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	<title>Verwaltungssprache - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Verwaltungssprache&amp;diff=164699&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Friedrich von Bogislaw: /* Definition */ Originalzitat</title>
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		<updated>2026-02-07T01:10:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Definition: &lt;/span&gt; Originalzitat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Staatslastig|DE}}&lt;br /&gt;
Unter &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verwaltungssprache&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Behördensprache&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird einerseits die [[Amtssprache]] verstanden, die gesetzlich oder üblicherweise in Ämtern und Verwaltungen eines Landes oder Gebietes gesprochen und&amp;amp;nbsp;– noch mehr&amp;amp;nbsp;– geschrieben wird. Dabei kann es auch vorkommen, dass mehrere Verwaltungssprachen im selben Staat zur Anwendung kommen, wie z.&amp;amp;nbsp;B. der [[Schweiz]], wo laut [[Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft|Bundesverfassung]] als [[Sprachen in der Schweiz|Amtssprachen]] [[Deutsche Sprache|Deutsch]], [[Schweizer Französisch|Französisch]] und [[Schweizer Italienisch|Italienisch]] gelten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.switzerland.org/landessprachen/ &amp;#039;&amp;#039;Vielsprachige Schweiz. Landessprachen sind nicht gleich Amtssprachen&amp;#039;&amp;#039;] [[Deutschlandfunk]], aufgerufen am 28. November 2021&amp;lt;/ref&amp;gt; Laut der schweizerischen Bundesverfassung ist auch die vierte Landessprache&amp;amp;nbsp;– [[Bündnerromanisch|Rätoromanisch]]&amp;amp;nbsp;– Amtssprache des [[Politisches System der Schweiz#Bundesebene|Bundes]], wenn [[Bundesverwaltung (Schweiz)|Bundesbehörden]] mit rätoromanischsprechenden Personen in Kontakt treten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1999/404/de |titel=Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft |werk=fedlex.admin.ch |hrsg=[[Bundeskanzlei]] |datum=2021-03-07 |abruf=2021-12-25 |kommentar=siehe Art. 70 Abs. 1 Satz 2 BV |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210610145418/https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1999/404/de |archiv-datum=2021-06-10 |offline=1 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Verwaltungssprache&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Behördensprache&amp;#039;&amp;#039; (umgangssprachlich auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beamtendeutsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet andererseits auch eine sehr förmliche Ausdrucksweise, wie sie häufig im Schriftverkehr von Behörden, Parlamenten und Verwaltungen (z.&amp;amp;nbsp;B. im Justizwesen, bei Finanz- und Sozialämtern, aber auch bei der Post oder der Bahn),&amp;lt;ref&amp;gt;[[Eckart Roloff]]: &amp;#039;&amp;#039;Warum einfach, wenn es kompliziert geht? Die Post und ihre Sprache.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Das Archiv.&amp;#039;&amp;#039; Heft 2/2012, {{ISSN|1611-0838}}, S. 14–21.&amp;lt;/ref&amp;gt; aber auch in vielen Privatunternehmen üblich ist. Der [[Duden]] nutzt den Ausdruck &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Amtsdeutsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref name=&amp;quot;DU1&amp;quot;&amp;gt;[https://www.duden.de/rechtschreibung/Amtsdeutsch &amp;#039;&amp;#039;Amtsdeutsch. Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;] [[Duden]], abgerufen am 28. November 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; wobei auch der Begriff &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Papierdeutsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DU2&amp;quot;&amp;gt;[https://www.duden.de/rechtschreibung/papieren#Bedeutung-2 &amp;#039;&amp;#039;Papierdeutsch. Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;] Duden, abgerufen am 28. November 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; verwendet wird, und große Überschneidungen zur [[Juristische Fachsprache|juristischen Fachsprache]] bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Deutsche Sprache#Verbreitung und rechtlicher Status|deutschsprachigen Raum]] wird die Behördensprache schon lange kritisiert, weil sie schwer [[verständlich]] sei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SUE&amp;quot;&amp;gt;Violetta Simon: &amp;#039;&amp;#039;Wegen Verwirrung geschlossen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Süddeutsche Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; Nr. 38 vom 16. September 2021, S. 15–17&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DLF&amp;quot;&amp;gt;[https://www.deutschlandfunkkultur.de/behoerdendeutsch-ein-satz-mit-81-woertern-100.html &amp;#039;&amp;#039;Behördendeutsch. Ein Satz mit 81 Wörtern&amp;#039;&amp;#039;] [[Deutschlandfunk]], aufgerufen am 28. November 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definition ==&lt;br /&gt;
{{Zitat|gespreizte, umständliche, unanschauliche Ausdrucksweise, wie sie oft formelhaft in Ämtern verwendet wird|Duden.de&amp;lt;ref name = DU1/&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
{{Zitat|Bezogen auf den Sprachstil wird Papierdeutsch wie folgt  beschrieben: ‚trocken, unlebendig, steif (im Stil, Ausdruck)‘.|Duden.de&amp;lt;ref name = DU2/&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Begriffe beinhalten, laut Duden, im Sprachgebrauch eine [[Dysphemismus|Abwertung]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;DU1&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DU2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale deutscher Verwaltungssprache ==&lt;br /&gt;
=== Stil ===&lt;br /&gt;
Der Stil ist auf Genauigkeit und rechtssichere Formulierungen bedacht, wobei  Begriffe und Definitionen aus [[Gesetz]]en und [[Verordnung]]en oft unverändert übernommen werden. Neben der Übermittlung von Verwaltungsentscheidungen und Gesetzestexten wird Amtsdeutsch in fast allen behördlichen Dokumenten verwendet sowie beim Schriftwechsel mit Behörden, wie z.&amp;amp;nbsp;B. diversen Bescheiden von Kreisverwaltungsämtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwaltungssprache gilt als umständliche, schwer verständliche Form der deutschen Sprache, die durch lange Sätze mit wenigen Verben geprägt ist.&amp;lt;ref name = DLF/&amp;gt; Es handelt sich um einen [[Soziolekt]] und in Teilen um eine [[Fachsprache]]. Ähnlich wie die [[Rechtssprache]] enthält sie kaum eigene Fremdwörter, ist aber vor allem durch ihre [[grammatik]]alischen Konstruktionen mit überlangen und oft verschachtelten Sätzen (sogenannten [[Bandwurmsatz|Bandwurmsätzen]]) meist unverständlich und macht den Behördentext für durchschnittliche Leser intransparent. Hinzu kommen Ausdrücke, die in rechtlichen Texten anders verstanden werden als im Alltagsgebrauch, so etwa „[[grundsätzlich]]“. Sie entspricht nach Auffassung einiger daher nicht der Forderung nach einer kundenorientierten [[Kommunikation]] zwischen Behörden und Bürgern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2000 entschied die Stadtverwaltung von [[Bochum]], Behördenbriefe zukünftig in einer bürgerfreundlichen Sprache zu verfassen. Eine Gruppe von Germanisten der [[Ruhr-Universität Bochum]] hilft allen deutschen Gemeindeverwaltungen, Amtstexte so zu gestalten, dass sie für Bürger leichter verständlich sind und besser akzeptiert werden. Auch das [[Deutsches Forschungsinstitut für öffentliche Verwaltung Speyer|Deutsche Forschungsinstitut für öffentliche Verwaltung Speyer]] forscht und berät zu verständlicher Verwaltungssprache.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.foev-speyer.de/amtsdeutsch |wayback=20130528040631 |text=—  }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mittlerweile gibt es immer mehr Behörden und Unternehmen, die ihre Mitarbeiter für eine Ausdrucksweise sensibilisieren, die sowohl verständlich als auch rechtssicher ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DLF&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grammatik ===&lt;br /&gt;
Der [[Nominalstil]], bei dem mehr [[Substantiv]]e als aktiven [[Verb]]en genutzt werden, ist ein typisches Merkmal der Verwaltungssprache. Hierzu werden Tätigkeiten [[Substantivierung|substantiviert]] („zur Anzeige bringen“ statt „anzeigen“) oder [[Adjektivierung|adjektiviert]], also in Eigenschaftswörtern ausgedrückt.&lt;br /&gt;
Ein zu übersetzender Beispielsatz aus einem Seminar, das in Landesbehörden und Kommunen angeboten wird:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Nach erfolgter Ankunft und in Augenscheinnahme der Örtlichkeit gelang mir die Erringung des Sieges.|[[Süddeutsche Zeitung]]&amp;lt;ref name = SUE/&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
Lösung: „Ich kam, ich sah, ich siegte.“ &amp;#039;&amp;#039;([[Veni, vidi, vici]])&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr häufig werden auch [[Diathese (Linguistik)|Passivkonstruktionen]] verwendet, so dass oft nur noch aus dem Zusammenhang erkennbar ist, wer eigentlich die handelnde Person ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere grammatikalische Besonderheiten:&amp;lt;ref name=&amp;quot;BPB&amp;quot;&amp;gt;[https://www.bpb.de/politik/grundfragen/sprache-und-politik/42703/verwaltungssprache?p=all &amp;#039;&amp;#039;Verwaltungssprache: Bürokratenspeak oder Bürgerdeutsch. Warum ist „Behördendeutsch“ oft so unverständlich? Welche Merkmale kennzeichnen diesen Sprachgebrauch? Und welche Vorteile hätte eine leichter verständliche und bürgernahe Sprache?&amp;#039;&amp;#039;] [[Bundeszentrale für politische Bildung]], aufgerufen am 28. November 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* überlange Sätze mit Präpositionalketten („Dieses Gesetz gilt für die Gebühren und Auslagen öffentlich-rechtlicher Verwaltungstätigkeit der Behörden des Bundes und der bundesunmittelbaren Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts, soweit dieses Gesetz oder die Gebührenverordnungen nach § 22 Absatz 3 und 4 für individuell zurechenbare öffentliche Leistungen die Erhebung von Gebühren oder die Erstattung von Auslagen vorsehen.“)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.gesetze-im-internet.de/bgebg/BJNR315410013.html &amp;#039;&amp;#039;Gesetz über Gebühren und Auslagen des Bundes (Bundesgebührengesetz - BGebG). § 2 Anwendungsbereich&amp;#039;&amp;#039;] Onlineversion: [[Bundesgebührengesetz]], aufgerufen am 28. November 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Genitivketten („Als Erlaubnistatbestandsirrtum bezeichnet man die irrige Annahme der sachlichen Voraussetzungen eines anerkannten Rechtfertigungsgrundes.“)&lt;br /&gt;
* formelhafte Umstandsbeschreibungen („zwecks Nachlassgewährung“, „unter Hintansetzung meiner Bedenken“)&lt;br /&gt;
* Substantivketten („Antrag auf Aufhebung des Bescheides des Ordnungsamtes über die Beseitigung&amp;amp;nbsp;…“)&lt;br /&gt;
* Überlange Substantivkomposita (z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;Grundstücksverkehrsgenehmigungszuständigkeitsübertragungsverordnung&amp;#039;&amp;#039;, oder das seit 2013 offiziell nicht mehr verwendete Wort &amp;#039;&amp;#039;[[Rindfleischetikettierungsüberwachungsaufgabenübertragungsgesetz]]&amp;#039;&amp;#039;, kurz &amp;#039;&amp;#039;RkReÜAÜG&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tagesschau.de/schlusslicht/rekordbandwurmwort100.html &amp;#039;&amp;#039;Längstes deutsches Wort verschwindet RkReÜAÜG fliegt raus&amp;#039;&amp;#039;] [[tagesschau.de|Tagesschau]], aufgerufen am 28. November 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* komplexe [[Adjektiv]]bildungen („kindergeldrechtliche Berücksichtigung“)&lt;br /&gt;
* Partizipialkonstruktionen (z.&amp;amp;nbsp;B. „Sie war nicht dazu bestimmt und geeignet, einen über den geprüften Inhalt der in ihr enthaltenen Einzelurkunden hinausgehenden, für sich bestehenden Gedankeninhalt zu beweisen.“)&lt;br /&gt;
* widersprüchliche Formulierungen (auch Oxymora genannt) (z.&amp;amp;nbsp;B. „dienende Grundstücke“, „kalte Aussperrung“, „Minuswachstum“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Amtsschreiben niederoesterreich von 1809 circulare 1.jpg|Amtsschreiben von 1809 (Seite 1)&lt;br /&gt;
 Amtsschreiben Niederoesterreich von 1809 circulare 2 (edited version 2).jpg|Amtsschreiben von 1809 (Seite 2)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wegfall des Fugen-s ===&lt;br /&gt;
In behördlichen Schreiben (z.&amp;amp;nbsp;B. auch Gesetzestexten) entfällt bei vielen zusammengesetzten Wörtern ein in der Alltagssprache übliches und orthographisch korrektes [[Fugenlaut|Fugen-s]]. So heißt es etwa:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Einkommensteuer]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Körperschaftsteuergesetz (Deutschland)|&amp;#039;&amp;#039;Körperschaftsteuergesetz&amp;#039;&amp;#039;]] (statt Körperschaft&amp;lt;u&amp;gt;s&amp;lt;/u&amp;gt;steuergesetz) als Beispiel für den Namen eines Steuergesetzes ohne Fugen-s&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Offizieranwärter]]&amp;#039;&amp;#039; anstelle von Offizier&amp;lt;u&amp;gt;s&amp;lt;/u&amp;gt;anwärter&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Verbandkasten]]&amp;#039;&amp;#039; anstelle von Verband&amp;lt;u&amp;gt;s&amp;lt;/u&amp;gt;kasten&lt;br /&gt;
* nicht aber Schadenersatz, sondern Schaden&amp;lt;u&amp;gt;s&amp;lt;/u&amp;gt;ersatz (im [[Bürgerliches Gesetzbuch|BGB]]); in Österreich Schadenersatz ohne Fugen-s ([[ABGB]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Schreib- und Sprechweise wird insbesondere auch in der Versicherungswirtschaft eingesetzt. So wird der Schaden&amp;lt;u&amp;gt;s&amp;lt;/u&amp;gt;fall zum Schadenfall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wortneuschöpfungen ===&lt;br /&gt;
Im Beamtendeutsch kommt es mitunter auch zu [[Neologismus|Neologismen]]; also der Erfindung neuer Wörter, die im Alltagssprachgebrauch nicht verwendet werden und somit vom Durchschnittsbürger oftmals nicht verstanden werden. Dazu gehören:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Postwertzeichen]]&amp;#039;&amp;#039;: Briefmarke&lt;br /&gt;
* fernmündlich: telefonisch&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Großgrün&amp;#039;&amp;#039;: [[Baum]]&lt;br /&gt;
* [[Straßenbegleitgrün|&amp;#039;&amp;#039;Begleitgrün&amp;#039;&amp;#039;]]: Grünstreifen oder Stadtbegrünung beim Straßenbau&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tuebingen.de/verwaltung/dienststellen |titel=Dienststellen A-Z, Online-Terminvereinbarung |sprache=de |abruf=2025-03-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Fahrtrichtungsanzeiger]]&amp;#039;&amp;#039;: Blinker (das Fachwort umfasst aber auch den früher zulässigen Winker)&amp;lt;ref&amp;gt;{{§|5|stvo|juris}} StVO&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lichtsignalanlage&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;z.&amp;amp;nbsp;B. [[Richtlinien für Lichtsignalanlagen]]&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Wechsellichtzeichen&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;{{§|37|stvo|juris}} StVO&amp;lt;/ref&amp;gt; oder &amp;#039;&amp;#039;Lichtzeichenanlage&amp;#039;&amp;#039;:&amp;lt;ref&amp;gt;Zeichen 131 der Straßenverkehrsordnung&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Ampel]] (das Fachwort „Lichtsignalanlage“ ist allerdings umfassender)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Beschulung&amp;#039;&amp;#039;: Schulbesuch oder Erfüllung der Schulpflicht&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.sachsen-anhalt.de/index.php?id=18373 |text=Beschulung außerhalb des Schulbezirks |archive-is=20130211190748}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Beelterung&amp;#039;&amp;#039;: Vermittlung einer Pflegefamilie für ein Kind&amp;lt;ref&amp;gt;„Die Welt“ vom 10. Dezember 2006: [https://www.welt.de/vermischtes/article701223/In-Sachen-Kutzner.html Familiendrama: In Sachen K…]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlungsbedarf ==&lt;br /&gt;
Schon lange gibt es unterschiedliche Initiativen, durch die die Behördensprache „so fachbezogen wie nötig“ und dabei „so bürgernah wie möglich“ werden soll, wie es das [[Bundesverwaltungsamt]] bereits 2002 in seinem &amp;#039;&amp;#039;Arbeitshandbuch Bürgernahe Verwaltungssprache&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name =BJV&amp;gt;[https://www.bva.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/Oeffentlichkeitsarbeit/Buergernahe_Verwaltungssprache_BBB.pdf?__blob=publicationFile&amp;amp;v=5 &amp;#039;&amp;#039;Arbeitshandbuch. Bürgernahe Verwaltungssprache&amp;#039;&amp;#039;] [[Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz]], aufgerufen am 28. November 2021&amp;lt;/ref&amp;gt; anstrebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mangelhafte Verständlichkeit ===&lt;br /&gt;
Das [[Leibniz-Institut für Deutsche Sprache]] forscht zum Thema &amp;#039;&amp;#039;Verständlichkeit von Verwaltungssprache&amp;#039;&amp;#039;, wobei der Fokus darauf liegt, gesellschaftliche Teilhabe durch „bürgernahe Sprache“ sicherzustellen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IDS&amp;quot;&amp;gt;[https://www.ids-mannheim.de/zfo/verstaendlichkeit-von-verwaltungssprache/ &amp;#039;&amp;#039;Verständlichkeit von Verwaltungssprache&amp;#039;&amp;#039;] [[Leibniz-Institut für Deutsche Sprache]], aufgerufen am 28. November 2021&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine online durchgeführte Befragung von 2900 Personen im Frühling 2021 ergab, dass (in Deutschland) insbesondere die Amtssprache der [[Finanzbehörde]]n schwer bis gar nicht verstanden wurde. Über die Hälfte der Angeschriebenen mussten Steuerbescheide mehrmals lesen, weil sie diese beim ersten Durchlesen nicht verstanden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;STU&amp;quot;&amp;gt;[https://www.ids-mannheim.de/fileadmin/lexik/Verstaendlichkeit/Zusammenfassung_Ergebnisse_Online-Umfrage_BuergernaheSprache_IDS_14.07.2021.pdf &amp;#039;&amp;#039;Projekt „Bürgernahe Sprache in der Finanzverwaltung“. Pilotstudie (Online-Umfrage). Zusammenfassung: Studie und Ergebnisse&amp;#039;&amp;#039;] [[Leibniz-Institut für Deutsche Sprache]], aufgerufen am 28. November 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei ist das Problem bereits länger bekannt. Das [[Bundesministerium der Justiz]] bemüht sich seit 2015 durch eine Sprachberatung um bessere Verständlichkeit.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bmjv.de/SharedDocs/Downloads/DE/PDF/Themenseiten/RechtssetzungBuerokratieabbau/AbstractElkeSchade_Symposium2012.html &amp;#039;&amp;#039;Sprachberatung im Bundesministerium der Justiz – Möglichkeiten und Grenzen der Spracharbeit&amp;#039;&amp;#039;] [[Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz]], aufgerufen am 28. November 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste Bemühungen auf Ebene der [[Europäische Union|Europäischen Union]], verständlichere Rechtsvorschriften herauszugeben, wurden bereits 2012 unternommen, als 55 Vertreter aus elf [[Mitgliedstaaten der Europäischen Union]] in [[Berlin]] zu einem [[Tagung|Symposium]] zusammenkamen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bmjv.de/DE/Themen/RechtssetzungBuerokratieabbau/Sprachberatung/EUSymposium2012_VerstaendlichkeitRechtsvorschriften.html &amp;#039;&amp;#039;Europäisches Symposium „Verbesserung der Verständlichkeit von Rechtsvorschriften im Rechtsetzungsverfahren“ (2012)&amp;#039;&amp;#039;] [[Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz]], aufgerufen am 28. November 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch obwohl die Behördensprache den Ruf hat, „verquast, umständlich und für die meisten unverständlich“&amp;lt;ref name=&amp;quot;DLF&amp;quot; /&amp;gt; zu sein, ist es bisher nicht zu substantiellen Verbesserungen gekommen. Problematisch sind nach wie vor die Länge der einzelnen Sätze, die vielen Passivkonstruktionen und die Substantivkonstrukte aus mehreren Fachbegriffen (z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;[[Medizinprodukterecht-Durchführungsgesetz]]&amp;#039;&amp;#039;) sowie Komposita mit Bestandteilen unterschiedlicher Sprachen (z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;[[Start-up-Unternehmen#Förderprogramme|Corona-Matching-Fazilität]]&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref name=&amp;quot;SUE&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Überheblichkeit ===&lt;br /&gt;
Josef König schreibt im [[Informationsdienst Wissenschaft]] (idw): „Oberstes Gebot im neuen Schreibstil sind Verständlichkeit und Serviceorientierung, außerdem sollen die Texte die Beziehung zwischen Bürgern und Verwaltung fördern, statt Obrigkeit zu vermitteln oder gar überheblich zu wirken: Die Bürgerin, der Bürger steht im Mittelpunkt.“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://idw-online.de/de/news57937 &amp;#039;&amp;#039;RUB-Germanistik: Leitfaden der bürgernahen Verwaltungssprache erschienen&amp;#039;&amp;#039;] [[Ruhr-Universität Bochum]], aufgerufen am 28. November 2021&amp;lt;/ref&amp;gt; In Zeiten der [[Gewaltfreie Kommunikation|gewaltfreien Kommunikation]] würden manche Texte als Kasernenton empfunden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SUE&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel hierfür ist der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Rechtsbehelfsbelehrung&amp;#039;&amp;#039;, durch den impliziert wird, Bürger seien Menschen, die belehrt werden müssten. Die [[Bundeszentrale für politische Bildung]] machte bereits 2010 den Vorschlag, den sperrigen Ausdruck einfach durch die gleichermaßen juristisch korrekte Formulierung &amp;#039;&amp;#039;Ihre Rechte&amp;#039;&amp;#039; zu ersetzen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BPB&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Satz wie „Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass kein Rechtsanspruch auf Erteilung einer Befreiung besteht“ ließe sich beispielsweise nicht nur kürzer und verständlicher, sondern auch weniger überheblich formulieren: „Sie haben keinen Rechtsanspruch auf Befreiung.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;BJV&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wolf Schneider]] mutmaßt gar, dass das Behördendeutsch „einem starken Trieb (gehorcht), sich selbst zu zelebrieren und das gemeine Volk auf Distanz zu halten“,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wolf Schneider |Titel=Deutsch für Profis. Wege zu gutem Stil |Sammelwerk=Mosaik bei Goldmann |Nummer=16175 |Auflage=16. |Verlag=Wilhelm Goldmann Verlag |Ort=München |Datum=2001-04 |ISBN=978-3-442-16175-1 |Seiten=61}}&amp;lt;/ref&amp;gt; es also letztendlich absichtsvoll als [[Herrschaftsinstrument]] eingesetzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der früher übliche, heute als geschwollen empfundene [[Floskel]]gebrauch von „ergebenst“ oder „mit vorzüglicher Hochachtung“ hielt sich bis in die letzten Jahrzehnte des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Englisch als Verwaltungssprache ==&lt;br /&gt;
Die [[englische Sprache]], die als globale [[lingua franca]] gilt, wird von verschiedenen anderssprachigen Behörden angeboten. In manchen deutschen Städten ist sie auch zur Amtssprache erhoben, im Jahr 2015 etwa in [[Düsseldorf]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.liberale.de/content/englisch-als-weitere-verwaltungssprache Englisch als weitere Verwaltungssprache Düsseldorfs], Portal der [[Freie Demokratische Partei|FDP]], 6. August 2015&amp;lt;/ref&amp;gt; Dadurch soll die Zugänglichkeit für z.&amp;amp;nbsp;B. [[Expatriate|Expats]] und internationale [[Wissenschaftler]] auf dem deutschen Arbeitsmarkt erhöht werden. Diese Arbeitskräfte haben meist hohe Einkommen und würden sich eher entscheiden in Deutschland zu bleiben, wenn sie die Behörden besser verstehen und nutzen können, um später die deutsche Sprache zu erlernen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/debatte/kommentare/article135390461/Englisch-muss-unsere-Verwaltungssprache-werden.html Englisch muss unsere Verwaltungssprache werden], [[Die Welt]], 15. Dezember 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parodien ==&lt;br /&gt;
In der [[Die Zeit|&amp;#039;&amp;#039;Zeit&amp;#039;&amp;#039;]] vom 21. Dezember 1984 wurde (posthum) eine Version des Märchens &amp;#039;&amp;#039;[[Rotkäppchen]]&amp;#039;&amp;#039; auf Amtsdeutsch von [[Thaddäus Troll]] veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Die Zeit]], Nr. 52, 21.12.1984, S. 12, [https://www.zeit.de/1984/52/rotkaeppchen-auf-amtsdeutsch Wiedergabe des Volltexts]&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser Text wird gerne im schulischen und akademischen Betrieb zur Illustration des Themenbereichs [[Stilistik]] herangezogen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Liedparodie auf den Floskelgebrauch in Behörden stammt von [[Reinhard Mey]]. Der Refrain lautet: „Einen Antrag auf Erteilung eines Antragsformulars zur Bestätigung der Nichtigkeit des Durchschriftexemplars, dessen Gültigkeitsvermerk von der Bezugsbehörde stammt, zum Behuf der Vorlage beim zuständ’gen Erteilungsamt.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Reinhard Mey |url=https://www.reinhard-mey.de/texte-fuer-alle/ |titel=Texte für alle |werk=Universal Music GmbH |hrsg=Frank Briegmann |sprache=de |abruf=2023-04-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ausführliche Analyse unter [[übersetzungswissenschaft]]lichen Gesichtspunkten unternimmt [[Heidrun Gerzymisch-Arbogast]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heidrun Gerzymisch-Arbogast]], &amp;#039;&amp;#039;Zur Relevanz der Thema-Rhema-Gliederung für den Übersetzungsprozess&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Mary Snell-Hornby]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Übersetzungswissenschaft. Eine Neuorientierung.&amp;#039;&amp;#039; UTB Francke, Tübingen 1986, ISBN 3-7720-1727-4, S. 160–183.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Amtssprachen innerhalb Deutschlands]]&lt;br /&gt;
* [[Juristische Fachsprache]] (Juristendeutsch)&lt;br /&gt;
* [[Kanzleisprache]]&lt;br /&gt;
* [[Kanzleistil]]&lt;br /&gt;
* [[Rindfleischetikettierungsüberwachungsaufgabenübertragungsgesetz]] (1999)&lt;br /&gt;
* [[Wiener Kanzleisprache]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Bernhard Asmuth]]: &amp;#039;&amp;#039;Verwaltungssprache.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Gert Ueding]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Historisches Wörterbuch der Rhetorik]].&amp;#039;&amp;#039; Band 10: &amp;#039;&amp;#039;Nachträge A–Z.&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter, Berlin u. a. 2012, ISBN 978-3-11-023424-4, Sp. 1417–1441.&lt;br /&gt;
* Peter Heinrich: &amp;#039;&amp;#039;Sprache als Instrument des Verwaltungshandelns. Eine Einführung in die Sprachwissenschaft für Angehörige der öffentlichen Verwaltung&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Verwaltung, Recht und Gesellschaft.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 4). Hitit, Berlin 1994, ISBN 3-924423-21-0.&lt;br /&gt;
* Kent D. Lerch (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Sprache des Rechts. Studien der Interdisziplinären Arbeitsgruppe Sprache des Rechts der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Recht verstehen. Verständlichkeit, Missverständlichkeit und Unverständlichkeit von Recht.&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter, Berlin u. a. 2004, ISBN 3-11-018008-1.&lt;br /&gt;
* [[Andreas Lötscher]]/[[Markus Nussbaumer]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Denken wie ein Philosoph und schreiben wie ein Bauer. Sprache, mit der ein Staat zu machen ist&amp;#039;&amp;#039;. Schulthess, Zürich 2007, S. 135–156, ISBN 978-3-7255-5303-7.&lt;br /&gt;
* Thomas Tinnefeld: &amp;#039;&amp;#039;Die Syntax des „Journal officiel“. Eine Analyse der Fachsprache des Rechts und der Verwaltung im Gegenwartsfranzösischen. (= Fremdsprachen in Lehre und Forschung; Bd. 13).&amp;#039;&amp;#039; AKS, Bochum 1993, ISBN 3-925453-16-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Amtsdeutsch}}&lt;br /&gt;
{{Wikidata|Q1424126}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ruhr-uni-bochum.de/vt/ &amp;#039;&amp;#039;Bürgerfreundliche Verwaltungssprache&amp;#039;&amp;#039;, ein Kooperationsprojekt zwischen der Ruhr-Universität Bochum und der Stadt Bochum]&lt;br /&gt;
* [https://www.sueddeutsche.de/panorama/kampf-gegen-beamtendeutsch-die-plage-der-bandwurmwoerter-1.588646 sueddeutsche.de: &amp;#039;&amp;#039;Die Plage der Bandwurmwörter&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [https://www.spiegel.de/karriere/kampf-dem-behoerdendeutsch-beamte-sollen-sich-verstaendlicher-ausdruecken-a-914529.html spiegel.de: &amp;#039;&amp;#039;Behördendeutsch – Im Bann der Bandwurmsätze&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4131911-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fachsprache]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Soziolekt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltungswissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsche Sprache]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Friedrich von Bogislaw</name></author>
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