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	<title>Vertriebenendenkmal - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T02:42:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Vertriebenendenkmal&amp;diff=1664718&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt, Kleinkram</title>
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		<updated>2025-11-06T20:42:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Vertreibung (Jimmy Fell).JPG| [[Jimmy Fell]]: „Vertreibung“|mini]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vertriebenendenkmale&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind Denkmale für die [[Heimatvertriebener (Bundesvertriebenengesetz)|Heimatvertriebenen]] aus den [[Ostgebiete des Deutschen Reiches|Ostgebieten des Deutschen Reiches]] und den deutschen Siedlungsgebieten in Südosteuropa. Von Vertriebenenverbänden, Patenschaftskreisen, Kommunen und Einzelpersönlichkeiten initiiert, stehen die Denkmale nicht nur für Unrecht und Leid, sondern auch für den Dank an die aufnehmenden Gemeinden in der Bundesrepublik Deutschland. Zurzeit gibt es in Deutschland über 1400 Vertriebenendenkmäler.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.presse.uni-oldenburg.de/uni-info/2009/7/forschung.html#6 Uni Info Uni Oldenburg (Dr. Stephan Scholz)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Nürnberg Denkmal Flucht und Vertreibung 1.jpg|mini|Zentrales Denkmal Flucht und Vertreibung 1945, Nürnberg]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950|Ostlandkreuz}}&lt;br /&gt;
Vertriebenendenkmale waren in der DDR, wie das Gedenken an [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950|Flucht und Vertreibung]] überhaupt, weitgehend tabuisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Dierk Hoffmann, Michael Schwartz: &amp;#039;&amp;#039;Geglückte Integration?: Spezifika und Vergleichbarkeiten der Vertriebenen.&amp;#039;&amp;#039; 1999, ISBN 3-486-64503-X, S. 7ff. [http://books.google.de/books?hl=de&amp;amp;lr=&amp;amp;id=Js8XWnqR6HMC&amp;amp;oi=fnd&amp;amp;pg=PA7&amp;amp;dq=Umsiedler+DDR&amp;amp;ots=PzZ4si9v4y&amp;amp;sig=-URuMo71Ejnm1p_UtxCAGKECXs4#v=onepage&amp;amp;q=Umsiedler%20DDR&amp;amp;f=false online]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die „[[Umsiedler#Deutsche Demokratische Republik|Umsiedler]]“, wie die Flüchtlinge und Vertriebenen regierungsamtlich [[Euphemismus|euphemistisch]] bezeichnet wurden,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Michael Schwartz]]: &amp;#039;&amp;#039;Vertriebene und „Umsiedlerpolitik“.&amp;#039;&amp;#039; 2004, ISBN 3-486-56845-0, S. 4. [http://books.google.de/books?hl=de&amp;amp;lr=&amp;amp;id=gwoilhcClsIC&amp;amp;oi=fnd&amp;amp;pg=PR11&amp;amp;dq=Vertriebenen+Gedenken+DDR&amp;amp;ots=lsrSLQdZJL&amp;amp;sig=-MBBiMegRFW2YbqrAw01Uq_QxrQ#v=onepage&amp;amp;q=Vertriebenen%20Gedenken%20DDR&amp;amp;f=false (online)]&amp;lt;/ref&amp;gt; verfügten über keine Möglichkeit, an ihr Schicksal öffentlich zu erinnern. Erst nach der Wiedervereinigung 1990 entstanden auch in den neuen Bundesländern vereinzelt Vertriebenendenkmale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Westen entstanden in den 1950er und 1960er Jahren eine Reihe von Vertriebenendenkmalen. Mit dem Beginn der [[Entspannungspolitik]] Mitte der 1960er Jahre wurde die Form des Gedenkens an die Vertriebenen und die ehemaligen deutschen Ostgebiete zunehmend Gegenstand von Kontroversen. Deutliches Zeichen hierfür war die Abschaffung des [[Bundesministerium für Vertriebene, Flüchtlinge und Kriegsgeschädigte|Bundesvertriebenenministeriums]] 1969, die Mittelkürzungen für die Kulturarbeit der Vertriebenenverbände.&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred Kittel: &amp;#039;&amp;#039;Vertreibung der Vertriebenen?: der historische deutsche Osten in der Erinnerungskultur der Bundesrepublik (1961–1982).&amp;#039;&amp;#039; 2007, ISBN 3-486-58087-6, S. 111 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch kam es insbesondere aus den Reihen den entstehenden [[Deutsche Studentenbewegung der 1960er-Jahre|Studentenbewegung]] zu Schändungen und Zerstörungen von Vertriebenendenkmalen. 1967 wurden z.&amp;amp;nbsp;B. aus einem Deutschlandgedenkstein im [[Göttinger Wald]] die Ostgebiete herausgemeißelt und an der [[RWTH Aachen|TH Aachen]] die in der Aula angebrachten Wappen der deutschen Ostgebiete zerstört.&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred Kittel: &amp;#039;&amp;#039;Vertreibung der Vertriebenen?&amp;#039;&amp;#039; 2007, S. 29.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Zahl der neu entstandenen Vertriebenendenkmale ging später deutlich zurück. Nach dem [[Wende (DDR)|Zusammenbruch des Realsozialismus]] 1989 wurde die [[Deutsche Frage]] durch die [[Deutsche Wiedervereinigung]] beantwortet und die [[Oder-Neiße-Grenze]] als Deutschlands Ostgrenze festgelegt. Gleichzeitig begann die Diskussion über ein [[Zentrum gegen Vertreibungen]] und die Zahl der neuen Vertriebenendenkmale stieg wieder an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutende Erinnerungsstätten ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gedenkstätte des Deutschen Ostens&amp;#039;&amp;#039; im Batterieturm von [[Schloss Burg]] (1951), eingeweiht von Bundespräsident [[Theodor Heuss]]&lt;br /&gt;
* [[Friedland-Gedächtnisstätte]] (1966/67)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zentrales Denkmal Flucht und Vertreibung 1945&amp;#039;&amp;#039; von [[Joachim Bandau]] in [[Nürnberg]] (1999), Dank der Bayerischen Staatsregierung an die Vertriebenen, eingeweiht von [[Edmund Stoiber]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:KrzyżPokutnyŁambinowice.JPG|mini|Sühnekreuz in der Gedenkstätte des [[Internierungslager Lamsdorf|Nachkriegslagers Lamsdorf]] in [[Oberschlesien]] mit polnisch-deutscher Inschrift, errichtet 1995]]&lt;br /&gt;
Vertriebenendenkmale gibt es nicht nur in Deutschland, sondern auch in [[Österreich]], [[Polen]], [[Rumänien]], in der [[Slowakei]], in [[Serbien]], [[Kroatien]], [[Slowenien]], [[Tschechien]], [[Ungarn]], [[Namibia]], [[Südafrika]], [[Russland]] und in den [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20150926100356/http://www.bund-der-vertriebenen.de/fileadmin/programmierung/bilder/mahnmale-pdf/ausland.pdf Mahn- und Gedenkstätten außerhalb Deutschlands (BdV)]&amp;lt;/ref&amp;gt; In Ungarn wurden drei Vertriebenendenkmale durch die [[Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen]] errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Vergl. z.&amp;amp;nbsp;B. Jahresbericht der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen 2008, S. 15 [http://www.ldu.hu/attachments/file/4ff14ddace468a56cc000572 (online)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weitaus größte Zahl der Vertriebenendenkmale befindet sich in Westdeutschland; jedoch bestehen auch in den ehemaligen deutschen Gebieten Initiativen zur Einrichtung von Denkmalen, die an die Vertriebenen erinnern sollen. So beschloss der Stadtrat von [[Postoloprty]] (Postelberg) in [[Tschechien]] im November 2009, für die Opfer des Massakers ein Denkmal zu errichten, das die Inschrift „Allen unschuldigen Opfern der Ereignisse im Mai und Juni 1945“ tragen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Stephan Scholz: &amp;#039;&amp;#039;Vertriebenendenkmäler – Topographie einer deutschen Erinnerungslandschaft&amp;#039;&amp;#039;. [[Verlag Ferdinand Schöningh]], Paderborn 2015, ISBN 978-3-506-77264-0. [https://books.google.de/books?id=oCy7DgAAQBAJ&amp;amp;pg=PA157&amp;amp;dq=Pommernkapelle+kiel&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=Pommernkapelle%20kiel&amp;amp;f=false Google Books]&lt;br /&gt;
* Stephan Scholz: &amp;#039;&amp;#039;Denkmäler&amp;#039;&amp;#039;, in: Ders., [[Maren Röger]], [[Bill Niven]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Erinnerung an Flucht und Vertreibung. Ein Handbuch der Medien und Praktiken&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Ferdinand Schöningh, Paderborn 2015, S. 75–88. ISBN 978-3-506-77266-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Monuments and memorials to the Heimatvertriebene|Vertriebenendenkmale}}&lt;br /&gt;
* [https://www.bund-der-vertriebenen.de/fakten/mahn-und-gedenkstaetten Vertriebenendenkmäler (Bund der Vertriebenen)]&lt;br /&gt;
* [http://ome-lexikon.uni-oldenburg.de/begriffe/vertriebenendenkmaeler/ Vertriebenendenkmäler (OME-Lexikon, Universität Oldenburg)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Listen der Vertriebenendenkmale}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vertriebenendenkmal| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vertreibung von Deutschen (20. Jahrhundert)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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