#039;&amp;#039;Wie westlich sind die Deutschen? Amerikanisierung und Westernisierung im 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 1999, ISBN 3-525-34017-6.&lt;br /&gt;
* [[Philipp Gassert]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Bundesrepublik, Europa und der Westen. Zur Verwestlichung, Demokratisierung und einigen komparatistischen Defiziten der zeithistorischen Forschung.&amp;#039;&amp;#039; In: Jörg Baberowski u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte ist immer Gegenwart. Vier Thesen zur Zeitgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; DVA, Stuttgart / München 2001, ISBN 3-421-05564-5, S. 67–89.&lt;br /&gt;
* [[Heinrich August Winkler]]: &amp;#039;&amp;#039;Der lange Weg nach Westen.&amp;#039;&amp;#039; C.H. Beck, München 2000&lt;br /&gt;
** Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Geschichte vom Ende des Alten Reiches bis zum Untergang der Weimarer Republik.&amp;#039;&amp;#039; ISBN 3-406-46001-1.&lt;br /&gt;
** Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Geschichte vom &amp;quot;Dritten Reich&amp;quot; bis zur Wiedervereinigung.&amp;#039;&amp;#039; ISBN 3-406-46002-X. &lt;br /&gt;
* Heinrich August Winkler: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Westens.&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
** Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Von den Anfängen in der Antike bis zum 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; C.H. Beck, München 2009, ISBN 978-3-406-59235-5 (3. Aufl. 2012)&lt;br /&gt;
** Die Zeit der Weltkriege 1914–1945 (1. Aufl. 2011), ISBN 978-3406592362&lt;br /&gt;
** Vom Kalten Krieg zum Mauerfall (1. Aufl. 2014), ISBN 978-3406669842&lt;br /&gt;
** Die Zeit der Gegenwart (2015), ISBN 978-3406669866&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ernst-Otto Czempiel]],&amp;quot;Die Lehre von den internationalen Beziehungen&amp;quot;,1969&lt;br /&gt;
* Schulze, Reinhard,&amp;quot;Geschichte der islamischen Welt im 20. Jahrhundert&amp;quot;,1994&lt;br /&gt;
* Armstron, Karen; Islam: A Short History; 2002&lt;br /&gt;
* Beinin, Joel,&amp;quot;Islamic responses to the capitalist penetration of the Middle East&amp;quot; aus Stowasser 1987&lt;br /&gt;
* Alnasseri, Sabah, &amp;quot;Zur Krisensituation der arabischen Gesellschaften&amp;quot;,2001&lt;br /&gt;
* Ders. Stork, Joe (Hg.) 1997: &amp;quot;Political Islam&amp;quot;, 1997&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;soweit nicht explizit benannt&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Adel Theodor Khoury, Ludwig Hagemann und Peter Heine, Lexikon des Islam, 1991, 1386ff&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Genannte Werke:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** Piscatori,&amp;quot;Islam in a World of Nation-States&amp;quot;,1986&lt;br /&gt;
** Heine, &amp;quot;Radikale Muslimorganisationen im heutigen Ägypten&amp;quot;,1983&lt;br /&gt;
** Stipek und Heine,&amp;quot;Ethnizität und Islam. Interdependenz und Diskrepanz sozialer und religiöser Vorstellungen in der Gegenwart&amp;quot;,1984&lt;br /&gt;
** A. Al-Azmeh, Aziz,&amp;quot;Die Islamisierung des Islams&amp;quot;,1995&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Globalisierung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkulturation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politische Ideengeschichte (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Westliche Welt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Drucker03</name></author>
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