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	<title>Verwaltungsstrafe - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Verwaltungsstrafe&amp;diff=41140&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-14226-7: ASV stets oberhalb der Verweise</title>
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		<updated>2026-03-07T18:30:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ASV stets oberhalb der Verweise&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verwaltungsstrafe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Strafe]] im rechtstechnischen Sinne, welche nicht von einem [[Gericht]], sondern von einer [[Verwaltungsbehörde]] bei (geringfügigen) Verletzungen der Rechtsregeln&amp;lt;ref name=&amp;quot;help.gv.at&amp;quot;&amp;gt;[http://www.help.gv.at/Content.Node/99/Seite.991348.html Begriffslexikon » Verwaltungsstrafe] auf HELP.gv.at (20. Mai 2009)&amp;lt;/ref&amp;gt; verhängt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Situation in der Bundesrepublik Deutschland ==&lt;br /&gt;
Zur Verhängung von Verwaltungsstrafen durch [[Strafverfügung (Deutschland)|Strafverfügung]] bzw. [[Strafbescheid]] waren vor der [[Große Strafrechtsreform|großen Strafrechtsreform]] Polizei- und Finanzbehörden ermächtigt. Diese Ermächtigung wurde 1967 aufgrund {{Art.|92|gg|juris}} des [[Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland|Grundgesetzes (GG)]] vom [[Bundesverfassungsgericht]] für verfassungswidrig erklärt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.servat.unibe.ch/dfr/bv022049.html |titel=DFR - BVerfGE 22, 49 - Verwaltungsstrafverfahren |abruf=2024-03-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Deshalb wurde 1968 die Neufassung des [[Gesetz über Ordnungswidrigkeiten|Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten]] eingeführt, welches [[Materielles Recht|materielle Normen]] mit [[Buße (Verwaltungsrecht)|Bußgeldtatbeständen]] sowie [[formelles Recht]] ([[Verfahrensrecht]]) enthält. Eine [[Ordnungswidrigkeit]] hat nicht die Rechtswirkung einer echten Strafe beziehungsweise Kriminalstrafe. Auch kann eine Verwaltungsbehörde anders als ein [[Strafgericht]] keine [[Freiheitsstrafe (Deutschland)|Freiheitsstrafe]] verhängen. Auf Antrag der Verwaltungsbehörde kann ein Gericht [[Erzwingungshaft]] erlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Situation in Österreich ==&lt;br /&gt;
In [[Österreich]] dürfen Verwaltungsbehörden Verwaltungsstrafen gemäß dem [[Verwaltungsstrafgesetz 1991]] verhängen. Verwaltungsstrafen gelten nicht als Kriminalstrafen und haben nicht deren Rechtswirkungen.  Durch die politischen Reformen der Nachkriegszeit existiert ein genereller Trend, Kriminalstrafen durch Verwaltungsstrafen zu ersetzen ([[Entkriminalisierung]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sinne der österreichischen Verwaltungsstrafe gibt es drei mögliche Strafen: die [[Geldstrafe (Österreich)|Geldstrafe]] als häufigste Form, unter bestimmten Voraussetzungen die Freiheitsstrafe und den [[Verfall (deutsches Recht)|Verfall]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;help.gv.at&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei geringfügigen Übertretungen kommt es in der Regel zu abgekürzten Verwaltungsstrafverfahren, die mit einer [[Anonymverfügung]], einer [[Strafverfügung (Österreich)|Strafverfügung]] oder einer [[Organstrafverfügung]] enden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;help.gv.at&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ordentliche Verwaltungsstrafverfahren endet mit Bescheid ([[Straferkenntnis]] oder Einstellung). Gegen ein Straferkenntnis ist die [[Beschwerde (deutsches Recht)|Beschwerde]] an das zuständige [[Verwaltungsgericht (Österreich)|Verwaltungsgericht]] zulässig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das österreichische Verwaltungsstrafrecht entspricht im Rechtsvergleich in seiner praktischen Bedeutung und Stellung im Wesentlichen dem Ordnungswidrigkeitenrecht in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Situation in der Schweiz ==&lt;br /&gt;
In der [[Schweiz]] ist das Verwaltungsstrafrecht ({{§§|313.0|ch|text=VStrR}}) ein Bundesgesetz von 1974, nach dem Straftaten ([[Verbrechen#In der Schweiz|Verbrechen]], [[Vergehen#Definition in der Schweiz|Vergehen]] und [[Übertretung#Schweiz|Übertretungen]]) von Verwaltungsbehörden des Bundes verfolgt werden. Minder schwere Übertretungen werden dabei als [[Ordnungswidrigkeit#Schweiz|Ordnungswidrigkeiten]] bezeichnet ({{Art.|3|VStrR|ch}} VStrR). Die Ahndung erfolgt durch Strafbescheid ({{Art.|62|VStrR|ch}} VStrR), gegen den Einsprache möglich ist ({{Art.|67|VStrR|ch}} VStrR). Erlässt die Verwaltung daraufhin eine Strafverfügung ({{Art.|72|VStrR|ch}} VStrR), kann Beurteilung durch das Strafgericht (in der Regel das kantonale) verlangt werden. Gegen Untersuchungshandlungen der Verwaltung ist Beschwerde an die Beschwerdekammer des [[Bundesstrafgericht]]s möglich ({{Art.|25|VStrR|ch}} VStrR).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb des Verwaltungsstrafrechts können Übertretungen von Verwaltungsbehörden der Kantone im [[Strafprozessrecht (Schweiz)#Übertretungsstrafverfahren|Übertretungsstrafverfahren]] mittels Strafbefehls ({{Art.|357|StPO|ch}} [[Strafprozessordnung (Schweiz)|StPO]]) verfolgt werden, bestimmte minder schwere Übertretungen auch im Ordnungsbussenverfahren mit Ordnungsbusse bis zu 300 Franken ({{§§|314.1|ch|text=OBG}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Zwangsgeld]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{§§|owig_1968|juris|text=Text des deutschen Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten}}&lt;br /&gt;
* [http://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?QueryID=Bundesnormen&amp;amp;Gesetzesnummer=10005770 Text des österreichischen Verwaltungsstrafgesetzes 1991]&lt;br /&gt;
* [http://www.admin.ch/ch/d/sr/313_0/index.html Text des schweizerischen Bundesgesetzes über das Verwaltungsstrafrecht]&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Strafrecht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-14226-7</name></author>
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